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Kreisliga A Lemgo

Vorberichte 23. Spieltag 17/18 A Lemgo

Wächst Brake über sich hinaus?

Kreisliga A Lemgo (hk). Die A Liga Lemgo ruht in diesen Tagen nie so wirklich. Gestern sind drei Spiele eingestreut worden. Am Sonntag folgt der gewöhnliche 23. Spieltag in Lemgos Kreisoberhaus. Spannend geht es natürlich an der Tabellenspitze zur Sache, wo der TuS Ahmsen nach der überraschenden Niederlage beim FC Donop/Voßheide in Lüdenhausen eine Reaktion zeigen möchte. Spitzenreiter Hörstmar/Lieme hat unterdessen eine nicht allzu leichte Aufgabe gegen den abstiegsbedrohten Nachbarn TuS Brake.

Von Marcel Meyer, Henning Klefisch & Andre Bell

 

FC Laßbruch/Silixen vs. TBV Lemgo II

(ab). Der FC Laßbruch/Silixen befindet sich in einer ganz misslichen Lage. Für den Klassenerhalt bräuchte es ein mittelschweres Fußballwunder. Aus personeller Sicht geht der Aufsteiger im wahrsten Sinne des Wortes am Stock. Gegen den TBV Lemgo II ist Coach Maik Grenner zum Improvisieren gezwungen. Mindestens vier Stammspieler müssen ersetzt werden. „Wie und durch wen dies passieren wird, klärt sich kurzfristig“, so Grenner. Dennoch wird man nichts unversucht lassen, es „Lemgo so schwer wie möglich zu machen.“ Harakiri wird es definitiv nicht geben auf dem Schiefen Brink. Der spezielle Platz wird auch gegen den TBV Lemgo II wieder ein echter Heimvorteil sein. Grenner gibt die Marschroute vor: „Wir müssen die Null lange halten und gezielte Nadelstiche nach vorne setzen.“

Der Tabellendritte hat in diesem Jahr erst drei Spiele absolviert, von denen zwei verloren gingen. Damit hat man nur noch theoretische Chancen auf den angepeilten Aufstieg, die Top-Teams aus Ahmsen und Hörstmar/Lieme müssten sich einige Aussetzer leisten. Zudem muss der TBV seine Spiele selbst gewinnen, was am Sonntag wieder schwer genug wird.

Carsten Grand pfeift das Spiel um 15 Uhr an.

 

SG Hörstmar/Lieme vs. TuS Brake

(hk). Hörstmar/Lieme-Torwarttrainer Dennis Wieder weiß, dass dieses Heimspiel gegen das Kellerkind aus der Nachbarschaft unbedingt gewonnen werden soll. Dabei übt er sich auch in ausgeprägter Phrasenwissenschaft: „Ich sag mal so: Wir müssen jetzt einfach von Spiel zu Spiel denken und funktionieren wie ein Uhrwerk! Nur dann klappt das auch mit dem Aufstieg“, ist dies doch das große Sehnsuchtsziel der Spielgemeinschaft. Er räumt ehrlich ein, dass er den Tabellenvierzehnten aus Brake „schwer einschätzen kann.“ Die Begründung liefert er gratis hinterher: „Jede Woche sind irgendwie verrückte Ergebnisse bei denen. Erst Lüdenhausen, dann das gegen Aspe. Also schwer zu sagen“, gilt daher auch für ihn die Devise: Das eigene Spiel soll durchgesetzt werden. In diesem Fall gehen die Wölk-Männer auch als Sieger aus diesem Spiel. Nur wird es wichtig sein, dass die Leistung aus den letzten Wochen konserviert wird. Da Wieder weiß, dass die Walkenfeld-Kicker über ein ausgesprochen junges Team verfügen, ist eine Sache schon einmal gewiss: „Die werden 90 Minuten laufen und kämpfen.“ Die gelbgesperrten Dennis Axt, Marco Schröder, Dennis Hildebrandt und Thomas Janzen fallen aus. Der qualitativ und quantitativ so ansprechende Kader wird diese Ausfälle aber kompensieren können. Wichtig für das Trainerteam: Es kann nach Trainingsleistungen aufgestellt werden. „Das ist wirklich Luxus und belebt die Leistungen im Training“, konstatiert Wieder korrekterweise. Jerome Miguel Neese ist für die Spielleitung zuständig.

Die Favoritenrolle liegt klar auf Seiten der Spielgemeinschaft. Auch deshalb verrät Brake-Coach Axel Wehmeier: „Wir fahren am Sonntag mit dem guten Gefühl nach Hörstmar, das wir nur gewinnen können. Von uns erwartet dort sicherlich niemand etwas und die Karten sind klar verteilt“, liegen alle Trümpfe in der Hand von Hörstmar/Lieme. Die Walkenfeld-Kicker wollen in diesem Nachbarschaftsduell „sich so gut es geht verkaufen.“ Die Ausfälle sind jedoch massiv. Süllwold und Schürmann haben Verpflichtungen im Studium zu erledigen, Schulz ist im Urlaub, Isaak ist auch nicht da und Hillebrand, sowie wahrscheinlich Norman Wehmeier (Oberschenkelprobleme) fehlen. Es muss mal näher geprüft werden, wer alles auflaufen kann, zumal auch die A-Jugend spielen muss. Wehmeier teilt Lippe-Kick mit einem Schmunzeln mit: „Also werden wir mal in alle Ecken gucken, wer noch so alles laufen kann“, darf man gespannt sein, ob vielleicht sogar Geschäftsführer Michael Berge sein Comeback gibt. Schlechter als die Kicker von seinem Herzensverein 1. FC Köln spielt er wohl kaum. Dieser wählt vorab deutliche Worte in Richtung seiner Spieler: „Wenn wir natürlich so auftreten wie im Spiel gegen Leopoldshöhe, wird mir Angst und Bange. Keine einzige Torchance, da müssen wir uns am Sonntag aber mächtig steigern. Da erwarte ich von der Mannschaft eine Leistungsexplosion“, ist diese nötig, hängen die Trauben in Hörstmar doch sehr hoch.

 

TuS Sonneborn vs. TuS Lipperreihe

(hk). Bereits das dritte Duell mit dem TuS Lipperreihe gibt es für die Sonneborner in dieser Spielzeit. Die bisherigen Auswärtsspiele in der Serie und im Pokal sind jeweils verloren worden. Nun hoffen die Kicker von der B1 auf einen dreifachen Punktgewinn. Defensivmann Michael Kamlah betont gegenüber Lippe-Kick: „Die Voraussetzung an der B1 können im Amateurfußball nicht besser sein, so dass die Rahmenbedingungen für ein klasse Fußballspiel gegeben sind!“ Kamlah sieht in den Spielern des TuS Lipperreihe spielstarke und junge Kicker, weshalb für ihn leicht ersichtlich ist: „Daher eine schwere Aufgabe, die uns am Sonntag erwartet.“ Oliver Drawe kehrt am Sonntag zwar aus dem Urlaub zurück, wird aber nicht mit Spielzeit bedacht. Weiterhin angeschlagen ist derweil Pascal Faße. Ansonsten kann der Trainer seine Bestformation aufbieten.

Einzig auf Dominik Drees und Niclas Fulland muss Lipperreihe-Coach Carsten Schulze definitiv verzichten. Bei Pascal Heers und Sebastian Rahaus ist ein Einsatz noch unklar. Die Maßgabe ist klar: „Wir wollen an die gute Leistung gegen Hör/Lie anknüpfen und müssen mal wieder punkten, sonst kann es bei vier Absteigern noch mal eng werden“, erhöht er ganz bewusst den Druck für sein Team. Vergnügungssteuerpflichtig wird diese Aufgabe nach seiner Einschätzung keineswegs: „Mit Sonneborn erwartet uns eine robuste Truppe, die an guten Tagen jeden Gegner schlagen kann“, soll dies am Sonntag aber bitteschön nicht der TuS Lipperreihe sein.

 

TuS Lüdenhausen vs. TuS Ahmsen

(mm). „Ein Punkt wäre schon ein toller Erfolg“, so Lüdenhausen-Trainer Tim Schauf zur Ausgangssituation im Duell mit dem Tabellenzweiten, dem TuS Ahmsen. In der Regel sei gegen Ahmsen nicht viel zu holen, denn sie seien seinem Team technisch, spielerisch und im Tempo klar überlegen. „Ich habe wenig Glaube daran, dass ihnen ein Auftritt wie zuletzt bei der Niederlage bei Donop-Voßheide noch allzu häufig passiert“, so die gedämmte Erwartungshaltung des TuS-Trainers. Darüber hinaus muss das Lüdenhauser Team noch auf Schauf, Maase und Fricke definitiv verzichten. Ein Fragezeichen steht außerdem noch hinter einigen weiteren Akteuren. Umgekehrte Vorzeichen sind auf Seiten der Ahmsener vorzufinden, die die zuletzt überraschende Niederlage beim Tabellenvorletzten wieder gut machen wollen. Das Team von Obmann Lothar Köhnemann rennt nun einem drei-Punkte-Rückstand hinter der SG Hörstmar/Lieme her. Allerdings legt man in Spitzenteam-Manier den Fokus auf die bevorstehende Aufgabe. „Die Lüdenhauser haben eine schlagkräftige Truppe, die uns versuchen wird ein Bein zu stellen“, so Köhnemann. Das Team von Tim Schauf benötigt außerdem noch Punkte, um sich nächste Saison sicher in der Kreisliga A zu wissen, was die Mannschaft noch gefährlicher macht. Der Blick auf die personelle Situation stimmt den Obmann jedoch weitestgehend positiv. Bis auf den Stammtorhüter, Bengt Pyka, der sich am vergangenen Sonntag einen Bruch der Augenhöhle und des Jochbeins zuzog, kann die Stammelf vom Trainer aufs Grün geschickt werden. Somit liegt die Favoritenrolle auf Seiten der Ahmsener. Auch mit der Gefahr ins Phrasenschwein einzuzahlen sei hier abschließend zu erwähnen: „Im Fußball ist alles möglich!“

 

TSV Kirchheide vs. SG Bentorf/Hohenhausen

(mm). Eines der, laut der tabellarischen Konstellation, engeren Duelle an diesem Spieltag wird das des TSV Kirchheide und der SG Bentorf/Hohenhausen. Beide Teams trennen lediglich vier Punkte in der Tabelle, was die Partie mit Spannung aufladen sollte. Beide Trainer haben auch gemäß der Ausgangssituation großen Respekt vor der anstehenden Aufgabe. „Es wird kein leichter Tanz werden“, ist sich Andre Plaß, Coach der Kirchheider sicher. Das Ganze werde zudem noch durch einige Ausfälle erschwert. Jedoch sei man sich sicher, diese durch eine geschlossene Mannschaftsleistung kompensieren zu können. „Zudem erwarte ich eine stärkere Mannschaft von Bentorf/Hohenhausen als noch im Hinspiel“, spielt Plaß auf den 3:1-Sieg seines Teams aus der Vorrunde an. Um dies erneut zu erreichen sei man gewillt „weiterhin alles rauszuhauen, um den Klassenerhalt schnellstmöglich klar zu machen.“ Die Bestrebungen das Spiel erfolgreich zu gestalten, sind auch auf Seiten der Spielgemeinschaft zu vernehmen. „Wir würden gerne unsere Siegesserie fortsetzen, auch wenn das in Kirchheide sehr schwer wird“, so Kai Gröchtenmeier, Trainer der Bentorfer. Trotz des ungewohnten Kunstrasens beim TSV gehe man, auch durch die Ergebnisse aus den letzten Wochen, mit Selbstvertrauen in die Partie. Auch bei den Gästen gibt es einige Ausfälle zu vermelden. Dabei seien exemplarisch Reissmann, Reger und Jantzen erwähnt, die zudem noch durch einige Akteure ergänzt werden, hinter denen aktuell noch ein Fragezeichen steht. Somit ist aufgrund der vergleichbaren Vorzeichen eine spannende Begegnung zu erwarten.

 

TSV Schötmar vs. FC Donop-Voßheide

(mm). Zwölfter gegen Fünfzehnter, das bedeutet in Worte übersetzt „Überlebenskampf pur!“. Den Charakter bzw. die Bedeutung dieser Partie erkennen ebenso beide Ansprechpartner der Teams. Auf Seiten des TSV Schötmar klingt das wie folgt: „Es geht (für beide) um alles“, so Yasin Altinisik, Schriftführer beim TSV. FC-Trainer Ralf Ackmann meint: „Wir müssen, speziell nach dem Sieg am Sonntag, nachlegen.” Altinisik spielt die potenziellen Szenarien für Sonntag durch. „Wenn wir gewinnen, haben wir die Klasse gesichert. Sollten wir verlieren, sind wir mitten im Abstiegskampf.“ Optimistisch stimmt die Schötmarer neben der Tatsache, dass es sich um ein Heimspiel handelt ebenfalls, dass bis auf Siviloglu alle Spieler einsatzbereit sind und der Trainer „die Qual der Wahl“ hat. Einen Ausfall haben auch die Gäste vom FC Donop-Voßheide zu vermelden. Mirko Koralewicz kann am Sonntag nicht mitwirken. Dafür stößt Björn Freitag wieder zum Team hinzu. Die personelle Situation beschreibt Ackmann aber sonst als gut, „da sich alle integrieren und sich den A… aufreißen.“ Daher werde man sicherlich mit einem motivierten Team anreisen, was versuchen wird einen weiteren Schritt gen rettendes Ufer zu machen. Eine Partie, die durch ihre tabellarische Brisanz sehr umkämpft werden dürfte, wird am Sonntag um 15 Uhr in Schötmar stattfinden.

 

SV Werl-Aspe vs. TuS Leopoldshöhe

(mm). Beim Duell des SV Werl-Aspe und dem TuS Leopoldshöhe ist die Favoritenrolle eindeutig zugunsten der Gastgeber verteilt. Dennoch fahren die Leopoldshöher keineswegs nach Werl-Aspe um sich kampflos geschlagen zu geben, im Gegenteil. Zwar sei Werl-Aspe ein „dicker Fisch“, wie Sven Sielemann, Spieler beim TuS, den Gegner bezeichnet, dennoch wolle man ihnen das Leben so schwer wie möglich machen und mindestens einen Punkt ergattern. Um dieses Ziel zu verwirklichen hilft es den Gästen, dass diese aus dem Vollen schöpfen können und vollzählig dieses Auswärtsspiel angehen können. Anders sieht die Personaldecke beim Tabellenvierten aus. Diese müssen auf einige Spieler aus verschiedensten Gründen verzichten. Dennoch will der SV „die drei Punkte auf dem Platz behalten“, wie Carsten Voelzke, Trainer der Werl-Asper, die Zielvorgabe für die Begegnung formuliert. Man müsse jedoch die Fehler der vergangenen Wochen vermeiden, mahnt der Coach. „Ansonsten sehe ich uns auf einem guten Weg“, so die abschließenden Worte des SV-Trainers. Positiv gestimmte und motivierte Gäste treffen auf eines der Spitzenteams der Liga, darauf können sich die Zuschauer am Sonntag durchaus freuen.

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