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Kreisliga A Lemgo

Vorberichte A Lemgo vom 02.04.18

Abstiegskampf in Brake – Spitzenspiel in Lüerdissen

Kreisliga A Lemgo (ab). Mit vier Nachholspielen soll die Tabelle der Kreisliga A Lemgo am Montag etwas gerader gerückt werden. Für Spannung ist in den Partien garantiert. Der TuS Brake und der TuS Lüdenhausen kämpfen im direkten Vergleich um Punkte gegen den Abstieg. Die Möglichkeit, dass einer der beiden Kontrahenten verliert, will sich der FC Laßbruch/Silixen zu Nutze machen und bei der SG Bentorf/Hohenhausen punkten, um den Abstand auf das rettende Ufer zu verkürzen. Gleiches Ziel hat auch der FC Donop/Voßheide, der mit einem Sieg gegen den TSV Kirchheide die Abstiegsränge verlassen könnte. Und auch am oberen Ende der Tabelle ist für reichlich Spannung gesorgt. Der VfL Lüerdissen will gegen die SG Hörstmar/Lieme den Heimsieg und selbst noch einmal oben angreifen.

Von André Bell & Marcel Meyer

 

TuS Brake vs. TuS Lüdenhausen

(mm). Enger als diese beiden Teams stehen in der Tabelle keine anderen Mannschaften beisammen. Dieser Fakt sollte schon einen Vorgeschmack darauf geben, was am morgigen Ostermontag in Brake zu sehen sein wird. Wiederholte wetterbedingte Spielausfälle führten dazu, dass die Mannschaft von Axel Wehmeier lange auf ihren ersten Einsatz in 2018 warten musste. Deshalb ist die Vorfreude auf diese Partie auch deutlich zu spüren. Die Zuversicht drückt der Brake-Coach wie folgt aus: „Das Ziel kann gegen einen direkten Konkurrenten nur sein zu gewinnen!“ Die Freude auf die Begegnung verstärken zum einen die Trainingsleistungen vom Dienstag und Donnerstag, mit denen sich Wehmeier mehr als zufrieden zeigte. Weiterhin freue er sich ebenfalls über einen vollen Kader, der nun auch noch durch einige A-Jugendliche verstärkt werden kann. Daher ist die Euphorie in Brake groß, was die Worte Wehmeiers „wir wollen und werden gewinnen“ deutlich wiedergeben. Mit Blick auf den Gegner meint der Brake Trainer, dass „Lüdenhausen über eine Truppe verfügt, die vom Kollektiv lebt.“ Die Lüdenhauser möchten die Leistung aus dem Spiel am Samstag gegen die SG Bentorf/Hohenhausen bestätigen und punkten, so der O-Ton Tim Schaufs, Trainer des TuS. Er sehe einen kleinen Heimvorteil durch den Ascheplatz auf dem gespielt werde, allerdings verfüge man auch über gute „Straßenfußballer“, die auf jedem Untergrund spielen können. Mit Blick auf die vergangene Partie wünscht sich Schauf vor allem, dass sein Team „konsequenter verteidigt und die Konter effektiver ausspielt.“ Alle Indizien deuten daher auf einen engen Spielverlauf zwischen dem Tabellenvierzehnten und dem Tabellendreizehnten hin, bei dem der Gewinner der Partie auf jeden Fall vor dem morgigen Gegner stehen wird und sich ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen kann.

 

SG Bentorf/Hohenhausen vs. FC Laßbruch/Silixen

(ab). Mit einer Energieleistung hat sich die SG Bentorf/Hohenhausen am Samstag noch einen Zähler nach 0:2-Rückstand in Lüdenhausen gesichert, sich in der Tabelle so auf Rang neun vorarbeiten können. Der Vorsprung nach unten beträgt allerdings nur sieben Zähler, so ganz in sicherem Fahrwasser befindet sich die SG noch nicht. Gegen den FC Laßbruch/Silixen zählt nur ein Heimsieg. „Wir wollen das Heimspiel natürlich gewinnen“, sagt dann auch Coach Kai Gröchtenmeier, der von seiner Mannschaft fordert, „es einfach mal zu schaffen, zwei gute Halbzeiten spielen.“ Denn nur „dann bleiben die drei Punkte auch in Hohenhausen.“ Vor dem FC La/Si hat man Respekt: „Der Gegner kommt über eine geschlossene Mannschaftsleistung, alle kämpfen füreinander.“ Verzichten muss Gröchtenmeier für das Spiel auf Otto und Throne, die beide gelbgesperrt fehlen. Zudem ist Klemme krankheitsbedingt nicht dabei. „Kappel baut ein Nest für seine Familie und Johann Jantzen Johann ist beruflich in Stuttgart“, muss der Coach auf weitere Spieler verzichten.

Die Gäste, die weiterhin auf den ersten Saisonsieg warten, wollen nicht mit leeren Händen nach Hause fahren. Trainer Maik Grenner verrät: „Gegen Hohenhausen wollen wir mindestens einen Punkt entführen.“ Gute Erinnerungen hat er an das Hinspiel, als man zu Hause ein 2:2 holen konnte. „Das wollen wir wiederholen“, fordert der Coach von seiner Mannschaft. Grenner erwartet allerdings „schwierige Bedingungen, die dem Wetter geschuldet sind“, weshalb er vermutet, dass „die Mannschaft, die mit den Gegebenheiten schneller zurechtkommt und eher in den Rhythmus findet, die Vorteile auf seiner Seite haben wird.“ Wie zu dieser Zeit des Jahres üblich, muss auch der La/Si-Coach auf einige Kurzurlauber verzichten.

 

VfL Lüerdissen vs. SG Hörstmar/Lieme

(mm). Das Topspiel dieses Osterwochenendes ist zweifelsfrei jenes zwischen dem Tabellenvierten, dem VfL Lüerdissen und dem Tabellenzweiten, der SG Hörstmar/Lieme. Sowohl Tim Steffen, Trainer des VfL als auch Dennis Wieder, Betreuer bei der Spielgemeinschaft erwarten ein schweres und spannendes Derby gegen einen spielstarken Gegner. Steffen findet viele lobende Worte für die SG, indem er sagt, „dass die SG Hörstmar/Lieme sowohl defensiv als auch offensiv über großes Potenzial verfügt.“ Darüber hinaus seien sie durch die hohe Anzahl an gefährlichen Akteuren nur bedingt ausrechenbar. Die Erwartungen an sein Team formuliert Steffen wie folgt: „Es wird für uns wichtig sein kompakt zu stehen, diszipliniert zu agieren und handlungsschnelles Umschalten an den Tag zu legen!“ Trotz der Schwere der Aufgabe möchte er mit seinem Team die Punkte auf dem heimischen Grün behalten und „dem leicht favorisierten Gegner mit viel Herz und Leidenschaft“ begegnen. Worte des Respekts vor dem Gegner wählt auch Wieder bei seiner Analyse. „Der Gegner ist bekannt für eine gute Defensive“, so die Worte des Betreuers der SG. Im Vergleich zum vergangenen Heimauftritt am Ostersamstag gegen den TSV Schötmar müsse man sich allerdings steigern. Jedoch möchte man „auf jeden Fall gewinnen“. Dabei hilft es natürlich, dass die SG personell komplett ist und das Trainerteam aus dem Vollen schöpfen kann. Somit ist am morgigen Ostermontag Spannung garantiert und in Erwartung von intensiven Zweikämpfen sind beide Teams gewarnt, volle Einsatzbereitschaft an den Tag zu legen.

 

FC Donop/Voßheide vs. TSV Kirchheide

(mm). Eine sehr interessante Partie steht am Ostermontag ebenfalls um 15 Uhr auf dem Spielplan. Der FC Donop-Voßheide begrüßt den TSV Kirchheide bei sich. Die Hausherren können mit einem Sieg erst einmal Abstiegsrang 15 verlassen, da sich die beiden davor platzierten Teams (Brake und Lüdenhausen) zeitgleich duellieren. Somit kann der FC an diesem Spieltag einen großen Schritt nach vorne machen. FC-Trainer Ralf Ackmann blickt der Partie am morgigen Tag deshalb zuversichtlich und „guten Mutes“ entgegen. Die Leistung vom Samstag und der knappen 2:3 Heimniederlage gegen Leopoldshöhe trägt zu diesem Eindruck bei. Denn man habe „einige Torchancen kreieren können“ und zeitweise gut mitgespielt. Natürlich „stehe man trotz dessen Druck“, deshalb müsse man abwarten, „was der Tag bringt“, so Ackmann abschließend. „Mit dem Ertönen des Anpfiffs geht eine lange Vorbereitung zu Ende“, freut sich Andre Plaß, Trainer des TSV Kirchheide. „Bis auf Valentin Ellermeier ist der Kader komplett.“ Daher ist die Marschroute für den Tabellenelften klar. „Wir wollen auf jeden Fall in Donop punkten, um den jetzigen Abstand zu wahren, so Plaß. Für ihn und sein Team gilt es nach dieser langen Pause wieder schnell in die Spur zu finden, allerdings gehe er optimistisch an diese Aufgabe heran. Somit ist die Frage, die es morgen zu beantworten gilt: Verlassen der Abstiegsränge für den FC oder Aufstieg ins tabellarische Mittelfeld für den TSV?

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