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Kreisliga B Detmold

Vorberichte 10. Spieltag 18/19 B Detmold

Mit Spannung wird der zehnte Spieltag erwartet. Volles Programm heißt es am Sonntag ab 12:30 Uhr auf den Detmolder Plätzen.

Dichtes Gedränge im Mittelfeld

Kreisliga B Detmold (ab). Auch der zehnte Spieltag wird noch keine Klarheit darüber abgeben, wohin die Reise für die Teams geht. Nach gutem Start sind einige Teams abgerutscht, andersrum haben manche nach schwachem Beginn auch die Kurve gekriegt. Im Tabellenmittelfeld geht es ziemlich eng zu. Zwischen Rang 5 und Rang 14 liegen gerade einmal fünf Zähler. Am Sonntag gibt es volles Programm. Um 12:30 Uhr beginnen der FC Augustdorf II und die SG Istrup/Brüntrup den Spieltag, während sich eine halbe Stunde später der SuS Pivitsheide II und der BSV Müssen gegenüberstehen. Auf den anderen Plätzen geht es um 15:00 Uhr los. Die SG Sabbenhausen/Elbrinxen (gegen den SC Augustdorf) und die SG Belle/Cappel (beim SV HW Falkenhagen) wollen ihre gute Form wieder unter Beweis stellen. Der FSV Pivitsheide (gegen TuRa Heiden II) und der CSL Detmold (beim TuS Eichholz/Remmighausen) wollen an Tabellenführer SF Oesterholz/Kohlstädt, der zur SG Klüt/Wahmbeck muss, dranbleiben. In Tuchfühlung zu den Aufstiegsrängen will auch der Hakedahler SV bleiben, der es mit der SG Hiddesen/Heidenoldendorf II zu tun bekommt.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

FC Augustdorf II vs. SG Istrup/Brüntrup

(ab). Zwei Niederlagen hat der FC Augustdorf II zuletzt kassiert, damit ist man auch in der Tabelle ein wenig abgerutscht, ist nur noch Achter. Adam Penkalla stellt fest, „dass es Zeit wird, wieder drei Punkte einzufahren.“ Am liebsten schon am Sonntag gegen Istrup/Brüntrup. Aber: „Man sieht, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann.“ Folglich wird es kein Spaziergang, sondern „ein schweres Spiel.“ Die Sandhasen müssen am Sonntag auf „ein paar Verletzte und ein paar Spieler, die im Urlaub sind“, verzichten.

Eine unfreiwillige Pause musste die SG Istrup/Brüntrup am letzten Wochenende machen, das Spiel gegen Hakedahl fiel aus. Man ist nun schon wieder drei Spieler hinterher, konnte erst sechs Partien absolvieren. „Solche Pausen sind immer schlecht für den Rhythmus und die Motivation“, hadert Coach Roy Wangert. Und mit dem FCA hat seine Truppe „eine spielstarke Mannschaft vor der Brust.“ Allerdings ist „Augustdorf auch noch nicht so in die Form der letzten Saison gekommen.“ Wangert hofft, dass seine Mannschaft an das letzte Spiel gegen Pivitsheide anknüpfen kann: „Wir müssen versuchen, das Spiel an uns zu reißen und von Anfang an auf dem Platz zu sein.“ Den Platz übrigens erwartet Der Coach „in einem guten Zustand, wo man ein schönes Fußballspiel bestreiten kann.“ Trotz der Pause wird sich aus personeller Sicht bei der SG nichts ändern, man beklagt immer noch viele angeschlagene Spieler. „Doch der Kader ist breit aufgestellt und wir fahren nach Augustdorf, um mit Punkten nach Hause zu fahren“, reist die SG selbstbewusst an.

Um 12:30 Uhr geht es los, Raphael Awasty leitet das Spiel.

 

SuS Pivitsheide II vs. BSV Müssen

(hk). „Dies wird mit der schwierigste Gegner in dieser Saison“, ordnet SuS Pivitsheide II-Coach Sören Müller die Verhältnisse vor dem Heimspiel gegen den BSV Müssen kurz ein. Spürbar beeindruckt zeigt er sich vom jüngsten 8:0-Galaauftritt der Johannfunke-Jungs gegen den TuS Eichholz/Remmighausen. „Sie werden hochmotiviert gegen uns ins Spiel gehen“, prognostiziert Müller, der auf zwei erkrankte Spieler verzichten muss, ansonsten in bester Formation antritt. Weiterhin wollen die Pivitker an der Hebbelstraße ungeschlagen bleiben, haben sie doch dort je zwei Siege und zwei Remis eingefahren. Solch eine Vorstellung wie beim 1:4 bei der SG Belle-Cappel will sich Müller nicht mehr anbieten lassen. Die Reaktion im Training hat zumindest schon einmal seinen Geschmack getroffen.

Ganz groß ist die Motivation bei den zuletzt so stark auftrumpfenden Müssenern. Der polyvalente BSV-Kicker Pascal Swoboda befürchtet jedoch: „Mit SuS II kommt ein unangenehmer Gegner auf uns zu, den man zu keiner Zeit unterschätzen darf, da sie einige gute und erfahrene Spieler in ihren Reihen haben.“ Nachdem die Müssener nach einer leichten Schwächephase und eindringlichen Worten von Obmann Pascal Swoboda zuletzt wieder eine starke Form und gute Ergebnisse präsentiert haben, wird der Schlendrian nicht befürchtet. „Wir wollen nicht überheblich werden  und voll konzentriert an das Spiel gehen“, sagt deshalb auch Pascal Swoboda, der sich von seinem Team wünscht: „Ich hoffe, dass wir da weiter machen, wo wir aufgehört haben und entführen dann auch die drei Punkte nach Müssen.“ Die Invalidenliste bekommt weiter Zuwachs. Verletzt sind Michael Meyer, Lucas Kramer, Thorben Pöhl, Marcel Esselmann und Max Habernoll.

Henry Schröder leitet die Begegnung am Sonntag ab 13:00 Uhr.

 

Hakedahler SV vs. SG Hiddesen/Heidenoldendorf II

(hk). Um den Gast zu bewerten, muss Hakedahler SV-Ikone Nuri Kurt einen weiten Bogen schlagen bis zur seligen A-Liga. „Die erste von der SG spielt eine überragende Saison bisher!“ Ein Aspekt, der den Rüschenpöhler-Frischlingen in die Karten spielt: „Hier konnten viele junge Spieler gehalten und integriert werden, davon profitiert auch die zweite Mannschaft“, ist die Kaderqualität der SG grundsätzlich äußerst ansprechend und perspektivreich. Dennoch glaubt Kurt vor dem Duell gegen den Aufsteiger und Tabellenelften: „Wir sind gut besetzt und wenn alles normal verläuft, können wir die Punkte am Platz behalten.“ Mit guten Gedankengängen blickt er zurück, hat man doch die vergangenen Begegnungen gegen die SG II mit einem für sich positiven Ergebnis gestalten können.Serkan Demir und Ferhat Sit fallen wohl aus.

Und schon wieder grüßt das Murmeltier für die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II, die erneut ein Großkaliber vor der Brust haben. SG II-Coach Michael Blanke urteilt im Lippe-Kick-Gespräch: „Auch wieder ein schwerer Gegner, der am Ende unter den ersten Dreien stehen könnte.“ Trotz der klaren Favoritenstellung des HSV möchte Hiddesen/Heidenoldendorf II alles in die Waagschale werfen, um für die Hakedahler ein möglichst unangenehmer Gegner zu sein. Der Druck liegt schließlich klar auf Seiten der favorisierten. Hausherren, merkt Blanke doch gegenüber Lippe-Kick an: „Zu verlieren haben wir ja nichts.“ Eine Verbesserung tritt im Personalsektor des Aufsteigers ein. Der Einsatz vom einen oder anderen Spieler ist noch unklar, am Sonntag weiß die Spielgemeinschaft diesbezüglich mehr.

Ein Schiedsrichter, dessen Name Scrabble-Freunde wie Fußballfreunde gleichermaßen fasziniert, pfeift dieses Spiel um 15:00 Uhr auf dem Rasenplatz in Detmold/Hohenloh an. Er heißt: Ben Farhat Abderrahim Zidane.

 

FSV Pivitsheide vs. TuRa Heiden II

(hk). „Wir werden wieder eine gute Truppe auf den Platz schicken und die drei Punkte bei uns behalten“, steckt FSV-Regisseur Tobias Gatzke voller Energie, Tatendrang und Selbstbewusstsein. Typisch Gatzke eben. Fußball aus der Feinkostabteilung erwartet er gegen den Aufsteiger nicht, rechnet er doch mit einer „kampfstarken Truppe“ vom TuRa Heiden II. Deshalb ist sein Wunsch eindeutig: „Da müssen wir gegenhalten. Spielerisch sehe ich uns im Vorteil“, gibt es für den Aufstiegsaspiranten am Sonntag deshalb auch nur eine gültige Währung, und zwar drei Punkte.

Nach zwölf Punkten aus fünf Heimspielen meint Heiden II-Coach Andreas Reil über aktuellen Dritten: „FSV Pivitsheide ist natürlich sehr heimstark, wir gehen als klarer Außenseiter in die Partie“, möchte man dennoch nicht vorab die weiße Fahne hissen. Reil ist erfahren genug, um zu wissen: „Mit Kampf und Einsatzbereitschaft und dem Willen der Mannschaft ist im Fußball alles möglich.“ Bitter, dass einige Spieler von ihm verletzungsbedingt ausfallen werden. Fatih Erdogu, Martin Böddeker (Urlaub), Jan-Philip Eickmeier und Daniel Sick (beide verletzt).

In die Pfeife pustet Schiedsrichterin Heike Schnittcher. Dies tut sie ab 15:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Oerlinghauser Straße.

 

SG Sabbenhausen/Elbrinxen vs. SC Augustdorf

(ab). Die SG Sabbenhausen/Elbrinxen ist nach drei Siegen in Folge allmählich in der Saison angekommen. Man robbt sich heran ans Mittelfeld der Tabelle und will am Sonntag den nächsten Schritt raus aus der unteren Tabellenhälfte machen. Den Gegner kennt Coach Sven Großmann nicht, sieht aber „auf dem Papier eine leichte Aufgabe“, weiß aber nur zu gut, dass das nichts zu bedeuten hat. „Ich werde die Jungs nochmal einnorden, dass es sicherlich kein leichter Lauf wird. Sie werden alles geben, da unten rauszukommen. Und wenn bei denen erstmal der Knoten platzt, ist alles möglich.“ Und genau das gilt es zu verhindern. „Wir haben einen guten Lauf, haben gegen Heiden schon kämpferisch dagegengehalten, das müssen wir gegen Augustdorf auch machen“, fordert der Coach erneut vollen Einsatz. Er ist sich sicher: „Wenn wir wieder alles in die Waagschale legen, dann werden wir als Sieger vom Platz gehen. Aber auch nur dann. Wir spielen voll auf Sieg.“

Mit dem SC Augustdorf kommt ein Gegner, den es im Vergleich zur SG nicht viel besser getroffen hat. Man hält erneut die rote Laterne inne. Doch Trainer Alban Bela ist weiterhin zuversichtlich: „Wir hoffen jeden Sonntag auf einen Sieg.“ Aus gutem Grund: „Bis auf ein oder zwei Gegner hat keiner besser gespielt als wir“, musste man allerdings auch feststellen, dass man „nur gewinnen kann, wenn man die ganzen Chancen in Tore umwandelt.“ Da Bela davon ausgeht, dass die Torflaute am Sonntag abgestellt wird, rechnet er „wie jeden Sonntag mit einem Sieg.“ Was das Personal angeht sind die Voraussetzungen ordentlich. Abgesehen von drei Spielern, die im Urlaub weilen bzw. arbeiten müssen, steht Alban Bela der komplette Kader zur Verfügung.

Ulrich Multhaup hat ab 15:00 Uhr die Spielleitung.

 

SV HW Falkenhagen vs. SG Belle/Cappel

(ab). Rang sechs nach neun Spieltagen hat man sich vermutlich selbst nicht einmal vorstellen kann beim SV HW Falkenhagen. Doch von Abstiegskampf ist man diese Spielzeit weit entfernt, man hat sich in der oberen Tabellenhälfte eingenistet, fühlt sich dort sichtlich wohl.

Auch SG-Coach Timo Welsandt zollt den Hausherren seinen Respekt: „Falkenhagen spielt bis jetzt wirklich eine gute Runde.“ Doch seine Truppe reist mit drei Siegen in Folge im Gepäck an, deshalb ist Welsandt auch „guter Dinge, dass wir auch dort punkten können.“ Der Coach fordert von seiner Mannschaft „unsere Stärken auszuspielen“ denn dann „wird es für Falkenhagen schwer uns zu schlagen.“ Der Aufsteiger ist personell ein wenig angeschlagen, so werden Schacht, Reilender, Jankoswki und Glapa ausfallen.

Um 15:00 Uhr geht es los, Michael Pelster leitet das Spiel.

 

TuS Eichholz/Remmighausen vs. CSL Detmold

(ab). Es läuft einfach nicht mehr rund beim TuS Eichholz/Remmighausen. Nach dem famosen Start mit vier Siegen aus den ersten fünf Spielen, wartet man nun bereits seit vier Partien auf einen Dreier, holte in dem Zeitraum nur einen mickrigen Zähler. Deshalb ging es in der Tabelle für den zwischenzeitlichen Tabellenzweiten auch runter auf Rang neun.

Doch trotz der Schwächephase der Hausherren ist der Respekt bei den Gästen groß: „Der TuS hat ein paar gute Spiele gemacht und wird mit Sicherheit auch gegen uns versuchen wieder in die Spur zu kommen“, vermutet Alfred Leingang. Auf die leichte Schulter wird man die Hausherren nicht nehmen: „Wir erwarten ein Spiel, in dem der TuS versuchen wird, uns zu Fehlern zu zwingen, um dann wieder aus dem Formtief zu kommen.“ Die Marschroute für den CSL Detmold sieht daher wie folgt aus: „Wir werden versuchen auf uns zu schauen und auf unsere Qualitäten, Fehler zu vermeiden und früh in Führung zu kommen.“ Und auch, wenn ein paar Spieler im Urlaub oder verletzt sind, „sollte unser Kader für Sonntag gut sein, sodass wir hoffen, wieder drei Punkte mitzunehmen.“

Um 15:00 Uhr gibt Schiedsrichter Detlef Hübner das Spiel frei.

 

SG Klüt/Wahmbeck vs. SF Oesterholz/Kohlstädt

(ab). Es gibt definitiv einfachere Aufgaben als ein Spiel gegen den Tabellenführer. „Spiele gegen den Spitzenreiter sind immer eine große Herausforderung, gerade defensiv“, weiß Lars Stöffgen aus vielfacher Erfahrung. Die SG Klüt/Wahmbeck geht als Außenseiter ins Rennen, wird es „dem Gast aber so schwer wie möglich machen, etwas Zählbares mitzunehmen.“ Chancenlos sieht man sich ohnehin nicht, das letzte Spiel hat gezeigt, dass man auch gegen die Aufstiegskandidaten mithalten kann. „Wenn wir genau so spielen wie gegen CSL die ersten 45 Minuten, dann wird es ein enges Spiel“, so Stöffgen.

Sportfreunde-Obmann Björn Brinkmann erwartet nicht gerade ein Offensiv-Feuerwerk der SG Klüt/Wahmbeck: „Ich schätze, dass wir mit Klüt/Wahmbeck eine eher defensiv eingestellte Mannschaft vorfinden. Sie werden beinhart verteidigen, uns versuchen raus zu locken und dann mit schnellen Kontern zu überraschen.“ Darauf wird man eingestellt sind, aber so oder so „müssen wir uns einfach auf unser Spiel konzentrieren, uns nicht verrückt machen lassen oder gar nervös werden, wenn es vielleicht nicht läuft.“ Ein Geduldsspiel erwartet Brinkmann, welches man aber „definitiv gewinnen“ will. Doch der Obmann fordert noch mehr: „Ich möchte sehen, dass von vornherein klare Verhältnisse geschaffen werden und dass wir brennen von der ersten Minute. Klüt hat nichts zu verlieren und sie warten nur darauf, dass wir nur mit 60-70 % auflaufen.“ Die Hoffnung nimmt Brinkmann den Hausherren aber sofort: „Die Jungs sind heiß auf das Spiel, jeder bietet sich an im Training und will dabei sein.“ Man gehe zwar als „klarer Favorit“ in das Spiel, aber die Aufgabe auch „mit Respekt und der benötigten Ernsthaftigkeit an.“ Bis auf Alex Herzig, hinter dessen Einsatz noch Fragezeichen stehen, sind soweit alle fit.

Jan Töberich hat ab 15:00 Uhr die Spielleitung.

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