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Kreisliga B Detmold

Vorberichte 13. Spieltag 18/19 B Detmold

Spieltag 13 geht am Sonntag über die Bühne und damit bereits der drittletzte der Hinrunde. Wir haben alle Infos zu den Spielen für euch.

Verfolgerduell in Hakedahl – Abstiegskampf in Wahmbeck

Kreisliga B Detmold (ab). Der 13. Spieltag steht bereits an, die Hinrunde steht Ende des Monats bereits in den Geschichtsbüchern. Am Sonntag steht das ein oder andere interessante Spiel an. So treffen sich in Hohenlohe die Verfolger Hakedahler SV und SG Sabbenhausen/Elbrinxen zum direkten Duell. Für eine Überraschung will der SC Augustdorf im Gastspiel beim FSV Pivitsheide sorgen. Abstiegskampf gibt es dagegen auf der Wahmbeckerheide, wo die SG Klüt/Wahmbeck auf die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II trifft. Tabellenführer SF Oesterholz/Kohlstädt will seine Position verteidigen und auch endlich mal auswärts überzeugen. Man muss zum SuS Pivitsheide II.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

FC Augustdorf II vs. TuRa Heiden II

(hk). „Wir haben ewig nicht mehr gegen den TuRa II gespielt“, gibt FCA II-Co-Trainer Adam Penkalla bei Lippe-Kick zu, dass er den Aufsteiger folglich nicht einschätzen kann. Penkalla verspürt große Lust auf eine Serientäterschaft: „Wir wollen jetzt endlich mal wieder mehrere Siege hintereinander einfahren.“ Die Ausgeglichenheit in dieser B-Liga ist für Penkalla ein echtes Merkmal, fordert er von seinem Team: „Wir müssen am Sonntag hellwach sein und 90 Minuten konzentriert gegen den TuRa spielen.“ Auch wenn einige Sandhasen fehlen, „haben wir genug Kicker“, bläst Penkalla hier kein Trübsal.

Eine Art Unberechenbarkeit betont TuRa II-Trainer Andreas Reil, wenn er über den kommenden Kontrahenten aus der Sennestadt spricht. „Augustdorf II ist im Moment eine Mannschaft, die hop oder top spielt nach den letzten Spielergebnissen“, fällt ihm eine klare Bewertung äußerst schwer. Klar ist ihm aber, dass die Begegnung ab 12.30 Uhr auf dem Schlingsbruch unter Leitung von Referee Rolf Gkarelas „nicht einfach“ werden wird. Immerhin haben die Heidener zuletzt doch einige sportliche Rückschläge verkraften müssen. So gab es etwa zuletzt eine empfindsame 1:6-Heimpleite gegen den Hakedahler SV. Mit sieben Zählern belegen die Heidener derzeit den ersten Abstiegsrang, weisen zwei Punkte Rückstand auf das rettende Ufer auf. Reil ist sich bewusst: „Es gilt natürlich, die Mannschaft neu zu motivieren und mit den Trainingsinhalten gut vorzubereiten auf das Spiel.“ John Heidebrecht, der Stammkeeper, hat sich beim Training der Erstvertretung verletzt. Er wird rund drei Wochen ausfallen. Dazu gesellt sich die Rotsperre für Patrick Gerwien, der diese absitzen muss.

 

Hakedahler SV vs. SG Sabbenhausen/Elbrinxen

(ab). Im Verfolgerduell des 13. Spieltags stehen sich der Hakedahler SV, derzeit Achter, und die fünftplatzierte SG Sabbenhausen/Elbrinxen gegenüber. HSV-Coach Nuri Kurt muss am Sonntag allerdings auf einige erkrankte oder verletzte Spieler verzichten, so fallen unter anderem Emir Tiganj, Konrad Maca und Nizam Igrek definitiv aus. „Aber wir werden stark genug sein, Sabbenhausen zu schlagen“, verkündet Kurt selbstbewusst und siegessicher, fordert von seiner Mannschaft aber, „endlich ein überzeugendes Heimspiel abzuliefern.“ Den Gegner findet Nuri Kurt schwer auszurechnen, „weil er abwechslungsreiche Ergebnisse abliefert“, warnt aber insbesondere vor Kai Gast, „einer der gefährlichsten Stürmer in der Liga.“

Aber auch aus Sabbenhausen kommen respektvolle Stimmen über den Gegner. „Hakedahl ist ein schwerer Gegner, die haben nur drei Punkte weniger als wir“, stellt Sven Großmann mit einem Blick auf das Tabellenbild fest. „Wir haben uns immer schwergetan in Hakedahl, es wird auch am Sonntag wieder ein intensives Spiel“, weiß der Coach, weshalb die Marschroute wie folgt aussieht: „Wir müssen die Zweikämpfe annehmen und Chancen, wie sie wir in letzten sechs Spielen schon gut genutzt haben, auch diesmal wieder nutzen. Dann bin ich guten Mutes, dass wir drei Punkte entführen.“ ´Die SG will den „guten Lauf mitnehmen, da wird uns auch die Niederlage nicht umwerfen, im Gegenteil, die macht uns nur noch stärker.“ Großmann muss weiterhin auf Niklas Meiser verzichten, auch Fabian Ahlers wird wegen eines Kreuzbandrisses noch eine ganze Weile ausfallen. Colin Moor plagt sich ebenfalls mit Knieproblemen und rum und steht nicht zur Verfügung.  „Wir haben trotzdem eine Truppe, die in Hakedahl bestehen kann“, vertraut Großmann seinen elf Auserwählten.

Anstoß ist um 15.00 Uhr, der Unparteiische ist nicht bekannt.

 

FSV Pivitsheide vs. SC Augustdorf

(ab). Die Ausgangslage vor diesem Duell sieht eigentlich recht klar aus. Deshalb gibt FSV-Kicker Tobias Gatzke auch die klare Marschrichtung vor: „Wir wollen gewinnen und dem Spiel ganz klar unseren Stempel aufdrücken.“ Personell sieht es dafür auch wieder besser aus als letzte Woche: „Wir werden eine gute Truppe auf dem Rasen haben.“ Und auch, wenn Gatzke, den SCA „absolut nicht einschätzen“ kann, weiß er, „wenn wir unser Spiel machen, dass wir gewinnen werden. Es zählt nur ein Sieg.“

Der SC Augustdorf muss in diesem Spiel auf seinen Trainer Alban Bela verzichten, der gesperrte Kapitän Emre Cetin wird ihn an der Seitenlinie vertreten. Und der sagt vor dem Gastspiel an der Oerlinghauser Straße: „Nach wie vor stehen wir tabellarisch nicht gut dar, dies gilt es am Sonntag zu ändern und die Nicht-Abstiegsränge mindestens weiterhin in Schlagweite zu halten.“ Den Druck sieht Cetin dennoch beim FSV Pivitsheide: „Meine Jungs können frei aufspielen und mit der richtigen Einstellung und dem Kampfgeist werden wir sicherlich was Zählbares mitnehmen können.“ Der SC Augustdorf hat am Sonntag verletzte und gesperrte Spieler zu ersetzen. „Die fehlenden Spieler gehören normalerweise zu unserem Stammkader, dennoch können wir die jeweiligen Positionen mit unserem guten Kader wieder Decken“, ist Cetin zuversichtlich.

Um 15.00 Uhr ist Spielbeginn, Kenan Düger ist der Schiedsrichter der Partie.

 

SG Belle/Cappel vs. BSV Müssen

(ab). Nachdem sich die SG Belle/Cappel mit dem 1:0-Sieg beim SC Augustdorf etwas Luft verschaffen und ein Fünf-Punkte-Polster zwischen sich und dem ersten Abstiegsrang herstellen konnte, wird es gegen den BSV Müssen „natürlich wieder ein schweres Spiel für uns“, weiß Coach Timo Welsandt. Allerdings macht man sich überhaupt keinen Druck: „Eigentlich können wir nur gewinnen, so gehen wir das Ganze auch an. Wir glauben an uns und die Chance zu punkten.“ Eher mau sieht es allerdings aus personeller Sicht aus, Schacht, Reilender, Jankowski und Glapa fehlen weiterhin.

Deutlich im Aufwind ist der BSV Müssen, sechs Siege in Folge, in denen man auch nur drei Gegentore kassiert, zeugen von einer starken Form. „Wir haben in den letzten Spielen gute Ergebnisse geliefert“, meint David Reger, aber: „Das sollte uns nicht dazu veranlassen, zu arrogant in das Spiel zu gehen.“ Im Gegenteil, er gibt sich siegessicher: „Wenn wir das Spiel hochkonzentriert und motiviert angehen, werden wir auch in diesem Spiel den Platz als Sieger verlassen.“ Die Ausfallliste ist allerdings recht lang. Lucas Kramer, Pascal Swoboda und Michael Meyer fehlen verletzt, Marcel Esselmann ist erkrankt, Louis Keeb, Boris Philippsen und Sebastian Röper sind anderweitig unterwegs und stehen nicht zur Verfügung.

Ab 15.00 Uhr rollt der Ball über den Sportplatz in Belle, Imdat Yumusak leitet dort das Spiel.

 

SV HW Falkenhagen vs. CSL Detmold

(ab). Beim SV HW Falkenhagen freut man sich, wieder vor eigenem Publikum auflaufen zu können. Während die letzten beiden Gastspiele in Müssen und beim FSV Pivitsheide verloren gingen und man auswärts ohnehin nur in zwei von sechs Spielen siegen konnte, hat man auf heimischem Geläuf erst eine Partie verloren, gehört zu den Heimteams der Liga. Das will man auch gegen den CSL Detmold wieder unter Beweis stellen.

Bei den Gästen wird man „versuchen, unsere Leistung über 90 Minuten zu bringen“ und man hofft „auf eine bessere Chancenverwertung als in den letzten Spielen“, so Alfred Leingang. Durch das Unentschieden gegen den SuS Pivitsheide II hat man den Platz an der Sonne wieder abgeben müssen, hat aber weiterhin ein Nachholspiel in der Hinterhand. Der CSL-Abwehrmann meint vor dem Gastspiel im lippischen Südosten: „Es wird bestimmt ein interessantes Spiel, aber wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen, hoffen wir, dass wir drei Punkte mit nach Hause nehmen.“ Ein Geduldsspiel will man auf jeden Fall vermeiden, deshalb wird es „wichtig sein, früh in Führung zu gehen und nicht nachlässig zu sein.“ Weiterhin muss man auf die zuletzt verletzten und angeschlagenen Spieler verzichten, „haben aber einen guten Kader.“

Udo Ferentschik hat ab 15.00 Uhr die Spielleitung.

 

SuS Pivitsheide II vs. SF Oesterholz/Kohlstädt

(ab). Der SuS Pivitsheide II macht sich drauf und dran, zum Favoritenschreck zu werden. Nachdem man letzte Woche den CSL Detmold von der Tabellenspitze gestoßen hatte, plant man mit den SF Oesterholz/Kohlstädt das gleiche. „Wir wollen dem Spitzenreiter wieder ein Bein stellen, vielleicht liegen uns die Spitzenmannschaften einfach mehr“, mutmaßt Coach Sören Müller. Allerdings erwartet eine „harte Aufgabe, aber wir spielen zuhause und können mit den oberen Mannschaften mithalten und wollen auch am Sonntag die Punkte am Platz lassen.“ Und Müller ist sich sicher: „Wenn die Einstellung so ist wie gegen CSL und Hakedahler, dann machen wir ein spannendes Spiel daraus.“ Die Gäste schätzt der Coach „ähnlich stark ein wie CSL, das wird wieder eine Mammutaufgabe, ich denke, spielerisch sind die ganz gut und ich erwarte, dass sie uns ordentlich unter Druck setzen und die Spielanteile mehr bei ihnen liegen werden. Aber wir werden kämpferisch dagegenhalten.“

An und für sich ist die Partie von den Vorzeichen her eine mehr oder weniger klare Aufgabe, meint SF-Obmann Björn Brinkmann: „Mit Blick auf die Tabelle sollte man beruhigt ins nächste Spiel gehen.“ Wenn da nicht diese eine große Aber wäre: „Aber es ist ein Auswärtsspiel und da bin ich schon ein bisschen angespannter als sonst.“ Denn auf fremden Plätzen haben die Sportfreunde in dieser Spielzeit drei von fünf Spielen verloren. „Wir müssen die Schwäche auf fremden Plätzen so langsam in dem Griff kriegen um einen weiteren wichtigen Schritt in die richtige Richtung zu machen“, fordert Brinkmann, dass man sich „nicht immer auf die Heimspiele verlassen“ könne. Doch er geht mit einem guten Gefühl ins Spiel, denn: „Auch nach Niederlagen wie gegen Istrup haben wir letzten Sonntag eine solide Partie gespielt und gegen einen guten Gegner souverän gewonnen. Jetzt heißt der Gegner Pivitsheide II und die spielen bis jetzt eine gute Saison. Sie stehen jenseits von Gut und Böse und können befreit aufspielen.“ Der Anspruch miss trotzdem lauten, „gegen sie zu gewinnen“, meint der Obmann. „Auch auswärts! Wir fahren mit breiter Brust dort hin und wollen alles für den Erfolg tun.“ Bei dem Vorhaben wird auch Marnik Wobbe wieder dabei sein. Für Dimitri Baginski ist es noch zu früh. „Macht sich aber gut im Training und wird der Mannschaft demnächst wieder helfen können“, freut sich Brinkmann.

Daniel Topp pfeift das Spiel um 15.00 Uhr an.

 

TuS Eichholz/Remmighausen vs. SG Istrup/Brüntrup

(ab). In Spielen des TuS Eichholz/Remmighausen fallen mit Abstand die meisten Tore. 74 in den bisherigen zwölf Liga-Spielen, also genau sechs pro Spiel. Die Zuschauer können sich also bereits auf einiges gefasst machen, wenn der TuS am Sonntag auf Istrup/Brüntrup trifft, die mit 50 Toren pro Spiel in erst neun Partien eine ähnlich hohe Quote aufweist. Ein Spektakel ist also beinah garantiert. „Istrup ist im Moment sehr gut drauf und definitiv kein leichter Gegner“, schätzt Jan Eskuchen den Gegner stark ein. Hinzu kommt, dass es „personell nicht gut aussieht und wir mit einigen Spielern der A-Jugend auffüllen werden.“ Man gibt sich bescheiden beim Tabellenelften: „Wir wollen versuchen das Beste aus der Situation zu machen und ein gutes Spiel abzuliefern.“

Roy Wangert ist mit seiner SG im Aufwind, hat die letzten vier Spiele erfolgreich bestreiten können. „Dieser Spieltag könnte ein ganz wichtiger werden“, sagt der Coach mit Blick auf die Tabelle, denn „die fängt langsam an, sich zu entzerren, heißt, die fünf Mannschaften oben können sich mit Siegen ein kleines Polster erspielen. Da wollen wir natürlich den Anschluss halten und den Abstand nicht zu groß werden lassen.“ Allerdings ist Eichholz/Remmighausen „wieder eine Mannschaft, die ich schwer einschätzen kann. Die Ergebnisse sind wie letzte Saison nicht stabil, oft sind es Ergebnisse, die einen überraschen – Siege gegen Topmannschaften oder Niederlagen gegen Abstiegskandidaten. Doch wir werden wieder versuchen unser Spiel durchzubringen, das haben wir die letzten Spiele sehr gut gemacht.“ Auch, dass man auf einem Kunstrasen spielen wird, erfreut Wangert und seine Elf, „doch da es ein alter Kunstrasen ist, wird der Ball natürlich schnell und hoch springen. Da müssen wir uns schnell dran gewöhnen und ins Spiel kommen.“ Aus personeller Sicht wird es auch bei der SG langsam wieder enger. Wangert muss auf einigen Positionen umstellen: „Wieder sind zwei Spieler von Samstag wegen Urlaub weg und es kommt nur ein langzeitverletzter Spieler zurück in den Kader. Doch was zurzeit klappt ist, dass die 14 Spieler auf dem Spielbogen alles geben und was ganz wichtig ist: Sie erspielen sich die Punkte mit einem guten Ball und schönen Toren.“ So lautet dann auch das Ziel für Sonntag: „Wir fahren nach Remmighausen, um die drei Punkte zu holen.“

Matthias Hüwelhans pfeift das Spiel um 15.00 Uhr an.

 

SG Klüt/Wahmbeck vs. SG Hiddesen/Heidenoldendorf II

(ab). Trotz zuletzt sechs Niederlagen in Serie hält sich die SG Klüt/Wahmbeck wacker über dem ominösen Strich. Allerdings beträgt der Vorsprung nur zwei Zähler, was definitiv kein Ruhepolster ist. Kicker Lars Stöffgen geht gegen den Aufsteiger davon aus, „dass es ein kampfbetontes Spiel wird.“ Um auch weiterhin auf einem Nichtabstiegsplatz zu liegen und bestenfalls den Vorsprung zu vergrößern, will man „punkten und drei Punkte am heimischen Platz behalten.“

Nach einem durchaus überzeugenden Saisonstart muss auch die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II den Blick nach unten richten. Nach nur vier Zählern aus den letzten acht Spielen kommt die Abstiegszone immer näher. Zwar hat man sechs Punkte Vorsprung, die könnten aber auch ganz schnell weg sein. „Am Sonntag gegen Klüt wollen und werden natürlich alles geben“, verspricht Coach Michael Blanke. „Wir wollen gewinnen und ich hoffe, das wird man sehen.“ Mit welchem Personal der Aufsteiger auflaufen wird, steht noch nicht fest. Trotzdem hofft Blanke, dass man „den Zuschauern genauso ein Spektakel bieten kann, wie auch die letzten Spiele.“

Davon kann sich ab 15.00 Uhr jeder selbst ein Bild machen. Auf der Wahmbeckerheide wird Malte Arend das Spiel leiten.

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