Connect with us

Kreisliga A Lemgo

Vorberichte A Lemgo vom 12.04.18

Heute Abend gibt es Abstiegskampf pur, sechs der acht Teams brauchen dringend Punkte für den Klassenerhalt. Hier sind die Vorberichte der heutigen Nachholspiele.

Ackmann: „Es geht um Leben oder Tod!“

Kreisliga A Lemgo (hk). Heute wird einmal mehr in der Lemgoer A-Klasse ein Nachholspieltag angeboten. Wenig überraschend, dass heute um 19.00 Uhr auf vier Naturrasenplätzen gespielt wird. Der FC Donop/Voßheide ist zum Siegen im Heimspiel gegen den TuS Sonneborn fast schon verdammt, soll der Rückstand zum rettenden Ufer nicht zu groß werden. Laßbruch/Silixen wartet auch weiterhin auf den ersten Saisonsieg, möchte gegen den TuS Leopoldshöhe die Saisonpremiere feiern. In ganz anderen Tabellen-Gefilden befindet sich der SV Werl-Aspe, der mit einem Sieg in Lüdenhausen bis auf Rang drei springen kann.

Von Henning Klefisch & André Bell

 

SG Bentorf/Hohenhausen vs. VfL Lüerdissen

(hk). „Wir sind wir auf Grund der Tabelle klar der Außenseiter“, möchte Ben/Hoh-Coach Kai Gröchtenmeier vor dem Heimspiel gegen den Tabellenfünften VfL Lüerdissen auch nichts beschönigen. Ganz Trainerfuchs schiebt er geschickt den Druck den Lüerdissern zu: „Wenn der VfL noch ein Wort in der Meisterschaft mitreden möchte, brauchen sie die drei Punkte. Aber auch wir benötigen dringend Punkte, um uns etwas von den Abstiegsplätzen zu entfernen.“ Die Kalletaler haben aktuell einen Vorsprung von zehn Punkten auf den Rotlichtbezirk der A Lemgo. Für Gröchtenmeier wäre „jeder Punkt ein Bonuspunkt“, spricht er von einer „sehr schwierigen Aufgabe.“ Verschenken will die Spielgemeinschaft die Zähler dennoch nicht. Reger, Reissmann und Kappel fehlen.

Die SG Bentorf/Hohenhausen bezeichnet VfL-Coach Tim Steffen als einen „unangenehmen Gegner!“ Er liefert nachvollziehbare Gründe für seine Ansicht: „Die letzten Partien waren oftmals hart umkämpft und ich glaube, auch morgen erwartet uns ein hartes Stück Arbeit auf des Gegners Platz“, wird auf dem Sportplatz in Bentorf kein Zuckerschlecken erwartet. Marschroute der Lüerdisser wird es sein, in der Abwehr Stabilität zu bewahren, zudem die engen Zweikämpfe siegreich zu gestalten. „Bei Ballbesitz gilt es, einen guten Rhythmus zu finden zwischen Ballbesitz und geradlinigem Spiel nach vorn!“ Unklar ist der Einsatz von Akteuren wie Golla, Amler, Dreymann, Steffen und Cöhring. Carsten Grandt ist für die Spielleitung zuständig.

 

FC Laßbruch/Silixen vs. TuS Leopoldshöhe

(ab). Heimspiel-Premiere in diesem Jahr für den FC Laßbruch/Silixen und mit dem TuS Leopoldshöhe kommt ein Gegner, der mit zwei Siegen in die Rückrunde gestartet ist. Wenn der FC La/Si das Wunder Klassenerhalt noch erreichen will, dann braucht es jetzt Punkte. „Das erste Heimspiel dieses Jahr wollen und müssen wir gewinnen“, sagt dann auch Maik Grenner, der sich darüber freut, dass sich das Lazarett lichtet: „Personell sind wir seit langem mal wieder in voller Besetzung am Start.“ Grenner hofft auf „einen Befreiungsschlag.“ Selbstvertrauen ist genug vorhanden: „Wir haben gut trainiert und die schwierige Situation am Wochenende gut gemeistert.“

Trotz des guten Starts ist der TuS Leopoldshöhe noch lange nicht in sicheren Gefilden unterwegs, da noch nicht feststeht, wie viele Teams aus der Liga absteigen werden. Bei den abgeschlagenen Gastgebern darf sich der TuS „in der derzeitigen Phase keinen Patzer erlauben“, wie Sven Sielemann meint und will „wie in den letzten Spielen die volle Punktzahl abholen.“ Es gilt, den FC La/Si nicht zu unterschätzen. „Die haben einen gefährlichen Angriff und auch im Mittelfeld können sie die Fäden ziehen“, hält Sielemann die Gastgeber nur „in der Defensive für anfällig, wo wir stark agieren wollen mit unserer Offensive, was uns in den letzten Spielen über Marcel Heisler und Moritz Reh auch gut gelungen ist.“ Das ist auch diesmal die Ausrichtung des TuS. Das Ziel Klassenerhalt soll schnellstmöglich klar gemacht werden: „Die nächsten beiden Spielen wollen wir gewinnen, damit wir die 30 Zähler schnell erreichen.“ Heute Abend wird lediglich Dorian Klinner nicht spielen können, alle anderen Spieler sind einsatzbereit.

Um 19 Uhr ist Anstoß auf dem Schiefen Brink, Udo Dissmeier leitet das Spiel.

 

TuS Lüdenhausen vs. SV Werl-Aspe

(hk). Voller Respekt zieht Lüdenhausen-Sturmtank Patrick Strate seinen imaginären Hut vor dem kommenden Gegner, meint: „Werl-Aspe hat sich richtig gut gemacht im Laufe der Saison. Die haben eine Bomben-Offensive um Marius Seipt und André Marcel Plail“, muss dieser bitteschön der berühmte Stecker gezogen werden. Strate spricht von einer „Mammut-Aufgabe“, die sein Team erwartet. Man muss gegen die „Asper-Jungs dagegenhalten“, so die klare Forderung. Vollblut-Fußballer Strate kann es kaum erwarten, freut sich auf „einen geilen Flutlicht-Kick.“ Maase, Christopher Knaup und Tölle fehlen definitiv. Unklar, ob Eimkemeier mitwirkt.

Schwer im Magen liegt den Gästen die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel. Co-Trainer Carsten Voelzke fordert Wiedergutmachung, kündigt voller Tatendrang an: „Wir wollen dort gewinnen und so werden wir auch auftreten.“ Er rechnet mit einem „sehr defensiv eingestellten Gegner“, vertraut dennoch seinen Schützlingen: „Unsere Jungs sind gut drauf und werden Lösungen finden, um die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.“ Einzig der studierende Tornau und der privat verhinderte Peters fehlen heute. An der Pfeife: Cemil Türkoglu.

 

FC Donop/Voßheide vs. TuS Sonneborn

(hk). Die Dringlichkeit eines Heimsieges ist Don/Voß-Coach Ralf Ackmann bewusst: „Heute geht es um Leben oder Tod“, wählt er deutliche Worte. Er weiß: „Bei einer Niederlage können wir uns mit dem Thema B-Liga effektiver beschäftigen.“ In diesem so wichtigem Spiel hat er einen 16 Mann starken Kader zur Verfügung, muss einzig auf die beruflich verhinderten Bennet Pape, Mirko Koralewicz und Alexander Grams verzichten.

„Die Situation hat sich nach letztem Sonntag nicht gerade verbessert. Es wird immer enger unten und die Bezirksligisten machen keine gute Figur, so dass wir so langsam punkten müssen, um nicht auf den unbeliebten Plätzen in der Klasse zu landen“, fordert Sonneborn-Defensiv-Ass Michael Kamlah nun eine Reaktion. Oliver Drawe ist in den USA, Pascal Faße verletzt und Kamlah spielt wegen Trainingsmangel in der Reserve. Dennoch: „Der Rest ist dabei und auch heiß, die Punkte zu holen!“ Ein gegentorloses Spiel ist ganz nach dem Kamlaschen Geschmack, garniert mit einer Effizienz im Torabschluss. Die 3:8-Hinspielpleite ist unvergesslich. Michael Kamlah weiß dies, fordert Wiedergutmachung und sagt abschließend: „Wir sind nicht nachtragend, wir vergessen halt sehr schwer, solch bittere Niederlagen zu Hause an der B1.“ Kein Geringerer als Timo Franz-Sauerbier ist an der Pfeife aktiv.

More in Kreisliga A Lemgo

%d Bloggern gefällt das: