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Bezirksliga Staffel 1

Vorbericht 8. Spieltag 18/19 Bezirksliga 1

Für den SC Bad Salzuflen steht am Sonntag eine relativ kurze Auswärtsfahrt an, es geht zum Aufsteiger FC Herford.

Bad Salzuflen reist nach Herford

Bezirksliga 1 (ab). Ein Nachbarschaftsduell steht an am achten Spieltag zwischen dem FC Herford und dem SC Bad Salzuflen. Im Vergleich zu den anderen Auswärtsspielen sind die Kurstädtern diesmal mit rund 20 Minuten Anfahrt vergleichsweise schnell am Ziel. Den Rückweg würde man gerne vollbepackt mit drei Zählern antreten. Da hat der bislang gut aufspielende Aufsteiger aber etwas gegen. Das ultimative Spitzenspiel des Tages steigt zwischen dem Tabellendritten TuS Bruchmühlen und dem zweitplatzierten TuS Jöllenbeck. Spitzenreiter FC Bad Oeynhausen hat den zuletzt starken TuS Brake aus Bielefeld zu Gast.

 

FC Herford vs. SC Bad Salzuflen

Der FC Herford spielt bislang eine ordentliche Saison als Aufsteiger, ist nach einem famosen Start mit drei ungeschlagenen Spielen am Stück aber etwas aus der Spur geraten. Aus den letzten vier Partien gab es nur noch zwei Zähler. Folglich fordert Trainer Engin Yilgiz, der letzte Saison noch als Spieler beim TBV Lemgo unter Vertrag stand, von seiner Truppe: „Zuhause vor eigenem Publikum möchten wir natürlich gewinnen und somit den ersten Dreier der Saison zuhause holen.“ Denn auf eigenem Geläuf reicht es bislang nur zu drei Unentschieden. Mit Eisbergen, Bruchmühlen und Stift Quernheim hatte man allerdings auch nicht die leichtesten Gegner. Yilgiz weiß: „Bad Salzuflen muss gewinnen, um den Anschluss nicht zu verpassen.“ Der Druck liegt damit beim Gegner. „Wir können befreit aufspielen.“ So erwartet der Coach dann „ein Spiel auf Augenhöhe, das wir gewinnen wollen.“ Verzichten muss Engin Yilgiz auf seinen Keeper Hasan Sunar und auf Yanar Celik, der sich eine Schulterverletzung zugezogen hat.

Gut informiert hat sich SCB-Interimstrainer Jörg Pundmann über den Gegner: „Das wird ein schweres Spiel gegen einen spielstarken Gegner. Ich habe natürlich den ein oder anderen Trainer mal angerufen, daher wissen wir, was auf uns zukommt. Sie haben schnelle Leute, auf die wir aufpassen müssen. Wir dürfen den Ball nicht so schnell verlieren.“ Von seiner Mannschaft hat er einen guten Eindruck vor dem Gastspiel in Herford: „Die Mannschaft ist näher zusammengerückt, aber jetzt wird es Zeit, dass sie sich mal belohnt. Das wäre gegen Dützen schon verdient gewesen.“ Die Trainingseinheiten unter der Woche nutzt man, „um eine andere Ausrichtung einzustudieren. Wir trainieren jetzt ganz anders. Kordian Rudzinski hat das am Mittwoch sehr gut gemacht, er hat eine gute Ansprache.“ Mit dem Minimalziel, einen Punkt zu holen, reist man zum FCH. Eine Niederlage würde „die Lage nicht vereinfachen. Der Druck ist eh schon groß“, meint Pundmann. In der Tat müsste man bei einer Niederlage einen Konkurrenten auf bis zu sieben Punkte davonziehen lassen. Verzichten muss Pundmann am Sonntag vermutlich auf Ayhan Karadan, der sich unter der Woche mit einer Grippe rumgeplagt hat.

Die längste Anreise hat der Unparteiische, der kommt nämlich aus dem Kreis Paderborn. Nico Kleinegesse wird das Spiel um 15:00 Uhr anpfeifen.

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