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Kreisliga B Detmold

Vorberichte 27. Spieltag 17/18 B Detmold

Der 27. Spieltag wird der erste in diesem Jahr sein, der komplett über die Bühne geht. Spannender Abstiegskampf, spannender Aufstiegskampf. Fußballherz, was willst du mehr!?

Abstiegskampf in Pivitsheide

Kreisliga B Detmold (ab). Der 27. Spieltag der Kreisliga B Detmold steht im Zeichen des immer spannender werdenden Abstiegskampfes. Der Knaller steigt beim FSV Pivitsheide II, wo der FC Fortuna Schlangen II seine Visitenkarte abgibt. Die weiteren Teams aus dem Tabellenkeller haben schwere Aufgaben vor der Brust. So tritt die Spvg Hagen-Hardissen gegen den FC Augustdorf II an, der SV HW Falkenhagen hat den FSV Pivitsheide zu Gast und die SG Klüt/Wahmbeck trifft auf den RSV Hörste. Auch der Post TSV Detmold III hat es mit der SG Brakelsiek/Wöbbel mit einem großen Kaliber zu tun. Auswärts kämpft der SuS Pivitsheide II um Punkte, muss zur SG Istrup/Brüntrup. Außerdem empfängt die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II den BSV Müssen, die SG Sabbenhausen/Elbrinxen bekommt es mit dem Hakedahler SV zu tun und die SF Oesterholz/Kohlstädt wollen gegen den TuS Eichholz-Remmighausen punkten.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

SG Hiddesen/Heidenoldendorf II vs. BSV Müssen

(hk). „Wir sind klarer Außenseiter, denn der BSV Müssen gehört zu den Top Drei der Liga“, betont Hiddesen/Heidenoldendorf II-Trainer Sören Müller, der auf eine stabile Defensive hofft. Mit einem guten Kader traut Müller seiner Truppe die volle Punktzahl zu. „Wir haben keinen Druck, Müssen schon, wenn sie nach oben wollen, müssen sie uns schlagen“, möchte es die Spielgemeinschaft den Blau-Weißen „so schwer wie möglich machen.“

Ein hochwertiges torloses Remis erlebten am Donnerstag-Abend die Zuschauer beim Top-Spiel zwischen dem BSV Müssen und der SG Brakelsiek/Wöbbel. Am Sonntag geht es in das Duell bei der Zweitvertretung aus Hiddesen/Heidenoldendorf für die Müssener. BSV-Kicker Boris Philippsen kündigt bei Lippe-Kick an: „Wir werden mit der gleichen Einstellung, wie zuletzt am Donnerstag gegen Brakelsiek/Wöbbel, in das Spiel gegen Hiddesen/Heidenoldendorf II gehen müssen, um auf deren Platz bestehen zu können“, ist es der Kunstrasen in Heidenoldendorf, der als Unterlage dient. Der 3:0-Hinspielsieg kam nach Philippsens Erinnerung trotz der Klarheit „eher glücklich“ zustande. Weiterhin möchte man die so wichtige Höhenluft schnuppern, weshalb ein Sieg wichtig wäre. Dennoch postuliert Philippsen warnende Worte: „Wir die volle Aufmerksamkeit unserem nächsten Gegner schenken, der an einem guten Tag ohne Weiteres in der Lage ist, einen der vermeintlich besseren Mannschaften in der Liga zu schlagen“, hängt dies sicherlich auch stets davon ab, ob die Spielgemeinschaft Spieler aus der ersten Mannschaft erhalten wird. Detlef Hübner ist für die Spielleitung zuständig.

 

Post TSV Detmold III vs. SG Brakelsiek/Wöbbel

(ab). „Nach der deutlichen Pleite in Augustdorf müssen wir jetzt eine positive Reaktion zeigen“, hofft Post-Coach Anton Brum, dass dies am Sonntag gelingt, denn „die Konkurrenz im Abstiegskampf punktet fleißig. Wir sind jetzt auch gefordert, müssen auch gegen einen Aufstiegsanwärter Bonuspunkte holen.“ Gelernt hat man aus dem Hinspiel, welches mit 3:4 verloren ging: „Brakelsiek spielt bis zur letzten Sekunde konzentriert und zielstrebig nach vorne, das haben wir leider selber erlebt, als wir in der Nachspielzeit das Spiel verlieren. Oder z.B. Klüt am Ostermontag, als Brakelsiek das Spiel in den letzten Minuten dreht.“ Für den Post TSV Detmold III gibt es allerdings nur etwas zu holen, wenn „wir mutig und leidenschaftlich, wie auch im Hinspiel, alles geben und diesmal aber wirklich bis zur letzten Sekunde konzentriert und fokussiert bleiben. Verstecken wollen wir uns definitiv nicht, denn dafür gibt es keine Bonuspunkte.“

Die Gäste zeigten am Donnerstag ein begeisterndes Spiel beim BSV Müssen. Die SG liegt weiter gut im Rennen um einen der möglicherweise mehreren Aufstiegsränge. Druck gibt es aber keinen, die Jungs um Falk Weskamp und Manfred Schrenner können befreit aufspielen, fahren als Favorit an die Werre.

Ob man der Rolle gerecht wird entscheidet sich ab 13 Uhr, dann geht es los unter der Leitung von Wilhelm Hackl.

 

Spvg Hagen-Hardissen vs. FC Augustdorf II

(hk). Für Hagen/Hardissen-Coach Sveto Stojanovic gehört der Tabellenzweite FC Augustdorf II in die Kategorie „schwerer Brocken“, wünscht er sich vor allem, „dass die auf Rasen nicht so stark sind wie auf dem Kunstrasenplatz.“ Dort hat er nämlich die Gegneranalyse des FCA II in deren Spiel gegen den Post TSV Detmold III betrieben. Beim klaren Sieg ist ihm aufgefallen: „Eine tolle Truppe mit vielen erfahrenen Bezirks- und -A-Liga-Spielern.“ Seine Hoffnung ist klar: „Mal sehen, vielleicht haben sie einen schlechten Tag am Sonntag“, könnte dieser der Spielvereinigung in die Karten spielen.

Bei den Gästen fehlen einige angeschlagene Akteure, die ihre Blessuren auskurieren müssen. Urlaub ist ebenfalls ein Motiv. „Trainer Kanke ist bis Samstag auch im Urlaub“, erklärt Spieler Adam Penkalla, der sich erfreut darüber zeigt, dass die Sandhasen unter der Woche mit zwölf bis 13 Akteuren ihre Übungseinheiten absolvieren konnten. „Das Training leite ich und war mit der Trainingswoche zufrieden.  Alle haben gut mitgezogen und wollen am Sonntag Vollgas geben“, erklärt er. Die ansprechende Serie soll bitteschön weiter fortgeführt werden. Leicht wird die Aufgabe gegen den A-Liga-Absteiger nicht, hat sich der Aufstiegsaspirant im Hinspiel doch schwergetan. „Also sind wir vor Hagen gewarnt“, berichtet Penkalla, der die Bedeutung dieser Partie unterstreicht: „Die Hagener müssen siegen und wir auch. Wird also ein spannendes Spiel“, könnte sich ein Besuch lohnen. Herbert Indenbirken pfeift.

 

SG Sabbenhausen/Elbrinxen vs. Hakedahler SV

(ab). „Wir freuen uns, dass wir endlich unser erstes Heimspiel haben in diesem Jahr“, geht man bei der SG mit großer Vorfreude in das Duell mit dem Hakedahler SV. Die SG hat sich in ihren bisherigen beiden Spielen in diesem Jahr schadlos gehalten. Selbstredend ist das Ziel für das Spiel am Sonntag: „Wir wollen unser Heimspiel auch gewinnen“, aber Coach Sven Grossmann weiß, dass das „nicht einfach wird, da Hakedahl ein unangenehmer Gegner ist, der an einem guten Tag jeden schlagen kann.“

Das ist dem HSV in diesem Jahr allerdings bisher kaum gelungen. Nur gegen Hagen-Hardissen gab es einen Sieg, die anderen drei Partien gingen bei einem Torverhältnis von 3:18 verloren. Nuri Kurt weiß, dass „es sicherlich sehr schwer wird, bei Sabbenhausen etwas zu holen.“ Doch es gibt gute Nachrichten von der Personalfront, Kurt verrät: „Wir werden wieder komplett sein und hoffen, ein gutes Spiel zu machen und am Ende schauen wir auf das Ergebnis.“

Niclas Grandt pfeift das Spiel um 15 Uhr an.

 

FSV Pivitsheide II vs. FC Fortuna Schlangen II

(ab). Der FSV Pivitsheide II ist in diesem Jahr noch nicht in die Spur gekommen, Punkte gab es noch keine. Und nun kommt die Fortuna aus Schlangen zum Duell zweier Aufsteiger. „Wir treffen auf einen Gegner der auch jeden Punkt braucht im Abstiegskampf“, erwartet Andree Köhler deshalb „ein schweres Spiel.“ Die Formkurve zeigt bei den Gastgebern aber nach oben: „Nach der Leistung letzte Woche bin ich optimistisch, dass wir die ersten Punkte in diesem Jahr holen. Gerade im Heimspiel wollen wir nichts herschenken.“ Auch aus personeller Sicht sieht es gut aus: „Bis auf unsere Langzeitverletzten werden wir alle Mann an Bord haben.“

Die Gäste warten auch vor dem zehnten Auswärtsspiel der Saison weiterhin auf den ersten Treffer in der Fremde. „So langsam muss es auswärts endlich mal klappen mit dem Tore schießen, sonst brauchen wir uns über das Thema Klassenerhalt keine Gedanken mehr machen“, meint Coach Daniel Sens, dass am Sonntag der perfekte Zeitpunkt dafür ist. Denn auch personell geht es aufwärts: „Für das nächste Spiel stehen zuletzt gesperrte oder verletzte oder urlaubsbedingt abwesende Spieler wieder zur Verfügung, wodurch wieder mehr Möglichkeiten vorhanden sind.“ Allerdings warnt Sens davor, den FSV auf die leichte Schulter zu nehmen: „Wir werden den FSV trotz des Tabellenplatzes nicht unterschätzen und alles geben, um unsere Auswärtsbilanz endlich zu verbessern.“

Ab 15 Uhr besteht dazu die Möglichkeit, Leiter der Partie ist der Unparteiische Karl-Heinz Schröder.

 

SV HW Falkenhagen vs. FSV Pivitsheide

(ab). Seit fast einem halben Jahr hat der SV HW Falkenhagen kein Heimspiel mehr gehabt. Nun stehen gleich fünf in Folge an. Zum Heimspiel-Auftakt für das Jahr 2018 kommt der FSV Pivitsheide. „Wir freuen wir uns auf das erste Heimspiel bei bestem Fußballwetter“, so Denis Micheller. Am Donnerstag errang der SV einen ganz wichtigen Sieg bei der SG Klüt/Wahmbeck, ist so wieder dran an den Nichtabstiegsrängen. Das Hinspiel verlor Falkenhagen mit 0:4, kassierte dabei vom Anstoß weg ein Gegentor, das wohl schnellste Tor in der Geschichte des Detmolder Kreisliga-Fußballs. „Wir gehen sicherlich als klarer Außenseiter ins Spiel“, meint Micheller, aber „trotzdem werden wir auch in diesem Spiel wieder alles versuchen, um die Punkte in Falkenhagen zu behalten.“ Einen möglichen Vorteil sieht der Abwehrmann im Naturrasen: „Vielleicht spielt uns der ja in die Karten und wir können für eine Überraschung sorgen.“

Für den Tabellenzweiten geht es dann „am Sonntag ins Weite nach Falkenhagen, die zuletzt beweisen konnten, dass sie gut dagegenhalten können gegen Mannschaften, die um den Aufstieg mitspielen“, haben Jürgen Bolinger und Kollegen den nötigen Respekt vor dem Gastgeber: „Wir werden das Spiel auf gar keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen.“ In der Rückrunde ist der FSV nach drei Spielen ohne Punktverlust „und wir haben nichts dagegen, wenn weitere drei Punkte aufs Konto kommen.“ Dabei können allerdings die verletzten Matthias Greb und Tim Manca nicht helfen, „sonst dürfte der Trainer alle Mann an Bord haben meines Wissens nach.“

 

SG Istrup/Brüntrup vs. SuS Pivitsheide II

(ab). Die SG Istrup/Brüntrup hat einen Lauf. Das Spiel gegen Fortuna Schlangen II Mitte November mitgerechnet, hat die SG ihre letzten vier Spiele allesamt gewonnen und ist so ins Mittelfeld der Tabelle geklettert. Dass gegen den SuS Pivitsheide II die nächsten drei Punkte hinzukommen, würde Trainer Roy Wanger „sofort unterschreiben. Leider muss das Spiel noch gespielt werden und fängt bei 0:0 an.“ Doch das wird diesmal nicht ganz so problematisch wie am Donnerstag, denn die Kader-Probleme und das schwache Licht auf dem Platz in Brüntrup sind am Sonntag kein Faktor, „leider bleibt der unebene Platz. Diesmal wird in Istrup gespielt. Der wird nicht besser sein als Brüntrup.“ Aber der ist für beide Mannschaften gleich, als „heißt es mit Konzentration auf die Zweikämpfe und das Passspiel“ ins Spiel zu gehen. Wangert rechnet damit, dass „wieder viel mit längeren Bällen gespielt wird. Da müssen wir die zweiten Bälle gewinnen.“ Nur ungern erinnert sich der Coach an das Hinspiel, welches mit 2:3 verloren hing: „Wir wollen die Leistung aus dem Hinspiel wett machen. Das war das schlechteste Spiel von uns.“ Den Lauf will die SG beibehalten, um sich weiter von unten absetzen zu können.

Das würde der SuS Pivitsheide II allerdings auch gerne, weshalb die Kuczer-Elf ambitioniert ins Spiel geht. Der Respekt vor der SG ist groß. „Istrup ist ganz gut in die Rückserie gestartet“, muss Kuczer am Sonntag außerdem auf drei Stammspieler verzichten, die im Urlaub sind. „Da der Rasenplatz sehr tief sein wird, wird es ein hartes Spiel“, meint Kuczer. Seine Elf jedenfalls „wird alles geben, um Punkte mit nach Hause zu nehmen.“

Hüseyin Igrek pfeift das Spiel, los geht es um 15 Uhr.

 

SF Oesterholz/Kohlstädt vs. TuS Eichholz-Remmighausen

(ab). „Ob man es glaubt oder nicht, am Sonntag haben wir unser erstes richtiges Heimspiel auf einem unserer Plätze“, ist Obmann Björn Brinkmann noch etwas ungläubig, denn zuletzt spielte man vor fünf Monaten auf heimischem Geläuf. „Und da brennt man natürlich besonders drauf, gutes Wetter, Rasenplatz, ein guter Gegner und hoffentlich viele Zuschauer, was will man denn mehr“, ist Brinkmann die Vorfreude anzuhören: „Vorher spielt unsere erste Damenmannschaft gegen den Delbrücker SC. Ich freu mich drauf.“ Nicht die besten Erinnerungen hat der Obmann an das Hinspiel: „Gegen Eichholz wollen wir auch ein schlechtes Hinspiel wett machen, leider waren bei diesem Spiel viele unserer Spieler verhindert und Eichholz konnte das Spiel nicht verlegen. Somit wollen wir am Sonntag zeigen wer Herr im Haus ist“, soll das 1:4 vergessen gemacht werden. Die Gäste bezeichnet Brinkmann als „eine solide Truppe, die zwar nach oben nichts mehr groß reißen kann, die aber doppelt so viele Tore geschossen hat wie wir.“ Daraus resultiert die Marschroute für Sonntag: „Wir müssen sie vom eigenen Tor fernhalten und sie hinten beschäftigen, dann haben wir Chancen. Ein Sieg gegen eine Mannschaft über uns würde uns auch wieder guttun. Ich erwarte ein kampfbetontes Spiel mit vielen Chancen, wer diese nutzt, wird gewinnen.“ Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Eugen Schlej. „Er wäre natürlich wichtig für unser Aufbauspiel.“

Die Gäste treten vor dem Duell selbstbewusst auf. „Wenn wir da weiter machen, wo wir letztes Spiel aufgehört haben, fahren wir mit Sicherheit die nächsten drei Punkte ein“, ist sich Felix Tcheon sicher, denn: „Wir haben trotz Niederlage gegen Augustdorf eine super Leistung gezeigt.“ Auf die will man aufbauen. Am Sonntag werden Marco Barkowski und Timo Tcheon fehlen. „Marco ist gelbgesperrt und Timo ist im Stadion bei den Zecken.“

Um 15 Uhr ertönt die Pfeife von Schiedsrichter Imdat Yumusak zum Anstoß.

 

SG Klüt/Wahmbeck vs. RSV Hörste

(ab). Der SG Klüt/Wahmbeck fehlt es an der Konstanz. Drei guten Auftritten folgte am Donnerstag das schwache Spiel gegen Falkenhagen. Doch die Partie ist bereits abgehakt, man will an die vorherigen Leistungen anknüpfen. „Ein sehr schwieriges Spiel, wie zuletzt gegen Brakelsiek-Wöbbel“, erwartet Patrick Hoffmann, „wenn wir aber die gleiche, vor allem kämpferische Leistung abrufen, sehe ich uns nicht chancenlos.“ Die SG geht als Außenseiter ins Spiel: „Der RSV wird eine große Hürde. Es wären wieder Bonuspunkte, die wir holen könnten.“

Auch dem RSV Hörste ist die Inkonstanz der Gastgeber nicht entgangen. „Klüt ist momentan eine absolute Wundertüte“, meint Marcus Baumgartner, denn „mal spielen sie richtig stark und dann überraschend schwach.“ Beim RSV stellt man sich jedenfalls „auf eine kämpferisch starke Mannschaft ein.“ Deshalb muss man „alles geben, um auch dort drei Punkte mitzunehmen.“ Der derzeitige Tabellendritte kommt nach holprigen Start ins Jahr „immer besser in die Spur. Wir wollen den Lauf auch weiterhin fortführen.“ Bis auf Baumgartner selbst hat Trainer Frank Linnemann alle Jungs an Bord.

Rolf Gkarelas ist für die Spielleitung zuständig, auch im Rudolf-Harbig-Stadion ist um 15 Uhr Spielbeginn.

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