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Kreisliga B Detmold

Vorberichte B Detmold vom 31.03.18

Micheller: „Wir wollen die Bananenschale sein“

Kreisliga B Detmold (ab). Vier Nachholspiele gehen am Samstag über die Bühne, damit die Tabelle ein wenig aussagekräftiger wird. Zu vier verschiedenen Uhrzeit wird morgen gespielt. Den Anfang machen der SuS Pivitsheide II und der FC Augustdorf II. Zwei Stunden später steigt dann das Derby zwischen dem BSV Müssen und der Spvg Hagen-Hardissen. Weitere zwei Stunden später sind dann der RSV Hörste und der SV HW Falkenhagen im Einsatz, ehe ab 19:30 Uhr die SG Brakelsiek/Wöbbel den Hakedahler SV empfängt.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

SuS Pivitsheide II vs. FC Augustdorf II

(hk). Erst am gestrigen Abend sind beide Teams involviert gewesen. Beide Zweitvertretungen haben den Gründonnerstagskick mit einem Erfolgserlebnis beendet. Die Pivitsheider siegten mit 3:0 gegen Fortuna Schlangen II, die Augustdorfer mit 2:1 beim TuS Eichholz/Remmighausen. SuS II-Coach Karsten Kuczer prophezeit: „Es wird morgen auch wieder ein sehr schweres Spiel“, bescheinigt er den aufstiegswilligen Augustdorfern einen „super Lauf“ zu haben. Daher gilt für sein Team die Devise: „Wir müssen alles geben und defensiv sehr diszipliniert sein“, sieht er seine Pivitker trotz des Heimvorteils in der Außenseiterrolle. Die Hoffnung stirbt aber auch bei ihm zuletzt: „Vielleicht meint es der Fußballgott ja mal gut und wir können was Zählbares mitnehmen.“ Bei der möglichen Wunscherfüllung fehlen ihm zwei Akteure.

Die Personalsituation bessert sich immerhin bei den Gästen. Samuel Friesen und Sefik Kartal geben ihr Comeback. Ihren Osterurlaub treten aber Adam Penkalla und Manuel Langlitz an. „Der Kader wird das aber auffangen“, möchte FCA II-Keeper Raphael Kampmeier deshalb auch nicht zur Klagemauer nach Jerusalem pilgern. Mit dem Anpfiff wollen die umtriebigen Sandhasen auf Touren kommen, kritisiert Kampmeier doch: „Gegen Post TSV III und auch gegen Eichholz/Remmighausen waren wir die ersten 20 Minuten zu weit von unserer Bestform entfernt.“ Ein Fakt, der bei beiden Teams ein Lächeln in das Gesicht zaubert, ist die Austragung auf dem Kunstrasenplatz an der Oerlinghauser Straße. Auf die leichte Schulter nehmen möchte Kampmeier die Pivitker unter keinen Umständen: „Auch wenn es in der Tabelle recht deutlich aussieht, werden wir sicher niemanden unterschätzen. Ich bin da sehr zuversichtlich, dass wir die Konzentration auch über die Feiertage hochhalten können“, soll dieses besondere Fest am liebsten auch mit Siegen versehen werden. Rolf Gkarelas pfeift diese Begegnung ab 13.00 Uhr an.

 

BSV Müssen vs. Spielvereinigung Hagen/Hardissen

(hk). Vielleicht kommt bei den Beteiligten des BSV Müssen auch etwas Wehmut auf, denn pünktlich zum Osterfest bestreiten die Blau-Weißen ihre erste Heimpartie auf dem eigenen Rasenplatz. BSV-Flügelflitzer Pascal Swoboda weiß: „Als kleinen Vorteil sehe ich, dass wir schon darauf trainieren konnten und Hagen bisher nur auf Asche gespielt/trainiert hat in diesem Jahr“, darf man auf die Umsetzung dieser unterschiedlichen Vorbereitung gespannt sein. Keine Angaben machen möchte er zur aktuellen Umstellung beim Nachbarverein, will man sich doch tunlichst auf das eigene Spiel konzentrieren. „Zweikampfstärke, Zielstrebigkeit und als eine Einheit aufzutreten, ist das Ziel“, sagt Swoboda, der sich wünscht, dass bei erfolgreicher Einhaltung dieser Punkte die volle Punktzahl am Platz bleibt. Dennis Gerstenberg gönnt sich seinen wohlverdienten Urlaub, während Marcel Esselmann seinen BVB beim Bundesligaspiel bei Bayern München supported.

„Es erreicht mich eine Hiobsbotschaft nach der anderen. Wieder zu viele Absagen“, räumt Hagen/Hardissen-Coach Sveto Stojanovic ein. Dennoch sagt er selbstbewusst: „Aber wir werden dennoch nach Müssen mit einem Kader anreisen, der die Müssener vor einige Probleme stellen wird. Denn wir wollen es keinem Team, das um die Meisterschaft spielt, auch nur ansatzweise leicht machen.“ Stojanovic vertraut seiner Truppe, betont gegenüber Lippe-Kick: „Drei Punkte gegen uns muss man sich hart erarbeiten.“ Sebastian Fischer agiert ab 15.00 Uhr an der Pfeife.

 

RSV Hörste vs. SV HW Falkenhagen

(ab). Nur zwei Tage nach dem Derby-Sieg gegen Hagen-Hardissen ist der RSV Hörste erneut gefordert. Erneut geht es auf den Hartplatz an der Eichenallee, diesmal ist der SV HW Falkenhagen zu Gast. „Falkenhagen schätzen wir als kampfstarke Truppe ein, die uns sicherlich ein Bein stellen will“, erinnert sich Marcus Baumgartner sicher nur ungern an die letzte Saison, als man in Falkenhagen nur ein Unentschieden holen konnte. Der Respekt vor den Gästen ist groß: „Sie haben gegen Müssen schon gezeigt, was sie können. Aus diesem Grund unterschätzen wir sie nicht.“ Dennoch hat der Aufstiegskandidat an sich selbst den Anspruch, „auch in diesem Spiel einen Dreier einzufahren.“ Die Marschroute aus dem Donnerstags-Spiel gilt dafür als Blaupause: „Wir wollen, wie gegen Hagen-Hardissen schon, kontrolliert und ruhig das Spiel bestimmen und auf unsere Chancen warten und diese auch nutzen.“ Aus personeller Sicht hat das Verletzungspech zugeschlagen. Auf Heinrichs, Klocker und Uhlig muss Trainer Frank Linnemann verzichten.

Die Gäste aus Falkenhagen stehen vor ihrem fünften Auswärtsspiel in Folge. Und auch dieses wird wieder „ein schweres Spiel“, vermutet Denis Micheller. Denn: „Hörste will oben dranbleiben und darf sich keine Ausrutscher mehr erlauben. Wir wollen natürlich gerne die Bananenschale sein und was Zählbares mitnehmen.“ In den bisherigen Spielen in diesem hat die Einstellung immer gestimmt. Und auch diesmal ist „mit der richtigen Einstellung und großem Kampf auch da was zu holen.“ Micheller hofft: „Vielleicht kommt uns ja ein schwer zu bespielender Hartplatz in Lage entgegen.“

Um 17 Uhr ist Anstoß, Fabian Lewandowski leitet das Spiel.

 

SG Brakelsiek/Wöbbel vs. Hakedahler SV

(ab). Für das Nachholspiel gegen den Hakedahler SV quartiert sich die SG Brakelsiek/Wöbbel auf dem Kunstrasenplatz in Steinheim ein, damit die Mannschaft endlich in den Rhythmus kommt und das Spiel nicht erneut ausfallen muss. „Den Gegner kann ich nicht einschätzen“, meint Coach Falk Weskamp, denn die „Ergebnisse sind mal so und mal so.“ Einmal wurde der HSV beobachtet, „da haben sie gut gespielt. Aber das ist völlig zweitrangig.“ Seine Mannschaft hat „aus der letzten Woche einiges nachzuholen und damit werden wir Samstag beginnen.“

Die Gäste aus Hakedahl haben sich vergangenen Samstag beim 6:1 gegen Hagen-Hardissen für die beiden zuvor erlittenen klaren Niederlagen rehabilitieren können. Für die schwere Ausgabe bei der SG muss der HSV aber urlaubsbedingt auf die beiden Maca-Brüder verzichten. Darüber hinaus fehlen „auch einige andere Akteure, aber wir versuchen alles, um die Punkte mitzunehmen“, so Nuri Kurt. Allerdings ist Brakelsiek/Wöbbel eine „junge und spielerisch starke Mannschaft.“ Kurt vermutet „ein interessantes Spiel.“

Um 19:30 Uhr geht es los, geleitet wird das Spiel von Daniel Schinowski.

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