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Bezirksliga Staffel 3

Vorberichte 27. Spieltag 17/18 BL3

Nur Siege helfen dem Blomberger SV und besonders dem RSV Barntrup derzeit. Etwas befreiter aufspielen kann dagegen der TSV Horn.

Horn beim Tabellenführer – BSV gegen das Schlusslicht

Bezirksliga 3 (ab). Zum Siegen fast schon verdammt ist der RSV Barntrup, wenn das mit dem Klassenerhalt noch klappen soll. Die Konkurrenten punkten regelmäßig, selbst verlor man aber die letzten drei Partien. Beim VfR Borgentreich muss ein Sieg her. Ganz ohne Druck ist der TSV Horn, zuletzt fünfmal in Folge ungeschlagen, unterwegs, am Sonntag geht es zum Tabellenführer Hövelhofer SV. Nachlegen will der Blomberger SV, gegen Schlusslicht Grün-Weiß Espeln geht man als Favorit ins Spiel.

Von André Bell

 

VfR Borgentreich vs. RSV Barntrup

Der VfR Borgentreich war noch am Donnerstag-Abend im Einsatz. Im Viertelfinale des Höxteraner Kreispokals kassiert der VfR eine 0:5-Niederlage gegen Landesligist Spvg Brakel. Die zweite Niederlage innerhalb von drei Tagen, denn zuvor gab es ein knappes 1:2 in Neuenbeken. Davor allerdings gewann Borgentreich drei Spiele am Stück und hat sich so ordentlich Luft verschafft im Kampf um den Klassenerhalt.

Der RSV Barntrup ist also gewarnt und steht nach drei Niederlagen in Folge unter Druck. Nur Punkte helfen. Der Rückstand auf das rettende Ufer ist bei vier Zählern Rückstand und zwei ausgetragenen Spielern weniger durchaus aufzuholen, doch nun „müssen Punkte her nach den Ergebnissen der letzten Woche“, so Andreas Schlingmann kurz und knapp. Eine klare Ansage an die Mannschaft. Personell sieht es gut aus beim RSV, Trainer Jörg Dettmar hat genügend Alternativen zur Verfügung. „Mehr gibt es in unserer jetzigen Situation nicht zu sagen“, will Schlingmann Leistung sehen.

Der Paderborner Unparteiische Recep Alpan pfeift die Begegnung um 15 Uhr an.

 

Hövelhofer SV vs. TSV Horn

Mit einem 5:2-Sieg beim SV Dringenberg hat der Hövelhofer SV am Donnerstag-Abend die Tabellenführung der Bezirksliga Staffel 3 übernommen. Doch trotzdem hat man großen Respekt vor dem kommenden Gegner. „Wir treffen auf die Mannschaft der Stunde“, meint Coach Björn Schmidt. „Horn scheint sich unter dem neuen Trainer unheimlich stabilisiert zu haben“, ist man beim HSV durchaus davor gewarnt, den Gegner zu leicht zu nehmen. Und „da wir bereits das Hinspiel verloren haben, schrillen bei uns natürlich alle Alarmglocken im Vorfeld dieser Partie.“

Mit 1:0 gewann der TSV das Hinspiel Mitte Oktober. Den HSV zu besiegen haben ohnehin nur noch zwei weitere Mannschaften geschafft, Blau-Weiß Weser und der FC PEL. „Wir freuen uns riesig auf das Spiel“, so Ender Ünal. Zwar muss der TSV auf vier Spieler verzichten, „aber wir sind in der Rückrunde in der Breite so gut aufgestellt, dass wir für jeden einen gleich guten Ersatz haben.“ Auf dem Papier sieht es für Horn nach einer schweren Aufgabe aus, doch Ünal meint: „Solche Gegner liegen uns besser als Sechs-Punkte-Spiele mit unteren Gegnern.“ Dennoch ist der HSV der „stärkste Gegner, gegen den wir bis jetzt gespielt haben, obwohl wir das Spiel in der Hinrunde gewonnen haben. Aber es war ein Glückssieg, denn die haben uns vorgeführt, aber nicht das Tor geschossen.“ Deshalb geht der Manager davon aus, dass due Gastgeber mit dem TSV „noch was vorhaben, wir müssen zu 200 Prozent da sein, denn, wenn wir es nicht sind, kann uns das selbe wie Heide-Paderborn dort passieren, die haben neun Stück dort bekommen.“ Der TSV Horn fährt mit Respekt zum zu Hause ungeschlagenen Hövelhofer SV, aber auch „mit breiter Brust, denn uns liegen solche Spiele, wo wir nur gewinnen können.“

Ob das auch am Sonntag gelingt, zeigt sich ab 15 Uhr. Kilian Krämer aus dem Kreis Bielefeld leitet das Spiel.

 

Blomberger SV vs. SC Grün-Weiß Espeln

Im Hinspiel feierten die beiden Winkler-Brüder ihr Debüt für den Blomberger SV und mussten gleich eine 0:3-Niederlage einstecken. Man hat also noch eine Rechnung offen mit dem Aufsteiger. Nach zuletzt aber guten Leistungen geht der BSV als Favorit ins Duell mit dem Schlusslicht. „Am Sonntag müssen wir genauso eine Leistung abliefern wie bei Blau-Weiß Weser“, hofft Michele Caporale, dass man anknüpfen und den Sieg vergolden kann. „Vor allem müssen wir unseren Aufwärtstrend bestätigen und endlich zwei Siege am Stück durchbringen und der Konkurrenz zeigen, dass man mit uns unten nicht rechnen soll.“ Mit einem weiteren Sieg könnte man sich weiter Luft verschaffen, ansonsten droht der erneute Sturz auf einen Abstiegsrang. Nach zuletzt sechs Auswärtsspielen in Folge freut man sich zudem auf das erste Heimspiel auf eigenem Platz im neuen Jahr. „Das wird der Mannschaft den nötigen Schub geben, dieses Spiel gegen Espeln erfolgreich zu gestalten“, ist sich Caporale sicher. Nicht mit dabei sein werden am Sonntag Lars Siekmann, Maxi Schlegel, Dominik Sobanski und Timur Unzular.

Mit nur einem Punkt aus den bisherigen sechs Spielen dieses Jahres scheint es für den Aufsteiger nur noch darum zu gehen, sich ordentlich aus der Bezirksliga zu verabschieden. Auf das rettende Ufer fehlen derzeit zwölf Punkte, man hat aber auch noch einige Nachholspiele in der Hinterhand und zuletzt im Derby gegen den Hövelhofer SV, welches nur knapp mit 0:1 verloren ging, eine Leistung gezeigt, auf die man aufbauen kann.

Schiedsrichter Josef Lenze pfeift die Begegnung um 15 Uhr an.

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