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Kreisliga B Detmold

Vorberichte B Detmold vom 12.04.18

In Hagen/Hardissen und Falkenhagen geht es um Punkte für den Klassenerhalt, in Müssen und Wöbbel dagegen ist Aufstiegskampf angesagt.

Abstiegsknaller und Aufstiegsduelle

Kreisliga B Detmold (ab). Vier Teams aus den Top-Sechs, sowie vier der letzten sechs Teams sind heute Abend im Einsatz, kämpfen in direkten Duellen um Punkte für den Aufstieg und gegen den Abstieg. Falkenhagen hat den Post TSV Detmold III zu Gast, während Hagen-Hardissen gegen den SuS Pivitsheide II empfängt. Nach oben schielen die SG Brakelsiek/Wöbbel und die SG Sabbenhausen/Elbrinxen, die sich gegenüberstehen, ebenso wie der BSV Müssen und der FC Augustdorf II. Ebenfalls im Einsatz ist die SG Istrup/Brüntrup, die ihren Lauf auch gegen den Hakedahler SV fortsetzen möchte.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

SV HW Falkenhagen vs. Post TSV Detmold III

(ab). Es geht spannend zu im Tabellenkeller. Der 17. SV HW Falkenhagen hat den Post TSV Detmold III zu Gast, der auf Rang 13 liegt, aber nur drei Zähler Vorsprung hat. Mit einem Sieg würde der SV HW Falkenhagen an den Residenzlern vorbeiziehen und hätte immer noch drei Partien weniger absolviert als die Detmolder.

Die hingegen wollen sich Luft verschaffen und sich von den unteren Rängen absetzen. Trainer Anton Brum erwartet allerdings „kein Spiel auf Champions League-Niveau. Dafür sind andere Eigenschaft gefordert.“ Stattdessen wird es Abstiegskampf geben. „Ich erwarte kampf- und laufstarkes Falkenhagen, die alles geben, um die Punkte zu Hause zu behalten.“ Das waren auch einmal die Tugenden des Post TSV Detmold III. „Genau das, was uns früher ausgezeichnet hat, über Kampf und Leidenschaft zum Spiel finden und bis zur letzten Minute um Punkte fighten“, hat die Mannschaft genau das aber zuletzt vermissen lassen.

Ob die Gäste zu alter Stärke zurückfinden, entscheidet sich ab 18:45 Uhr auf dem Sportplatz Falkenhagen. Thomas Vogt leitet das Spiel.

 

SG Brakelsiek/Wöbbel vs. SG Sabbenhausen/Elbrinxen

(ab). Eigentlich ist es ein Spitzenspiel, ein Verfolgerduell. Der Viertplatzierte empfängt den Sechsten. Doch beide Teams haben personelle Schwierigkeiten. „Wir haben leider nicht alle Mann an Bord aufgrund Krankheit und Schichtarbeit, aber die 14, 15 Leute, die da sind, werden alles geben um zu gewinnen“, kündigt Brakelsiek-Betreuer David Pusch an. Den Gästen bescheinigt er eine „gute Offensive und sie haben auch erst 22 Gegentreffer kassiert“, will man sich bei den Hausherren davon aber nicht beeindrucken lassen: „Wir spielen zu Hause, wo wir noch ungeschlagen sind und das soll auch heute so bleiben. Wir werden alles in unserer Macht stehen tun, dass wir die drei Punkte in Wöbbel behalten.“

Etwas kleinere Brötchen backt Gäste-Coach Sven Grossmann, der auf eine Reihe von Stammspielern verzichten muss. Steffen Waltemate, Kevin Erdmeier, Niklas Meier, Colin Moor und Burak Karaduman fallen verletzt aus. Zudem ist Felix Berkel angeschlagen. „Wir fahren mit einer Not-Elf nach Brakelsiek“, meint Grossmann, aber „ich glaube schon, dass wir eine Chance haben, wenn wir alles in die Waagschale werfen.“ Mit einem Punkt wäre zwar man schon zufrieden, „auf den sind wir auch aus“, es darf aber gerne etwas mehr sein. „Die Jungs freuen sich auf das Spiel.“

Um 19:30 Uhr ist Anstoß, gespielt wird in Wöbbel. Milcan Colak leitet das Spiel.

Spvg Hagen/Hardissen vs. SuS Pivitsheide II

(hk). Mut gemacht hat der Spielvereinigung Hagen/Hardissen der jüngste 4:2-Heimsieg über den Aufstiegskandidaten FC Augustdorf II. Verlockend: Mit einem Dreier könnte nicht nur der heutige Gegner SuS Pivitsheide II überholt werden. Vielmehr würde auch der Sprung auf einen Nichtabstiegsrang gelingen. Coach Sveto Stojanovic muss auf einige Spieler verzichten, freut sich aber auch zugleich über die Rückkehr von zwei Akteuren. Die Forderung von Stojanovic ist klar: „Unsere Marschroute kann nur ein Sieg sein, denn alles andere ist in diesem Sechs-Punkte-Spiel in unserer momentanen Situation nicht zu gebrauchen.“  Über den einen Platz und einen Punkt besser platzierten Kontrahenten kann er nicht wirklich viel sagen, „obwohl ich keine 500 Meter vom SuS-Sportplatz wohne.“ Seine Vermutung liegt darin begründet, dass die Pivitker auch gegen einen direkten Rivalen Zähler sammeln wollen. „Verstecken werden die sich nicht“, sollte diese Prophezeiung nicht falsch sein.

Von einem „richtungsweisendem Spiel“ redet SuS Pivitsheide II-Coach Karsten Kucer. Er fordert: „Wir müssen alles geben, um die drei Punkte einzufahren.“ Auf zwei Stammkräfte muss verzichtet werden. Urlaub und Arbeit sind die Hinderungsgründe. Ein dritter Akteur hat sich am vergangenen Sonntag verletzt, wird wohl für den restlichen Saisonverlauf passen. Ergo: „Personell wird es eng. Wenn meine Jungs alle geben, ist alles drin“, ist dies in diesem Kellerduell auch entscheidend.

Robin Flotho pfeift diese Begegnung ab 19.30 Uhr an.

 

BSV Müssen vs. FC Augustdorf II

(hk). Den Favoritenstatus schiebt Müssen-Kicker Jona Brinkmann ganz entspannt den Gästen des FC Augustdorf II zu. „Sie haben bisher eine richtig starke Saison gespielt und gehen als Favorit in die Partie.“ Im Hinspiel gab es einen schmeichelhaften Sieg für den BSV Müssen. Brinkmann fühlt sich durch das torlose Remis gegen Brakelsiek/Wöbbel bestärkt, ist überzeugt: „Wenn wir uns genau so präsentieren, müssen wir uns definitiv nicht verstecken.“ Ein Flutlichtspiel vor heimischer Kulisse weckt die Vorfreude. Auch weiterhin verletzt ist Bennet Kuhlmann. Top-Torjäger Sören Rottschäfer feiert nach einer Gelb-Sperre sein Comeback. Die Gebrüder Swoboda feiern nach ihrem Urlaub ebenfalls die Rückkehr.

Eine Reaktion möchten die Akteure des FC Augustdorf II im heutigen Auswärtsspiel in Müssen zeigen. Am Sonntag hat der Tabellenzweite überraschend mit 2:4 beim Kellerkind aus Hagen/Hardissen verloren. „So wie der Kader aussieht, sind wir gut aufgestellt“, nimmt FCA II-Fänger Raphael Kampmeier Stellung zur Personalsituation. Die Begegnung gegen die Spielvereinigung aus Hagen/Hardissen bezeichnet er als „eine deutliche Warnung für uns. Hoffentlich ein Denkzettel zur rechten Zeit. Jetzt stehen wir auf, lernen aus dem Fehler und gehen von Anfang an auf Sieg“, sehnt er sich eine Reaktion herbei.

Die Spielleitung übernimmt Hüseyin Igrek auf dem Naturrasenplatz in Müssen.

 

SG Istrup/Brüntrup vs. Hakedahler SV

(ab). Die SG Istrup/Brüntrup ist das Team der Stunde. Fünf Siege feierte die Elf von Roy Wangert zuletzt in Folge, ist bis auf Rang neun geklettert und hat sich der größten Abstiegssorgen erst einmal entledigt. Man nimmt einen einstelligen Tabellenplatz als Saisonziel ins Visier, es darf auch gerne noch höher gehen als Rang neun. Mit dem Hakedahler SV wartet allerdings eine „Wundertüte“ auf die SG, wie Trainer Roy Wangert meint: „Die spielen mal unterirdisch schwach und im nächsten Spiel einen starken Ball.“ Den haben seine eigenen Jungs im Hinspiel gesehen, als der HSV klar mit 4:0 gewonnen hat. „Die haben richtig starke Spieler in ihren Reihen, die mit der Kugel umgehen können“, erinnert sich Wangert und fordert von seiner Mannschaft, „die nicht ins Spiel kommen zu lassen.“ Das Selbstbewusstsein ist groß: „Wir möchten auch unser Spiel durchbringen und den Ton angeben. Es wird bestimmt wieder ein schweres Spiel, doch wir sind gut drauf und möchten die Serie weiter ausbauen. Zu Hause wollen wir die Spiele gewinnen.“

Gut drauf sind auch die Gäste aus Hakedahl, die am Sonntag bei der SG Sabbenhausen/Elbrinxen 2:0 führten, ehe das Spiel aufgrund einer Verletzung des Schiedsrichters abgebrochen wurde. „Wir sind gut drauf, mit uns ist im Moment zu rechnen. Da erhoffe ich mir schon, dass wir die Punkte mitnehmen“, meint Nuri Kurt. Allerdings: „Istrup hat sich unter Roy Wangert gesteigert, das wird bei denen sicherlich nicht einfach.“ Auch die Tatsache, dass „einige Jungs arbeitsbedingt ausfallen“, macht die Aufgabe sicher nicht leisten, zumal Nuri Kurt noch hofft „genügend Leute zusammenzukriegen.“

Das wird aber wohl gelingen. Um 19:30 Uhr geht es los auf dem Sportplatz Brüntrup. Schiedsrichter der Partie ist Bernd Osterhagen.

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