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Kreisliga B Detmold

Vorberichte 32. Spieltag 17/18 B Detmold

Es ist regulär der 32. Spieltag, doch vom Saisonende ist man aufgrund etlicher Nachholspiele noch weit entfernt. Spannende Spiele stehen am Sonntag an.

Vierkampf an der Spitze

Kreisliga B Detmold (ab). Die Spannung in der Kreisliga B Detmold hat ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Vier Mannschaften liegen punktgleich an der Spitze, allerdings hat der FC Augustdorf II als Tabellenführer ein Spiel mehr ausgetragen als seine drei ärgsten Verfolger. Die Sandhasen eröffnen den Spieltag bereits um 11 Uhr beim Hakedahler SV. Die anderen drei Teams sind erst um 15 Uhr an der Reihe, Brakelsiek/Wöbbel trifft dann auf Fortuna Schlangen II, der RSV Hörste hat die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II zu Gast und der FSV Pivitsheide muss zur SG Klüt/Wahmbeck. Etwas abgeschlagen dahinter lauert noch der BSV Müssen auf Ausrutscher, hat mir der SG Sabbenhausen/Elbrinxen aber eine harte Nuss zu knacken. Abgeschlagen liegen auch Hagen-Hardissen und der FSV Pivitsheide II auf dem vorletzten und letzten Rang. Bei beiden lebt die Hoffnung noch. Die Spvg muss um 13 Uhr zum SuS Pivitsheide II und der FSV II fährt nach Eichholz/Remmighausen. Punkte brauchen auch noch der SV HW Falkenhagen (gegen Oesterholz/Kohlstädt) und der Post TSV Detmold III (bei der SG Istrup/Brüntrup).

Von André Bell & Henning Klefisch

 

Hakedahler SV vs. FC Augustdorf II

(hk). Zur ungewöhnlich frühen Anstoßzeit um 11.00 Uhr kommt es, wenn der Hakedahler SV und der FC Augustdorf II sich duellieren. Nuri Kurt von den Hausherren zeigt sich mit der Entwicklung seiner Mannschaft ausgesprochen zufrieden, urteilt: „Die Jungs sind richtig gut drauf und es macht derzeit Spaß, denen zuzusehen.“ Die Personalsituation verschlechtert sich. Es gibt sogar Schwierigkeiten, überhaupt eine Mannschaft zu stellen. Deshalb werden wohl einige Spieler aus der C-Ligareserve ihre Bewährungschance erhalten. Beim Spiel am Dienstag in Falkenhagen hat sich ein Trio verletzt, ein Spieler feiert Samstag seine Hochzeit, weshalb er Sonntag nicht spieltauglich sein wird. Nicht nur diese Punkte verleiten Kurt zu der Annahme: „Augustdorf II ist Favorit“, womit er durchaus Recht haben könnte.

Viel Respekt ist auch im Augustdorfer Lager in Richtung des Kontrahenten zu hören. FCA II-Kicker Adam Penkalla meint: „Ich finde, der HSV ist eine technisch starke Truppe. Jeder von den Jungs kann gut kicken“, gehört die technische Qualität der Hakedahler zum gehobenen Niveau der B-Liga. Er rechnet mit einem  schwierigen Spiel für den Tabellenführer, fordert von seiner Truppe nun eine Siegesserie: „Wir müssen jetzt die nächsten vier Spiele gewinnen, damit wir am Ende zwei Endspiele haben.“ Dies ist auch der Grund, warum er gegen die Hakedahler eine „100-prozentige Konzentration“ fordert zu einer ungewohnt frühen Zeit.

Schiedsrichter Jakob Kasper pfeift diese Begegnung schon um 11.00 Uhr auf dem Rasenplatz in Detmold/Hohenloh an.

 

SuS Pivitsheide II vs. Spvg Hagen/Hardissen

(hk). Bock auf den nächsten Dreier verspürt SuS II-Kicker Henning Diekmann. Der 3:0-Sieg gegen den SV HW Falkenhagen hat eine befreiende Wirkung gehabt. „Nach dem sehr guten Spiel gegen Falkenhagen wollen wir im Abstiegskampf weiter Boden gutmachen.“ Ähnlich wie im Hinspiel rechnet er auch diesmal mit einem „engen und kämpferischen Spiel“, kündigt voller Tatendrang an: „Wir werden alles reinhauen, damit wir die drei Punkte in Pivitsheide behalten können“, so Diekmann abschließend bei Lippe-Kick.

„Es ist unsere letzte Chance und die werden wir nutzen müssen“, macht Hagen/Hardissen-Coach Sveto Stojanovic die Bedeutung der Partie deutlich. Er hat Recht, denn bei elf Punkten Rückstand zum rettenden Ufer gibt es nicht mehr allzu viele Möglichkeiten zur Rettung. Auf zwei Urlauber, einen gesperrten Spieler und einen schwer verletzten Akteur, der sogar operiert werden muss, wird er verzichten müssen. Daher gibt sich Stojanovic realistisch: „Wir werden von Glück reden können, wenn wir die Mannschaft komplett bekommen.“ Die SuS-Reserve beschreibt er als eine „unangenehme“ Mannschaft, stellt jedoch klar: „Wir waren in der letzten Begegnung schon die bessere Mannschaft“, hat es auch in diesem Spiel an der nötigen Effizienz im Torabschluss gehapert. „Wir tun uns schwer, Tore zu schießen“, so die Feststellung vom Gästecoach, der am Sonntag hofft, dass der berühmte Bann bricht.

Schiedsrichterlegende Attila Serdengecti lässt die 22 Spieler und die Trainerteams nach seiner Pfeife tanzen.

 

SV HW Falkenhagen vs. SF Oesterholz/Kohlstädt

(ab). Der SV HW Falkenhagen spielt eine gute Rückrunde, der richtige Befreiungsschlag blieb bisher aber aus. Seit fünf Spielen warten die Südostlipper nun auch schon wieder auf einen Sieg, holte in den fünf Partien nur zwei Zähler. Da auch noch Gegner wie Brakelsiek/Wöbbel, FC Augustdorf II, Sabbenhausen/Elbrinxen und Hörste auf den SV warten, wäre es ratsam, vorher noch Punkte zu sammeln.

Allerdings haben die Sportfreunde etwas dagegen. „Gegen Falkenhagen wollen wir den Sieg aus dem Hinspiel wiederholen“, so Björn Brinkmann. Der Obmann vermutet aber auch, dass es „nicht einfach wird, da Falkenhagen eine gute Rückserie spielt und Roland die richtigen Worte gefunden zu haben scheint.“ Man wird den SV „nicht auf die leichte Schulter nehmen und versuchen aus dem Spiel was mitzunehmen.“

Ob das gelingt entscheidet sich ab 15 Uhr, dann erfolgt der Anstoß. Ingo Kröger leitet das Spiel.

 

SG Brakelsiek/Wöbbel vs. FC Fortuna Schlangen II

(ab). Das 1:3 gegen den RSV Hörste wirft die SG Brakelsiek/Wöbbel nicht aus der Bahn, man ist immer noch Zweiter und hält die Zügel in den eigenen Händen. Es sind die Spiele gegen die Teams aus dem Tabellenkeller, auf die es nun ankommt. Einzig der FC Augustdorf II im vorletzten Spiel ist ein Kontrahent aus der Spitzengruppe.

Fortuna-Coach Daniel Sens findet, dass Brakelsiek/Wöbbel zusammen mit dem FSV Pivitsheide „die beste Truppe der Liga“ ist, daher schätzt er die Chancen für seine Mannschaft „nicht so gut“ ein, zumal die Fortuna „erneut nur mit einer Rumpftruppe“ antreten kann. Deshalb haben andere Dinge oberste Priorität, nämlich, dass „sich niemand verletzt oder eine Sperre holt.“

Sebastian Termöllen pfeift das Spiel um 15 Uhr an.

 

SG Klüt/Wahmbeck vs. FSV Pivitsheide

(ab). Für die SG Klüt/Wahmbeck geht es am Sonntag gegen einen Gegner aus dem oberen Tabellenbereich. „Wieder ein Gegner von oben – da tun wir uns derzeit anscheinend ja leichter“, meint Patrick Hoffmann mit Blick auf die eher schwächeren Spiele gegen die Mitkonkurrenz im Tabellenkeller. Dennoch wird der FSV „ein harter Brocken, aber wir brauchen jeden Punkt.“ Schließlich will die SG auch nächstes Jahr in der Kreisliga B spielen.

Das kann man vom FSV Pivitsheide wahrlich nicht behaupten. Der Weg nach oben in die A-Liga soll es gefälligst sein, nachdem man die gesamte Spielzeit schon ganz oben mitmischt. Nach der Niederlage am Dienstag bei der SG Brakelsiek/Wöbbel muss der FSV aber umstellen, gleich drei Spieler fehlen gelbrot- oder rotgesperrt.

Wie die Umstellungen gelingen, entscheidet sich ab 15 Uhr. Detlef Hübner wird die Partie leiten.

 

TuS Eichholz/Remmighausen vs. FSV Pivitsheide II

(hk). Ungeschlagen marschiert der TuS Eichholz/Remmighausen bis dato durch die Rückserie. Auch gegen das bereits etwas abgeschlagene Schlusslicht FSV Pivitsheide II wollen die Grün-Weißen daher erfolgreich sein, um die imposante Serie weiter auszubauen. TuS-Kicker Marco Barkowski gibt aber ehrlich zu: „Den Gegner kann ich leider gar nicht einschätzen.“ Kompliziert liest sich die Personalmisere der Hausherren. Jean-Marc Krumme fehlt rotgesperrt, Jannik Rother und Mirko Röhl sind jeweils beim Tennis. Barkowski plagt sich weiterhin mit einer Bänderdehnung herum. Er nennt einen plausiblen Vorteil: „Dann können andere Spieler Spielpraxis sammeln.“

Dem FSV Pivitsheide II hat der 3:2-Heimsieg über die SG Klüt/Wahmbeck spürbar gut getan. Immerhin hat der Aufsteiger damit ein Lebenszeichen im Tabellenkeller gesendet, gezeigt, dass noch ein Lichtlein brennt. FSV-Obmann Andre Köhler hat dafür ein Feingefühl, urteilt: „Nach dem Sieg am letzten Sonntag haben die Jungs richtig Bock nachzulegen, was man am Donnerstag auch beim Training gemerkt hat.“ Er stellt gar nicht in Abrede, dass der TuS favorisiert dieses Spiel bestreitet. „Trotzdem werden wir alles versuchen, dort etwas mitzunehmen, um vielleicht dieses Wochenende die rote Laterne abzugeben“, hat Köhler keine Lust mehr auf diese Art von Rotlichtbezirk.

Michael Tautz ist der Referee für diese Begegnung, die um 15.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Remmighausen beginnt.

 

BSV Müssen vs. SG Sabbenhausen/Elbrinxen

(ab). Eigentlich ist es ein Verfolgerduell, doch beide Teams sind schon relativ weit weg von den Aufstiegsrängen und müssen auf einige Ausrutscher der Top Vier hoffen. Beim BSV Müssen ist die Hoffnung durchaus noch vorhanden, noch irgendwie auf den davoneilenden Aufstiegszug aufspringen zu können. „Natürlich ist ein Sieg für uns enorm wichtig“, ist dann auch die logische Schlussfolgerung. „Jeder weiß, dass für uns alle Punkte zählen“, weist Andre Swoboda darauf hin, auf die Tabelle zu schauen, dann „weiß jeder selber, was los ist.“ Mit der SG kommt „ein starker Gegner, den man niemals unterschätzen darf.“ Das betont der Obmann und Keeper, weil man „klar mit acht Punkten vor der SG“ liegt und haben das Hinspiel hat man auch mit 3:1 gewonnen, „doch trotzdem ist es eine spielstarke und kämpferische Truppe.“ Deshalb zählt für den BSV nur eins: „Kämpfen, kämpfen, kämpfen.“ Die spielerische Qualität ist vorhanden, man will „durch Kampf und spielerische Intelligenz am Hinspiel anknüpfen und an unserem Sportfest den Fans einen Heimsieg bescheren.“ Personell sieht es exzellent aus, alle Spieler sind fit. „Wer am Ende spielt, entscheidet der Trainer und dieses werden wir auch am Sonntag sehen.“

Bei der SG hingegen geht es nur noch darum, die Saison ordentlich über die Bühne zu bringen. Zumal Chefcoach Sven Grossmann weiterhin mit personellen Probleme zu kämpfen hat. „Für Sonntag stellt sich die Mannschaft von selber auf“, so der Coach, deshalb ist „Müssen natürlich Favorit für Sonntag.“ Doch leicht machen will man es den Gastgebern nicht: „Wir wollen natürlich was mit nach Hause nehmen und Müssen solange Paroli bieten, wie es geht.“

 

SG Istrup/Brüntrup vs. Post TSV Detmold III

(ab). SG-Coach Roy Wangert würde das Hinspiel beim Post TSV Detmold III „gerne vergessen.“ „Da waren wir überhaupt nicht im Spiel. Trotzdem hatten wir geführt und haben dreimal gepennt“, und verlor mit 2:3. Nun will man zeigen, „dass wir besser spielen können.“ Zu Hause zählen ohnehin „nur Siege und wir möchten den Tabellenplatz festigen.“  Mit den Residenzlern erwartet die Wangert-Elf „eine spielstarke Mannschaft, die um jeden Punkt kämpfen wird. Da müssen wir von Anfang an zeigen, dass bei uns nichts zu holen ist.“

Etwas holen müsste der Post TSV Detmold III aber, damit der Klassenerhalt ein realistisches Szenario bleibt. Mit dem 3:1 gegen den SuS Pivitsheide II hat man sich wieder in Position bringen können, ist aber auf Punktverluste der Konkurrenz angewiesen, da man kein direktes Duell mit den anderen Abstiegskandidaten hat. Trainer Anton Brum weiß aber, dass mit der SG „ein hartes Stück Arbeit“ auf seine Truppe zukommt. Deshalb fordert er eine Leistungssteigerung: „Wir müssen die Defensivarbeit noch mehr, im Vergleich zum letzten Spiel, verbessern.“ Außerdem muss man eine „disziplinierte und leidenschaftliche Leistung“ bringen, damit „die Chance auf Zählbares“ nutzen kann.

Lukas Meier ist der Referee in diesem Spiel, auch auf dem Sportplatz Istrup ist um 15 Uhr Anstoß.

 

RSV Hörste vs. SG Hiddesen/Heidenoldendorf II

(hk). Exorbitant eng geht es an der Tabellenspitze zur Sache. Gleich vier Teams haben 65 Punkte. Eines davon ist der RSV Hörste. Der gestrige hochverdiente 3:1-Sieg beim direkten Konkurrenten SG Brakelsiek/Wöbbel hat spürbar gutgetan. Yanik Klocker hofft vor dem Heimspiel gegen den Tabellenelften: „Wir wollen wie auch die letzten Spiele schon dem Gegner unser Spiel aufzwingen und durch eine fußballerische wie auch kämpferische Leistung die drei Punkte im Waldstadion lassen“, will man die treuen eigenen Fans mit einem weiteren Erfolgserlebnis beglücken. Klocker adelt die Gäste als „fußballerisch gute Mannschaft“, wird er auch durch die Punkteteilung im Hinspiel in seiner Annahme bestärkt. Mit mehr Konzentration wollen die Linnemänner nun die volle Punktzahl einfahren. Marvin Burmeier und Mattias Dick fehlen beide gelbgesperrt.

Im Hörster Waldstadion spielt alles nach der Pfeife von Andrew Wilson.

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