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Kreisliga C1 Detmold

Vorberichte 7. Spieltag 18/19 C1 Detmold

Die wissenswerten Neuigkeiten aus erster Hand liefert euch Lippe-Kick für die kommende Runde. Schaut mal rein.

Führungsduo möchte weiter blütenrein bleiben

Kreisliga C1 Detmold (hk). Keine echte Pause gibt es einmal mehr für die Liebhaber der ersten Detmolder C-Klasse. Bereits am Freitagabend findet der komplette siebte Spieltag statt. Am Sonntag folgt schon die achte Runde. Auch nach sechs absolvierten Partien stehen zwei Teams ohne einen jeden Punktverlust da. Der SV Diestelbruch/Mosebeck II (bei Kachtenhausen/Helpup II) und SuS Lage II beim FSV Pivitsheide III haben gute Chancen, die Saisonzähler 19 bis 21 einzufahren. Der Hakedahler SV II hofft unterdessen vor heimischer Kulisse auf die ersten Saisonzähler gegen die starke dritte Mannschaft des FC Augustdorf.

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

FSG Waddenhausen/Pottenhausen vs. TuS Eichholz/Remmighausen II

(hk). Eine gute Antwort hat das Spitzenteam FSG Waddenhausen/Pottenhausen auf das enttäuschende 2:2-Remis gegen den SC Türkgücü Detmold II geliefert. Beim CSL Detmold II ist Sonntag nach einer vor allem im ersten Durchgang überzeugenden Vorstellung mit 3:1 gewonnen worden. Gegen die Grün/Weißen muss nun auf einige wichtige Stammkräfte verzichtet werden. 95-Coach Ali Souk kündigt bereits an: „Wir haben verletzte Spieler, meine Stürmer werden sich am Freitag ausruhen.“ Trotz der Schonung von einigen Leistungsträgern gegen acht Plätze schlechter dastehenden Rivalen sagt Souk: „Trotzdem werden wir aber alles geben, um die Punkte zu Hause zu behalten.“

Keine Kaffeefahrt erwartet TuS Eichholz/Remmighausen II-Trainer Serkan Altunbas vor dem Gastspiel beim Tabellendritten in Pottenhausen. Immerhin geht es für die Kunstrasenkicker auf den Naturrasen. Altunbas gibt zu bedenken: „Sie haben einen breiten Kader und mit Ayman Chahir einen Spieler, der schon einige Tore geschossen hat“, sind es deren neun an der Zahl, die der flinke Offensivmann zu den insgesamt 24 Saisontoren beigesteuert hat. Aus dem Verletztenlazarett kehrt beim Tabellenelften aus Eichholz/Remmighausen keiner zurück, dafür vielleicht ein Urlauber. Bei ihm wird es ein Kampf gegen die Zeit, ob er den Spieltermin um 19.30 Uhr rechtzeitig wahrnehmen kann. Die Ausfallliste bei den Gästen ist enorm. Daniel Friedrich und Felix Hartog (beide Knöchel verstaucht/ Prellung), Sven Albrecht, Tom Silas Möller, (beide Knieprobleme), Ziver Agin, (nach Fussbruch zeitweise noch Schmerzen), Eymen Ben Ayed (Rückenprobleme), Jannick Westerheide (in der Vorbereitung nach einem Bänderriss im Sprunggelenk) Enis Ben Ayed, Dennis Esau, Ilker Cagirbeyke  (alle im Urlaub), Jan Busse (Vorbereitung für die Uni Prüfung), Damian Becker (Abendschule) Teo Ghrabeigi (auf Montage) und Tob ias Gau (Leisten Zerrung). Daher stellt sich Altunbas die Frage: Jetzt noch elf Spieler aufstellen? Wird eine Herausforderung“, gibt er sich auch selbst die Antwort.

Michael Joyce ist der Spielleiter für diese Begegnung.

 

Hakedahler SV II vs. FC Augustdorf III

(hk). Im ersten richtigen Heimspiel auf dem Rasenplatz in Detmold/Hohenloh hofft der Hakedahler SV II auf die erste Ausbeute im siebten Spiel. Es könnte nach Sicht von Coach Ercan Kacan durchaus einen Vorteil darstellen, „da wir zu Hause auf unserem Rasen spielen.“ Er verspricht bereits gegenüber Lippe-Kick: „Wir werden alles dafür tun, um die Punkte zu Hause zu lassen und ein gutes Spiel unseren Heimzuschauern zu bieten.“

Die Begeisterung rund um den FC Augustdorf III ist groß. Beim Dienstagstraining waren 18 Mann beim von Co-Trainer Alexander Hoppe geleiteten Training. „Alle haben gut mitgemacht“, schildert der zu diesem Zeitpunkt arbeitende Chef Rudi Frank. Zweifelsfrei ist diese Beteiligung bei den Übungseinheiten ein eher seltenes Phänomen in der tiefsten C-Klasse. Nachdem zuletzt zwei bittere Niederlagen kassiert wurden, wollen die Sandhasen nun gegen das punktlose Kellerkind wieder Zuwachs im Zählersektor herstellen. Frank gibt zu: „Mit dem Tabellenvorletzten aus Hakedahl fahren wir zu einem für uns ziemlich unbekannten Gegner.“ Mit einem Sieg am Freitag könnte der gute Rang im Tabellenmittelfeld manifestiert werden. Stammfänger Kai Ladwig hat Spätschicht, verletzt sind Denis Heinrichs, Thomas Färber und Co-Trainer Sash. „Wir werden versuchen, unsere Stärke, das ist der Kampf und Einsatz, den Gegner spüren zu lassen und nach dem Abpfiff mit der vollen Punktzahl im Koffer die Heimreise anzutreten“, ist dies dem FCA III absolut zuzutrauen.

Ulrich Multhaup ist ab 19.30 Uhr für die Spielleitung verantwortlich.

 

FC Fortuna Schlangen II vs. BSV Müssen III

(hk). Daniel Sens muss rund drei Jahrzehnte auf dieser Erde leben, um eine Weltpremiere zu erleben. Zum ersten Mal in seinem Dasein sieht er eine Truppe des BSV Müssen III spielen. Deshalb ist es auch nicht ungewöhnlich, dass er zum Gegner keine Angaben machen kann. Der Blick auf das Tabellenbild lässt ihn aber erahnen: „Aber vom aktuellen Tabellenstand her und der Tatsache, dass wir zu Hause spielen, wollen wir natürlich das Spiel gewinnen.“ Mit dem Anpfiff soll der richtige Tunnelblick angewendet werden, mit der nötigen Konzentration der Kontrahent nicht unterschätzt werden. In diesem Fall „sollte dies  aber schnell für klare Verhältnisse sorgen“, so die Ankündigung von Sens, der auf eine positive Personalsituation blicken darf.

Für den Tabellenfünfzehnten BSV Müssen III wird die Aufgabe beim Spitzenteam Fortuna Schlangen II schwierig sein. BSV III-Coach Oliver Letmade fällt eine richtige Einschätzung vom Gegner schwer, „da er sich bisher nur mit Mannschaften, Ausnahme WaPo, aus der unteren Hälfte  messen musste“, wird dies auch diesmal der Fall sein. Auf den arbeitenden Stefan Wolzin müssen die Müssener verzichten, Andre Prang ist noch verletzt. Der Ausfall vom Duo sollte aber der große Kader auffangen können. Letmade hofft: „Wenn wir unsere ansteigende Form noch verbessern können und der Gegner uns eventuell unterschätzt, könnte uns eine Überraschung gelingen.“

 

RSV Hörste II vs. Post TSV Detmold III

(hk). Der Tabellenvierte RSV Hörste II begrüßt den einen Punkt und zwei Plätze schlechter rangierenden Kontrahenten Post TSV Detmold III im heimischen Waldstadion. Auf die Leistungsträger Mike Kowalke, Marcel Riesenberg und Nico Leps muss Coach Hane Younes verzichten. Im Gesamten ist der Kader jedoch ansprechend besetzt. In den nächsten vier Wochen, so prophezeit Younes gegenüber Lippe-Kick, stellt sich heraus, wie ich meine Mannschaft zu etwas geformt habe.“ So hat er gerne die Anfrage vom Post TSV Detmold III für ein Elfer-Duell angenommen. Für Younes ist erfreulich, dass sein „Gott sei Dank kein Neuner spielen muss.“ Er wählt fast schon pathetische Worte: „Wir wollen an unsere Grenzen gehen für das Team für die Leute, die fehlen und vor allem für unseren Verein.“ Die enorme Spielstärke der Postler ist ihm bewusst, sind die Residenzler mit den bisherigen Gegnern „nicht zu vergleichen.“ Vorab hat sich Younes einen Matchplan zurechtgelegt. Der Hörste II-Coach ist sich im Klaren: „Ich bin mir sicher: Wenn jeder bereit ist, die Fehler seiner Mitspieler ohne Wenn und Aber durch seine eigene Leistung wiedergutzumachen, jeder für jeden kämpft“, wäre die Einfuhr der vollen Punktzahl realistisch. „Ich bin auch gespannt auf das Spiel und ob meine Mannschaft sich auch weiter von niemandem beeindrucken lässt.“ Da sich Leader wie Mark Bartkowiak und Titus Thormann in „Top-Form“ präsentieren, wird seine Laune überdies gesteigert. Durch die oben genannten Ausfälle wird es im Offensivbereich zu einigen Umstellungen kommen. Ergo steht für Younes fest: „Es wird spannend.“

 

SF Berlebeck/Heiligenkirchen II vs. SC Türkgücü Detmold II

(hk). Schon vor dem Saisonstart stand Berlebeck/Heiligenkirchen-Obmann Matthias Kuhlmann den 18er C-Ligen eher skeptisch gegenüber. „Nach sieben Spieltagen muss man festhalten, dass es keine gute Idee war“, kann Kuhlmann diese Wertung auch konkretisieren. Auch bei den Sportfreunden aus Berlebeck/Heiligenkirchen ist die Personalsituation eher so mittelprächtig. „Wir gehen auf dem Zahnfleisch“, macht der BHK-Obmann kein Geheimnis daraus, dass die Abfolge der Spiele für C-Ligaspieler schwer zu verkraften sind. Selbst der für eine C-Liga relativ große 20 Mann-Kader, wie bei den Sportfreunden, hat in dieser Taktung mit Personalsorgen zu kämpfen. Auch nachteilig: Mögliche Wechsel der Spieler zwischen zweiter und dritter Mannschaft sind nicht möglich. „Ich habe mittlerweile den Eindruck, dass dieses straffe Programm mehr Opfer fordern wird, als wenn man es mit drei Zwölfer Teams pro Liga probiert hätte“, so Kuhlmann, der mit einem überschaubaren Kader rechnet. Vor allem die Verletzungsfreiheit ist ein sehnlicher Wunsch von ihm. „Unsere Jungs werden alles tun, um ein erfolgreiches Spiel zu machen“, vertraut er da seinem Team.

Als einen „sehr, sehr schwierig zu bespielenden Gegner“, tituliert Türkgücü II-Kicker Gürhan Korkmaz. Aufgefallen ist ihm, dass die Sportfreunde „sehr körperbetont spielen“, weshalb er seinem Team den Ratschlag auf den Weg gibt, die Zweikämpfe voll anzunehmen, „mit der sportlichen Härte dagegenzuhalten.“ Dies sei die Basis für den möglichen Sieg. Auf zahlreiche Spieler muss die Sportclub-Reserve verzichten. Dennoch glaubt Korkmaz, dass die eigene Truppe schlagkräftig genug ist, um zu siegen.

 

SV Eintracht Jerxen/Orbke II vs. CSL Detmold II

(ab). Jerxen-Obmann Hubert Orynczak rechnet sich und seiner Truppe im Duell mit dem Tabellennachbarn einiges aus: „CSL II hatte einen durchwachsenen Start, daher rechnen wir uns ganz gute Chancen aus, obwohl sie direkt hinter uns in der Tabelle stehen.“ Er vertraut auf die Fähigkeiten des Trainerstabs der zweiten Mannschaft. „Unsere Coaches werden die Jungs wieder auf Sieg einstimmen und ich bin der festen Überzeugung, dass auch unsere Spieler heiß auf den nächsten Erfolg sind“, so der Obmann, der sich sicher, „erneut als verdienter Sieger vom Platz zu gehen“, vorausgesetzt man spielt erneut „so diszipliniert und engagiert bis zur letzten Minute wie gegen BHK II.“

Dann wird es für die Gäste in der Tat sehr schwer werden, aus Jerxen/Orbke etwas mitzunehmen. Nach zuvor drei Siegen in Folge musste CSL Detmold II am vergangenen Sonntag eine Niederlage gegen Wa/Po hinnehmen, ist nun auf Wiedergutmachung aus. Mit einem Sieg würde man an der Eintracht vorbeiziehen.

Bernhard Engelke pfeift die Partie um 19:30 Uhr an.

 

FSV Pivitsheide III (9er) vs. SuS Lage II

(ab). Die Ausgangslage vor diesem Duell ist eindeutig. „Lage ist zweiter und wir letzter“, teilt Chris Payne damit wenig Überraschendes mit. Eine Überraschung wäre dafür ein Punktgewinn gegen den SuS. Aber: „Überraschen lassen passt zu allem“, kündigt Chris Payne an. Warum soll die Sensation denn nicht gelingen? „Natürlich wird es schwer“, ist sich auch der Spielertrainer im Klaren darüber, dass alles passen muss. Er hofft noch „auf das beste Personal.“ Und trotz der zuletzt klaren Niederlagen geht man durchaus selbstbewusst an die Aufgabe heran: „Man sollte den vermeintlich Kleinen nicht unterschätzen.“

Auch der noch verletzte SuS-Kicker Djar Guro beurteilt das Spiel zunächst mit Blick auf die Tabelle, da sieht man, „dass Pivitsheide keine gute Rolle spielt, die Spiele werden meist hoch verloren.“ Entsprechend sind nicht nur drei Punkte, sondern auch ein gutes Spiel das Ziel der Gäste. „Wir wollen von Anfang an direkt Gas geben, um das Spiel ruhig zu gestalten und vernünftig über die Bühne zu bringen“, so Guro. Interessant wird sein, wie der SuS die Aufgabe löst, als 9er-Mannschaft zu spielen: „Ich weiß nicht recht, was ich von 9er-Mannschaften halten soll, es ist für eine normale Mannschaft eine knifflige Situation.“ Denn jeder wird spielen wollen, ist heiß auf den nächsten Sieg. „Wir haben einen starken Kader und sind gut besetzt, ich bin gespannt darauf wie wir auftreten werden. Wir haben weiterhin ein oder zwei angeschlagene Spieler, können aber mit einem recht vollen Kader rechnen“, sind die Voraussetzungen bestens.

Dominik Kölbl ist der Leiter dieser Begegnung, um 19:30 Uhr geht es los.

 

SG Kachtenhausen/Helpup II vs. SV Diestelbruch/Mosebeck II

(ab). SG-Coach Andreas Wöller weiß: „Gegen den Tabellenführer zu spielen ist schon eine besonders schwere Aufgabe.“ Das weiß er aus Erfahrung, denn „in der Vorbereitung haben wir 2:8 gegen sie verloren.“ Er hofft, dass es diesmal weniger deutlich oder sogar positiv für seine Mannschaft ausgeht: „Jedes Spiel fängt bei null an und wir hoffen, sie ein wenig ärgern zu können.“ Da aus personeller Sicht alle Spieler an Bord sind, „sind Einstellung und der Wille heute Abend ausschlaggebend.“

Di-Mo-Kicker Luca Bauer bewertet den schwachen Saisonstart der Gäste nicht zu hoch: „Kachtenhausen ist zwar etwas schwerfällig gestartet, hatte aber bisher auch sehr viele starke Gegner.“ So wird man erst am Abend „sehen, was auf uns zu kommt.“ Er rechnet aber mit einem defensiv eingestellten und auf Konter lauernden Gegner. „Wir wollen hingegen das Spiel machen und über Kombinationen und vielleicht dem einen oder anderen schnellen Angriff zum Tor kommen“, gibt es eine ganz klare Marschroute für den ungeschlagenen Tabellenführer. Wer spielen wird, „ist relativ offen“, wird der Trainer erst im Laufe des Tages den Kader benennen.

Der Schiedsrichter steht bereits fest, Sebastian Fischer hat ab 19:30 Uhr die Spielleitung.

 

Spvg Hagen-Hardissen vs. SuS Pivitsheide III

(ab). Angesichts der Formkurven der beiden Teams kön­nte man von einer klaren Angelegenheit ausgehen, meint auch Spvg-Coach Rudi Krein, denn, „wenn man die letzten Ergebnisse des SuS betrachtet, waren diese nicht wirklich erfolgreich.“ Das große Aber folgt: „Davon lassen wir uns nicht beeinflussen.“ Der SuS wird keineswegs auf die leichte Schulter genommen: „Wir gehen jedes Spiel mit der gleichen Konzentration und Intensität an, egal wer der Gegner ist.“ So wird man auch diesmal wieder „unser Spiel spielen und die drei Punkte zuhause lassen, nichts anderes ist das Ziel.“ Was den Kader für das Spiel angeht, kann Krein noch nichts Genaues sagen. „Wie vor jedem Spiel haben wir mit einigen Blessuren zu kämpfen und hoffen, dass wir alle mit an Bord haben werden.“

Diese Art der personellen Probleme hätte der SuS Pivitsheide III gerne. Keeper Nico Müller, der selbst verhindert sein wird, verrät: „Wir werden aufrüsten müssen, da bei uns sehr viele Spieler wieder fehlen. Nils ist gesperrt, drei sind verletzt einige noch im Urlaub und ein paar müssen arbeiten.“ Die Hoffnung besteht zunächst einmal darin, überhaupt elf Spieler aufstellen zu können. Erfahrung hat man mit dem Gegner bereits in der Saisonvorbereitung gemacht: „Da konnten wir sehen, dass uns ein starker Gegner erwartet.“ Problematisch: „Wir müssen noch hoffen, dass uns ein Torwart zur Verfügung steht.“ Somit wird auch die Ausrichtung erst einmal sehr defensiv ausfallen. Müller hält die Erwartungen gering: „Wir hoffen, dass wir nicht wieder mindestens fünf Gegentreffer bekommen.“

Die Spielleitung hat ab 19:30 Uhr der Unparteiische Klaus Frassa.

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