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Kreisliga C1 Detmold

Vorberichte 17. Spieltag 18/19 C1 Detmold

Spitzenspiel deluxe. Die Eichenallee brennt, wenn der SuS Lage II den SV Diestelbruch/Mosebeck II empfängt. Kommt es zu neuer Spannung im Titelrennen? Man wird sehen.

Scheinwerfer auf das Spitzenspiel

 

Kreisliga C1 Detmold (hk). Die letzte Runde in der C1 Detmold wird eingeläutet. Zwölf Teams treten in sechs Duellen gegeneinander an. Das einzig wahre Spitzenspiel steigt auf der Lagenser Eichenallee, wenn SuS Lage II als Tabellenzweiter den Klassenbesten SV Diestelbruch/Mosebeck II in Empfang nimmt. Mit einem Heimsieg könnten die Zuckerstädter einen süßen Sieg einfahren, wären sie dann doch punktgleich mit den Männern vom Dörenwald. Das ewig junge Prestigeduell wird in Jerxen stattfinden, begrüßt der SVE II den Stadtrivalen Post TSV Detmold III.

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

SuS Lage II vs. SV Diestelbruch/Mosebeck II

(hk). Fast schon staatstragende Worte wählt SuS Lage II-Akteur Djar Guro, wenn er vor dem morgigen Gastspiel des Liga-Besten postuliert: „Das wird das wichtigste Spiel des Jahres, es kommt der Aufstiegsfavorit und der stärkste Gegner der C1.“ Selbst habe man Di-Mo II gleich in mehreren Spielen begutachten können. Das Urteil ist klar: „Wir sehen uns in diesem Spiel nicht als Favorit.“ Einige wichtige Stammkräfte fehlen, sind sie doch verletzt oder bei der Arbeit. Für Guro ist diese Malaise aber noch lange kein Grund, um vorschnell die Hoffnung auf Punkte aufzugeben: „Wir werden zwar einen geschwächten Kader haben, aber wir werden alles dafür tun, um in diesem Spiel etwas mitzunehmen. Diese Saison sind wir mit Diestelbruch/Mosebeck II das Maß aller Dinge in dieser Liga, doch wir sind sicher nicht darauf hinaus, als Zweiter die Saison zu beenden“, ist man dann doch der erste Verlierer. Dass die Partie äußerst schwierig wird, dessen ist sich Guro vollauf bewusst. Trotzdem erkennt er eine Chance für sein Team: „Es ist alles drin, es ist alles möglich. Wir freuen uns mega auf das Spiel“, ist dies leicht nachvollziehbar. Spielertrainer Ingo Hollensteiner gibt bei Lippe-Kick vor dem Spiel zu Protokoll: „Wir gehen mit Respekt ins Spiel, doch wollen es Diestelbruch/Mosebeck II nicht leicht machen. Wir hoffen auf ein schönes Spiel.“ Intensiv kämpfen, so lange, bis der Referee die Partie abpfeift, das ist das Credo für die Lagenser, die voller Vorfreude hinausposaunen: „Auf ein geiles Spiel.“

Groß herumpalavern möchte Diestelbruch/Mosebeck II-Kicker Dennis Brand keineswegs, weiß er doch treffend zu berichten: „Topspiel. Was soll ich dazu noch großartig sagen!? Wir sind heiß, motiviert und wir werden alles dafür tun, den Platz an der Sonne zu behalten.“ Eines verspricht der Liebhaber der Stochastik bereits: „Wenn dafür 110 Prozent nötig sind, werden wir 120 Prozent geben“, ist die Steigerung um zehn Prozent möglich. Der Brand-Beschleuniger hat eine mögliche Erfolgsrezeptur parat: „Schnell, konzentriert und effizient“, könnte es dann auch mit dem erhoffen Dreier klappen. Die Männergrippe hat die Dörenwald-Jünger heimgesucht. Der Kader genießt dennoch Vertrauen, sagt Brand doch: „Die Jungs haben alle genug Qualität“, möchte der Favorit mindestens mit einem Dutzend Akteuren die Reise zum Frühspiel dieser Runde antreten.

Attila Serdengecti pfeift um 12.30 Uhr die Begegnung auf dem Ascheplatz an der Eichenallee an.

 

FSG Waddenhausen/Pottenhausen vs. SpVg Hagen/Hardissen

(hk). Die beiden einzigen Erstvertretungen der C1 Detmold duellieren sich morgen Mittag ab 14.30 Uhr zum Derby. Die direkten Tabellennachbarn rangieren im Verfolgerfeld. Für Waddenhausen/Pottenhausen-Spielertrainer Ali Souk ist klar, dass man den zwei Punkte und einen Platz besser platzierten Rivalen aus Hagen/Hardissen auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen möchte. Immerhin hat die Spielvereinigung in der abgelaufenen Saison doch noch B-klassig agiert, spielt zudem mit dem nahezu identischen Kader in Differenz zum Vorjahr. Souk gibt zu bedenken: „Zum Vergleich haben wir uns diese Saison zu 80 Prozent verändert, was den Kader angeht.“ Er betont: „Letzten Endes sind wir zwar noch frisch und vielleicht noch nicht so eingespielt wie Hagen/Hardissen, aber dennoch nicht zu unterschätzen.“ So verweist er darauf, dass die 95er über einen „super Kader“ verfügen, der alles in die Waagschale wirft, um den Rivalen tabellarisch zu überholen. Die Ankündigung von Ali Souk ist eindeutig: „Wir werden kämpfen und in die Winterpause mit einem Sieg gehen“, gibt er sich optimistisch.

Eine gewisse Personalrotation beim Nachbarverein möchte Hagen/Hardissen Co-Trainer Rudi Krein nicht von der Hand weisen: „Das Team aus Waddenhausen/Pottenhausen ist nicht mehr dasselbe wie vor einigen Jahren.“ So hat das Trainerteam der Spielvereinigung noch keine Erfahrungen mit den 95ern gesammelt. In den abgelaufenen Wochen hat Wa-Po einen leichten Sturzflug in der Tabelle hingelegt, vermutet Krein: „Dies ist wohl auch der angespannten Personalsituation geschuldet.“ Krein erwartet ein „sehr körperintensives und hartes Spiel.“ Was wirklich bitter für die Gäste ist: „Unsere Personalsituation ist ebenfalls mehr schlecht als recht. Aufgrund von Verletzungen müssen wir etwas an unserer Aufstellung ändern“, möchte Krein dies aber nicht als Ausrede geltend machen. Die Maßgabe ist eindeutig: „Wir wollen die drei Punkte aus Waddenhausen nach Hause holen!“

Sebastian Fischer ist der Spielleiter für diese interessante Nachbarschaftsbegegnung.

 

Hakedahler SV II vs. SuS Pivitsheide III

(ab). Nur ein Punkt und das minimal bessere Torverhältnis trennen den Hakedahler SV II derzeit vom Tabellenende. Dort steht aktuell der kommende Gegner aus Pivitsheide. Trainer Ercan Kacan stehen für das Kellerduell „im Moment alle Spieler zu Verfügung.“ Die Zielsetzung erklärt sich von selbst: „Wir spielen zuhause und wollen natürlich die Punkte zuhause lassen.“ Schließlich ist es „ein Gegner auf Augenhöhe und da will man natürlich die Punkte zuhause lassen.“ „Wir werden alles daran setzten“, so Kacan.

SuS-Coach Maik Dahlhaus findet es „schwierig, Vergleiche zu den letzten Jahren zu ziehen“, da der Gegner, „wenn man sich die letzten Jahre anschaut, sicherlich auch unter seinen eigenen Erwartungen spielt.“ Er hält es aber „für durchaus realistisch“ mit drei Punkten im Gepäck nach Hause fahren zu können, zumindest, wenn seine Jungs „alles reinwerfen.“ Die Verletztenliste der Pivitker ist immer noch „arg lang“, in Hakedahl wollen aber mit Jan Fleischhauer, Lukas Schirneker und Florian Seeger gleich drei Spieler mal wieder erste Schritte auf dem Court machen. „Dies ist sicherlich mit Vorsicht zu genießen, ich will die Jungs ja auch nicht gleich wieder verheizen“, so Dahlhaus. Sehr erfreulich: „Benny Martens macht nach unendlich langer Pause sein zweites Spiel. Er wird uns mit seiner Klasse und Erfahrung deutlich helfen können.“ Maik Dahlhaus selbst wird allerdings nicht beim Spiel sein können, hat aber „mit Dennis Beckmann eine wunderbare Vertretung an der Seitenlinie stehen. Da er mit seinen beiden linken Füßen eh nicht spielen kann, wird er halt das Management übernehmen“, meint der Coach mit einem Augenzwinkern. „Am Ende der Geschichte bin ich mir sicher, dass die Jungs alles geben und am Ende des Tages auf jeden Fall ihren Spaß hatten.“

Für Ordnung auf dem Platz sorgt der Unparteiische Michael Joyce, der das Spiel um 14.30 Uhr freigibt.

 

BSV Müssen III vs. TuS Eichholz/Remmighausen II

(ab). Für Müssen-Coach Oliver Letmade ist der kommende Gegner aus Eichholz/Remmighausen zwar eine „Mannschaft, wo man nicht genau sagen kann, ob es für sie nach oben oder unten geht“, aber auch „auf jeden Fall ein Gegner, gegen den wir uns was ausrechnen.“ Und trotz vieler Ausfälle aus Verletzungsgründen, wegen Urlaub oder Erkrankungen, wird der BSV „alles daran geben, den zweiten Dreier zu holen und offensiv antreten, um unsere schlechte Torausbeute zu verbessern.“ Denn mit 13 Toren nach 14 Spielen stellt man die zweitschwächste Offensive der Liga.

Und mit dem TuS kommt ein Gegner, der mehr als doppelt so viele Tore erzielt hat. Allerdings ist „Müssen III für uns unbekannt“, wie Coach Serkan Altunbas meint. „Wir werden das Spiel aber nicht auf die Leichter Schulter nehmen, versuchen unser Spiel aus Halbzeit eins auch in Halbzeit zwei umzusetzen.“ Der Coach wird aber ein wenig improvisieren müssen, was die Startelf angeht: „Einige Akteure fehlen, wir werden aber sicher die elf Spieler zusammenkriegen.“

Jürgen Raatz pfeift das Spiel um 14.30 Uhr an.

 

RSV Hörste II vs. FC Augustdorf III

(ab). Nach dem 0:6 am Sonntag bei der Spvg Hagen-Hardissen hat RSV-Coach Hane Younes nur eines im Sinn: „Wir wollen die Punkte bei uns behalten und uns wieder zusammenreißen, dass wir uns schnell finden und wieder die Liga anfangen zu rocken.“ Younes muss allerdings auf die gleichen Spieler verzichten, die schon am Sonntag gefehlt haben. Hinzu kommen die beiden Eggebrecht-Brüder, einer ist gelbgesperrt, der andere zeitlich verhindert. „Aber das muss nichts heißen“, meint Younes. „Das ich das Schöne an der Mannschaft. Die Position können auch oft von mehreren gut gespielt werden und diesmal sind dann andere am Zug.“ Den Gast aus Augustdorf kennt er „nur von der Jugend.“ Unterschätzen wird man die Sandhasen allerdings nicht: „Wie wollen mir mehr Mut und Spaß an die Sache rangehen.“

Die Gäste reisen ausgeruht nach Hörste, hatten am Sonntag spielfrei und konnten sich von der sehr anstrengenden Hinrunde ein wenig erholen. Angestrebt wird der erste Auswärtssieg der laufenden Saison. Abgesehen von drei Unentschieden kassierte man auf fremdem Platz bisher nur Niederlagen. Das soll sich in Hörste ändern.

Anstoß ist auch hier um 14.30 Uhr. Geleitet wird das Spiel von Jürgen Vogt.

 

SV Eintracht Jerxen/Orbke II vs. Post TSV Detmold III (9er)

(ab). Etwas ganz besonders ist dieses Spiel für SVE-Coach Christian Färber, der sechs Jahre lang beim Post TSV Detmold gespielt und „vermutlich die beste Zeit als Fußballer hatte“, wie Färber selbst meint. „Ich verfolge natürlich immer noch die Spiele der Ersten, aber grade auch der Dritten. Einerseits, weil sie bei uns in der Gruppe spielen, anderseits, weil ich mit vielen der Jungs selber gespielt habe“, ist dem Coach dabei aber auch aufgefallen, dass er „in der einen Woche die komplette Mannschaft“ kennt, in der Woche darauf „nur ein, zwei Spieler.“ Deshalb ist es für Färber auch schwer zu sagen, „wie der Gegner agieren wird.“ Ihm selbst stehen alle Mann zur Verfügung, „aber da Post eine 9er-Mannschaft ist und vier Mann aus unserer Ersten Spielpraxis bei uns sammeln sollen, musste ich einigen Spielern bei mir absagen. Aber da wir ja ursprünglich eine 18er Liga hatten, steht das nächste Spiel ja quasi schon vor der Tür, so kann ich ein paar Spieler schonen.“ Der Matchplan sieht vor, mit den „schnellen Spielern zum Erfolg zu kommen, genug Platz sollte ja vorhanden sein.“

Doch wird das Spiel, auf das sich Färber so sehr freut, überhaupt stattfinden? Der Post TSV Detmold III hat große Personalnot, wird erst nach dem Training am Mittwoch entscheiden, ob man antritt. Auch die Möglichkeit, mit Spielern aus der ersten und zweiten Mannschaft aufzufüllen, besteht laut Thomas Papageorgiou nicht.

Falls aber gespielt wird, geht es um 14.30 Uhr unter der Leitung von Dominik Haase los.

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