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Kreisliga B1 Lemgo

Vorberichte 15. Spieltag 18/19 B1 Lemgo

Die Hinrunde der Kreisliga B1 Lemgo endet am Sonntag. Sieben Spiele gehen dann noch über die Bühne, zu denen wir die Vorberichte liefern.

Kellerduell in Westorf – SSW gastiert in Barntrup

Kreisliga B1 Lemgo (ab). Der 15. und letzte Hinrunden-Spieltag steht bereits an. Für Spitzenreiter FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen geht es zum schweren Auswärtsspiel beim RSV Barntrup II. Die Verfolger sind am Freitag bereits untereinander im Einsatz. Mit dem FC Donop/Voßheide lauert aber ein weiteres Team auf Ausrutscher des Spitzenreiters, muss aber selbst beim TuS Brake II punkten, um oben dranzubleiben. Im Tabellenkeller treffen die SG Talle/Westorf und der TuS Almena aufeinander, Schlusslicht TSV Kirchheide II will den Lauf der SG Bentorf/Hohenhausen II stoppen und der FC Donop/Voßheide II will mit einer Überraschung bei der SG Bega/Humfeld von den Abstiegsrängen runter. Beim TuS Sonneborn II freut man sich auf ein Duell gegen einen Nationalspieler.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

TuS Brake II vs. FC Donop/Voßheide

(hk). Derbytime lautet das Motto vor dem Duell des TuS Brake II gegen den FC Donop/Voßheide. Schließlich könnten die Gäste das Walkenfeld am Sonntag per ausgedehntem Fußmarsch erreichen. Für Timo Lesmann, den Kicker des TuS Brake II, sind die Verhältnisse vor dem Spiel eindeutig: „Als A-Liga Absteiger geht Don/Voss natürlich als Favorit in das Spiel.“ Unabhängig davon rechnet er jedoch mit einer spannungsgeladenen Partie, erkennt der Tabellenachte vor heimischer Kulisse doch seine Außenseiterchance. Eine Saisonpremiere feiern die Braker: „Wir werden das erste Mal in dieser Saison auf dem Tennenplatz spielen, auf dem auch wir bisher noch nicht viel trainiert haben“, ist etwa das Sprungverhalten vom Ball ein völlig anderes. Dennoch bezeichnet dies Lesmann als einen „Vorteil“, steht für ihn zudem fest: „Wir gehen auf jeden Fall top-motiviert in das Spiel.“

Eher wortkarg gibt sich Donop/Voßheide-Cheftrainer Ralf Ackmann vor dem Gastspiel in der Nachbarschaft, sagt nur: „Ohne Wenn und Aber, das Spiel muss gewonnen werden!“ Der rotgesperrte Jan Lüpke fehlt ebenso wie Max Milinski und Fänger Pascal Neumann. Damit das Führungsquartett nicht zu weit aus dem Sichtfeld gerät, sollten die Ackmänner unbedingt dreifach punkten. Bei einer Niederlage droht der A-Liga-Absteiger von den gierigen Mittelfeldteams geschluckt zu werden.

Niclas Grandt leitet die Begegnung ab 12.30 Uhr auf dem Hartplatz im Walkenfeld.

 

VfL Lüerdissen II vs. TuS Sonneborn II

(ab). Während sich die ersten Mannschaften dieser beiden Teams schon etliche spannende Duelle in der A-Liga geliefert haben, treffen die Zweitvertretungen das erste Mal überhaupt aufeinander. „Sonneborn ist sehr schwer einzuschätzen, finde ich“, sagt VfL-Kicker Alex Riegler dementsprechend. Er orientiert sich an der Tabelle: „Tabellarisch trennen uns vier Punkte, was sicherlich auf ein Spiel auf Augenhöhe deutet, aber dann müssen wir auf jeden Fall unsere Leistung steigern, die wir in den vergangenen Spielen gezeigt haben.“ Denn nach dem guten Start hat der Aufsteiger Federn lassen, wartet mittlerweile wieder seit vier Spielen auf einen Sieg. Der VfL muss am Sonntag auf Yannick Schönhagen verzichten, „ansonsten sollten wir genug Spieler am Sonntag sein.“

Was für den VfL gilt, kann man ebenso über den TuS Sonneborn II sagen, der ebenfalls seit vier Spielen auf einen dreifachen Punktgewinn wartet. Die Erwartungshaltung ist entsprechend groß: „Am Sonntag zählen einzig und allein Punkte. Wir müssen irgendwie aus dieser Talsohle rauskommen und dabei kann uns leider keiner helfen. Das müssen wir ganz alleine schaffen. Sonntag heißt es Ärmel hochkrempeln und arbeiten, arbeiten und nochmals arbeiten. Es wird wieder mal nur über die richtige Einstellung gehen.“ Dabei gilt es, genau diese Einstellung „von Beginn an und vor allem bis zum Schluss an den Tag zu legen.“ Sonst ergeht es dem TuS wie am Sonntag im Derby gegen Barntrup II, als man trotz 2:0-Führung noch 2:3 verlor. Und René Brinkmann ist es dabei auch egal, „ob wir am Ende nicht den Preis für den anschaulichsten Fußball gewinnen.“ Obwohl die Gäste aber vier Punkte vor dem VfL stehen, darf man den VfL Lüerdissen II „auf keinen Fall unterschätzen. Die haben fleißig Punkte gesammelt und sind uns dicht auf den Fersen. Nach den ganzen Derbys kommt jetzt ein Sechs-Punkte-Spieltag auf uns zu, was es nicht leichter macht nach den letzten Niederlagen. Es wird auf jeden Fall kein Spaziergang.“ Die Blau-Gelben werden am Sonntag offensiver agieren als üblich. „Wir werden unser Heil wohl in der Offensive suchen müssen“, vermutet Brinkmann, denn „defensiv nehmen sich die beiden Mannschaften ja nichts. Deshalb gehe ich erstmal von einem defensiv ausgerichteten Gegner aus.“ Auf einen Spieler würde sich René Brinkmann ganz besonders freuen: „Ich habe schon geguckt, ob TBV Lemgo Lippe Sonntag spielen muss, weil ich mich tierisch freuen würde, auf Florian Kehrmann zu treffen, auch, wenn er zu deren Top-Scorern zählt, ist es schon außergewöhnlich, die Möglichkeit zu haben, gegen ihn spielen zu dürfen. Kennt man ihn doch eigentlich als Handball-Bundesliga-Profi aus dem Hexenkesssel Lipperlandhalle und Nationalspieler.“ Was das angeht wird Brinkmann wohl Glück haben, da die Handballer am Sonntag nicht im Einsatz sind. „Ich bin gespannt, wie er auf Rasen zurechtkommt.“ Bei den Gästen entspannt sich die Personalsituation allmählich wieder, kommen doch Urlauber und Verletzte endlich wieder dazu.

Um 12.30 Uhr pfeift Carsten Grandt das Spiel im Waldstadion Lüerdissen an.

 

RSV Barntrup II vs. FC SSW

(ab). Der RSV Barntrup II hat sich mit einem Kraftakt am letzten Sonntag drei Punkte im Derby in Sonneborn sichern können und geht mit großem Selbstbewusstsein in das Spiel gegen den Tabellenführer. Auf heimischem Geläuf im Barntruper Waldstadion rechnet man sich gegen jeden Gegner etwas aus, so auch am Sonntag gegen den FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen. „Wir haben in den letzten zwei, drei Wochen einen Schritt in die richtige Richtung gemacht“, sagt Coach Martin Schäfer. Besonders letzte Woche war er beeindruckt, wie seine Mannschaft „in der zweiten Halbzeit aus dem Spiel heraus das System gewechselt hat.“ Außerdem hat man gute Erinnerungen an den FC SSW, in der letzten Spielzeit führte man bereits mit 3:0, der FC SSW kam auf 3:3 heran und in der Schlussphase siegte der RSV dann doch noch mit 4:3. „Wir werden Spork das Leben auch diesmal schwermachen“, ist sich Schäfer sicher. „Wir sind nicht chancenlos und können was Zählbares mitnehmen, wenn die Disziplin und die Einstellung stimmen und die Geschlossenheit vorhanden ist. Dann bin ich davon überzeugt, dass wir gegen ein Spitzenteam was mitnehmen können.“ Zwar sei der FC SSW „der Favorit, sie müssen gewinnen, aber wir können und werden sie ärgern.“ Für dieses Vorhaben hat Schäfer einen „guten und großen Kader“ zusammen. Ihm steht die komplette Truppe zur Verfügung. Er zeigt sich erfreut: „Die Mannschaft ist als Einheit zusammengewachsen und zieht voll mit“, was auch die 15 Spieler beim Abschlusstraining am Freitag-Abend zeigen.

Und auch SSW-Coach Markus Kettern hat großen Respekt vor dem RSV: „Mit Barntrup II bekommen wir zum Abschluss der Hinrunde nochmal einen echten Gradmesser. Je nachdem, wer aus der ersten dazukommt, wird es nur eine schwere Aufgabe oder ein echter Brocken.“ Man ist gewarnt aus der letzten Saison, „als wir dort nicht punkten konnten. Aber genau das stimmt mich positiv, dass wir den Gegner sehr ernst nehmen werden und dann, durch unsere Qualität und den Lauf, den wir haben, dort bestehen“, geht Kettern davon aus, dass seine Truppe aus der Niederlage gelernt hat. Der Kader ist erstmals nahezu komplett und der Coach hat „die Qual der Wahl.“

Auch in Barntrup ist um 12.30 Uhr Anstoß, Ertugrul Alp leitet das Spiel.

 

TSV Kirchheide II vs. SG Bentorf/Hohenhausen II

(ab). Beim TSV Kirchheide II nimmt man sich die SG Bentorf/Hohenhausen II zum Vorbild. „Wie es aussieht, hat sich die SG nach schlechtem Start wieder recht gut gefangen, diesen Impuls haben sie uns noch voraus“, sagt TSV-Coach Julian Meise. Schon nach der Niederlage am vergangenen Sonntag forderte der Coach, dass man die mannschaftliche Geschlossenheit wiederfindet, um im Rennen um den Klassenerhalt noch einmal an die Konkurrenz heranzurücken. Gegen die SG Ben/Hoh II rechnet Meise mit einem „selbstbewussten Gegner.“ Er weist die Gäste trotzdem darauf hin, dass der TSV „trotz bisher magerer Ausbeute, auch nicht unbedingt unterschätzen“ sollte. Und unser Bundes-Jogi wird dem TSV auch nicht in die Quere kommen. „Länderspiele sind ja zum Glück keine“, meint Meise zur Personalsituation.

Die SG Bentorf/Hohenhausen II hat sich mit zuletzt zwei Siegen Luft im Abstiegskampf verschaffen können. „Natürlich würde ich gerne den dritten Sieg in Folge einfahren, damit wir uns weiter von unten absetzen können“, gibt Christoph Güse das Ziel für Sonntag aus. „Das wird aber kein Selbstläufer“, weiß der Coach, denn: „Zunächst mal müssen wir auf ungewohntem Untergrund antreten. Mit der Umstellung haben wir die letzten Jahre zu Beginn immer Probleme gehabt. Außerdem steht Kirchheide mit dem Rücken zur Wand und muss ganz dringend punkten um nicht den Anschluss zu verlieren. Sie werden uns das Leben also ziemlich schwer machen.“ Unterschätzt wird der TSV „auf keinen Fall. Das können wir uns derzeit überhaupt nicht erlauben.“ Personell wird es bei den Gästen „wieder einige Änderungen geben, da Lindheim beruflich unterwegs ist, Begemann verletzt und Lüftner privat verhindert ist.“

Im Stadion am Westhang geht es um 12.30 Uhr los, Henry Schröder ist der Unparteiische.

 

SG Talle/Westorf vs. TuS Almena

(ab). Man braucht nur einen Blick auf die Tabelle zu werfen, um die Wichtigkeit dieses Duells zu verstehen. Es ist ein Kellerduell, der Sieger dieses Duells kann sich Luft verschaffen im engen Abstiegsrennen. „Gegen Almena wird es wieder ein schwieriges Spiel“, vermutet SG-Coach Oliver Gehrmann, der seinem Team allerdings einiges zutraut, unter gewissen Voraussetzungen zumindest: „Wenn wir endlich mal wieder das auf den Rasen bekommen, was wir können, würde es für uns nicht schlecht aussehen. Wir müssen versuchen, das Spiel an uns zu reißen, von Anfang bis Ende müssen wir versuchen die Zweikämpfe zu gewinnen und mutig und mit Willenskraft nach vorne spielen. Wir müssen versuchen, uns unsere Chancen zu erarbeiten und unsere Chancen, die wir eigentlich in jedem Spiel haben, zu nutzen.“ Zwar ist die „personelle Lage weiterhin angespannt“, allerdings freut sich Gehrmann, dass „zu 99% unser Torwart wieder zwischen den Pfosten stehen kann.“

Auch Almena-Vorstand Christian Brandt weiß: „Am Sonntag steht ein sehr wichtiges Spiel für uns gegen einen direkten Tabellennachbarn an.“ Er erwartet „ein umkämpftes Spiel.“ Denn: „Beide Mannschaften kommen über die Physis, da wird die Einstellung den Unterschied ausmachen.“ Bei den Gästen wird es sich erst kurzfristig entscheiden, „wer auflaufen kann, da wir einige Spieler mit Blessuren haben.“ Allerdings werden Voldness und Capito wieder zum Kader stoßen.

Um 14.30 Uhr pfeift Melih-Ahmet Güler das Spiel an.

 

SG Bega/Humfeld vs. FC Donop/Voßheide II

(ab). Nach sechs Siegen in Folge geht die SG Bega/Humfeld „optimistisch an die Aufgabe“ gegen den FC Donop/Voßheide II heran. „Aber wir werden hoffentlich nicht den Fehler machen und den Gegner unterschätzen“, meint Coach Michael Krügel angesichts der Tatsache, dass man vor einer Woche die erste Mannschaft des FC Don/Voß mit 3:1 geschlagen hat. „Wir haben genug Selbstvertrauen.“ Krügel hat den Gegner letzten Sonntag vor dem eigenen Spiel beobachten können und festgestellt, „dass sie nach vorne wenig gemacht haben. Sie werden auch gegen uns wieder dicht gestaffelt stehen, darauf müssen wir reagieren.“ Der Kader der SG ist auch am Sonntag wieder gut besetzt, im Vergleich zum letzten Spiel gibt es keine Änderungen.

Nach drei Heimspielen in Folge ist der FC Donop/Voßheide II mal wieder auswärts gefordert. Ein gutes Omen: Das letzte Auswärtsspiel endete 2:2 beim TBV Jahn Alverdissen. Mit einem Sieg könnte der FC Don/Voß II die Abstiegsränge verlassen, was Motivation genug sein dürfte für das schwere Gastspiel.

Ab 14.30 Uhr rollt der Ball auf dem Sportplatz in Humfeld, Frank Pape leitet die Begegnung.

 

TBV Jahn Alverdissen vs. FC Unteres Kalletal

(ab). Für den TBV Jahn Alverdissen geht es im Duell gegen den FC Unteres Kalletal nur um eines: „Natürlich geht es um Wiedergutmachung aufgrund unseres Auftrittes in Spork.“ Doch die Vorzeichen dafür sehen alles andere als rosig aus, denn: „Einige Spieler sind privat unterwegs, andere müssen arbeiten. Zusätzlich haben wir einige angeschlagene Spieler, die müssen jedoch auf die Zähne beißen und spielen.“ So verrät Betreuer Tim Rose, dass aktuell „mit Hochdruck an der Elf für Sonntag“ gebastelt wird. „Der Gegner hat im Laufe der Saison Fahrt aufgenommen und ist der Favorit am Sonntag“, findet Rose. Je nachdem, „was wir Sonntag personell aufbieten können, können wir den Gegner ja vielleicht ein wenig ärgern und vielleicht sogar punkten.“

Die Gäste aus dem Kalletal haben mit einem souveränen 4:0 gegen Kirchheide II die schwache Partie im Derby bei der SG Ben/Hoh II ansatzweise vergessen machen können. Nun will man nachlegen. UK-Coach Sven Mingram erwartet „ein absolutes Kampfspiel“, was dem TBV Jahn Alverdissen „in die Karten spiele, sie sind eine Mannschaft, die nie aufgibt.“ Das hat man letzte Saison am eigenen Leib gespürt. Mingram erinnert sich: „Wir führten schon mit 4:1 auf eigenem Platz, haben gedacht, dass wir schon durch sind und konnten dann am Ende nicht mehr den Schalter umlegen. Das Spiel ging 4:4 aus.“ Daraus hat man gelernt, hofft der Coach. Da die Plätze am Sonntag nicht im besten Zustand und wohl ziemlich tief sein werden, „müssen wir versuchen einfach zu spielen und vor allem richtig körperlich dagegenhalten um zu punkten.“ Allerdings sieht es personell „nicht ganz so gut aus“, klagt Sven Mingram, denn: „Die grippegeschwächten Spieler fehlen weiterhin, dazu kommen noch die verletzten. Aber irgendwie werden wir das Spiel schon überstehen und eine schlagkräftige Truppe auf den Platz zaubern.“

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