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Finale

Vorbericht Kreispokal-Endspiel Lemgo

Der VfL Lüerdissen und der TBV Lemgo bestreiten heute Nachmittag das Endspiel des Lemgoer Kreispokals. Wir haben den Vorbericht für euch.

Lüerdissen fordert Lemgo heraus

Kreispokal Lemgo (ab). Im Finale des Lemgoer Kreispokals stehen sich der VfL Lüerdissen und der TBV Lemgo gegenüber. Die Gäste gehen, trotz Heimvorteil des VfL, als leichter Favorit in diese Partie. Dem Sieger winkt neben dem Gewinn eines Preisgeldes und des Pokals auch die Teilnahme am Westfalen-Pokal.

 

VfL Lüerdissen vs. TBV Lemgo

Der VfL Lüerdissen steht vor dem „Spiel der Spiele“, wie Tim Steffen es nennt. „Alle sind angespannt. Das ist schon ein besonderes Spiel. Da ist jeder heiß, jeder möchte spielen. Wir freuen uns drauf, haben nicht viel, oder eigentlich gar nichts zu verlieren.“ Über den TSV Kirchheide (1:0), BSV Leese (5:1), SC Bad Salzuflen (2:0) & FC SSW (1:0) hat der VfL den Sprung in das Endspiel geschafft. Dort will man das Spiel „auf heimischem Platz genießen.“ „Ich weiß aus meiner Erfahrung, was für ein Genuss es ist solche Spiele zu spielen. Du bist Außenseiter, der Druck liegt beim Gegner“, so der routinierte Defensivmann.“ Einerseits will man „nur ein gutes Spiel zeigen“ und sich „als Mannschaft präsentieren“, aber „natürlich wollen auch wir das Beste aus dem Spiel holen.“ Und das ist nun einmal der Titelgewinn. „Wir sind nicht chancenlos“, findet Steffen. „Wir wissen aber, dass wir einen megaguten Tag brauchen, um da was zu holen“, denn: „Lemgo ist offensiv bärenstark, hat da ordentliche Spieler und auch eine gute Rückrunde gespielt. Die sind gut aufgestellt in ihrem Kader, haben gefährliche Leute. Und hinten sind eben auch spielstarke Leute, wie Ilker (Siviloglu; Anm. d. Red.) oder Dennis (Dinkelborg; Anm. d. Red.). Die wissen, was sie mit dem Ball zu tun haben.“ Die Gastgeber werden sich zerreißen, „wir werden unser letztes Hemd geben“, um den Pokal nach Lüerdissen zu holen und in der kommenden Spielzeit auf einen lukrativen Gegner in der ersten Runde des Westfalen-Pokals zu treffen. Was das Personal angeht möchte Tim Steffen nicht viel verraten: „Hinter ein paar Spielern steht ein Fragezeichen, wir werden aber gut aufgestellt sein.“ Fest steht jedenfalls: „Wir freuen uns auf dieses Event. Es ist toll, dass zum Ende der Saison immer noch Spannung herrscht, dass wir dieses Spiel vor der Brust haben. Das muss man einfach genießen.“

Wie der VfL stieg auch der TBV Lemgo erst in der zweiten Runde des Wettbewerbs ein. Auf dem Weg ins Finale musste man den ein oder anderen Bezirksligisten eliminieren. Zunächst den RSV Barntrup (4:2), dann den TSV Oerlinghausen (5:3). Es folgten die Spiele gegen den TuS Bexterhagen (4:0) und den TuS Lipperreihe (3:0). Nun also das Endspiel. TBV-Coach Ulas Tokdemir möchte von einem Heimvorteil für den VfL nicht sprechen: „Bei so einem Finale, allgemein bei einem Finale, gibt es keine äußeren Einflüsse. Von einem Heimvorteil kann man da nicht reden, weder Platz noch Ort oder Mannschaft sind uns unbekannt. Luftlinie sind das ja nur wenige Meter zu uns, ich denke nicht, dass da großartige Faktoren reinspielen.“ Anders als für Lüerdissen ist für Lemgo die Saison in der Liga bereits beendet, somit ist es „nicht nur ein Finalspiel, sondern auch das Saison-Finale. Lüerdissen hat ja noch zwei Liga-Spiele.“ Klar ist: „In so einem Spiel, ob 90 Minuten oder länger, gilt es für jeden, der daran teilnimmt, alles reinzuhauen was geht und alles abzurufen. Möglichst nochmal vollen Fokus daraufsetzen, dass sich die positiven Dinge, die man in der Saison bisher erbracht hat, auch im Finale noch einmal wiederspiegeln.“ Beim TBV blickt man dabei aber mehr auf sich selbst als auf den Gegner: „Klar kennt man den Gegner und die Spieler, das ist aber nicht unser großes Bestreben, da irgendwie eine Analyse zu erstellen. Ohne irgendwas abzuwerten, sind wir auch wegen der Saison in der Liga dabei, an unseren Fähigkeiten zu arbeiten, unsere Stärken hervorzuheben und Defizite auszuarbeiten.“ Tokdemir ist sich sicher: „Es wird ein Spiel sein, in dem es darauf ankommt, dass die Mannschaft, die das Maximum ihres Potenzials abruft, als verdienter Sieger vom Platz geht.“ Der Anreiz auf den Westfalen-Pokal im kommenden Jahr ist groß: „Wir wollen die Saison erfolgreich abschließen. Wir sind in einem Prozess, der die nächsten Jahre noch weitergeht. Wir möchten uns selbst belohnen, möglichst mit dem Pokalsieg.“

Um 15:30 Uhr ist im Waldstadion Lüerdissen Anstoß. Timo Franz-Sauerbeier ist der Schiedsrichter der Partie, Moritz Busch-Tolkemitt und Thomas Gerbrandt assistieren ihm an den Seitenlinien.

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