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Bezirksliga Staffel 1

Vorbericht 9. Spieltag 18/19 Bezirksliga 1

Für den SC Bad Salzuflen beginnt der Monat der Wahrheit mit dem Gastspiel beim Aufsteiger SC Blau-Weiß Vehlage.

Bad Salzuflen im Aufwind

Bezirksliga 1 (ab). Der SC Bad Salzuflen steht vor einem richtungsweisenden Monat. Während wettertechnisch der goldene Oktober Einzug hält, stehen für die Kurstädter in drei aufeinanderfolgenden Spielen Duelle mit direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt an. Vehlage, Lohe, Dielingen. Den Anfang macht man am Sonntag unweit von Espelkamp, eine gute Dreiviertelstunde von Bad Salzuflen entfernt, beim Aufsteiger SC Blau-Weiß Vehlage. Mit einem Sieg lässt man die Blau-Weißen hinter sich.

 

SC Blau-Weiß Vehlage vs. SC Bad Salzuflen

Der Aufsteiger aus dem Kreis Lübbecke ist der bisherige Unentschieden-Meister der Liga. Von acht Spielen endeten fünf mit einem Remis. Dazu kommen ein Sieg und zwei Niederlagen, macht summa summarum acht Punkte für die Blau-Weißen. Die berechtigen zu Rang zehn, ein ordentliches Ergebnis für einen Aufsteiger. Im Tabellenkeller geht es aber so eng zur Sache, dass man bei einer Niederlage auf einem Abstiegsrang landen könnte, denn der SCB ist als 14. nur zwei Punkte entfernt. Entsprechend erwartet Trainer Heinrich Dyck auch „sicherlich ein Spiel auf Augenhöhe.“ Auch ihm ist nicht verborgen geblieben, dass es bei den Gästen scheinbar in die richtige Richtung geht: „Da Bad Salzuflen den Trainer gewechselt hat, scheint es so, dass da wohl die richtige Ansprache gehalten wurde.“ „Von daher erwarte ich ein enges Spiel“, in dem es für beide Teams nur darum gehen kann „auf Sieg zu spielen.“ Was die personellen Voraussetzungen angeht, kann Dyck nicht klagen: „Stand jetzt sieht es ganz gut aus.“

Die Kurstädter wollen in dem Match „den nächsten Schritt gehen“, soll heißen, man will runter vom Abstiegsrang. Dazu braucht es einen Sieg. Allerdings ist der Gastgeber gut drauf, vermutet Jörg Pundmann: „Die haben im Pokal 5:1 gegen einen A-Ligisten gewonnen, da hat der Rossel vier Tore gemacht“, gilt es für den SCB auf den Torjäger aufzupassen. Aber „Vehlage hat eine gute Mannschaft“, gilt es nicht nur auf den Knipser zu achten, sondern unter anderem auch auf Spielmacher Harutjunjan. „Als Aufsteiger werden sie zuhause motiviert ins Spiel gehen“, so Pundmann. „Wir müssen gut in die Partie kommen“, fordert der Interimstrainer Konzentration von der ersten Sekunde an. Der SCB hat nach dem Sieg in Herford und dem „nicht so schlechten Spiel gegen Hörstmar/Lieme“ Blut geleckt, will die gute Form auch am Sonntag unter Beweis stellen. Fehlen wird dann allerdings Shaalam Kheiri Girgo, der nach seiner angedeuteten Tätlichkeit im Pokalspiel gleich für vier Spiele gesperrt wurde. Dafür ist Eddy Müller nach seiner abgesessenen Sperre wieder dabei, im Vergleich zu Mittwoch kehrt auch Dilbexin Aytan in den Kader zurück. Somit ist der SCB gut besetzt für den Start in den wichtigen Oktober. „Nach den drei Spielen werden wir wissen, wohin die Reise geht“, hofft Pundmann natürlich auf die optimale Ausbeute. „Aber wir werden ruhig bleiben, hier flippt keiner aus. Ich hoffe aber, dass die Leute außerhalb des Vereins mal sehen, wie hier gearbeitet wird, dass wir auf einem guten Weg sind.“

Fragen wirft die Ansetzung des Unparteiischen auf, denn wie bereits letzte Woche in Herford, wird der Paderborner Nico Kleinegesse das Spiel des SCB pfeifen. Um 15:00 Uhr ist Anstoß.

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