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Kreisliga A Detmold

Vorberichte A Detmold vom 24.04.18

Es ist wieder angerichtet in Detmolds höchster Kreisliga. Die Begegnungen wecken größte Vorfreude. Klickt euch rein.

Anspruchsvolle Aufgaben für das Führungstrio

Kreisliga A Detmold (hk). Ein kompletter Nachholspieltag geht heute und morgen über die Bühne. Heute beginnt es mit fünf Begegnungen um 19.30 Uhr. Die Begegnung zwischen dem TSV Rischenau und dem FC Fortuna Schlangen wird eine Viertelstunde später angepfiffen. Darauf legen wir im heutigen Vorbericht den Fokus. Die beiden Klassenbesten sind heute direkt involviert, treten sie doch jeweils in der Fremde an. Lügde in Lage und Jerxen/Orbke in Pivitsheide. Spannend wird auch das Nachbarschaftsduell, wenn die SG Hiddesen/Heidenoldendorf den SC Ditib Detmold begrüßt. Schlangen hat eine gewaltige Aufgabe vor der Brust. Für die Fortuna führt die Reise zum bockstarken TSV Rischenau.

Von Henning Klefisch

 

SuS Lage vs. TuS WE Lügde

„Ich denke, Lügde wird heute ein anderes Gesicht zeigen als noch im Hinspiel“, so die Prophezeiung von Lage-Coach Christian Martens. Immerhin hätten seine Zuckerstädter das Hinspiel gewinnen müssen, kassieren kurz vor Schluss aber einen „dummen Elfmeter“, lassen Punkte liegen. Martens erinnert sich: „Ihnen hat im Hinspiel allerdings der komplette Sturm gefehlt. Ich muss zugeben, dass es eine ganz schwere Aufgabe für uns wird, allerdings haben wir ja gerade gegen die Favoriten geglänzt“, kann man sicherlich bei der Eintracht aus Jerxen/Orbke diesbezüglich nachfragen. Die heimische Eichenallee will man keineswegs „kampflos herschenken“, kündigt der SuS-Trainer an. Der urlaubende Manuel Eßer fehlt. Dazu gesellen sich einige angeschlagene Akteure, weshalb Christian Martens sagt: „Ich kann mir erst vor Ort ein Bild machen, wer spielt und wer nicht.“

„Wir wissen, dass es eine sehr, sehr schwere Aufgabe in Lage sein wird. Ich denke, eines der schwersten Auswärtsspiele der Liga“, spricht Westfälische Eiche-Coach Andreas Hoffmann voller Ehrfurcht von der kommenden Aufgabe in der Eichenallee in Lage. Ihm ist vollkommen bewusst: „Wir brauchen einen guten Tag, um dort drei Punkte mitzunehmen.“ Von den Langzeitverletzten kehrt keiner zurück. Dafür fallen auch Pape, Schlieker, auch Schmalisch und Lessmann aus. Unklar ist noch, ob Spielführer Hartmann dabei ist.

 

SG Hiddesen/Heidenoldendorf vs. SC Ditib Detmold

So langsam kommt die Spielgemeinschaft in Fahrt. Die tabellarisch besser postierte Mannschaft des SuS Lage ist mit einem klaren 4:0 vom Hiddeser Bent gejagt worden. Nun empfängt der Tabellensiebte also den Dreizehnten SC Ditib Detmold. „Wir müssen uns vernünftig regenerieren, dürfen nach den letzten Spielen nicht zu euphorisch sein“, warnt SG-Coach Markus Rüschenpöhler vor der heutigen Aufgabe gegen die Residenzler. Es ist ganz in seinem Sinne, dass seine Kicker nach dem Spielemarathon den Kopf freibekommen. „Wir wollen nicht müde, sondern frisch werden“, wünscht er sich im Gespräch bei Lippe-Kick. Er möchte sehr gerne die Leistungen der letzten Spiele bestätigen, will sich nicht darauf ausruhen. „Wir müssen noch eher eine Schippe drauflegen“, fordert Rüschenpöhler nach zwei Siegen auf dem Naturrasen. Nun gibt es das Comeback auf dem Kunstrasenplatz in Heidenoldendorf. Vorab hat er sich mit dem Gegner beschäftigt, beobachtet, dass Ditib zwei unglückliche Niederlagen kassiert hat. Erst heute wird sich entscheiden, inwieweit der eine oder andere angeschlagene Akteur tatsächlich spielfähig sein wird. Dazu kommen die Studenten und berufstätigen Kicker. Unruhig wird der SG-Coach deshalb aber nicht: „Wir haben eine ganz ordentliche zweite Reihe für eine Mittelfeldmannschaft aus der A-Liga“, betont er bei Lippe-Kick. Stark ist die jüngste Bilanz, hat die Spielgemeinschaft aus den letzten vier Spielen zehn Zähler geholt.

„Für heute sieht das bei uns nicht rosig aus“, verrät Ditib Co-Trainer Teyfik Aytekin, muss sein Team doch auf sechs Stammspieler verzichten. Neben dem rot-gesperrten Yasin Karaman sind dies die arbeitenden Abülhamid Köse, Ahmet Firinci, Aykut Firinic, Dogus Atbas (beide verletzt nach dem Schlangenspiel) und Yalcin Oran (krank). Im Hinspiel gab es für die Residenzler eine deutliche Niederlage. Deshalb möchte Ditib nun unbedingt Wiedergutmachung betreiben. „Wir hoffen, zumindest einen Punkt aus Heidenoldendorf mitzunehmen. Ich wünsche mir ein ruhiges, spannendes und schönes Spiel mit einem glücklichen Ditib“, so die persönliche Wunschliste von Aytekin.

 

SF Berlebeck/Heiligenkirchen vs. SG Kachtenhausen/Helpup

Leichte Ungeduld ist in diesen Tagen prägend bei SF Berlebeck/Heiligenkirchen-Coach Thorsten Geffers, der mal wieder Lust auf einen Dreier verspürt: „Heute wird es endlich mal wieder Zeit, einen Sieg einzufahren“, befinden sich die Sportfreunde in der Favoritenrolle gegen den abstiegsdrohten Gast. Der BHK-Negativlauf ist nicht von der Hand zu weisen, gibt sich Geffers jedoch überzeugt, dass seiner Truppe die Bedeutung dieser Partie vollauf bewusst ist. „Wir wollen nun schnellstmöglich die nötigen Punkte einfahren, um frühzeitig auch rechnerisch den Klassenerhalt festzumachen“, hegt er eine beträchtliche Antipathie gegen eine Herz- und Kreislaufbelastende Schlussphase. Die Spielgemeinschaft soll trotz „erst“ zehn Zähler aus 22 Punkten definitiv nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Geffers hofft: „Wir müssen konsequent und konzentriert zu Werke gehen. Dazu auch endlich die Chancen in Tore ummünzen.“ Positiv, dass die Sportfreunde einen 16-Mann-Kader aufbieten können. Durchaus ein Privileg inmitten der vielen englischen Wochen. Frank Watermeier plagt sich mit einem Muskelfaserriss herum, Tobias Hager muss die Sperre nach der fünften Gelben Karte einlegen. Mit Tobias Vogt, Maik Watermeier, Jasper Diekmann und Patrick Abend feiert ein Quartett die Rückkehr in den Kader.

Der Blick ist bei der SG Kachtenhausen/Helpup nur nach vorne gerichtet. Man möchte unter keinen Umständen auf die jüngste 0:8-Heimschmach gegen den TuS WE Lügde zurückblicken, weil dies auch mental nur runterzieht. Der aktuell verletzte SG K/H-Kapitän Alexander Wolf gibt seinem Team den gut gemeinten Ratschlag: „Jedoch müssen wir schauen, ob wir auf alle Spieler von gestern zurückgreifen können oder ob sich jemand verletzt hat.“ Zwei Schichtarbeiter fallen schon einmal definitiv aus. Die Marschroute gegen den 16 Punkte besseren Gegner ist eindeutig: „Es geht einfach nur noch darum, den Gegner zu stören und die wenigen Angriffe vernünftig und überlegt auszuspielen, dann kann man auch etwas mitnehmen“, so sagt er. Er hofft auf wichtige Zähler im Schneckenrennen um den Klassenerhalt.  „Ansonsten“, so schwant ihm bereits, „kann das wieder ein bitterer Tag werden“, kann er jedoch auch darauf gut und gerne verzichten.

 

TSV Rischenau vs. FC Fortuna Schlangen

Ein echtes Spitzenspiel wird am heutigen Abend in Rischenau ausgetragen. TSV-Obmann Sebastian Tunke: „Eine ganz starke Mannschaft, keine Frage.“ Er lobt weiter: „Seit Jahren eine absolute Top-Mannschaften, die eigentlich mal dran sind mit dem Aufstieg“, ist der Abstand zu den ersten beiden Plätzen enorm groß. Er befürchtet, dass das Spiel gegen den Tabellendritten „brutal schwer wird.“ Dennoch spielen die Rischenauer auf dem heimischen Naturrasen. „Wir rechnen uns etwas aus“, sagt vielleicht auch deshalb Tunke. Um allerdings für einen Punktgewinn in Frage zu kommen, „muss schon alles passen.“ Die Personalsituation ist eher fad, ist für das Team von Coach Wolfgang Wächter aktuell noch unklar, wer wirklich einsatzfähig ist. „Ein paar sind berufsbedingt auch noch fraglich“, verrät Tunke bei Lippe-Kick.

Sehr angetan zeigt sich Fortuna-Offensivmann Arne Seehrich von der Entwicklung der Südostlipper: „Der TSV Rischenau ist unter Wolfgang Wächter wieder richtig aufgeblüht und spielt gerade zu Hause einen guten Ball.“ Die eigene Personalsituation beschreibt der ehemalige BHK-Kicker als „sehr schlecht“, da aufgrund von Verletzungsproblemen und beruflichen und studientechnischen Gründen zahlreiche Spieler ausfallen. „Aber mit den vorhandenen Jungs werden wir alles Mögliche daransetzen, um die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen“, könnte man den Abstand zum TSV Rischenau auf sieben Zähler anwachsen lassen.

 

TuS Horn-Bad Meinberg vs. Post TSV Detmold II

Das Potential des TuS Horn-Bad Meinberg ist groß. Dies haben sie zuletzt erst auf eindrucksvolle Art und Weise beim 3:0-Sieg über die Sportfreunde Berlebeck/Heiligenkirchen bewiesen. Heute geht es aber gegen eine weitere Mannschaft aus dem Detmolder Stadtgebiet, stellt sich doch der Tabellenachte auf dem Ascheplatz im Eggestadion vor. Mit einem Heimsieg könnten die Horner am Ende des Tages punktgleich mit der Postkutsche sein. Viel Respekt schwingt in der Stimme von Akman mit, der sagt: „Den Gegner schätze ich sehr stark ein. Da sind technisch und spielerisch gute Spieler dabei. Es wird ein harter Brocken für uns“, mutmaßt er. Die Erfolgsserie möchte er jedoch weiter fortsetzen. Die Personalsituation liest sich eher trüb. Harry Özmen, Niklas Bohlmann, Marco Bovino, Sergio Frey und Housseb Rassil (sind alle beruflich verhindert). Akman gibt folgende Marschroute aus: „Wir spielen unser Spiel. Wir erspielen uns in jedem Spiel gute Torchancen. Wenn wir diese gut ausnutzen und hinten diszipliniert stehen und mitarbeiten, dann wären drei Punkte möglich“, klingt dieser Schlachtplan plausibel

Ein aufregendes Spiel hat die Post TSV Detmold-Reserve am Sonntag in Rischenau erlebt. Sie verloren mit 0:2 und ihren Goalgetter Tim Haskins (12 Tore), der nach einem „taktischen Foul“ sich den Freiraum verschaffte, die Dusche alleine und vor Spielende zu nutzen. Klar ist auch, dass Chefcoach Jens Kaiser überhaupt kein Interesse verspürt, schon in Kürze auf einen zweistelligen Tabellenplatz durchgereicht zu werden. Dieses Szenario droht nämlich, sind doch die Verfolger, die teilweise ein Spiel mehr in der Hinterhand haben, alle in Schlagdistanz. Im Vergleich zum Rischenau-Spiel wäre es nach dem Kaiserschen Gusto, wenn es eine Steigerung im Punktesektor gibt: „Wir wollen sehen, dass wir heute mehr holen. Es wird aber nicht einfacher. Immer weiter“, zitiert er ganz nonchalant den Titan Oliver Kahn.

 

SuS Pivitsheide vs. SV Eintracht Jerxen/Orbke

Eine Wiederholung in vielen Paramatern mit dem Hinrundenvergleich erwartet SuS-Defensivspezialist Marvin Schulz. So glaubt er in diesem „Derbychen“, dass Faktoren wie Spannung, Ausgeglichenheit, Kampf und Emotionen stilbildend sein werden. Er versieht seine Auflistung mit dem Zusatz: „Zweikampfbetont, aber immer fair.“ Eine gesunde Portion Kaltschnäuzigkeit wäre ebenfalls ganz nach seiner Vorliebe, packt er doch seine Wünsche in Worte: „Wir sollten unsere Chancen vor dem Tor nutzen, da ich glaube, dass wir nicht allzu oft dahin kommen, wenn Jerxen/Orbke gut steht. Nach dem aktuellen Stand der Dinge kann Trainerfuchs Carsten Skarupke seine beste Truppe aufbieten. Schulze kann es kaum erwarten, von der Leine gelassen zu werden: „Wir sind heiß, die drei Punkte an der Hebbelstraße zu lassen.“ Erfreulich: Fänger Marian Schulz hat nach seinem Zusammenprall aus dem CSL-Spiel bereits seine Sporttasche gepackt, steht zur Verfügung. Oliver Petkau und Patrick Fricke (beide langzeitverletzt) fehlen weiterhin. Petkau ist immerhin schon wieder im Trainingsbetrieb, tastet sich an Spielzeit in Bälde heran.

Mental ist das Aufstiegsrennen für die Eintracht aus Jerxen/Orbke nicht allzu einfach. Schließlich sind sie die Gejagten, die etwas zu verlieren haben. Für das Gastspiel beim SuS Pivitsheide wird SVE-Coach Bastian Möller sicherlich vorab auch keine Vergnügungssteuer entrichten. Sein Obmann Hubert Orynczak will erst gar nicht versuchen, um den heißen Brei herumzureden: „Mit SuS Pivitsheide erwarten wir eine Truppe, die sicherlich nicht passiv in dieses Match gehen wird.“ Die DNA dieses Spiels prognostiziert er klar: „Wir müssen uns auf bissige Zweikämpfe einstellen, die unseren Spielaufbau dämpfen sollen.“ Das Selbstbewusstsein der Eintracht ist nach den letzten Wochen spürbar gestiegen, gibt sich Orynczak doch überzeugt: „Wir werden nahtlos an unsere guten Leistungen aus den vergangenen Wochen anknüpfen, kreativ und dynamisch nach vorne spielen“, bescheinigt er seinem Team doch in einer „super Verfassung“ zu sein. „Daher“, zeigt er sich selbstbewusst, „versprechen wir uns auch einen verdienten Erfolg am Ende des Tages.“ Neben den Langzeitverletzten muss auch auf den Gelbsünder Bertram und auf Jans (privater Termin) verzichtet werden.

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