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Kreisliga A Lemgo

Vorberichte A Lemgo vom 26.04.18

Eigentlich sollte diese Runde Mitte März ausgetragen werden. Das Wetter machte jedoch einen Strich durch die Rechnung. Hier ist die Einstimmung auf die A Lemgo.

Schaltet Ahmsen wieder in den Siegmodus ?

Kreisliga A Lemgo (hk). Der komplette 19. Spieltag wird heute Abend in der A Lemgo nachgeholt. Acht Partien werden zu drei verschiedenen Uhrzeiten ausgetragen. Die Eröffnungspartie dieses Nachholspieltags wird mit dem Spiel des TuS Sonneborn gegen den VfL Lüerdissen ausgetragen. Diese findet ab 18.30 Uhr statt. Vier Partien folgen um 19.00 Uhr, ehe drei Partien eine halbe Stunde später angepfiffen werden. Mit den Duellen zwischen dem TuS Leopoldshöhe und dem Namensvetter aus Lipperreihe und der SG Hörstmar/Lieme und dem FC Donop/Voßheide kommt es sogar zu zwei Derbys. Interessant: Nach Aussage von Ahmsen-Obmann Lothar Köhnemann ist der Aufstiegskampf bereits entschieden bei fünf Punkten Rückstand.

Von Henning Klefisch & Andre Bell

TuS Sonneborn vs. VfL Lüerdissen

(hk). Keine guten Gedankengänge hegt Sonneborn-Kicker Michael Kamlah an das erste Duell der beiden Teams, gab es doch ein 1:1. „In der letzten Minute haben wir zwei Punkte verloren! Das gilt es morgen nachzuholen“, hofft das Defensiv-Ass auf einen Heimsieg. „Gegen Lüerdissen ist es immer ein Spiel auf Augenhöhe und ich denke, morgen sind es wenige Situationen, die über einen Sieg oder die Niederlage entscheiden!“ Als verdienter Sieger wird dieses Spiel beenden, wer diese Situationen auch wirklich „konsequent zu Ende spielt“, so seine Prophezeiung. Coach Heiko Taube muss auf viele wichtige Spieler verzichten. Beruflichen Verpflichtungen müssen Raphael Reineke, Henrik Westphal und Bennet Strohmeier nachgehen. Bei Daniel Dammann sind es muskuläre Probleme, weshalb sein Einsatz auf der Kippe steht. „Hinzu kommt Olli Drawe, der eine Einheit gut absolviert hat, sicherlich seine Minuten morgen bekommt“, glaubt Kamlah. Er zeigt sich zuversichtlich, dass die Sonneborner im Duell mit dem Tabellenfünften „willig“ und voller Bock antreten, um die volle Punktzahl einzufahren. Er schwadroniert bereits: „Wenn wir nicht punkten, wird das Sonntag gegen Brake wirklich zu einem Entscheidungsspiel“, soll solch ein nervenaufreibendes lieber verhindert werden.

Die Lüerdisser, die mit einem Sieg auf Rang vier vorrücken könnten, wenn Werl-Aspe patzt, müssen aus beruflichen Gründen wohl auf Quast und Bailis verzichten. Nach seinem Cut im Spiel gegen den TSV Oerlinghausen II ist auch unklar, ob Alexander Kirsch mitspielen kann. Ihre Rückkehr feiern Patrick Cöring und die leicht angeschlagenen Amler und Boulingui. „Wir müssen den Schwung der zweiten Halbzeit gegen Oerlinghausen II mitnehmen und Spielfreude beweisen“, ersehnt sich VfL-Spielertrainer Tim Steffen. So hat er noch im Hinterkopf, dass die Sonneborner nach drei Siegen in Serie im Hinspiel selbstbewusst agierten, zudem gut spielten. Ein probates Mittel: „Kompaktheit und die nötige Aggressivität sind gefragt gegen einen robusten Gegner!“

Alexander Schnüll pfeift die Partie an.

 

SV Werl-Aspe vs. FC Laßbruch/Silixen

(ab). Die Formkurve des SV Werl-Aspe zeigt nach unten. Aus den letzten drei Spielen gab es nur einen einzigen Zähler. Deshalb erwartet Co-Trainer Carsten Voelzke auch „gegen La/Si eine gewaltige Leistungssteigerung gegenüber der letzten drei Spiele.“ Denn: „Die Jungs haben einiges wiedergutzumachen und werden die Sache sehr offensiv angehen.“ Coach „Bonzo“ Meier kann aus dem Vollen schöpfen, „es sind soweit alle Jungs am Start.“ „Bonzo und ich freuen uns auf jeden Fall auf Maik Grenner und Markus Krause.“

Der FC Laßbruch/Silixen geht auf dem Zahnfleisch. „Die Wochenspiele kosten Kraft und Personal“, so Coach Maik Grenner. Auch für das heutige Spiel „ist der Kader dünn besetzt, aber ich setze in alle Spieler volles Vertrauen.“ Zu einer Prognose lässt sich der Coach nicht hinreißen: „Ob es für Punkte reicht am Ende, sehen wir nach Abpfiff.“ Jedenfalls freut sich auch Grenner auf ein Wiederehen und das „Duell mit meinem Freund Bonzo.“

Um 19 Uhr ertönt der Anpfiff über den Heerser Bruch, Dustin Scheibler leitet das Spiel.

 

TSV Kirchheide vs. TuS Lüdenhausen

(hk). Völlig außer Frage steht für Kirchheide-Coach Andre Plaß, dass am heimischen Westhang unbedingt dreifach gepunktet wird. Dabei erhofft er sich einen Frühstart, frohlockt er doch bei Lippe-Kick: „Wir werden versuchen, schnell in unser Spiel zu finden, um Lüdenhausen alles abzuverlangen.“ Ein abwartendes, passives Spiel wird nicht angestrebt. Den Gegner aus dem Kalletal möchte man jedoch keineswegs unterschätzen: „Wir wissen aber auch, dass der TuS eine gefährliche Mannschaft sein kann.“ Der Tabellenneunte will sich im Duell mit dem Dreizehnten „sicherlich nicht von der Tabellensituation blenden lassen“, so die Ankündigung von Plaß. Auf den erkrankten Philipp Winter und den urlaubenden Thomas Dick muss verzichtet werden. Unklar, ob Andre Bultmann spielt. Und: „Robin Winter (Knie) und Tobias Gradke (Erkältung) sind noch angeschlagen und könnten nur im Notfall“, wird man abwarten, ob dieser eintreten wird.

Voller Anerkennung bescheinigt Lüdenhausen-Sturmtank Patrick Strate dem kommenden Gegner: „Der TSV spielt eine sehr, sehr gute Saison. Die Mischung aus erfahrenen und jungen, wilden Spielern macht diese Truppe extrem unberechenbar.“ So lobt er auch einzelne Spieler: „Mit Ronny König und Pampel sind sie offensiv und mit Jannik von Heiden als Defensiv-Leader schon sehr gut aufgestellt.“ Diese personelle Qualität soll jedoch nicht die eigenen Erwartungen herunterschrauben, wird die Reise vom Kalletal zum Westhang doch angetreten, „um etwas Zählbares mitzunehmen“, möchte der sparsame Lipper doch auch etwas für sein Spritgeld haben. Ob Demirkol und Marzog spielen, ist unklar. Christopher Knaup verbüßt eine Gelbsperre. Auch der König, Vorname Christian, fehlt.

An der Pfeife: Jerome Miguel Neese.

 

TSV Oerlinghausen II vs. TuS Ahmsen

(hk). Beim zuletzt punktemäßig etwas schwächelnden TuS Ahmsen ist die Vorfreude auf den Kunstrasen am Kalkofen in Oerlinghausen groß. Ahmsen-Obmann Lothar Köhnemann ist überzeugt: „Ich glaube schon, dass Oerlinghausen II ein richtig guter Gegner sein wird und uns auch spielerisch zeigen möchte, dass sie vom Kunstrasen kommen“, treffen sich heute Abend um 19.00 Uhr sozusagen zwei Brüder im Geiste. „Alle schreiben, die Luft ist raus, aber dennoch möchten wir jedes Spiel gewinnen und auch zeigen, dass die Luft noch längst nicht raus ist“, liefert Köhnemann einen Einblick in die eigene Motivation. Das Verhältnis zum langjährigen Konkurrenten aus der B2 Lemgo ist gut. Chefcoach Jörg Horstkötter kann mit dem gleichen Kader wie beim Torlos-Spiel in Lüdenhausen antreten.

Harun Cebba pfeift diese Begegnung um 19.00 Uhr an.

 

TuS Leopoldshöhe vs. TuS Lipperreihe

(hk). Punktgleich sind die beiden Teams, die geografisch und tabellarisch Nachbarn sind. „Wir können befreit aufspielen“, weiß Leopoldshöhe Coach Sebastian Brosch, der einzig auf den urlaubenden Leader Sven Sielemann verzichten muss. Wiedergutmachung möchten die Blau-Weißen nach dem schwachen Hinspielauftritt betreiben. „Das“, so gibt sich Brosch überzeugt, „wird ein schweres Spiel. Aber wir freuen uns riesig darauf.“ Eine hohe Meinung hat er vom kommenden Kontrahenten, lobt er doch explizit die „guten Einzelspieler“, weshalb er den TuS Lipperreihe auch als „klaren Favoriten“ bezeichnet.

Für Lipperreihe-Chefcoach Carsten Schulze wird dieses Spiel gewiss besonders. Immerhin wird er zur neuen Saison Obmann bei den Leos. In diesem Nachbarschaftsduell hofft er auf ein „schönes Spiel.“ Zugleich lobt er die hervorragende Entwicklung des Tabellensiebten: „Leo war in der Hinrunde eine der schlechtesten Mannschaften gegen die wir gespielt haben! In der Rückrunde stehen sie jetzt auf eins. Das bedeutet: eine gute Entwicklung und starke Arbeit von Sebastian Brosch.“ Dazu agieren „the Fast and furios“ wieder in der A-Ligatruppe. Die Fast-Brüder Artur und Toni „würden jeder A-Ligamannschaft gut zu Gesicht stehen“, ist Schulze auch von dieser individuellen Qualität sehr überzeugt. „Dazu Marcel und Daniel Heisler auf der Doppel-Sechs. Da ist schon gutes Potenzial vorhanden“, glaubt Schulze auch, dass es ein „faires und gutes Spiel wird.“ Seine nachvollziehbare Begründung: „Da Leo auch Fußball spielen will und wir unsere Stärken auch im spielerischen Bereich haben, glaube ich, dass es auf einer fairen Art ein gutes Spiel wird.“ Drei Abwehrspezialisten fehlen jedoch mit Pascal Heers, Timo Blodow und Dominic Drees. Daher wird wieder Improvisationstalent nötig sein. Eine Erfahrung, die der TuS Lipperreihe aber bereits kennt.

Dirk Ellerbrock wird diese Begegnung um 19.00 Uhr anpfeifen.

 

SG Hörstmar/Lieme vs. FC Donop/Voßheide

(hk). Die SG Hörstmar/Lieme befindet sich aktuell dort, wo sie sich am wohlsten fühlt. An der Tabellenspitze und dies bei fünf Punkten Vorsprung auf den ärgsten Verfolger TuS Ahmsen. Dabei hat die Spielgemeinschaft davon profitiert, dass Ahmsen aus den letzten zwei Spielen nur einen Punkt geholt hat, während sie die Maximalausbeute verbucht haben. Hör/Lie-Torwarttrainer und Sprachrohr Dennis Wieder wünscht sich: „Wir wollen genauso wie in den anderen Spielen unser Spiel durchziehen, unser Pressing zeigen“, soll bereits das Aufbauspiel des Tabellenvorletzten attackiert werden. Die Offensivabteilung der Ackmänner lobt er, sieht aber „eher Schwächen in der Defensive.“ Ganz nach dem Wiederschen Gusto wäre es, die Tabellenführung weiter auszubauen. „In Oerlinghausen gewinnt man auch nicht im Vorbeigehen“, betont Dennis Wieder mit Blick auf das Ahmser Gastspiel in der Bergstadt. Er weiß zwar um die Schwere der Aufgabe, gibt sich aber überzeugt, dass bei einer fortführenden Leistung wie in den letzten Wochen die Punkte in Hörstmar bleiben. Bis auf Dennis Axt (Spätschicht) und den langzeitverletzten Yusuf Yeldan kann Chefcoach Matthias Wölk all seine Spieler einsetzen, kann auf einen 19-Mann starken Kader bauen. „Manche Positionen sind sogar dreifach besetzt“, schwärmt Wieder bei Lippe-Kick. Allerdings räumt er auch ein, dass sich „eine Stamm-14“ herauskristallisiert hat.

Wer den FC Donop/Voßheide in Sachen Klassenerhalt abschreibt, hat keine Ahnung vom Fußball. Die Fähigkeiten sind zweifelsfrei da. Dies hat man beim überraschenden, aber nicht minder überzeugenden Heimsieg über den damaligen Primus TuS Ahmsen erlebt. Nun führt die Reise also zum aktuellen Spitzenreiter. FC-Coach Ralf Ackmann möchte Lippe-Kick keinen allzu tiefen Einblick in seine Spieltagskarten liefern, sagt nur: „Wir schauen mal, wie wir gegen den jetzigen Ligaprimus bestehen können? Vielleicht können wir sie ja auch ärgern wie Ahmsen!“ Auf Jan Lüpke (dicker Knöchel), Robin Kemena (Rotsperre) und Bennet Pape (Arbeit) wird Ackmann verzichten müssen. Ihre Rückkehr in den Kader feiern Simon Pelz, Andy Kelbch und Jan-Philip Wenke. „Das“, beweist Ackmann seine realistischen Züge, „wird eine harte Nuss, aber ich freue mich auf das Spiel.“

Um 19.30 Uhr pfeift Cemil Türkoglu die Begegnung auf dem Rasenplatz an der Magdeburger Straße an.

 

TBV Lemgo II vs. TSV Schötmar

Der Tabellendritte aus der Hansestadt möchte diesen Tabellenplatz zumindest verteidigen. In dieser Partie kann die Maros-Familie in diesem ersten Nachholspiel im neuen Fußballjahr die beste Formation aufbieten. „Schötmar wird ein unangenehmer Gegner. Dennoch wollen wir das Spiel gewinnen“, wünscht sich Co-Trainer Robert Maros im Lippe-Kick-Gespräch. Im Hinspiel gab es für die TBV-Asse einen verdienten 2:1-Sieg dank einer kämpferischen Vorstellung. Allerdings hebt er mahnend den Zeigefinger: „Hörstmar/Lieme hat sich auf dem Jahnplatz auch schwergetan. Für uns wird es genauso schwierig“, sollen die Reserven auch aufgefüllt werden. Deshalb wird am Freitag inmitten dieser englischen Woche nicht trainiert.

Hoch ist die Achtung des TSV Schötmar vor der Aufgabe bei der Bezirksliga-Reserve. TSV-Schriftführer Yasin Altinisik sagt vorab: „Der TBV Lemgo II ist eine der Top-Mannschaften der Liga“, ist auch deshalb die Vorfreude auf diese Aufgabe groß, „weil das immer ein Maßstab für unsere Leistung ist.“ Bis auf Sinan Siviloglu kann der Bezirksliga-Absteiger die beste Formation aufbieten. „Wir werden durch unsere spielerische Stärke versuchen, das Spiel für uns zu entscheiden“, so die Ankündigung von Altinisik.

Rainer Lengert ist ab 19.30 Uhr auf dem Jahnplatz in Lemgo für die Spielleitung verantwortlich.

 

SG Bentorf/Hohenhausen vs. TuS Brake

(hk). Klar favorisiert geht die SG Bentorf/Hohenhausen in dieses Heimspiel in Bentorf. Mit 31 Punkten rangiert Ben/Hoh an Position acht, hat somit zehn Punkte Bonus auf den abstiegsgefährdeten TuS Brake. Der Anspruch von SG-Coach Kai Gröchtenmeier ist klar: „Wir wollen natürlich gegen Brake gewinnen. Wir nehmen die gute Stimmung aus den letzten Spielen mit“, liest sich die Ergebnisbilanz auch positiv. Vor dem 3:3 in Kirchheide gab es zwei Kantersiege gegen zwei Schwergewichte mit dem SV Werl-Aspe (6:2) und dem VfL Lüerdissen (5:2). „Wenn wir dann keine großen Fehler machen, sollten drei Punkte drin sein“, ist der Glaube an die eigene Stärke groß. Die Walkenfeld-Kicker kann Gröchtenmeier „schwer einschätzen“, schaut auf sich: „Wenn wir unser Spiel aufziehen, müssen wir nicht nach dem Gegner gucken. Die Ausfallliste ist lang. Gregor Enns, Kappel, Wittmann, Lindheim, Reissmann, Farwick, Schneider, Schlehmeier, Jantzen (Johann und Alex).

An der Pfeife: Referee Marko Grujic.

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