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Achtelfinale

Vorberichte Achtelfinale Kreispokal Lemgo 18/19

Stimmen und Stimmungen vor den acht Partien im Lemgoer Kreispokal hat Lippe-Kick im folgenden Bericht im Angebot. Klickt euch rein.

Derbytime in Lockhausen

Kreispokal Lemgo (hk). Das Achtelfinale in seiner ganzen Pracht wird am Tag der Deutschen Einheit ausgetragen. Alle acht Spiele finden um 15.00 Uhr statt. Ins Auge sticht selbstverständlich das Aufeinandertreffen der Bezirksliga-Absteiger RSV Barntrup und TuS Asemissen, die erst vor zehn Tagen in der A-Klasse aufeinandergetroffen sind. Auch das reine Bezirksliga-Duell zwischen der SG Hörstmar/Lieme und des SC Bad Salzuflen steht an. Es ist auch interessant, wenn der TuS Lockhausen und der Namensvetter und Lokalrivale aus Ahmsen aufeinandertreffen. Nicht minder interessant: Die Spiele der SG Bentorf/Hohenhausen gegen den TSV Oerlinghausen und des SV Werl-Aspe gegen den TBV Lemgo.

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

SG Hörstmar/Lieme vs. SC Bad Salzuflen

(ab). Das einzige Duell zweier Bezirksligisten liefern sich die SG Hörstmar/Lieme und der SC Bad Salzuflen. Nachdem die SG in der Bezirksliga Staffel 2 zuletzt drei von vier Spielen gewinnen konnte, geht man auch als Favorit ins Pokalspiel. Über einen 2:0-Sieg beim TuS Lipperreihe ist die SG Hörstmar/Lieme ins Achtelfinale eingezogen.

Beim SC Bad Salzuflen gibt es interessante Nachrichten in Sachen Trainersuche. Denn die ist vorerst auf Eis gelegt. Jörg Pundmann und Kordian Rudzinski werden bis zur Winterpause das Amt ausüben. „Ich werde Kordian den Rücken freihalten, er wird dann die Trainingseinheiten leiten, ich stehe bei den Spielen dann am Rand“, erklärt Jörg Pundmann, der außerdem berichtet, dass die Mannschaft diese Entscheidung „applaudierend zur Kenntnis genommen hat. Die Mannschaft vertraut Kordian. Ein neuer Trainer mit einer neuen Philosophie würde jetzt nichts bringen, nachdem man gewonnen hat. Wir können so in Ruhe weiterarbeiten. Das braucht der Verein jetzt auch mal.“ Ins Spiel bei der SG geht der SCB als „klarer Außenseiter. Hör/Lie hat spielerisch sehr viel Qualität, spielt auch in der Liga eine gute Rolle, sind offensiv stark“, schätzt Pundmann doch sehr die Arbeit beim Aufsteiger: „Ich bin von der Arbeit, die sie da machen, angetan. Auch der Trainer, den ich persönlich nicht kenne, scheint einen guten Job zu machen.“ Der SC Bad Salzuflen wird das Spiel aber „nicht abschenken. Wir werden mit voller Kapelle anreisen, aber vielleicht taktisch mal etwas versuchen.“ Jörg Pundmann freut sich zudem auf das Wiedersehen mit SG-Kapitän Alex Ritter: „Alex ist ein toller, ehrlicher Charakter. Eine Legende in Bad Salzuflen, die uns fehlt, das muss ich ehrlich zugeben. Aber für 90 Minuten müssen wir das ausblenden. Nach dem Spiel werden wir aber sicher ein Bier zusammen trinken.“ Die Kurstädter müssen einzig auf den gesperrten Eddy Müller verzichten.

Um 15:00 Uhr ist Spielbeginn an der Magdeburger Straße, Timo Franz-Sauerbier leitet die Begegnung.

 

SG Bentorf/Hohenhausen vs. TSV Oerlinghausen

(hk). Auf 15 Akteure muss Ben/Hoh-Cheftrainer Naki Sevgül verzichten. Die Gründe sind mannigfaltiger Natur. „Wir machen ein kleines Spielchen, wir lassen uns überraschen“, muss Sevgül taktisch viel ausprobieren. „Ich würde lieber an einer Paralympics teilnehmen, als gegen Oerlinghausen zu spielen“, sagt Sevgül launig. Was vorteilhaft für ihn ist: „Wir freuen uns auf das Heimspiel. Der Druck liegt klar bei den Bergstädtern“, fühlt er sich in der Rolle als Underdog pudelwohl.

Oerlinghausens Co-Trainer Jan Rüter rechnet mit einer „guten Kreisliga-Mannschaft.“ Er ist sich bewusst, dass seine Bezirksliga-Truppe favorisiert in das Duell mit dem Tabellenzwölften geht. Der Sprung in das Viertelfinale ist das erklärte Ziel. Rüter kündigt bereits eine Rotation an: „Wir werden den Jungs die Chance geben, sich zu zeigen, die vielleicht in den letzten zwei, drei Wochen in der Liga nicht so zum Zuge gekommen sind, die werden natürlich heiß sein, abzuliefern und sich anzubieten für die kommenden Aufgaben in der Liga“, könnte dieses spezielle Casting auch zur Leistungsförderung führen. Mit Blick auf den Gegner sagt Rüter ehrlich: „Über Ben/Hoh ist uns nicht allzu viel bekannt, als, dass ihre Stärken mit Sicherheit in der Offensive liegen mit Spielern wie Brand, Otto oder Westhoff“, die allesamt als Unterschiedsspieler taugen. Nico Zünd fehlt gesperrt, Yuriy Stasyuk ist verletzt, Rilind Bekteshi ist krank, Enes Karaarslan fehlt aus beruflichen Gründen.

Cumali Colak ist der leitende Schiedsrichter für die Partie auf dem Bentorfer Rasenplatz.

 

SV Werl-Aspe vs. TBV Lemgo

(ab). Werl-Aspe-Co-Trainer Carsten Voelzke hat gute Erinnerungen an Spiele gegen den TBV Lemgo: „Lemgo habe ich mit Retzen mal im Pokal-Halbfinale rausgeworfen und das als B-Ligist. Lemgo war damals auch im Bezirk.“ Eine Wiederholung für das Achtelfinal-Duell wird aber zu einer ganz schwierigen Angelegenheit, denn in Sachen Personal sieht es beim SVWA „weiterhin ganz schlecht aus. Derzeit haben wir elf Spieler an Bord und wir hoffen, dass einige von den Grippekranken noch dazustoßen. Ansonsten müssen wir wieder auf unsere zweite Mannschaft und Alte Herren zurückgreifen.“ Aus dem Grund sieht man sich auch als „krassen Außenseiter“ im Duell mit dem klassenhöheren TBV. „Wir werden trotz allem aber unsere Möglichkeiten suchen und versuchen zu nutzen“, so Voelzke, der hofft: „Vielleicht unterschätzt uns Lemgo ja.“

Die Hoffnung nimmt Ulas Tokdemir dem Gastgeber aber sofort. Der SV Werl-Aspe ist für den sportlichen Leiter „mit Sicherheit kein Los, das man unterschätzen sollte.“ Den SVWA sieht er „in den letzten Jahren nach dem Abstieg auf einem guten Weg. Sie haben eine Strategie, die sie durchziehen. Damit fahren sie sportlich gut.“ Er rechnet damit, dass die Gastgeber seiner Mannschaft „das Leben schwermachen“ wird. Die „junge, hungrige Truppe, werden wir auf keinen Fall unterschätzen. Und so eingestellt gehen wir das Spiel auch an.“ Mit dem Sieg gegen den SC Hicret Bielefeld im Rücken will man eine Serie starten. Ohnehin hat der Titelverteidiger „die Ambition, so weit wie möglich zu kommen.“

Marco Prüßner hat ab 15:00 Uhr die Spielleitung am Heerser Bruch.

 

FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen vs. TuS Bexterhagen

(hk). Auch FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen-Coach Markus Kettern hat noch das Vorbereitungsduell im Hinterkopf, scheint sich zudem auf dieses Spiel zu freuen, sagt er doch: „Alles in allem eine gute Erinnerung. Denke, es wird eine interessante Aufgabe auf Augenhöhe, wenn der Erste der B-Liga den Letzten der A-Liga empfängt“, rechnen sich die Dörentruper durchaus Chancen aus. Der Coach wird erst am Spieltag sehen, welche Kicker wirklich zur Verfügung stehen. Eine spezielle Motivationsmöglichkeit gibt es mit Blick in den Rückspiegel: „Die Jungs sind nach der Halbfinalteilnahme von letztem Jahr auf jeden Fall heiß, das zu wiederholen.“

Uwe Wehmeyer, der Co-Trainer des Tabellenletzten TuS Bexterhagen, gibt ehrlich bei Lippe-Kick zu: „Gegen Schwelentrup gehen wir mit gemischten Gefühlen in die Partie. Wir haben sie schon mal in der Saisonvorbereitung als Gegner gehabt“, gab es im Sommer einen knappen 4:3-Erfolg. Auch im Pflichtspiel im Pokalwettbewerb rechnet Wehmeyer einen „ähnlich knappen Spielverlauf.“ Die Langzeitverletzten Grosser und Camara fallen weiterhin aus. Auch Semmelroth, Brüntrup, Hersekorn und Kampmann fehlen.

Justin Grob besitzt um 15.00 Uhr auf dem Sporker Holz die Entscheidungsgewalt.

 

SG Extertal/La/Si vs. TSV Kirchheide

(ab). Beim Tabellenführer der SG Extertal/Laßbruch/Silixen freut man sich „riesig auf die Aufgabe gegen Kirchheide. Diesmal sind wir der Außenseiter.“ Eine fast schon unbekannte Situation für die Ziereis-Elf. Den TSV Kirchheide bezeichnet der Coach als „eine gute Mannschaft, die ganz schwer zu knacken ist, aber wir werden es denen so schwer wie möglich machen und wie wir alle wissen ist im Pokal alles möglich.“ Zwar wird Christian Ziereis auf den ein oder anderen Spieler verzichten müssen, aber die Jungs, die auf dem Platz stehen werden, wird er schon am Abend vor dem Spiel „so heiß machen, dass sie alles geben werden.“

Kirchheide-Coach Andre Plaß denkt, dass seine Truppe „gegen eine starke B-Liga Mannschaft“ spielen wird. „Dazu noch auf Rasen“, was für die Kunstrasen-Truppe nicht der beliebteste Belag ist. „Dass wir da alles abrufen müssen, steht wohl außer Frage“, ist man sich aber auch bewusst, dass man „als Favorit in dieses Spiel“ geht. Diese Rolle wird der A-Ligist auch annehmen. „Wir wollen eine Runde weiter“, gibt Plaß als klares Ziel aus. Antreten kann der TSV Kirchheide wohl in Bestbesetzung.

Unparteiischer der Partie ist der Sportsfreund Marcel Liesegang, um 15:00 Uhr ist Anstoß.

 

VfL Lüerdissen vs. SG Kalldorf

(ab). Der VfL Lüerdissen und die SG Kalldorf sind sich in dieser Saison bereits begegnet. Am zweiten Spieltag siegte der VfL, ebenfalls zu Hause, mit 3:1. Daher weiß Tim Steffen nur zu gut: „Kalldorf ist mit Sicherheit nicht zu unterschätzen.“ Einen Mann hat der Spielertrainer besonders im Visier: „Mit Paul Mattern haben sie einen gefährlichen Stürmer, den ich aus gemeinsamen Oeynhauser Zeiten kenne und schätze. Der ist sehr gefährlich, da müssen wir aufpassen, ihn nicht ins Spiel kommen zu lassen. Er hat ja auch schon einige Tore gemacht.“ Der VfL ist aber in einer guten Form und seit drei Spielen ungeschlagen. „Daran wollen wir anknüpfen und mit der gesamten Disziplin und Ordnung dort ansetzen.“ Wichtig wird es sein, „richtig in die Zweikämpfe zu kommen“, ein wichtiges Element im Spiel des VfL Lüerdissen. „Mit guten Spielen im Rücken gehen wir das Spiel an und wollen auf jeden Fall gewinnen und weiterkommen. Das möchte Kalldorf sicher auch, aber auf heimischem Platz wollen wir das Spiel für uns entscheiden.“ Für dieses Vorhaben sieht der Kader des VfL gut aus. Tim Krüger weilt im Urlaub und auch Andre Kirsch muss zusätzlich zu den Langzeitverletzten Amler und Weege. Dafür gibt es ein paar Rückkehrer in den Kader. Christopher Bailis feierte am Sonntag schon sein Comeback nach einer Zerrung, die ihm zum Zusehen verdonnerte. Aus gleichem Grund ist der Einsatz von Ferhat Havadir noch fraglich.

Personell geht die SG Kalldorf hingegen so langsam auf dem Zahnfleisch. „Die Vorzeichen stehen eher schlecht als Recht“, meint Coach Stephan Brill. „Aufgrund des Feiertages fallen weitere Spieler aus, sodass wir mit dem letzten Aufgebot anreisen können.“ Brill braucht Spieler der zweiten Mannschaft, um den Kader zu komplettieren. Aber auch, wenn die Voraussetzungen nicht unbedingt für Kalldorf sprechen, wird die Elf „alles in die Waagschale werfen, um eine Runde weiterzukommen, was allerdings sehr schwer wird.“

Im Waldstadion ist um 15:00 Uhr Spielbeginn, Sascha Kreye leitet die Partie.

 

TuS Lockhausen vs. TuS Ahmsen

(hk). Lockhausen-Coach Marco Höcker ist nach der 1:4-Niederlage gegen Asemissen II aufgefallen, „dass es in vielen Teilen des Teams an Kondition mangelt, um wirklich über 90 Minuten gehen zu können. Des Weiteren fällt es mir scheinbar echt schwer, die Mannschaft dahingehend zu erreichen, an grundlegenden Dingen festzuhalten und ihren Siegeswillen zu wecken“, übt er auch Selbstkritik. Höcker erwartet im Derby gegen Ahmsen nun eine klare Reaktion von seinem Team. Ehrlich gibt er bei Lippe-Kick zu: „Die Jungs sollen und müssen nun abliefern.“

Die Ausfallliste der Ahmser vor dem Nachbarschaftsduell ist enorm. Frenzel, zur Heide und Schüler fallen aus. Noch in den Sternen steht, ob Tönsmann und Jahn mitwirken können. Immerhin: So langsam empfiehlt sich Florian Ewert für höhere Aufgaben. Unabhängig davon gilt für Ahmsen-Obmann Lothar Köhnemann: „Wir haben ganz klar vor, die nächste Runde zu erreichen und deshalb zählt nur ein Sieg in Lockhausen. Dass es wahnsinnig schwer wird, ist keine Frage“, gibt sich Köhnemann realistisch. Die Vorfreude ist enorm: „Es ist ein Ortsderby, wie es im Buche steht. Dazu kommt noch, es ist Pokal“, schreibt dieser Wettbewerb bekanntlich seine eigenen Geschichten. In Summe erwartet Köhnemann ein „sehr, sehr schweres Auswärtsspiel“, befürchtet er doch: „Lockhausen wird uns das Leben zur Hölle machen wollen und somit muss dort höchste Konzentration und 100-prozentiger Einsatz gezeigt werden. Sonst wird das nichts“, soll ein frühzeitiges Ausscheiden aus dem Pokal unbedingt verhindert werden. Der Ahmsen-Obmann vertraut aber seiner Truppe, geht fest davon aus, dass diese „selbst heiß auf das Spiel ist.“

An der Pfeife ab 15.00 Uhr auf dem Rasenplatz auf dem Sepp: Milcan Colak.

 

RSV Barntrup vs. TuS Asemissen

(hk). Nach zehn Tagen gibt es ein erneutes Wiedersehen zwischen dem RSV Barntrup und dem TuS Asemissen. RSV Cheftrainer Daniel Barbarito macht aus seiner Vorfreude keinen Hehl: „Ich freue mich auf Flo Müller und Asemissen, eine sehr sympathische Mannschaft und vor allem ein starker Gegner.“ Gespannt zeit er sich, ob die Asemisser im Pokal genauso defensiv agieren, wie zuletzt in der Liga beim Remis. „Entscheidend wird letztendlich sein, wer den Pokal wichtiger nimmt. Natürlich wollen wir möglichst weit kommen, werde aber nicht meine angeschlagenen Spieler verheizen“, besitzt die Liga doch eine enorme Bedeutung für die Red Devils, ist der Aufstieg doch auf der Agenda ganz weit oben angesiedelt. Für Meise wird Kevin Elsner das Tor hüten. Barbarito wird deshalb aber nicht unentspannt: „Qualitativ kein Grund zur Sorge für mich, da Kevin unter anderem in der Landesliga im Tor gespielt hat.“ Auch Brinkmann fehlt, weilt er doch beim Champions League-Spiel Borussia Dortmund gegen AS Monaco vor Ort.

Eine Parallele zu seinem Vorredner erkennt Michael Kastner vom TuS Asemissen: „Für uns ist die Liga ganz klar wichtiger und ich denke, dass Barntrup auch so denken wird!“ Die Blau/Weißen müssen auf wichtige Akteure verzichten. Hatim Bahri, Patrick und Gerrit Barthelmeus, Florian Schürmann, Hannes Witthöff, Andreas Mayer, Christian Bilavcic und Ali Dadaev fallen aus. Auch Moritz Plate fehlt – dies mit einem Fussbruch noch länger! A-Jugendfänger Marvin Schröder steht zwischen den Pfosten. „Ich erwarte einen offenen Schlagabtausch, in dem sicher viele Tore fallen werden.“ Die Priorität ist eindeutig: „Aber viel wichtiger ist für uns das nächste Spiel gegen Brake, das schon am Samstag stattfinden wird“, müssen wichtige Zähler für den Aufstiegskampf dort gesammelt werden.

Moritz Busch-Tolkemitt leitet ab 15.00 Uhr das Spiel auf dem Kunstrasenplatz in Barntrup.

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