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Bezirksliga Staffel 3

Vorberichte 10. Spieltag 18/19 Bezirksliga 3

Der TSV Horn sorgt zwei Tage vor dem wichtigen Spiel gegen den FC PEL für einen echten Paukenschlag und wirft Trainer Basaran raus. Mehr dazu im Vorbericht.

Spitzenspiel in Detmold – Paukenschlag in Horn

Bezirksliga 3 (ab). Das ist ein echter Knaller, den die Zuschauer auf dem Werresportplatz zu sehen bekommen. Der Post TSV Detmold empfängt als Tabellenzweiter den Dritten SF DJK Mastbruch. Der Respekt voreinander ist groß. Für einen echten Knaller sorgte auch der TSV Horn, der am Freitag-Nachmittag Coach Ufuk Basaran vor die Tür gesetzt hat. Sein Vorgänger ist auch sein Nachfolger, Thorsten Schmiech übernimmt das Amt wieder. Gegen den FC Peckelsheim-Eissen-Löwen will man sich schnellstmöglich von den unteren Rängen absetzen. Für Tabellenführer SC Victoria Neuenbeken geht es zum Aufsteiger SC Blau-Weiß Ostenland.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

Post TSV Detmold vs. SF DjK Mastbruch

(hk). Der Schwere dieser Aufgabe ist sich Post TSV-Manager Michael Grundmann bewusst: „Mit Mastbruch kommt sicherlich ein Top-Team der Liga auf uns zu.“ Daher glaubt Grundmann: „Wir sind uns bewusst, dass dies ein richtiges Brett ist. Mastbruch ist spielerisch sehr stark und hat eine gut funktionierende Truppe“, zeigt sich Grundmann von den Fähigkeiten der Gäste angetan. Wichtig, dass zu diesem Top-Spiel Könner wie Enis Cömert, Johann Felker und Fabio Cucchiara ihr Comeback geben. Kosta Triantafyllidis (verletzt) und Julian Brune (Urlaub) fallen jedoch weiterhin aus. Ob Ballvirtuose Alexander Felker wieder einsatzfähig ist, steht noch in den Sternen. Grundmanns Prognose ist klar: „Ich gehe von einem sehr engen, aber schönen Spiel aus. Beide Teams versuchen vieles spielerisch zu lösen und benutzen eher selten die Brechstange“, könnten die wohl zahlreichen Zuschauer wohl voll auf ihre Kosten kommen. Die Bedingung ist nach Grundmanns Einschätzung klar: „Wir müssen zu 100 Prozent da sein und unsere beste Leistung zeigen, um die drei Punkte in Detmold zu behalten“, wird die zu überspringende Hürde hoch sein.

Eine Sache merkt Mastbruch-Kicker David Kremin an: „Im Gegensatz zum Gegner haben wir den Post TSV noch nicht gescoutet.“ Deshalb: „Wir kennen also die Mannschaft nur durch die Ergebnisse.“ Diese sagen aus, dass es zu einem echten Spitzenspiel kommt, haben die Mastbrucher einen Zähler Rückstand auf die Postler bei jeweils zehn absolvierten Partien. Kremin redet auch deshalb von einem „Spitzenspiel.“ Er kennt die Rollenverhältnisse vor dem Spiel, wenn er sagt: „Der Druck ist aber definitiv bei unserem Gast aus Detmold. Sie wollten in unserer Bezirksliga aufsteigen und müssen gewinnen, um an der Spitze dran zu bleiben.“ Die Mastbrucher hingegen können in diesem Spiel „relativ befreit aufspielen“, will man auch deshalb das Spiel in vollen Zügen genießen. Besonders vor der Post-Tormaschine ist der Respekt enorm, erklärt Kremin doch: „Detmold hat mit Felix Buba einen herausragenden Stürmer, der in jedem Spiel seine Tore macht“, sind es auch derer 34 erzielten Tore und die glänzende Offensive, die für Respekt bei den Sportfreunden sorgen. David Kremin betont via Lippe-Kick: „Da müssen wir höllisch aufpassen und dürfen dem Gegner nicht allzu viele Chancen geben.“ Im Vergleich zum 1:1 unter der Woche beim Türkischen SV Horn kehren bei den Grün/Weißen wieder viele wichtige Spieler zurück. Akteure, die am Mittwoch aus beruflichen Gründen verhindert waren, stehen im Top-Spiel wieder im Kader. David Kremin frohlockt: „Ich denke, die Zuschauer können sich auf ein spannendes Topspiel freuen.“

Schiedsrichter Ishak Karahan pfeift dieses Spiel um 15.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in der Werre-Arena an.

 

TSV Horn vs. FC Peckelsheim-Eissen-Löwen

(ab). Das ist ein dickes Ding und kommt auch etwas überraschend. Nachdem der TSV Horn am Mittwoch noch ein achtbares 1:1 gegen die SF DJK Mastbruch holte, trennte man sich am Freitag-Nachmittag von Trainer Ufuk Basaran. „Wir haben das als Vorstand beschlossen, weil wir unsere Ziele gefährdet sahen, dennoch ist es uns schwergefallen. Wir danken Ufuk für die gute Arbeit, die er gemacht hat und wünschen ihm viel Erfolg fürs weitere“, erklärt Ender Ünal. Das Amt übernimmt ab sofort wieder Thorsten Schmiech, der den TSV in der vergangenen Saison zum erstmaligen Kreispokal-Sieg geführt hatte. Schon am Sonntag wartet auf Schmiech mit dem FC Peckelsheim-Eissen-Löwen das erste richtungsweisende Spiel. Ender Ünal meint vor der Partie: „Mit Peckelsheim erwartet uns ein Sechs-Punkte-Spiel im Eggestadion, für uns ist es ein richtungsweisendes Spiel. Mit einem Sieg können wir uns etwas befreien von den Abstiegsrängen. Wir werden und müssen alles geben, um die Punkte in Horn zu behalten.“ Abgesehen von den Langzeitverletzten, einem Urlauber und Alex Rose, der am Wochenende den Bund der Ehe eingeht, sind alle Spieler an Bord. „Wir freuen uns auf zahlreiche Fans und Zuschauer, die uns unterstützen. Möge das bessere Team gewinnen“, gibt sich Ünal gewohnt diplomatisch.

Der FC Peckelsheim-Eissen-Löwen steht nur einen Zähler hinter dem TSV Horn, entsprechend hat die Partie für die Gäste eine ähnlich große Bedeutung. Am Donnerstag verlor der FC PEL nach guter erster Halbzeit am Ende denkbar knapp, aber nicht unverdient, mit 0:1 gegen den FC Nieheim. Zwei Punkte gab es nur aus den letzten sechs Partien, folgerichtig steckt man im Abstiegskampf, hat nur zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge, die schon an diesem Wochenende näher kommen könnten, wenn man in Horn leer ausgeht. Den Gastgeber schätzt Coach Matthias Rebmann besser ein, als die derzeitige Tabellensituation aussagt: „Wenn man den Saisonverlauf nimmt, waren viele gute Spiele dabei, der Sieg gegen Nieheim, im Westfalen-Pokal, jetzt das Unentschieden gegen Mastbruch. Deshalb erwarte ich eine richtig starke Truppe. Das kennt man auch aus den letzten Jahren schon, da wird herzhaft gefightet, es ist aber auch eine Mannschaft mit guter individueller Klasse.“ So hebt Rebmann unter anderem Markus Wittmann hervor: Ein guter Mann, der in der Offensive immer wieder gefährlich wird. Dazu mit Cihat Keles einen Torjäger. Das ist schon eine starke Truppe, wird ein schweres Spiel.“ Die Gäste wollen aber mit mindestens einem Punkt nach Hause fahren, „damit der Gegner nicht weit von uns wegzieht, wir müssen sehen, dass wir Abstand zu den Abstiegsplätzen gewinnen und Punkte holen, um uns von unten wegzuknabbern. Da müssen wir auch auswärts Punkt mitnehmen.“ Allerdings bekommt Rebmann Sorgenfalten auf der Stirn, wenn er an sein spielendes Personal denkt. Felix Laudage, Felix Koch und Jan Michels werden definitiv ausfallen, auch der Einsatz von Pascal Knoke steht auf der Kippe. Bei Marek Vogt sieht es auch eher schlecht aus mit einem Einsatz, ebenso bei David Hillebrand. Aber Rebmann hofft, dass „zwei, drei Spieler wiederkommen, die unter der Woche pausiert haben, das wird sich aber kurzfristig klären.“

Marco Prüßner aus dem Kreis Lemgo leitet die Partie, um 15.00 Uhr ist Spielbeginn.

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