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Kreisliga A Detmold

Vorberichte 19. Spieltag 17/18 A Detmold

Die SG Kachtenhausen/Helpup hat vorgelegt. Was machen CSL Detmold und der SC Augustdorf in ihren heutigen Nachholspielen? Lippe-Kick liefert die Ouvertüre.

Ziehen die Kellerkinder nach?

Kreisliga A Detmold (hk). In dieser Woche wird bekanntlich ein kompletter Spieltag, Runde Nummer 19, nachgeholt. Gestern Abend sind sechs Partien über die Bühne gegangen. Heute kommt es zu zwei Aufeinandertreffen in der Beletage des Detmolder Kreisligafußballs. Bereits um 19. 00 Uhr empfängt der CSL Detmold den SV Diestelbruch/Mosebeck auf dem Rasenplatz in Detmold/Hohenloh. Eine halbe Stunde später wird auf dem Kunstrasenfeld des Heidesportplatzes die Begegnung des SC Augustdorf gegen den TuRa Heiden angepfiffen.

Von Henning Klefisch

 

CSL Detmold vs. SV Diestelbruch/Mosebeck

Abschreiben sollte man CSL Detmold tunlichst nicht. Sie zeigen meist mehr als manierliche Vorstellungen, verlieren oft nur knapp. Einzig beim 2:6 im Residenz-Derby gegen den Post TSV Detmold II enttäuschen sie ein wenig. Spiele wie der 2:1-Heimsieg gegen den TuS Horn-Bad Meinberg oder das 2:2 bei Fortuna Schlangen sind als Lichtblicke zu vermerken. Ergo: Auch heute gegen den klar favorisierten SV Diestelbruch/Mosebeck ist einiges möglich für die Neumänner.

Beim SV Di-Mo sind keinerlei Veränderungen im Kader im Vergleich zum letzten Spiel zu beobachten. Sprachrohr Lennart Rethmeier gibt sich überzeugt: „Wir gehen mal wieder als Favorit ins Spiel. Zuletzt hat unsere Offensive mit elf Toren super geglänzt.“ Rethmeier wünscht sich, dass seine angriffsstarke Truppe an diese Leistung anknüpft und „das nächste Feuerwerk abliefert.“ Trotzdem ist ihm wichtig, dass seine Dörenwald-Jungs „nicht überheblich werden“, sagt er doch mit Blick auf den Kontrahenten: „Für CSL Detmold wären drei Punkte gegen den Abstieg immens wichtig.“

 

SC Augustdorf vs. TuRa Heiden

Etwas unter Zugzwang befindet sich bereits das Schlusslicht SC Augustdorf. Sechs Zähler weist der Rückstand zum rettenden Ufer auf, wo die SG Kachtenhausen/Helpup platziert ist. Die Spielgemeinschaft gewann gestern Abend verdientermaßen mit 3:1 bei den SF Berlebeck/Heiligenkirchen, setzt damit die Abstiegskonkurrenz weiter unter Druck. Um 19.30 Uhr muss der SCA also nachlegen. Die Maxime von Spielertrainer Serhat Tumani ist ganz einfach: „Wir müssen erst einmal unseren Kasten sauber halten und sicher stehen.“ Wie bereits in den vergangenen Partien fehlen auch diesmal wichtige Akteure. Daniel Kleinwegener (krank), Serhat Tumani (Knieverletzung), Yusuf Uzunoglu und Metush Shalja haben Spätschicht, ist die Liste wieder viel zu lang.

In Bestbesetzung kann der TuRa Heiden antreten. Coach Dragan Ostojic formuliert das Gefahrenpotential: „Augustdorf hat nichts zu verlieren. Das wird kein Selbstläufer“, stößt er als Warnung aus. Seine Forderung an die Spieler ist leicht ersichtlich: „Wir müssen von Anfang an wach sein, müssen gleich Gas geben, die Zweikämpfe annehmen, unser Spiel machen“, könnte bei Erledigung dieser Aufgaben auch der nächste Dreier folgen.

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