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Kreisliga B Detmold

Vorberichte 11. Spieltag 18/19 B Detmold

Der elfte Spieltag ist ein besonderer, denn es sind die Rückspiele des ersten Spieltags. Die Kontrahenten kennen sich also.

Abstiegskampf in Augustdorf, Verfolgerduell in Pivitsheide

Kreisliga B Detmold (ab). Der elfte Spieltag ist, wenn man es genau nimmt, ein Rückrundenspieltag, denn es finden die Rückspiele des ersten Spieltags statt. Beim SC Augustdorf gibt es Abstiegskampf gegen die SG Klüt/Wahmbeck. Ebenfalls im Tabellenkeller steckt TuRa Heiden II, gegen den BSV Müssen will man den Abstiegsrang verlassen. Ihren tollen Lauf fortsetzen will die SG Sabbenhausen/Elbrinxen, für die es gegen die SG Belle/Cappel geht. Tabellenführer SF Oesterholz/Kohlstädt fährt nach Blomberg und trifft dort auf die SG Istrup/Brüntrup. Verfolger CSL Detmold hat die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II zu Gast. Ein Verfolgerduell liefern sich der FSV Pivitsheide und der SV HW Falkenhagen. Außerdem im Angebot: Der FC Augustdorf II trifft auf den TuS Eichholz/Remmighausen und der Hakedahler SV empfängt den SuS Pivitsheide II.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

CSL Detmold vs. SG Hiddesen/Heidenoldendorf II

(ab). Der CSL Detmold präsentierte sich zuletzt in einer starken Form. In der Liga gelangen zuletzt vier Siege in Folge, dabei erzielte man satte 22 Tore. Gegen die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II sollen möglichst welche dazukommen, den direkte Wiederaufstieg will man schließlich im Auge behalten. „Hiddesen ist derzeit schwer einzuschätzen“, findet CSL-Kicker Alfred Leingang, erwartet aber „einen starken Gegner.“ Bis auf ein paar Verletzte und Urlauber ist die personelle Lage beim Absteiger als gut zu bezeichnen. Das Hinspiel am ersten Spieltag war eines der aufregendsten im bisherigen Saisonverlauf. Die SG führte schnell mit 2:0, zur Pause konnte CSL aber noch auf ein 3:3 stellen, um dann im zweiten Durchgang klar mit 11:3 zu gewinnen. „Wir werden versuchen wie im Hinspiel in der zweiten Halbzeit die Leistung über beide Halbzeiten zu bringen“, hofft Leingang dann, dass man „die drei Punkte zu Hause behalten“, kann.

SG-Coach Michael Blanke muss einige Leute ersetzen: „Viele Leute werden wohl fehlen. Feiertag, Familie, Verletzte und eine Feier“, führt er als Gründe an. Blanke ist enttäuscht vom gastgebenden CSL Detmold, bei dem um eine Verlegung gebeten wurde, der wurde aber „aus unerklärlichen Gründen nicht nachgegeben. Schade eigentlich, da wir im Hinspiel noch einer Platzverlegung zugestimmt haben. Tja, war man nun doch der Blöde.“ Punkte beim Aufstiegskandidaten sind „eh nicht eingeplant“, aber „schön wird es für CCL trotzdem nicht, weil die, die da sein werden, kämpfen werden wie die Löwen.“

Davon kann man sich ab 13:00 Uhr selbst überzeugen, dann ist Anstoß auf dem Sportplatz Hohenloh. Raphael Ludwig leitet das Spiel.

 

TuRa Heiden II vs. BSV Müssen

(hk). Auch Heiden II-Coach Andreas Reil hat aufmerksam die letzten Ergebnisse des BSV Müssen registriert, sagt deshalb auch: „Die letzten Ergebnisse sprechen für BSV Müssen, aber wir müssen uns erstmal auf uns konzentrieren und nichts anderes“, fährt man mit dieser Devise grundsätzlich immer ganz erfolgreich. Einige Akteure fehlen, „aber da müssen wir durch“, erklärt Reil gegenüber Lippe-Kick. Seine Hoffnung nach der 2:10-Niederlage zuletzt bei FSV Pivitsheide: „Auf jeden Fall muss die Moral stimmen, um etwas zu holen.“ Im ersten Saisonduell haben sich die Müssener mit 1:0 durchgesetzt.

BSV-Flügelflitzer Pascal Swoboda kramt in seinem Gedächtnis: „Heiden II stand sehr tief und hat auf Konter gelauert, dieses haben sie auch ganz gut gemacht.“ Dennoch weiß Swoboda auch, dass seine Truppe im damaligen Frühstadium der Saison noch nicht im richtigen Rhythmus gewesen ist. Was die taktische Ausrichtung angeht, wollen die Müssener allzu gerne an die Vorstellungen zuletzt anknüpfen. Swoboda konkretisiert: „Hinten sicher stehen, vorne unsere Tore machen und den Gegner zu Fehlern zwingen. Allerdings ist der Rasen in Heiden nie einfach zu bespielen und ich denke, Heiden tut alles dafür, um uns das Leben schwer zu machen“, haben sich die Heidener in dieser Serie schon häufig als unangenehm zu bespielen erwiesen. Erfreulich: BSV-Coach Thomas Johannfunke kann auf Marcel Esselmann wieder setzen. Auch ein, zwei weitere Akteure, die beim letzten Spiel gefehlt haben, kommen zurück.

Wilhelm Hackl leitet diese Begegnung ab 13.00 Uhr auf dem Rasenplatz der Rotenbergkampfbahn.

 

SC Augustdorf vs. SG Klüt/Wahmbeck

(ab). Nach der 0:12-Schmach am Sonntag bei der SG Sabbenhausen/Elbrinxen erwartet SCA-Coach nicht weniger, als dass seine Jungs „die miserable Leistung von Sonntag ausbügeln. Denn ich erwarte nichts, außer drei Punkte für uns von den Jungs.“ Das Hinspiel ging bereits mit 1:2 verloren, nun will man im Abstiegskampf ein Lebenszeichen senden. Personell muss Bela auf zwei Urlauber und zwei beruflich verhinderte Spieler verzichten.

Bei der SG Klüt/Wahmbeck rechnet man mit „einem spannenden Spiel.“ Lars Stöffgen verspricht: „Wir werden alles daransetzten, drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.“ Wie bereits im Hinspiel. „Wir wissen um was geht und werden Augustdorf nicht unterschätzen“, könnte man sich mit einem Dreier von den Abstiegsrängen absetzen, sofern die Konkurrent Punkte liegen lässt.

Um 15:00 Uhr geht es aus dem Heidesportplatz los, Meik Gronemeier wird das Spiel leiten.

 

SG Sabbenhausen/Elbrinxen vs. SG Belle/Cappel

(ab). Bei der SG Sabbenhausen/Elbrinxen läuft es nach vier Siegen in Serie eigentlich so richtig gut. Doch für das Spiel gegen die SG Belle/Cappel bekommt Trainer Sven Großmann „gerade mal elf gesunde Spieler“ zusammen, so dass er auf Kicker aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen muss. „Es wird schwer, Belle hat einen guten Lauf, trotz der Niederlage in Falkenhagen“, erinnert sich Großmann aus dem Hinspiel an einen „körperlich robusten“ Gegner. „Obwohl wir das Spiel 5:1 gewonnen haben, war es schwer.“ Nichts anderes erwartet er auch für das Rückspiel.

Auch Timo Welsandt denkt noch einmal ein paar Woche zurück und meint: „Das Hinspiel ging ja ein, zwei Tore zu hoch aus, deswegen sind wir auf Wiedergutmachung aus.“ Der gute Lauf von drei Siegen am Stück wurde von der unnötigen Niederlage in Falkenhagen unterbrochen, dennoch stimmt die Form. Welsandt befürchtet: „Es wird schwer, Sabbenhausen ist nach dem Zwölf-Tore-Spektakel sicherlich gut drauf.“ Welsandt muss auf Schacht, Reilender, Glapa, Jankowski und Färber verzichten.

Hartmut Tegeler hat ab 15:00 Uhr die Spielleitung.

 

FSV Pivitsheide vs. SV HW Falkenhagen

(ab). Am ersten Spieltag hat der FSV Pivitsheide mit dem 1:3 in Falkenhagen einen klassischen Fehlstart hingelegt, sich danach aber gefangen. Gegen den SV HW Falkenhagen wird es aus tabellarischer Sicht ein echtes Spitzenspiel und Verfolgerduell, den der Dritte trifft auf den Fünften. „Wir wollen die Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen“, so Tobias Gatzke zur Zielsetzung, der zurückdenkt: „Wir waren einfach zu doof und Falkenhagen hat es eiskalt ausgenutzt.“ Nun aber weiß man, „wie sie Fußball spielen und da können wir uns drauf einstellen.“ Personell kann der FSV aus dem Vollen schöpfen. „Wir wollen die Punkte am Platz behalten“, stellt Gatzke klar.

Kann der SV HW Falkenhagen auch in Pivitsheide überraschen? Die Form ist gut, davon zeugen die drei Siege aus den letzten vier Partien. Sollte dem Tabellenfünften tatsächlich der Coup gelingen, wäre man bis auf einen Zähler am FSV Pivitsheide ran.

Ob das gelingt zeigt sich ab 15:00 Uhr, dann nämlich pfeift Axel Wattenberg die Partie an der Oerlinghauser Straße an.

 

Hakedahler SV vs. SuS Pivitsheide II

(hk). Wiedergutmachung lautet die Devise aus Sicht des Hakedahler SV, der am Sonntag mit 3:5 sein Heimspiel gegen die Reserve der SG Hiddesen/Heidenoldendorf II verloren hat, mit einem ausgeglichenen Torverhältnis von 22:22 und 14 Punkten Rang sieben einnimmt. „Unsere Jungs haben beim letzten Spiel trotz einer relativ gut besetzten Mannschaft nicht überzeugt“, ist es die Einstellung und Vorbereitung, die Nuri Kurt anprangert. „Wenn alles normal verläuft, müssten wir die Punkte am Platz behalten“, erklärt Kurt, der weiß: Es liegt nur am eigenen Team, ob das vorhandene Potential abgerufen werden kann. Stand jetzt können die Hakedahler in Bestbesetzung auflaufen. Im ersten Duell haben die HSV-Jungs aber Schwierigkeiten mit den Pivitkern offenbart.

„Wir erwarten einen guten Gegner, der sicherlich oben mitspielt“, prognostiziert SuS Pivitsheide II-Spielerveteran Henning Diekmann. Er hat nicht vergessen, dass die HSV-Truppe zwar zuletzt „durchwachsen“ unterwegs gewesen ist. Er rechnet dennoch mit einem „sehr schweren Spiel“, in dem seine Mannschaft unbedingt punkten möchte. Im Hinspiel gab es doch auch etwas Ertragreiches für die tapferen Pivitker.

Martin Hoischen pfeift das Spiel ab 15.00 Uhr auf dem Rasenplatz in Detmold/Hohenloh an.

 

FC Augustdorf II vs. TuS Eichholz/Remmighausen

(hk). Zu einem Duell zwischen zwei Teams aus dem Tabellenmittelfeld kommt es auf dem Schlingsbruch um 15.00 Uhr. Der FC Augustdorf II und der TuS Eichholz/Remmighausen werden dadurch geeint, dass sie beide jeweils zehn Zähler auf dem Konto haben. Die Sandhasen haben aber das um zwölf Tore bessere Torverhältnis. In diesem Duell unter Nachbarn hat FCA II-Fänger Raphael Kampmeier folgende Hoffnung: „Ich erwarte ehrlich gesagt zwei abwartende Mannschaften, die auf einen Fehler des Gegners hoffen. Es könnte eine enge Partie werden“, gibt diese Vermutung das Tabellenbild her. Zuletzt haben die Augustdorfer die Heimfans enttäuscht, verloren sie doch am Sonntag mit 2:4 gegen die SG Istrup/Brüntrup. Vom Gegner hält Kampmeier grundsätzlich viel, sagt er doch: „Eigentlich gehören sie für mich zu den Top-Teams der Liga. Im Moment läuft es aber nicht ganz rund. Ich erwarte trotzdem eine talentierte und motivierte Truppe.“

Die Negativspirale, in die der TuS Eichholz/Remmighausen hineingeraten ist, wirkt gefährlich. Vier Niederlagen setzte es in Serie. Zuletzt kassierten die Grün/Weißen zwei Klatschen mit jeweils acht Gegentoren. Nun hofft TuS-Offensivmann Jannik Rother gegenüber Lippe-Kick: „Wir wollen natürlich unseren Abwärtstrend stoppen und etwas aus Augustdorf mitnehmen.“ Um den Bock umzustoßen, ist die Ankündigung von Rother löblich: „Wir werden uns voll reinhauen.“ Auf die Dauerverletzten Barkowski, Stuckenschneider und Schneider muss das Trainerduo Eskuchen/Hennig verzichten.

Sebastian Fischer ist für die Spielleitung zuständig.

 

SG Istrup/Brüntrup vs. SF Oesterholz/Kohlstädt

(ab). SG-Coach Roy Wangert ist ziemlich verwundert: „Es ist Anfang Oktober und wir spielen das erste Rückrunden-Spiel. Wir haben gegen fünf Mannschaften in der Liga noch nicht mal gespielt, dazu kommen noch unsere drei Nachholspiele. Was den Spielplan angeht, werde ich nicht schlau draus, was man sich dabei gedacht hat. Aber gut, wir müssen es so nehmen wie es kommt.“ Und es kommt niemand geringeres als der Tabellenführer. „Sascha Möller als neuer Trainer hat gleich seine Handschrift ins Team gebracht“, so Wangert, der den Gegner analysiert: „Sie spielen aus einer kompakten Defensive heraus, da weiß jeder, was er zu machen hat. Mit Ihren pfeilschnellen Spitzen und Außenspielern sind die Sportfreunde sehr gefährlich.“ Und genau das hat man ersten Spieltag beim 2:6 zu spüren bekommen. Die Favoritenrolle sieht Wanger bei den Gästen. „Aber solche Spiele liegen uns ja immer besser und verstecken müssen wir uns mit unseren letzten Leistungen ja auch nicht.“ Wichtig wird es für die SG sein, „von Anfang an auf dem Platz zu sein und konzentriert zu spielen. Wir wollen dem Tabellenführer zeigen, dass der erste Spieltag nur ein Ausrutscher von uns war und die Punkte in Blomberg bleiben.“

SF-Obmann Björn Brinkmann hängt das Hinspiel-Ergebnis nicht sehr hoch: „Zwar war das Hinspiel vom Ergebnis her eine klare Sache, aber es war das erste Spiel und das zählt für mich eh nicht mehr.“ Denn seitdem hat sich einiges getan: „Wir spielen eine richtig gute Saison bis jetzt und Istrup kommt mit den wenigen Spielen nicht in Spielrhythmus. Aber man darf nicht vergessen: Istrup steht zwar relativ weit unten in der Tabelle, sollten sie aber die drei Nachholspiele gewinnen und auch gegen uns drei Punkte holen, so wären wir punktgleich.“ Deshalb blickt man nicht auf die Tabelle und auch die Rollenverteilung spielt für Brinkmann und die Sportfreunde keine Rolle: „Wir schauen weiter auf uns und ziehen unser Spiel durch. Wenn alles passt von Einstellung bis zum absoluten Willen über das Quäntchen Glück, das man sich erarbeitet, können wir jeden schlagen.“ Dass das Spiel im Stadion Blomberg stattfindet, sieht der Obmann „nicht unbedingt als Vorteil für Istrup als Heimspiel.“ „Wir fahren nach Blomberg um zu punkten, aber wir sind gewarnt gegen die Wangert-Truppe: Die wollen Revanche wegen dem ersten Spiel und darauf müssen wir uns einstellen“, weiß Brinkmann.

Um 15:00 Uhr geht es los unter der Spielleitung von Sebastian Termöllen.

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