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Kreisliga B2 Lemgo

Vorberichte 13. Spieltag 18/19 B2 Lemgo

Interessante Spiele können wir euch als Empfehlungsschreiben für den folgenden Sonntag liefern. Wir haben uns dann einfach mal so umgehört.

Nehmen sich die Verfolger selbst die Punkte weg?

 

Kreisliga B2 Lemgo (hk). Schon am Donnerstagabend haben sich die TSG Holzhausen/Sylbach und der TuS Lipperreihe II bespielt. Mit einem 6:2-Sieg sprangen die Hausherren auf Rang zwei. Sieben Begegnungen folgen am Sonntag. Beim Verfolgerduell zwischen dem BSV Leese und dem TuS RW Grastrup/Retzen nehmen sich die beiden Teams gegenseitig die Punkte weg. Davon profitieren könnte der SV Wüsten, der mit einem Erfolg in Lockhausen die Tabellenführung weiter ausbauen könnte. Nutzbringend: Nach zwei Siegen in Folge könnte der TuS Leopoldshöhe II mit Erfolg Nummer drei auf das rettende Ufer springen. Die SG Hörstmar/Lieme II und Yunus Lemgo sollten dafür aber nicht gewinnen. Lokalkolorit weisen die Partien zwischen dem TuS Ahmsen II und dem TSV Schötmar II und dem SV Werl-Aspe II und dem TuS Asemissen III auf.

Von Henning Klefisch

 

TuS Ahmsen II vs. TSV Schötmar II

Wichtige Akteure fallen bei den Hausherren aus. Neben Spielführer Daniel Pehlert und Nico Bösener, die aus privaten Gründen fehlen, auch die weiterhin verletzten Tomasz Pokrzywka und Rene Hoffmann. Parallelen hat Pehlert beim Gegner zum Saisonverlauf erkannt, haben die Schötmaraner immerhin vier Zähler mehr eingesammelt. „Aber ebenso so viel Pech in manchen Spielen hatten sie, wie es uns leider auch widerfahren ist“, ist man hier ein Leidensgenosse. Aus einer klar geordneten Abwehrreihe möchte der Aufsteiger das Angriffsspiel forcieren, die nötige Sicherheit dadurch erlangen, um dann die volle Punktezahl zu ergattern. Ein Etappenziel gibt der Kapitän bereits vor: „Was für uns jetzt wichtig ist, dass wir vor der bald kommenden Winterpause noch ein paar Punkte sammeln, damit wir das Polster nach unten wieder vergrößern!“

Schötmar II-Capitano Ersan Dargecit ist ein pfiffiges Kerlchen. Er handelt oft nach dem Motto: Reden ist Silber und Schweigen ist Gold, möchte er nicht zu sehr in ein Spekulationswirrwar geraten, wenn er über den Aufsteiger TuS Ahmsen II redet. Er begründet seine Zurückhaltung: „Ahmsen II ist eine Aufsteigertruppe. Daher kann man über die Mannschaft nicht viel sagen, ehe man gegen die gespielt hat.“ Keinen Deut mehr Sicherheit in seiner Analyse bringt ihm der Blick auf das Ahmser Zahlenwerk, was für eine gewisse Unberechenbarkeit sorgt. Dargecit hat beobachtet: „Gegen die direkten Konkurrenten haben sie, zum Teil sogar sehr deutlich, verloren. Dafür haben sie es Mannschaften wie Leese oder Holzhausen echt schwergemacht“, fehlt ihm daher der Ansatz für eine vernünftige Analyse. Dass die Ahmser Fußball spielen können, steht für Dargecit völlig außer Frage. Dies wird aber tagesformabhängig sein. Schötmar II verspürt großes Wohlwollen in Richtung Serientäterschaft, erklärt der Spielführer doch: „Wir sind motiviert, da wir nach der vergangenen Woche den zweiten Sieg in Folge holen wollen und müssen.“ Formtechnisch haben die Schötmaraner zuletzt aber arg geschwächelt, fehlt die spielerische Überzeugung. Ersan Dargecit verrät aber auch: „Daran arbeiten wir auch seit einiger Zeit und werden uns hoffentlich am Sonntag wieder fangen.“ Abdullah Gürel urlaubt, Metehan Ucar ist verletzt, Semir Durmaz und Sergen Beken fehlen wegen einer Rot-Sperre. Zusagend: Huzeyfe Keles gibt nach Urlaub sein Comeback. Ein kleines Aber: „Eventuell werden uns kurzfristig noch einige Spieler berufsbedingt fehlen, aber das wird sich im Laufe der Woche entscheiden“, meint er damit morgen oder übermorgen.

 

SV Werl-Aspe II vs. TuS Asemissen III

Viel schlechter als den letzten Tabellenplatz zu belegen, geht es bekanntlich nicht. Auch deshalb unterstreicht Werl-Aspe II-Kicker Marius Grimm vor dem Spiel gegen den fünftplatzierten TuS Asemissen III: „Ich hoffe, dass wir den tiefsten Punkt des Tales erreicht haben und es nun wieder aufwärts geht.“ Sehr kompliziert wird es allerdings sein, gegen die Asemisser in den Punktemodus zu schalten. 17 Zähler haben sie mehr auf dem Konto. Zudem kommt die Laufstärke und Eingespieltheit hinzu, die Grimm nicht außer Acht lassen möchte. „Ich würde mich freuen, wenn die Einstellung bei allen vernünftig ist und wir ein ansehnliches Fußballspiel abliefern“, gelingt dann vielleicht auch der Überraschungscoup. Auf Niklas Rehder, Dennis Haugk (beide gesperrt), Christoph Schlautkötter (beruflich) und Alexander Graw (Urlaub) muss Cheftrainer Alexander Ruge verzichten.

Die gewöhnlichen Ausfallgründe führen dazu, dass zumindest sieben Akteure bei den Gästen fehlen. Für TuS III-Trainer Florian Meerkötter stellt dies aber keinen Grund dar, um von einer Panikattacke heimgesucht zu werden, weil: „Nichtsdestotrotz werden wir eine schlagkräftige Truppe auf den Platz bringen.“ Drei Punkte haben die Asemisser aus den vergangenen drei Spielen gegen Top-Teams mitgenommen. Eine glorreiche Angelegenheit war sicherlich der 4:1-Heimerfolg über den TuS RW Grastrup/Retzen, während es beim SV Wüsten eine 1:4-Niederlage und gegen Leese ein 0:1 gab. Meerkötter hat daraus die Lehre gezogen, „dass wir grundsätzlich mit den besten Teams der Liga mithalten können, sofern wir unsere Leistung abrufen.“ Dass der SV Werl-Aspe II als siegloser Tabellenletzter „natürlich keine gute Saison“ spielt, dem möchte Meerkötter nicht widersprechen. Daher gilt für ihn: „Dementsprechend werden wir als Favorit in das Spiel gehen und diese Rolle auch annehmen. Auch wenn ich mich wiederhole, wir müssen auch gegen Gegner aus dem unteren Tabellendrittel zunächst unsere Leistung bringen“, will man aus blau/weißer Sicht doch keine unerfreuliche Überraschung erleben müssen. Auch die Asper, das einzige noch sieglose Team der Liga, soll keineswegs „auf die leichte Schulter genommen werden.“ Eine Befürchtung, dass dies tatsächlich passieren könnte, hat Meerkötter aber nicht: „Das haben meine Jungs aber bis jetzt auch gut umgesetzt und dementsprechend werden sie das auch in Aspe tuen und die Punkte mitnehmen“, ist dies das erklärte Ziel für den TuS Asemissen III. Klar sollte sein: Den bemerkenswerten Tabellenplatz fünf wollen die Kicker von der Grenzregion nach Bielefeld mit aller Macht verteidigen.

 

TuS Lockhausen vs. SV Wüsten

Von einem „heftigen Spieltag“ redet Lockhausen-Coach Marco Höcker. Immerhin sieht er den SV Wüsten doch als „wohl zukünftigen Meister.“ Diese enorme Stärke habe sich doch bereits in der Vorsaison abgezeichnet, als der SVW stark performed hat, aber leichtfertig Zähler liegen gelassen hat. In dieser Saison ist die Entwicklung laut Höcker weiter fortgeschritten: „Diese Saison haben sie noch einen zusätzlichen Schritt nach vorne gemacht und lassen so gut wie gar keine Federn liegen“, sieht Höcker seine Mannschaft in genauer Gegenrichtung unterwegs. So hat Lockhausen doch zahlreiche langzeitverletzte Akteure, die Formkurve zeigt klar nach unten, zudem fehlt die Kooperation mit der Glücksgöttin Fortuna. Höcker ist sich jedoch bewusst: „Das Glück muss man sich erarbeiten. Und deshalb gilt es, ordentlich gegenzuhalten und versuchen, ein vernünftiges Fußballspiel aufkommen zu lassen“, hofft er auf die Tagesform, die in der B2 oft entscheidend ist. Er schränkt aber auch ein: „Wobei ich zweifelsohne herausstellen möchte, dass es gegen diesen Gegner schon anders ist und es für uns echt mehr als schwer werden wird. Selbst bei guter Tagesform.“ Dass die Hoffnung stets zuletzt stirbt, unabhängig vom Kontrahenten, möchte Höcker nicht unerwähnt lassen. Seine Hoffnung ist enorm, dass seine Kicker diese Partie „vernünftig“ angehen, alles tun, um „über sich hinauszuwachsen.“ Wenn dann der Spielverlauf sich als „interessant“ erweisen sollte, könnte das Selbstbewusstsein wachsen, zudem eine „kleine Überraschung“ möglich sein. Marco Höcker gibt seinem Team mit auf den Weg: „Kameraden, glaubt an euch!“

Schmerzhaft sind die Erinnerungen aus SV Wüsten-Sicht an das letztjährige Gastspiel in Lockhausen, was verloren worden ist. „Eine Niederlage, die uns sehr weh tat“, gibt SVW-Coach Sebastian Milde zu, scharrt aber im gleichen Augenblick mit den Hufen: „Wir sind heiß darauf, das wiedergutzumachen“, soll auf dem Sepp ein Auswärtsdreier eingefahren werden. Die Analyse über den Kontrahenten fällt wie folgt aus: „Lockhausen steht diese Saison nicht ganz so gut da, aber ich denke, sie sind am Ende der Saison im Mittelfeld anzutreffen“, schätzt er den TuSL grundsätzlich als gut ein. Die Wüstener wollen den Schwung aus den letzten Wochen mitnehmen, hat man doch beim 3:1-Sieg beim TuS RW Grastrup/Retzen große Moral bewiesen, einen Rückstand gedreht. Fleißig agierten die Wüstener, sagt doch Milde: „Wir haben uns auch auf Lockhausen vorbereitet beim Training und werden dies am Sonntag umsetzen.“ Nach einem harten Zweikampf mit einem Grastrup/Retzen-Kicker hat Maximilian Dräger einen Kreuzbandriss am Sonntag erlitten, wird folglich die komplette Saison ausfallen. Ein weiterer Ausfall droht zumindest: „Aber wir werden wieder einen starken Kader haben, um in Lockhausen das Spiel zu gewinnen“, kündigt Milde gegenüber Lippe-Kick an. Seiner Truppe hat er eingebläut, dass die kommenden Spiele „extrem wichtig sind.“ In der Folgewoche folgt doch das Aufeinandertreffen mit dem BSV Leese, was ganz entscheidend für die Stimmungslage sein wird. Verliert Wüsten dieses Spiel nämlich, wittert die gierige Konkurrenz Morgenluft. Dennoch lebt Milde im Hier und Jetzt: „Bis jetzt bin ich hochzufrieden und wir wollen am Sonntag das Spiel für Maxi gewinnen! Und da brennen alle Spieler, wenn es um unsere Mannschaft geht, wenn einer so schwer verletzt ist“, spielt Solidarität und Kameradschaftlichkeit in diesem Zusammenhang eine ganz wichtige Rolle. Die Erfolgsmaxime für das Spiel beim Nachbarn am Sonntag: „Wir müssen früh ins Spiel kommen und gleich zeigen, dass wir niemals aufgeben.“

 

Yunus Lemgo vs. TuS Bexterhagen II

(hk). Nach dem hart erkämpften 1:0-Erfolg in der Vorwoche gegen den TuS Lockhausen soll nun der nächste Erfolg gegen ein Team aus dieser Region Lippes eingefahren werden. Dem Aufsteiger TuS Bexterhagen II bescheinigt Yunus-Spielertrainer Cüneyt Kurt einen sehr guten Start in die Serie. „Sie haben sich im Mittelfeld etabliert, spielen auch konstant gute Spiele“, glaubt er deshalb: „Wir treffen auf eine Mannschaft, die weiß, wie Fußball gespielt wird“, gesteht er den Gästen die Favoritenrolle zu. Durch die Tatsache, dass die Leo-Reserve zuletzt so konstant gepunktet hat, haben die Delphine nur noch zwei Punkte Bonus auf einen Abstiegsrang. Daher ist die Maßgabe von Kurt klar: „Wir müssen zu Hause mehr Gas geben und mehr tun, um die Punkte zu behalten.“ Die feine Klinge ist auf dem katastrophalen Rasenplatz auf der West-Alm eher schwerlich umsetzbar. Dies ist auch der Grund, warum Cüneyt Kurt mit einem „sehr spannenden und engen Spiel“ rechnet, soll unter allen Umständen gepunktet werden. Weil: „Im Abstiegskampf zählt jeder Punkt“, stellt Kurt treffend bei Lippe-Kick fest. An das Mittelfeld der Tabelle soll der Anschluss angeknüpft werden. Die Langzeitverletzten Halid Tufan und Engin Eroglu fehlen, auch der gesperrte Volkan Erdem fällt aus. Ansonsten können die Hansestädter in Bestbesetzung antreten.

Auf der derzeit mehr als schwer zu bespielenden West-Alm muss der TuS Bexterhagen II am Sonntag auf Punktejagd gehen. Gegen Yunus Lemgo sollen nach Möglichkeit weitere Zähler auf der Habenseite verbucht werden. „Noch drei Spiele in der Hinrunde, da wollen wir noch reichlich Ertrag mitnehmen und uns im Mittelfeld der Tabelle festsetzen“, gibt Bex-II Trainer Dennis Lütkehölter die Marschroute für den Herbst vor. Personell wird er auf Fabian Butzkies und Dominik Niekamp verzichten müssen. Beide Spieler werden am Sonntag in der ersten Mannschaft auf Punktejagd gehen.
„Wir konzentrieren uns auf unsere Aufgabe und die haben wir unter der Woche gewissenhaft vorbereitet“, so der Coach. Den Hausherren attestiert er eine „technisch starke Mannschaft, die ein wenig unter Wert geschlagen wurde. Oft waren es knappe Spiele, selbst gegen die Topteams der Liga. Wir müssen von Beginn an hochkonzentriert sein. Die Jungs wissen, worauf es ankommt. Wir haben die Woche genutzt, um einige neue Dinge anzustoßen. Mal sehen, was wir davon dann umsetzen.” Personell fehlen der verletzte Nick Kampmeier und die Urlauber Benni Fuchs und Pascal Linke. Torhüter Max Mäscher fällt für die Partie ebenfalls aus. „Wer zwischen den Pfosten stehen wird, ist noch ungewiss. Irgendeinen werden wir schon finden“, so Lütkehölter schmunzelnd. Jan Piel wird nach seinem Urlaub in den Kader zurückkehren. Kevin Breder ist nach seinem Fußbruch zwar wieder genesen, wird aber aufgrund von Trainingsrückstand für Einsätze in der B-Liga erstmal nicht in Frage kommen.

 

BSV Leese vs. TuS RW Grastrup/Retzen

Verlieren verboten, dies ist das Motto in diesem Verfolgerduell, wenn der Zweite den Vierten in Empfang nimmt. Leeses spielender und oft auch treffender Co-Trainer Jan Plöger weiß, dass mit Blick auf den Widersacher am Sonntag ein immer wiederkehrendes Merkmal vorherrscht: „Grastrup/Retzen ist natürlich jedes Jahr ein besonders schwerer Gegner. Die waren letztes Jahr schon jederzeit in der Lage, den Top-Mannschaften ein Bein zu stellen und dieses Jahr gehören sie selber zu den Top-Mannschaften, haben sich also nochmal positiv entwickelt“, haben definitiv das Potential, um in der Spitzengruppe auch dauerhaft mitmischen zu können. Keine Geheimnisse haben die beiden Truppen untereinander, sind die Teams doch in den letzten Jahren zigfach aufeinander getroffen. Überraschungseffekte werden nicht erwartet, kennt man sich schlichtweg zu gut. Unter dem Gesichtspunkt, dass Leese stets auch mit personellen Rückschlägen notgedrungen Vorlieb nehmen muss, ist der zweite Rang für Plöger „überragend.“ Sieben Siege auf einen Strich machen den Ball-und-Sportverein zu einem echten Serientäter. Plöger verspricht bei Lippe-Kick schon: „Am Sonntag werden wir bei uns auf unserem heimischen Platz natürlich alles für den achten Sieg in Folge geben.“ Die Hausherren wünschen sich, dass Lutter, Bonath und Böke die Kaderauswahl vergrößern. „Ansonsten müssen wir gucken, wie sich der Kader zusammensetzt“, merkt man, dass sich der Torjäger vom Dienst nicht zu tief in die eigenen Karten blicken lassen möchte.

Im Lager des TuS RW Grastrup/Retzen kann keiner verhehlen, dass der Stachel nach der 1:3-Heimniederlage gegen den SV Wüsten immer noch sehr tief sitzt. Nun geht es für die Jedral-Jungs also in das nächste Duell mit einem Großkaliber. Das sorgt keineswegs für ein Befremden beim RW-Kicker Niklas Prante: „Leese spielt mal wieder im oberen Drittel mit, völlig verständlich mit dem Kader.“ Die gegnerische Spiel-DNA hat er bereits entschlüsselt und durchblickt, analysiert er doch: „Der Fußball, den die Leeser spielen, ist bekannt. Es wird viel über lange Bälle gespielt und Kurzpass größtenteils vermieden“, hebt er lobend den Daumen gen Himmel: „Die Effizienz dahinter ist beeindruckend.“ Die originäre Aufgabe der Rot/Weißen wird darin bestehen, die Enttäuschung nach der Niederlage im Top-Spiel zu kompensieren, zugleich wieder einen Re-Start zu bemühen. „Aber“, glaubt er an die Qualitäten seines Teams, „das haben wir ja auch schon des Öfteren bewiesen. Wir werden wieder eine schlagkräftige Truppe aufstellen“, untermalt Prante mit einer klaren Rhetorik.

 

TuS Asemissen II vs. SG Hörstmar/Lieme II

Die Punkteteilung gegen den TuS Bexterhagen II ist für Asemissen II-Coach Jascha Pistor eine mit „zwei verlorenen Punkten.“ Im Heimspiel der siebtplatzierten Asemisser gegen den Dreizehnten aus Hörstmar/Lieme wollen die Hausherren nun die volle Ausbeute. Bei der Gegneranalyse tut sich Pistor aber auffällig schwer, sagt er doch bei Lippe-Kick: „Lieme ist ein Gegner, den man nicht genau einschätzen kann. Das zeigen auch deren Ergebnisse.“ Die Hausherren wollen den Fokus auf die eigene Leistung legen. „Ich gehe aber definitiv positiv in das Spiel und das verlange ich von meinen Jungs auch, breite Brust, sich auf das Spiel freuen. Es ist schließlich ein Heimspiel und wir wollen natürlich voll motiviert sein und Bock haben, die drei Punkte zu holen.“ Als Mutmacher dient die Leistung aus dem ersten Abschnitt gegen die Bexterhäger, führten die Asemisser in diesem Spiel doch bereits mit 2:0. „Das haben wir gut gemacht, jetzt ist es aber mal an der Zeit, über 90 Minuten ein gutes Spiel hinzukriegen“, hofft Jascha Pistor nun auf die nötige Konstanz, um zu siegen.

Den TuS Asemissen II bezeichnet Gästekicker Dennis Wieder als einen „offensivstarken Gegner“, unterstreichen dies die 31 erzielten Tore. Im Defensivverbund hat Wieder Probleme erkannt, lässt er sich von den 26 Gegentoren leiten. „Wenn man sie knacken kann, dann hinten, weil sie vorne echt ein paar geile Zocker haben, die früher bei Helpup in der Kreisliga A gespielt haben. Die haben wahrscheinlich immer noch Potential, um in der Kreisliga A zu spielen“, schwärmt der Hör/Lie II-Spieler. Eine kompakt agierende Abwehrreihe, unterstützt durch gezielte Nadelstiche, soll die Gasttruppe zum Erfolg führen. Edwin Hildebrandt und Artur Krispin feiern ihre Rückkehr. Auch deshalb hofft Wieder: „Wir wollen endlich die drei Punkte einfahren“, tut dies mit Blick auf das Tableau auch ganz gut. In der abgelaufenen Spielzeit gab es je einen Sieg und eine Niederlage gegen die Westlipper. Hörstmar/Lieme II-Coach Hannes Hildebrandt hat als Manko bei seinem Team ausgemacht: „Unser Problem ist die Chancenverwertung.“ Die mögliche Erfolgsformel: „Wenn wir ein schnelles Tor erzielen, können wir als Mannschaft was erreichen. Mit einem Punkt könnten wir gut leben“, stehen die Asemisser schließlich sechs Plätze und neun Punkte besser da.

 

FC Union Entrup vs. TuS Leopoldshöhe II

Die Vorzeichen und Umstände bleiben die gleichen. „Wir müssen dringend punkten, am besten dreifach, wenn wir oben dranbleiben wollen“, sagt FCU-Keeper Timm Lessow. Abermals wird sich ein „verdammt dünner Kader“ für dieses Spiel aufstellen. Lessow fordert von seinen Spielern, dass sie „sich zerreißen müssen, um was Zählbares zu holen.“ Das Gute wieder aufleben lassen, das wünscht sich Lessow, der an sein Team appelliert: „Wenn wir unsere Moral aus den gewonnenen Spielen wieder aufleben lassen können, bin ich mir sicher, geht das positiv für uns aus!“

Leopoldshöhe II-Kicker Max Meckelmann sagt über die Wirkung von zuletzt sechs Punkten: „Die letzten zwei Spiele haben uns einen enormen Motivationsschub gegeben.“ Den Entrupern, die an Position sechs stehen, bescheinigt er, „eine klasse Saison“ absolviert zu haben. Dass diese Herausforderung kompliziert wird, ist für Meckelmann klar, ragt für ihn doch die Entruper Effizienz heraus: „Sie brauchen nicht viele Tore, da sie defensiv klasse arbeiten.“ Nach den zwei 1:0-Siegen zuletzt hofft Meckelmann auf das dritte gegentorlose Spiel in Serie, was zumindest die Wahrscheinlichkeit zur Punkteeinfuhr signifikant steigert. Im Offensivspiel wollen die blau/weißen Löwen die richtige Lücke finden. Die Basis liegt aber auf einer stabilen Deckung: „Wenn wir weiterhin unsere Defensivarbeit fortsetzen, wird sicherlich einiges möglich sein“, zeigt sich Max Meckelmann hier positiv gestimmt. Ein weiterer Stimmungsaufheller: „Die Mannschaft hat in den letzten Wochen eine enorme Leidenschaft auf den Platz gebracht, und ich denke, dass wir für eine Überraschung gut sind.“

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