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Kreisliga A Detmold

Vorberichte 13. Spieltag 18/19 A Detmold

Ähnlich wie in der Bundesliga geht es auch an der Tabellenspitze der A Detmold unfassbar spannend zu. Lippe-Kick hat die Vorspeise und den Nachtisch, ehe am Sonntag das Hauptgericht folgt.

In Lügde soll der Primus gekürt werden

 

Kreisliga A Detmold (hk). Mit dem 2:0-Sieg im Eröffnungsspiel des 13. Spieltag übernimmt SuS Pivitsheide zumindest vorerst die Tabellenführung. Während an der Spitze mit dem TuS WE Lügde, der SG Hiddesen/Heidenoldendorf und dem FC Fortuna Schlangen gleich drei Mannschaften die Option besitzen, den Pivitkern die Spitzenposition zu entreißen, wird auch am Sonntagabend die rote Laterne bei der SG Kachtenhausen/Helpup leuchten. Coach Manuel Roßblatt hat seine Konsequenzen gezogen, seinen Dienst bei den Haferbach-Kickern quittiert. Am Sonntag geht der Blick aber Richtung Emmerkampfbahn in Lügde, wenn der Zweite die drittplatzierte SG Hiddesen/Heidenoldendorf zu Besuch hat. Bei einer Punkteteilung verpassen beide Teams den Sprung an die Spitze, dann bleibt der SuS Pivitsheide vorne. Schlangen und Blomberg treffen erst Anfang Dezember aufeinander, das Spiel wurde verlegt.

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

Post TSV Detmold II vs. SV Diestelbruch/Mosebeck

(hk). Nach dem 3:3-Unentschieden beim RSV Hörste hat der Post TSV Detmold II den Vorsprung auf einen Abstiegsrang immerhin verdoppelt. Nun sind es immerhin zwei Punkte Bonus auf die gefährliche Zone. Die Reaktion auf das desillusionierende 0:6 beim FC Fortuna Schlangen ist angemessen gewesen. Lange Zeit schnupperten die Residenzler am Sieg, um am Ende immerhin einen Zähler mitzunehmen.

Man bekommt schon fast Schnappatmung und Herzrasen, wenn man sich die Personalsituation des SV Diestelbruch/Mosebeck vor Augen führt. Joel Weber, Fabian Richts und Janick Bahms leiden allesamt unter einer Männergrippe, Gianni Bovino und Jan Goldammmer sind immer noch verletzt. Ein Hoffnungsschimmer: Das Comeback von Christopher Wessel und Jannis Brocks naht – vielleicht schon in der Werre-Arena am Sonntag. Der 3:0-Pokalerfolg im Dörenwald-Stadion hat gutgetan. Di-Mo-Co-Trainer Lennart Rethmeier formuliert die Anspruchshaltung: „Wir wollen so gut wie möglich an unsere exzellente Leistung anknüpfen und ein gutes Auswärtsspiel bestreiten. Wir wollen und müssen punkten!“ Bei einem Auswärtssieg in der Residenzstadt winkt der Sprung auf Rang sechs, falls die Sportfreunde Berlebeck/Heiligenkirchen verlieren und TuRa Heiden nicht gewinnt.

Ulrich Herder übernimmt ab 13.00 Uhr die Spielleitung auf dem Kunstrasenplatz in Detmold.

 

TSV Rischenau vs. SF Berlebeck/Heiligenkirchen

(hk). Die ernüchternde 1:6-Niederlage nach zwei Siegen in Folge ist vergessen beim TSV Rischenau. Der Tabellenvorletzte legt den kompletten Fokus auf die Sportfreunde Berlebeck/Heiligenkirchen. TSV-Obmann Sebastian Tunke warnt: „Es kommt ein starker Gegner zu uns. Aus den letzten vier Partien haben sie zehn Punkte geholt“, wirft Tunke einen neidischen Blick Richtung Sportfreunde, wenn er bei Lippe-Kick zugibt: „So viele Punkte hätten wir gern auf dem Konto.“ Tunke rechnet fest damit, dass die Gäste den Seinen enorm viel abverlangen. Dennoch blickt man auf das eigene Wohlergehen: „Wir brauchen aber die Punkte und dementsprechend spielen wir auf Sieg.“ Die Hausherren beklagen Personalprobleme, was aber nichts an der hoffnungslosen Ausbeute ändert: „Wir wollen die Punkte unbedingt am Platz halten.“

Auch BHK-Obmann Matthias Kuhlmann wird sich gut an den Rischenauer Saisonstart erinnern, wenn er Pfeife rauchend im Schaukelstuhl sitzt und er von einem leichten kölnisch Wasser 4711-Duft umhüllt wird. Ein Junggesellenabschied und die Folgen sorgten dafür, dass die TSV-Kicker am ersten Spieltag nicht beim SuS Lage antreten konnten. Ohne zu schwitzen, siegten die Zuckerstädter kampflos mit 2:0. Nachdem die Rischenauer mit einer Niederlagenserie in die Runde gestartet sind, haben sie zuletzt mit zwei Siegen in Serie wieder ihre mannigfaltigen Qualitäten unter Beweis gestellt. „In Rischenau zu spielen, war schon immer schwer und unangenehm“, kann er sich an diese Duelle im südöstlichen Zipfel des Lipperlandes noch aus eigenen Spielerzeiten zurückerinnern. Traditionell besitzen die Rischenauer ihre fußballerischen Tugenden als eine ganz entscheidende Qualität. „Sie wussten stets, wo ihre Vorzüge liegen. Haben diese in der Vergangenheit auch stets ausgespielt“, lobt Kuhlmann. Wachsamkeit und Konzentration, das sind die Qualitäten, mit denen die Sportfreunde in Rischenau auftreten müssen. Aufgrund der hohen Intensität in den letzten Wochen ist das Mitwirken von einigen BHK-Spielern noch unklar. Klarheit herrscht bei der Personalie Florian Kersting. Mit einer schweren Oberschenkelprellung fällt ihm selbst das Gehen schwer. Aufgrund eines überharten Foulspiels aus der Vorwoche hat er diese schwere Blessur davongetragen. Fänger Leonard Schlegel fehlt weiterhin – der Fingerbruch ist weiterhin noch nicht auskuriert. Eine Rotsperre abbrummen muss noch Benedikt Pauser. Beachtlich: In den letzten fünf Spielen haben die Sportfreunde stets gepunktet. Kuhlmanns Wunsch: „Wir wollen wieder punkten und die Serie weiterhin beständig halten.“

Michael Pelster ist der Schiedsrichter ab 15.00 Uhr auf dem Rasenplatz in Rischenau.

 

SG Brakelsiek/Wöbbel vs. RSV Hörste

(ab). Das Duell der beiden Aufsteiger wird mit Spannung erwartet. Ebenso wie die Kaderzusammenstellung der SG Brakelsiek/Wöbbel, die „entscheidet sich wie immer kurzfristig“, meint Falk Weskamp. „Das ist bei uns eben leider zurzeit so.“ Anders als die bisherigen Gegner kommt mit dem RSV Hörste „unser Mitaufsteiger aus der letzten Saison. Da weiß man schon, welcher Kaliber auf einen zukommt.“ Weskamp kennt den Gegner: „Hörste ist eine sehr eingespielte Truppe, die durchaus jedem in unserer Liga das Leben schwermachen kann. Das wissen wir aus den letzten Spielzeiten.“ Denn in den bisherigen vier Duellen in den letzten beiden gemeinsamen Saisons in der B-Liga, ging stets der RSV Hörste als Sieger vom Platz. Aber eines hat die SG in der A-Liga bislang eindrucksvoll unter Beweis gestellt: „Wir können an einem guten Tag auch jedem Gegner Paroli bieten.“

So ist auch bei den Gästen der Respekt vor dem Mitaufsteiger groß. „Der Meister aus der letztjährigen B-Liga hat sich nach einem schweren Start in der Liga gefangen und ist uns einige Punkte voraus“, stellt Dennis Gerstenberg Guerreiro mit Blick auf die Tabelle fest. Deshalb gilt: „Wir wollen natürlich versuchen ranzukommen, dafür brauchen wir am Sonntag Punkte.“ Sechs Punkte liegt der RSV hinter der SG. Nachdem Hörste den besseren Saisonstart hingelegt hatte, wartet man nun bereits seit sechs Spielen auf einen Sieg. Gerstenberg Guerreiro weiß, „wie schwer es wird dort etwas Zählbares mitzunehmen“, denn aus den letzten Partien weiß man, dass „die Jungs kämpfen und laufen werden bis zum Abwinken“, daher wird der RSV „dieselben Tugenden in 90 Minuten geben um Punkte mitzunehmen.“ Zwar sind „einige Spieler noch verletzt oder im Urlaub, wir werden aber genug Kicker auf den Rasen kriegen.“

Patrick Kriebel leitet das Spiel auf der Emmer-Kampfbahn, Anstoß ist um 15.00 Uhr.

 

TuS Horn-Bad Meinberg vs. SC Türkgücü Detmold

(hk). TuS-Coach Richard Soethe gibt mit Blick auf den SC Türkgücü Detmold zu: „Ich kenne den Gegner überhaupt nicht und hatte bisher auch keine Berührungspunkte.“ Auch diesmal geht er von einem „richtungsweisendem Spiel“ aus. Seine Mannschaft muss dringend punkten, haben die Kurstädter doch nur zwei Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsrang. Den zehnten Rang des Kontrahenten bewertet er wie folgt: „Türkgücü steht momentan im Niemandsland der Tabelle und muss gewinnen, wenn sie sich dem gesicherten Mittelfeld anschließen wollen und wir müssen die drei Punkte am Platz behalten, um uns gegebenenfalls etwas von den Abstiegsrängen zu entfernen.“ Einmal mehr fallen den Hausherren wichtige Spieler aus. Etwas präziser: Chris Capelle (Urlaub), Oliver Dombrowski (Auszeit nach Verletzung), Daniel Rellmann (Verletzung), Marco Bovino (gelb/rote Karte) und Niklas Bohlmann (Studium).

Ähnlich wie TuS-Trainer Richard Soethe kann auch Türkgücü-Coach Erhan Eksioglu den kommenden Rivalen nur „sehr schwer einschätzen.“ Er weiß aber immerhin, dass die Horner mit Soethe über einen „guten und erfahrenen Trainer“ verfügen. Für diese Aufgabe sind die Residenzler gewappnet, erklärt Eksioglu doch im Lippe-Kick-Gespräch: „Wir sind gut vorbereitet und werden alles abfordern, was geht.“ Mit einem Dreier möchte der Sportclub die Position im Tabellenmittelfeld festigen, haben die kickenden Angestellten die Bedeutung dieser Partie erkannt: „Meine Spieler wissen auch, wie wichtig das Spiel am Sonntag gegen TuS Horn ist. Konzentriert und mit gutem Fußball wollen wir zum Ergebnis kommen“, erklärt Eksioglu bei Lippe-Kick. Nur auf Erdem Cömert und Sefa Sahin muss er verzichten. Was für den langjährigen Coach der Residenzler ganz entscheidend ist: „Ich freue mich auf ein schönes Match und hoffe, dass unsere Anhänger uns wie jede Woche zahlreich unterstützen.“

Stefan Möbuß pfeift die Begegnung um 15.00 Uhr im Waldstadion Bad Meinberg an.

 

TuS WE Lügde vs. SG Hiddesen/Heidenoldendorf

(hk). Die beiden einzigen noch ungeschlagenen Mannschaften treffen in diesem Duell also aufeinander. Beide haben je zehnmal gewonnen und zweimal sich die Punkte geteilt. Die statistischen Unterschiede sind nur marginal zugunsten des TuS WE Lügde, der drei Tore mehr erzielt hat, zudem eines wenig kassierte. Was die Zahlenwerte anbetrifft, stellt Lügde den Krösus dar, hat sich zudem eine große Portion Selbstbewusstsein beim 6:0-Pokalsieg unter der Woche in Sabbenhausen verschafft. Im letzten Jahr gab es bei der SG ein 1:1, was Lügde erst spät sicherstellen konnte. Im Rückspiel in Lügde siegten die Hausherren knapp mit 1:0.

„Ich denke, dass wir am Wochenende von einem absoluten Spitzenspiel sprechen können“, kann man Lügde-Coach Andreas Hoffmann beim Blick auf die Tabelle schlecht Widerworte geben. Fast schon Lobeshymnen schwingt Hoffmann mit Blick auf den Kontrahenten, sagt er doch über den punktgleichen Konkurrenten: „Hiddesen/Heidenoldendorf spielt eine klasse Saison und sie haben sich den Respekt verdient.“ Dennoch möchte die Westfälische Eiche alles in die Waagschale werfen, um mit drei Punkten dem Tabellennachbarn davonzuziehen. Im Personalsektor findet man bei den Hausherren noch einige Fragezeichen vor. Erst am Wochenende gibt es die Erleuchtung. Schon jetzt ist klar: Von den Langzeitverletzten kehrt keiner zurück. Auffällig bei der Westfälischen Eiche: Viele Spiele wurden deutlich und souverän gewonnen, was ein Indiz für eine gewisse Unersättlichkeit der Blau-Gelben ist.

Hiddesen/Heidenoldendorf-Trainer Markus Rüschenpöhler stellt klar: „Vor dem Spieltag ist es das Duell Erster gegen Erster, weil das Torverhältnis bekanntlich nicht zählt.“ Die knapp 35 Kilometer in die Osterräderstadt sollen durchaus auch punktetechnisch honoriert werden. Während Lügde nach der letztjährigen Vizemeisterschaft sich auch dieses Jahr vorgenommen hat, möglichst lange möglichst weit oben mitzuspielen, ist diese Platzierung für die „jungen Wilden“ aus Hiddesen/Heidenoldendorf doch etwas überraschend. „Dass wir gegen jeden Gegner gewinnen können, das wussten wir vorher“, so der SG-Coach. Seightseeing, sagt Rüschenpöhler, steht nicht auf dem Tagesordnungspunkt, vielmehr möchte man auch im Spitzenspiel gegen einen direkten Kontrahenten punkten. „Wir wollen auf Sieg spielen, Akzente im Spiel nach vorne setzen und so unseren Teil zu einem Spitzenspiel beitragen. Wir treten mit Selbstbewusstsein, zugleich größten Respekt vor dem Gegner an“, so Markus Rüschenpöhler. Dennoch respektiert er die in einer „momentan absoluten Top-Form“ befindlichen Hausherren sehr. „Sie haben viele gute Spieler in ihren Reihen, mit Andreas Hoffmann einen Trainer, der die Mannschaft sehr gut entwickelt hat. Man sieht da eine deutliche Handschrift – sowohl in der Spielanlage, als auch generell in ihrem Auftreten“, lobt Rüschenpöhler im Lippe-Kick-Gespräch. Er prophezeit aber auch: „Wenn wir eine gute Leistung auf den Platz bekommen, wird es Lügde nicht einfach haben.“ Bitter für die SG: Zahlreiche wichtige Spieler fehlen aufgrund von Verletzung oder Urlaub. Dennoch aber wird die Spielgemeinschaft wohl mit einem bis zu 16-Mann-Kader anreisen.

Thorsten Echterling ist für die Spielleitung in diesem Top-Spiel zuständig.

 

SuS Lage vs. TuRa Heiden

(hk). Für den SuS Lage ist der Abstand zum kommenden Rivalen TuRa Heiden mit vier Zählern geringer als zum ersten Abstiegsrang. Ein sechs-Punkte-Polster haben sich die Lagenser auf die Falltür Richtung B-Klasse geschaffen, wo der TSV Rischenau steht. Nun könnte das Team von Coach Christian Martens nach dem 5:1-Derbysieg bei der SG Kachtenhausen/Helpup den nächsten Erfolg in einem Nachbarschaftsduell einfahren. Lage-Abwehrspieler Manuel Eßer zeigt sich wohlgestimmt, wenn er gegenüber Lippe-Kick berichtet: „In den letzten Spielen gegen Heiden sahen wir eigentlich immer ganz gut aus und wir wollen Sonntag unseren zweiten Sieg in Folge holen!“ Keine leichte Bewertung kann er zu den Heidenern vornehmen, erkennt er doch noch eine Gemeinsamkeit: „Sie sind eigentlich auch eine Wundertüte wie wir!“ Es spielt aber auch noch der regionale Aspekt mit in die Karten, wenn Eßer anmerkt: „Aber es ist ein Ortsderby und da ist alles drin.“ Chefcoach Christian Martens kann wohl seine beste Formation in diesem Spiel aufbieten.

Marcel Liesegang pfeift diese Begegnung um 15.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz im Werre-Anger an.

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