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Kreisliga B Detmold

Vorberichte 7. Spieltag 18/19 B Detmold

Es geht Schlag auf Schlag weiter, Spieltag sieben steht vor der Tür. Und passenderweise gibt es heute Abend sieben Spiele. Hier sind die Vorberichte.

Derby in Sabbenhausen und Pivitsheide – Aufsteiger-Duell in Heiden

Kreisliga B Detmold (ab). Wir schreiben den 13. September und es steht bereits der siebte Spieltag an. Der hat einige interessante Spiele zu bieten, so finden in Pivitsheide (FSV gegen SuS II) und in Sabbenhausen (die SG gegen Falkenhagen) zwei interessante Derbys statt. TuRa Heiden II duelliert sich mit Mit-Aufsteiger SG Belle/Cappel. Im Duell zwischen den SF Oesterholz/Kohlstädt und dem SC Augustdorf stehen sich zwei ehemalige A-Ligisten gegenüber. Der erste Verfolger der führenden Sportfreunde, der TuS Eichholz-Remmighausen, muss zum Hakedahler SV. Das Spiel der SG Istrup/Brüntrup gegen den CSL Detmold kann erneut nicht stattfinden. Außerdem: FC Augustdorf II vs. SG Klüt/Wahmbeck und SG Hiddesen/Heidenoldendorf II vs. BSV Müssen.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

FC Augustdorf II vs. SG Klüt/Wahmbeck

(ab). An das letzte Heimspiel gegen die SG, welches mit 8:0 gewonnen wurde, erinnert man sich gerne bei den Sandhasen. Allerdings hat man das Rückspiel mit 0:3 vergeigt. Spielerisch schätzt Simon Janzen den kommenden Gegner „nicht so stark“ ein, „allerdings sind sie kämpferisch stark und kommen viel über Zweikämpfe und lange Bälle. Vor allem nach dem letzten Spiel gegen sie werden wir sie nicht unterschätzen“, sind auch beim FCA-Kicker die Erinnerungen an das Rückspiel präsent. Die Spielidee für die Gastgeber: „Wir müssen das Spiel annehmen und unser gewohntes Spiel spielen.“ Fehlen werden dabei Markus Golze, Raphael Kampmeier und die üblichen Langzeitverletzten.

„Augustdorf ist spielstark“ sagt Lars Stöffgen über die Hausherren, „allerdings kennen wir sie aus den letzten beiden Begegnungen“, würde man bei der SG nur zu gerne an das letzte Duell anknüpfen. Für die Gäste „eine spannende Aufgabe, denn Augustdorf ist Favorit.“ Als Außenseiter hat Klüt/Wahmbeck eigentlich nicht viel zu verlieren. „Wir hauen alles rein und am Ende werden wir sehen was rauskommt“, so Stöffgen.

Henry Schröder ist der Spielleiter, um 19:00 Uhr geht’s los.

 

Hakedahler SV vs. TuS Eichholz/Remmighausen

(hk). Nach der desillusionierenden 1:6-Pleite beim CSL Detmold gilt es für den Hakedahler SV darum, sich zu schütteln. Nuri Kurt hat aber mit Bedauern festgestellt: „Das Spiel hat uns mental zurückgeworfen“, legt er den Finger in die offene Wunde: „Vieles stimmte nicht und auch der Spielfluss war nicht da.“ Positiv aber, dass sich die HSV-Truppe nach dieser Schmach zusammengesetzt hat, um die Defizite offen anzusprechen, diese aufzuarbeiten. Ausgerechnet jetzt kommt der Tabellenzweite TuS Eichholz/Remmighausen zu Besuch. Weiterhin herrscht bei Kurt aber Zuversicht: „Wir sind in der Lage, jeden zu schlagen, wenn wir unser Potential abrufen“, gelten die spielstarken Hakedahler aber als Wundertüte. Auch deshalb erklärt Nuri Kurt via Lippe-Kick: „Es wird spannend“, zumal Leader wie Said Ghazanfari und Eric Enas ausfallen.

Beim favorisierten TuS aus Eichholz/Remmighausen fehlt Jannik Rother, der Erholungsurlaub auf Mallorca betreibt und der verletzte Marko Stuckenschneider. „Hakedahl schätze ich stark ein und weiß, dass es ein schwieriges Spiel wird“, prognostiziert TuS-Mittelfeldmann Felix Tcheon im Gespräch mit Lippe-Kick. Für den Fall, dass die Grün/Weißen mehr Sorgfältigkeit im Umgang mit den Torchancen als in Falkenhagen bewahren, steigt die Wahrscheinlichkeit auf drei Punkte.

Ersan Ersoy pfeift diese Begegnung ab 19.30 Uhr auf dem Rasenplatz in Detmold/Hohenloh an.

 

FSV Pivitsheide vs. SuS Pivitsheide II

(hk). Interessant: Obwohl FSV Pivitsheide den einen oder anderen überflüssigen Punktverlust hat hinnehmen müssen, sind die Aufstiegsplätze weiterhin in Reichweite. Einzig das um zwölf Tore schlechtere Torverhältnis im Vergleich zum CSL Detmold lässt die Charov-Schützlinge auf dem undankbaren vierten Rang verweilen. In diesem frühen Saisonstadium ist diese Platzierung allerdings kein Grund, sich sinnlos zu betrinken, wartet doch bereits heute mit dem Ortsduell gegen SuS Pivitsheide II eine weitere Bewährungschance. Ehrlich, wie Jürgen Bolinger erzogen wurde, gibt er exklusiv bei Lippe-Kick zu: „Wir müssen leider zugeben, dass wir auf das Derby nicht wirklich vorbereitet sind, zumindest personell sieht es sehr schlecht aus, da wir einige Verletzte, einige Schichtarbeiter haben und dazu ein paar Urlauber und Schüler“, darf man darauf gespannt sein, was „Zauberer“ Charov personaltechnisch so aus seinem Hut zaubert. Bolinger besitzt ein gewisses Grundvertrauen, wenn er anmerkt: „Wir werden natürlich zusehen, dass wir irgendwie eine Mannschaft zusammenbekommen und die wird alles raushauen, um die Heimserie fortzuführen“, haben die Pivitsheider in der noch jungen Saison alle drei Heimspiele als Gewinner beendet. Die SuS II-Zweitvertretung ist nicht nur regional ein Nachbar, auch tabellarisch befindet sich das Müller-Team in unmittelbarer Nähe, sind sie mit einem Zähler auf Platz fünf stehend. „Ich bin ein wenig überrascht, wie gut es bei denen momentan läuft.“ Trotz der existenten gegnerischen Stärke, zeigt sich Bolinger aber „überzeugt, dass die Elf, die auf dem Platz steht, alles dafür geben wird, um den “Stadtrivalen” zu schlagen“, wäre alles andere auch irgendwie komisch.

„Wir sind klarer Außenseiter“, befürchtet SuS II-Coach Sören Müller, dass die Hausherren die Seinen stark in Bedrängnis bringen möchten. Dennoch: „Ich sehe uns gar nicht als schlechter an. Wir fahren dahin, um drei Punkte zu holen.“ Müller spekuliert mit einem kampfgeprägten Spiel, was sich auch in vielen Zweikämpfen niederschlagen wird. „Ich hoffe, es bleibt ein faires und spannendes Spiel“, sieht Müller den Schlüssel zum Erfolg, dass die FSV-Führungsspieler wie Jürgen Bolinger und Tobias Gatzke kontrolliert werden. Die bisherigen Spiele gegen Spitzenteams machen ihm Mut, auch die Kadersituation, die er als „riesig“ bezeichnet. Mit einem 17-Mann-Kader gehen die Pivitker dieses Spiel an.

Fabian Grob ist der Spielleiter bei diesem einzig wahren Derby ab 19.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Oerlinghauser Straße.

 

SG Sabbenhausen/Elbrinxen vs. SV HW Falkenhagen

(ab). Ein Derby, welches mit Blick auf die Tabelle wohl auf Augenhöhe stattfinden wird. Denn die SG rangiert drei Punkte hinter dem SV, hat aber den Heimvorteil und will deshalb „unbedingt gewinnen, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren“, so Trainer Sven Großmann. Er rechnet mit selbstbewussten Gästen: „Falkenhagen steht vor uns, sie sind gut in die Serie gestartet und kommen mit breiter Brust. Sie wollen sicherlich auch die drei Punkte.“ Der Coach muss mit Lucas Wettke, Niklas Meier, Amos Johannes und Fabian Ahlers vier Spieler ersetzen, die zum Stammkader der SG zählen. „Aber das können wir kompensieren, der Kader ist groß und die Jungs, die reinkommen, werden sich zerreißen“, ist sich Großmann sicher.

Das ist auch von Falkenhagen zu erwarten, die vor dem ersten von drei aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen mit dem 0:0 gegen Eichholz-Remmighausen am vergangenen Sonntag noch einmal Selbstvertrauen getankt haben. Man ist besser gestartet als die SG, hat derzeit drei Punkte Vorsprung, aber auch ein Spiel mehr ausgetragen. Mit einem weiteren Punktgewinn würde man den Vorsprung auf die Abstiegsränge wahren.

Ab 19:30 Uhr rollt der Ball in der Wörmke-Arena, dort ist Patrick Kriebel der Spielleiter.

 

TuRa Heiden II vs. SG Belle/Cappel

(ab). Für die Mannschaft von Coach Andreas Reil geht es im Spiel der beiden Aufsteiger darum, sich von den Abstiegsrängen absetzen zu können. „Eine kämpferische Mannschaft aus Belle/Cappel“, erwartet der Coach. Im ersten dritten Heimspiel der Saison will der TuRa Heiden II versuchen, „eine Top-Leistung zu bringen und drei Punkte wieder zu Hause einzufangen.“ Eine gewisse Tradition hat dabei schon, dass „ein paar Spieler arbeits- und verletztungsbedingt ausfallen“, aber der Kader ist „groß genug, um das zu kompensieren.“

SG-Coach Timo Welsandt stellt die These auf, dass „Heiden die Punkte mit Sicherheit zuhause behalten“ will. Für seine Mannschaft bedeutet das folgendes: „Wir müssen versuchen an unsere Stärken zu glauben und dann ist auch etwas drin.“ Mit TuRa Heiden II trifft man auf „ein zweikampfstarkes Team, wir müssen dagegenhalten und dann versuchen unser Tempo ins Spiel zu bekommen.“ Eine Herausforderung wird für Welsandt dann das Zusammenstellen der Mannschaft, wie üblich unter der Woche. Fehlen werden definitiv Schacht, Schulze-Terhan und Hartmann-Paulsen. Fragezeichen stehen hinter dem Einsatz von Färber.

Sicher ist der Einsatz des Unparteiischen Luca Maurer, der die Partie um 19:30 Uhr freigeben wird.

 

SG Hiddesen/Heidenoldendorf II vs. BSV Müssen

(hk). Michael Blanke, Coach der SG Hiddesen/Heidenoldendorf III, spricht voller Hochachtung über den kommenden Gegner: „Für mich zählten sie vor Saisonstart mit zu den Aufstiegskandidaten. Und ich glaube, da gehören sie auch immer noch zu“, hat auch der bisherige Müssener Saisonverlauf nichts an seiner Meinung geändert. Die Zielsetzung ist leicht verständlich: „Wir werden aber natürlich versuchen, es ihnen so schwer wie möglich zu machen, obwohl wir sehr dezimiert antreten werden. Die. die spielen, werden natürlich wieder alles geben“, verkündet  er maximalen Einsatz von seinen Schützlingen.

„Hiddesen/Heidenoldendorf II hat in sechs Spielen schon ein Spiel mehr gewonnen als wir, wir spielen auswärts, sie stehen drei Punkte vor uns in der Tabelle. Wir gehen also nicht als Favorit ins Spiel“, wirkt diese Ausgangslage auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich, die BSV-Fänger Andre Swoboda hier schildert. Den Saisonstart seiner Blau/Weißen charakterisiert er als „verkorkst“, sind die acht geholten Zähler aus sechs Partien für die Müssener Ansprüche einfach zu wenig. Hiddesen/Heidenoldendorf II stellt einen harten Brocken dar, haben sie doch schon hocheingeschätzte Teams wie Istrup/Brüntrup und Oesterholz/Kohlstädt in die Knie gezwungen. Ergo: Sie haben unter Beweis gestellt, dass auch Spitzenteams kein Problem darstellen. Deshalb kann man Swoboda nur beipflichten, wenn er sagt: „Man darf sie einfach nie unterschätzen, vor allem, weil dort häufig der erweiterte Kader der 1. Mannschaft aufläuft, die uns ja auch schon klar in die Schranken gewiesen haben“, erinnert er sich eher mit Schaudern an die 0:5-Klatsche zurück. Als sicherer Kantonist in den Reihen der Spielgemeinschaft gilt Jakob Meschede, der in sechs Begegnungen schon sieben Mal erfolgreich gewesen ist. „Davor müssen wir gewarnt sein“, fordert der BSV-Obmann. „Ein Rezept für uns könnte die eigene Offensive sein, denn sie haben doch schon viele Gegentore bekommen“, sind es deren 23 an der Zahl. Mehr Effizienz wünscht sich Swoboda in diesem Zusammenhang von seinen Vorderleuten. Die Liste der Fehlenden ist enorm: Pöhl, L. Ernst, A. Habernoll, M. Habernoll, Kramer und Esselmann sind verletzt. Auch C. Born, Genz und Kuhlemann fallen aus. Nun muss BSV-Coach Thomas Johannfunke mit einem 15 Mann-Kader in das schwere Gastspiel auf dem Kunstrasen in Heidenoldendorf gehen. Swoboda schläft deshalb nicht unruhig, zeigt er sich doch pragmatisch und sagt: „Aber so ist das nun einmal in der Kreisliga.“ Die Mitnahme eines Zählers würde bereits sein Seelenheil bedeuten.

Jonas Hasse pfeift die Begegnung ab 19.30 Uhr an.

 

SF Oesterholz/Kohlstädt vs. SC Augustdorf

(ab). Das letzte Duell dieser beiden Kontrahenten fand Anfang Mai 2017 statt. Damals spielten beide Mannschaften noch in der Kreisliga A. Nun steht man sich eine Etage tiefer gegenüber. Während die Sportfreunde als Tabellenführer in das Spiel gehen, steht der SC Augustdorf erneut auf einem Abstiegsrang. Nur eine Momentaufnahme, wie Obmann Björn Brinkmann meint: „Wenn man auf die Tabelle schaut, würde man meinen, es ist eine klare Kiste. Aber ich glaube, dass SC Augustdorf stärker ist als die momentane Tabellensituation.“ Deshalb muss seine Truppe „höllisch aufpassen und die Hausaufgaben machen.“ Ein Spaziergang wird es nicht werden, im Gegenteil: „Wie werden auf einen wütenden Gegner treffen, der nicht zufrieden sein kann mit der aktuellen Situation.“ Das ist man dafür bei den Gastgebern, denn „gegen Sabbenhausen, FSV Pivitsheide zum Beispiel gewinnt man nicht mal eben so. Im Moment bin ich sehr zufrieden mit den Leistungen und die Jungs haben eine breite Brust.“ Auch dieses Heimspiel wird man „konzentriert angehen.“ Für Oesterholz/Kohlstädt ist es das erste Heimspiel unter der Woche unter Flutlicht. „Auch da muss man sich erst wieder dran gewöhnen“, denkt Brinkmann. Die Voraussetzungen sind gut: „Der Platz ist im Top-Zustand, es ist alles angerichtet für einen tollen Fussball-Abend.“ Dem werden Alex Herzig, der sich noch im Aufbautraining befindet, und Malte Bernet, der im Urlaub verweilt“, jedoch verpassen.

Beim SC Augustdorf wähnte man sich Anfang des Monats nach dem Sieg bei der SG Hiddesen/Heidenoldendorf II auf dem richtigen Weg, doch dann kam eine Woche später dieses 1:5 gegen den SuS Pivitsheide II. Es wird erneut eine schwere Saison für den Absteiger. Man ist immer noch in der Findungsphase, Trainer Alban Bela muss Woche für Woche seine Elf umbauen, was die Sache nicht einfacher macht. Man geht als Außenseiter in das Spiel bei den Sportfreunden. „Ich schätze den Gegner stark ein, die stehen nicht umsonst oben“, sagt der Coach, der seinen Jungs „allgemein viel zutraut.“ Allerdings sieht die Personallage für heute Abend „sehr schlecht aus“, mit den Sportfreunden konnte man sich aber nicht auf eine Verlegung des Spiels einigen. Auch Bela selbst wird nicht anwesend sein können, Recep Kirici wird interimsweise die Mannschaft betreuen. Die Ansprüche sind erst einmal niedrig: „Ich hoffe, dass wir elf Mann zusammenbekommen und uns vernünftig präsentieren.“

Um 19:30 Uhr geht es auch hier los, Schiedsrichter ist Milcan Colak.

Vigilant Team Sports

Taskin Haustechnik

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