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Kreisliga B2 Lemgo

Vorberichte 8. Spieltag 18/19 B2 Lemgo

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Grimm hofft auf ersten Saisonsieg

Kreisliga B2 Lemgo (hk). Sich regenerieren konnten die Akteure der B2 Lemgo in der vergangenen Woche. Der Fokus wurde gewiss auf ein gezieltes Training gelegt. Entspannt können die Meister Kicker nun in die achte Runde gehen. Ausnahme: Zwei Teams sind weiterhin sieglos, haben je erst einen Zähler eingesammelt. Die Rede ist von den Zweitvertretungen aus Werl-Aspe (beim TuS Bexterhagen II) und TuS Leopoldshöhe II (gegen Grastrup/Retzen). Mit einem Wunschdreier könnte zumindest Blickkontakt zu den rettenden Rängen aufgenommen werden.

Von Henning Klefisch

 

TuS Lipperreihe II vs. SV Wüsten

Die Gesundheit eines jeden Spielers ist das Wichtigste. Das gilt selbstredend auch für den TuS Lipperreihe II. Kicker Jan Weber ist im Gastspiel beim TuS RW Grastrup/Retzen im Naturrasen hängengeblieben, hat sich einen Meniskus- und Außenbandriss zugezogen. Voraussichtliche Ausfallzeit: Mindestens ein Jahr. „Jan, Kopf hoch“, so sein Coach Thorsten Taverner. Lippe-Kick schließt sich diesen Worten an. Ein Weissager scheint er zu sein, wenn er verheißt: „Mit dem SV Wüsten erwartet uns die Mannschaft, die am Ende der Saison aufsteigen wird.“ Immerhin spielt der Klassenbeste doch einen Tempo-Fußball über die komplette Spielzeit, bestechen mit einem gepflegten Aufbauspiel. „Sie stellen für mich die beste Mannschaft in unserer Liga dar“, wird diese Aussage auch durch die Spitzenposition und 19 Zähler nach sieben Partien untermauert. Taverner hält seine Jungs dazu an, den Gegner bereits im Aufbauspiel zu stören, selbst die Fehlerquellen zu minimieren. Weiß, Zantop, Muschalik haben allesamt wohl keine schulpflichtigen Kinder, weilen im Urlaub. Alexander Krause plagt sich auch weiterhin mit Verletzungsproblemen herum. Ob der kickende Co-Trainer Sebastian Mathea mitwirkt, ist noch unklar, ist er am Sonntag auf einer Familienfeier. Vielleicht kann er sich vorzeitig davonstehlen. „Ich hoffe, dass wir es Wüsten so schwer wie möglich machen werden und uns gut präsentieren, weil wir auch zu Hause spielen“, bietet Taverner mit seinem Team vielleicht das Verwöhnaroma an.

Für viel Anerkennung sorgt der ehrenhafte Start des TuS Lipperreihe II bei SV Wüsten-Coach Sebastian Milde. Immerhin stehen die Westlipper auf dem neunten Rang mit elf Zählern, weisen jedoch nur zwei Punkte Abstand zum Tabellenvierten BSV Leese auf.  Ergo steht für ihn fest: „Es wird nicht ganz einfach sein.“ Gegen diesen starken Gegner sieht Milde sein Team „gefordert, um unsere weiße Weste beizubehalten.“ Für viele Teams gibt es doch nichts Schöneres, als den Spitzenreiter zu schlagen. Nach einer kurzen Durststrecke hoffen die Lipperreiher sehr, mit einem erfolgreichen Spiel die letzten Spiele vergessen zu lassen. „Wir müssen Sonntag einfach schnell ins Spiel kommen und früh das Spiel dominieren. Dann werden wir auch wieder die drei Punkte holen“, zeigt sich Milde dann optimistisch. Alles andere außer einen Sieg wollen die Wüstener nicht akzeptieren, soll die Erfolgsstory auch auf dem Kunstrasenplatz in Lipperreihe weitergeschrieben werden. Eine Beschränkung: Insgesamt fehlen sechs Akteure aufgrund von Verletzungen oder Urlaub. „Wir werden mit großem Selbstvertrauen anreisen und uns zerreißen für den Sieg“, verspricht Milde gegenüber Lippe-Kick.

 

TuS Bexterhagen II vs. SV Werl-Aspe II

Ein Nachbarschaftsduell findet am Sonntag am „Alten Postweg“ statt. Der heimischen TuS trifft auf die Salzufler Vorstädter. Beide Teams mussten zuletzt mächtig Federn lassen. Während der SV erst bei einem Zähler feststeckt, musste der TuS auch in drei Niederlagen am Stück einwilligen. „Werl-Aspe II steht aufgrund von Verletzungsproblemen weit unter Wert da. Wir brauchen eine sehr gute Leistung, um die Punkte am Platz zu behalten“, weiß Bexterhägens Coach Dennis Lütkehölter zu berichten. Die Personalsituation der zuletzt mächtig geschröpften „Roten“ wird nun wieder zusehends besser. Mit Andre Gronemeier kehrt der Kapitän aus dem Urlaub zurück. Auch der ausgefallene Abou Soumah ist nun wieder einsatzfähig. Auf den verletzten Nick Kampmeier, sowie die urlaubenden Oliver Kampmann und Lion Giebner, muss der Trainer ebenso verzichten wie auf Jan-Hendrik Piel. „Personell bekommen wir so langsam wieder Zug in den Kader. Die Spieler sollten den Sonntag daher nutzen, um für sich schon einmal ein positives Zeichen zu setzen“, kann Dennis Lütkehölter nach schwierigen Wochen nun auch intern wieder auf einen gesunden Konkurrenzkampf hoffen. „Wir müssen den Gegner neunzig Minuten beschäftigen. Kompakt gegen den Ball, aber auch mit viel Tempo und Spielfreude nach vorne agieren. Lassen wir in der Basisarbeit nach, kriegen wir Probleme“, möchte man sich auf Seiten der Hausherren keinerseits vom Tabellenbild blenden lassen.

Als „weiterhin angespannt“ bezeichnet Marius Grimm die Personallage seines SV Werl-Aspe II. Die Hoffnung stirbt aber auch beim Defensivallrounder zuletzt, dass in dem wichtigen Spiel beim starken Aufsteiger ein „qualitativ und quantitativ starker Kader“ zur Verfügung steht. Die Unrast ist beim Vorletzten exorbitant: „Wir wollen endlich die ersten drei Punkte in dieser Saison holen. Drei Punkte sind möglich, wobei es nicht einfach wird“, erklärt Grimm gegenüber Lippe-Kick. Dem Tabellenzehnten aus Bexterhagen bescheinigt er einen „recht ordentlichen Saisonstart“, was auch durch die Aufstiegseuphorie mitgetragen wurde. So ganz langsam könnten die Asper tatsächlich mit der Punktejagd beginnen, werden die Spiele weniger und der Abstand zu den angenehmen Tabellenplätzen größer. Auch mit dem kleinsten gemeinsamen Vielfachen würde er sich bereits zufriedengeben: „Ich wäre aber schon recht froh, wenn wir Sonntag einen Punkt nach Aspe bringen und keine neuen Verletzten bzw. Verletzte wieder dabei sind“, soll doch die ohnehin schon angespannte Personallage keine Verschlechterung erfahren. Grimm erwartet eine ausgegliche Partie, in der der Gewinner „etwas mehr bieten kann“, bezieht sich das explizit auf die sportliche Gesichtspunkte.

 

TSV Schötmar II vs. TuS Asemissen III

Eine Sache bei der Analyse hilft den Hausherren ungemein: „Asemissen III hat bisher überwiegend gegen dieselben Teams gespielt, gegen die wir auch gespielt haben. Auch wenn das nicht großartig etwas zu bedeuten hat, hilft es uns schon dabei, den Gegner von der Stärke her einigermaßen zu kategorisieren und einzuordnen“, sind doch die gleichen Gradmesser bespielt worden. Dargecit vermutet, dass es der direkte Tabellennachbar seinem Team „mit Sicherheit nicht leicht machen wird“, soll die Drittvertretung keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. „Allerdings spielen wir vor heimischer Kulisse und müssen daher die Punkte bei uns behalten“, sollen die treuen eigenen Anhänger nicht enttäuscht werden. Da das anstehende Programm sehr hart ist, mit Duellen gegen viele Spitzenteams, möchte man sich gegen einen Gegner auf Augenhöhe mit Heimpunkten belohnen. Mit Hasan Osmanov, Kadir Demir und Osman Degirmenci gibt es drei Urlauber, mit Cenk Eroglu einen Verletzten, die fehlen. Der zuletzt langzeitverletzte Murat Incekara könnte möglicherweise eine Rückkehr feiern.

Auf das Sextett Raffael Giebel, Dennis Heinrichs, Niklas Suchy, Adrian Sieweke, Julian Schulz sowie Matthias Riediger kann Asemissen III-Coach Florian Meerkötter nicht setzen, sie fehlen. Die Gebrüder Nagel, Marius und Christoph, geben aber ihr Comeback, balgen um ein Mandat für den Kader. „Schötmar II ist sehr gut in die Serie gestartet. Sie sind insbesondere offensiv gut besetzt“, erteilt er dem zwei Plätze besser rangierenden Gegner viel Lob. In der abgelaufenen Spielzeit waren es ausgeglichene Begegnungen. Damit rechnet Meerkötter auch am Sonntag. Allzu gerne möchten die Asemisser zu Serientätern mutieren, wie Florian Meerkötter gegenüber Lippe-Kick auch unterstreicht: „Unser Ziel ist es, unsere gute Serie fortzusetzen und im fünften Spiel am Stück ungeschlagen zu bleiben.“ Mit ähnlich starken Leistungen werde man etwas Zählbares vom Lohfeld mitnehmen, so ein zuversichtlicher TuS III-Trainer gegenüber Lippe-Kick.

 

TuS Leopoldshöhe II vs. TuS RW Grastrup/Retzen

Es kommt durchaus zu einem Duell der Gegensätze, wenn das noch sieglose Schlusslicht TuS Leopoldshöhe II den stark in die Serie gestarteten Tabellendritten aus Grastrup/Retzen zum Tanz bittet. 15 Punkte Differenz existieren zwischen den beiden Teams. Auch wenn es arg nach einer Floskel klingt, so ist doch im Fußball alles möglich. Leo II-Coach Daniel Seifert zeigt sich aber äußerst realistisch, wenn er gegenüber Lippe-Kick urteilt: „Wir glauben, mit dem TuS RW Grastrup/Retzen steht uns ein sehr starker Gegner gegenüber, gegen den nur etwas zu holen ist, wenn wir am Sonntag hochkonzentriert und mit vollem Einsatz ins Spiel gehen. Bis auf den rotgesperrten Louis Montesinos kann die Leo-Reserve annähernd in Bestbesetzung auflaufen. Seifert wirft einen Blick auf das Tabellenbild und sagt: „Wir nehmen uns natürlich wie immer viel vor und müssen versuchen, dass endlich etwas Zählbares dabei herausspringt“, könnte doch mit einem Überraschungssieg der Abstand zum rettenden Ufer auf nur noch einen Punkt zusammenschmelzen.

Auch in der spielfreien Woche haben die Kicker des TuS RW Grastrup/Retzen ihre Füße nicht hochgelegt. In den Trainingseinheiten wurde hart rangeklotzt. Am Dienstag ist eine Taktikeinheit mit Co-Trainer Thore durchgeführt. Danach folgten weitere taktische Erklärungen von Chefcoach Martin Jedral und eine Spielform: „Man merkt: Weiter, immer weiter“, so RW-Kicker Niklas Prante Mit einem guten Kader treten die Rot/Weißen diese Partie an. Grastrup/Retzen geht klar favorisiert in   diese Partie, weshalb auch Prante fordert: „Leo gilt es, genau wie alle anderen Mannschaften in der Liga zu schlagen, wenn man oben stehen bleiben will“, sind es doch gerade einmal drei Punkte Rückstand zum Spitzenreiter SV Wüsten. Mit der Leopoldshöher-Reserve, die die rote Laterne innehat, möchte der RW-Spieler nicht viel sagen: „Es zählt nur die eigene Leistung“, setzt er hier die Prioritäten.

 

Yunus Lemgo vs. TuS Ahmsen II

Nach dem zweiten Saisonsieg zuletzt gegen den SV Werl-Aspe II ist der Appetit bei Yunus Lemgo auf Siege enorm. Der Abstand zu den Abstiegsrängen soll vergrößert, zugleich der Anschluss an das Tabellenmittelfeld hergestellt werden. „Wenn wir unser Spiel spielen, können wir Ahmsen II schlagen“, so ein optimistischer Yunus-Spielertrainer Cüneyt Kurt, der zugibt, dass er den Gegner kaum kennt. Halid Tufan plagt sich mit einer Leistenzerrung herum, Engin Eroglu hat weiter Rückenprobleme. Stand jetzt sind es die einzig beiden Fehlenden. Dennoch hat just das letzte Spiel bewiesen, dass auch spontan sich die Personalsituation schnell ändern kann. So sind es satte neun Ausfälle gewesen, die kompensiert werden mussten.

Gewisse Parallelen erkennt Ahmsen II-Capitano Daniel Pehlert zu Yunus Lemgo. Den Delphinen attestiert er einen „ähnlichen Saisonverlauf“, ist die Punktezahl mit deren sechs identisch. Im Torverhältnis hat Yunus allerdings eine um 19 Tore bessere Bilanz vorzuweisen. Pehlert versucht sich als Wahrsager, glaubt, dass die Partie auf Augenhöhe ausgetragen wird. Entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg: „Wenn beide voll konzentriert zur Sache gehen, wird das Spiel durch Kleinigkeiten entschieden.“ Beste Eigenwerbung hat der Aufsteiger trotz der bitteren Niederlage gegen Holzhausen/Sylbach betrieben. Pehlert glaubt, dass eine Fortführung dieser Darbietung für sein Team etwas Ertragreiches bereithält. Pehlert selbst hat private Verpflichtungen zu erledigen, fehlt ebenso wie die verletzten Tomasz Pokrzywka, Ramiz Selimi und Bilel Karoui.

 

TSG Holzhausen/Sylbach vs. TuS Lockhausen

Keine wasserdichte Analyse kann TSG-Coach Stefan Brunk über den TuS Lockhausen liefern. „Der TuS ist für uns schwer einzuschätzen und, auch aufgrund unserer eigenen Probleme, wird es ein sicherlich eher enges Spiel, auch wenn wir gewinnen wollen“, ist der Anspruch nachvollziehbar. Die Zahlenwerte sprechen eindeutig für Holzhausen/Sylbach. Platz zwei und 17 Punkte sind für Holzhausen/Sylbach eine Bilanz, die Brunk „zufrieden“ stellt. So habe man sich im Vergleich zur vergangenen Serie stabilisieren können, vielleicht sogar verbessert. Als kritisch betrachtet er im Lippe-Kick-Gespräch die Einstellung zum Fußball von einigen seiner Kicker: „Jedoch lässt bei uns die Trainingsbeteiligung in Quantität und Qualität sehr zu wünschen übrig, so dass Tabellenplatz fünf und besser ein eher schwieriges Unterfangen ist“, ist ohne Fleiß eben kein Preis zu erwarten.

„Am kommenden Sonntag haben wir mit Holzhausen/ Sylbach ein ordentliches ‚Brett zu bohren“, schwant Lockhausen-Coach Marco Höcker wenig Verheißungsvolles. Immerhin geht es gegen den Tabellenzweiten, der zurzeit in prächtiger Form ist. Bereits seit mehreren Jahren zeigt die TSG ihre großartigen Qualitäten, spielt einen seriösen Ball, ist ein etabliertes Mitglied in den Top-Five der Liga. „Das spricht für eine solide und ordentliche Mannschaftsleistung“, zollt Lockhausen-Coach Marco Höcker dieser sportlichen Konstanz seine Anerkennung. Diese Persistenz geht den Lockhausern flöten, wünscht er sich ein zeitnahes Verwerten der eigenen Möglichkeiten. Schließlich musste sich Glatzenträger Höcker zuletzt zu häufig die Kopfhaut jucken ob der unruhigen Schlussphase, wo es eine Spanne zwischen null und drei Punkten gegeben hat. Die Abwehr der TSG Holzhausen/Sylbach bürgt aber für ein gewisses Maß an Qualität. Die acht kassierten Gegentreffer stellen nach dem SV Wüsten (sechs Einschläge) den zweitbesten Wert der gesamten Spielklasse dar. Eine mögliche Erfolgsmaxime: „Wir müssen konzentriert sein und an uns glauben, denn nur dann können wir als ein starkes Team auftreten und den Gegner ‚ärgern‘. Trotzdem können wir uns auf das Spiel freuen, da man auch an starken Gegnern wachsen kann“, wächst man doch auch als Fußballer stets mit den Aufgaben.

 

SG Hörstmar/Lieme vs. BSV Leese

Auch Hör/Lie II-Coach Hannes Hildebrandt ist sich bewusst, dass beim Gegner gewisse Lücken zwischen Anspruch und Wirklichkeit klaffen: „Mit Leese kommt eine Mannschaft nach Hörstmar, die vorne mitspielen möchte, aber noch nicht da ist, wo sie gerne wäre.“ Der Fokus sollte aber auf das eigene Wirken gerichtet werden. Mit fünf Punkten rangiert die Spielgemeinschaft nur einen Platz über dem Strich. Hildebrandt erkennt, wenn auch mit anderen Ansprüchen ausgestattet, eine Parallele zu seinem Team: „Wir hätten gerne ein paar Punkte mehr, haben also fast die gleiche Situation.“ Er glaubt aber an die Überraschung. Die Grundlage dafür: Wachsamkeit von der ersten Minute an und die Gesundung der bis dato angeschlagenen Akteure. Edgar Kirsch, Tobi Hamm und Nils Sauerländer fehlen aber definitiv.

An die Spitze herangepirscht hat sich der BSV Leese. Bei einem Patzer von Grastrup/Retzen könnte Leese sogar mit einem eigenen Sieg den Treppchenplatz drei erklimmen. Dafür ist aber ein Sieg im Lokalderby bei der SG Hörstmar/Lieme II erforderlich. „Der Gegner ist im Derby gegen uns natürlich immer besonders heiß, deswegen ist er auch ein sehr schwer zu schlagender Gegner“, muss Leese dieses Spiel voll annehmen. Mit Ausrutschern gegen niedriger eingeschätzte Teams hat Leese so seine Erfahrungen gemacht, vor allem in dieser Saison. Es klingt wie eine fünf Jahrzehnte alte Floskel, aber Plöger betont: „Wenn unsere Effizienz besser wird, schaue ich dem Spiel auch durchaus positiv entgegen.“ Personell gibt es keinerlei Veränderungen.

 

TuS Asemissen II vs. FC Union Entrup

Siege machen gierig nach mehr. Den vierten Erfolg in Folge strebt der TuS Asemissen II an, der weiterhin auf den ersten Heimsieg wartet. Die Leistung aus dem Ahmsen II-Spiel möchten die Blau/Weißen als Vorlage nehmen, zeigt sich Coach Jascha Pistor doch mit dieser Leistung absolut zufrieden. „Entrup schätze ich als einen unangenehmen Gegner ein, welcher schwer zu bespielen sein wird, welches auch die bisherigen Ergebnisse zeigen“, waren auch die Unioner zuletzt im Aufwind. Dazu kommen fähige Offensivspieler wie Nils Henrik Lessow oder Kenan Alp. Und: „Mit Timm Lessow haben sie einen sehr guten Fänger, die beiden konnte ich ja beim letzten Best of Lippe Kick kennenlernen, super Typen“, erinnert sich Pistor an diese Begegnung sehr gerne zurück. Um gegen den punktgleichen Kontrahenten erfolgreich zu sein, müssen die Asemisser sich auf ihre Qualitäten fokussieren. Pistor möchte den „Wachmacher“ diesmal nicht benötigen, soll sein Team doch das wichtige Führungstor erzielen. Lucas Wöstenfeld und Janni Parschau weilen noch im Urlaub. Dennis Müller ist verletzt. Die Rückkehr aus dem Urlaub feiern Maurice Schnittger und Christian Diekhof.“ Die Marschroute vor dem Aufeinandertreffen der direkten Tabellennachbarn: „Ziel ist ganz klar, die drei Punkte zu Hause zu behalten.“

Der sportliche Aufwärtstrend ist unverkennbar, aber die Personalmisere hält an. Neben den zwei Langzeitverletzten Fynn Simon und Philip Dulke gibt es noch weitere Akteure, die erkrankt sind, zudem gesellen sich noch die beiden gesperrten Akteure aus der Vorwoche, Sven Abraham (Rot) und Dario Wildner (Gelbrot) hinzu. Deshalb muss FC-Coach Peter Lewecke ordentlich zaubern. Schwierigkeiten mit Blick auf die Gegnerbewertung hat Lewecke, erscheint ihm doch fraglich zu sein: „Man weiß bei ihnen nicht, inwieweit die Rotation einsetzt, sie drei Mannschaften haben.“ Man darf getrost ein Duell auf Augenhöhe erwarten, sind die Asemisser doch einzig um drei Tore besser. Um den Gegner in der Tabelle zu überholen, hat sich Lewecke bereits einen Matchplan angefertigt: „Wir müssen hinten sicher stehen und sollten unseren Gegner vor dem eigenen Tor fernhalten.“ Personell sieht er sein Team im Angriffsbereich gut besetzt, vermisst er dennoch schmerzlich die Coolness vor dem gegnerischen Gehäuse. Die Grundtugend wird erforderlich sein: „Wir müssen wie in den letzten Spielen fighten und Gas geben. Spielerisch hat es die Mannschaft drauf“, schließt das eine das andere nicht aus. Die fußballerischen Feinheiten können auf dem bestens präparierten Kunstrasenplatz in Asemissen von beiden Teams Anwendung finden. Peter Lewecke befürchtet aber auch: „Allerdings muss am Sonntag wieder alles passen, um Zählbares mit nach Hause zu nehmen.“

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