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Kreisliga A Detmold

Vorberichte 16. Spieltag 18/19 A Detmold

Die SG Hiddesen/Heidenoldendorf kann sich nicht erholen. Nun ist Fortuna Schlangen zu Besuch. Auch die anderen Partien offenbaren eine gewisse Brisanz.

Das Beste kommt zuerst

 

Kreisliga A Detmold (hk). Es ist so spannend und eng an der Tabellenspitze im Detmolder Kreis-Oberhaus, dass jeder Spieltag voll von Spiel, Spaß und Spannung ist. Bereits am morgigen Samstag gibt es das Eröffnungsspiel, wenn der Tabellenvierte SG Hiddesen/Heidenoldendorf den Dritten FC Fortuna Schlangen zu Besuch hat. Die anderen Spitzenteams dürfen in und um Detmold herum um Punkte für den Bezirksliga-Aufstieg kicken. Lügde reist zum Post TSV Detmold II, SuS Pivitsheide spielt bei den Sportfreunden Berlebeck/Heiligenkirchen. Fast schon zum Siegen verdammt ist das Schlusslicht SG Kachtenhausen/Helpup im Heimduell mit dem SC Türkgücü Detmold.

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

SG Hiddesen/Heidenoldendorf vs. FC Fortuna Schlangen

(hk). Bereits am Samstag wird diese Begegnung um 15.00 Uhr auf dem Rasenplatz in Hiddesen stattfinden, grassiert doch der Schlänger Markt im Ort. Dort wollen die Fortunen allzu gerne am Samstagabend die Seele baumeln lassen, haben daher um eine Verlegung gebeten. Kurios: Zum zweiten Mal in Serie duelliert sich die SG Hiddesen/Heidenoldendorf mit dem Spitzenreiter. Immerhin rechnet SG-Coach Markus Rüschenpöhler fest damit, dass die Schlänger ihr Nachholspiel gewinnen, dann die Spielklasse anführen. Die Bilanz der Hausherren gegen die Blau/Weißen ist nicht so prachtvoll, verlor man im Vorjahr am Rennekamp mit 1:3. Im Rückspiel gab es eine Torlosigkeit. In der Serie 2016/17 unterlag der damalige Aufsteiger beide Spiele gegen den FCF. „Das war lange her. Da waren bei Schlangen, auch bei uns andere Trainer am Start, anderes Personal“, ist die Bedeutung dieser Zahlenwerte für Rüschenpöhler eher von unwichtiger Bedeutung. In der Vorwoche hat man ein torloses, dennoch interessantes, Remis in Pivitsheide erlebt. „Dieses Spiel hätten wir gewinnen müssen, tut uns dieses 0:0 doch weh“, rauft SG-Coach Markus Rüschenpöhler sein Resthaar. Er fühlt sich in seiner Expertise bestätigt: „Bereits vor der Saison ist Schlangen für mich der große Favorit gewesen. Sie haben die besten Voraussetzungen. Einen sehr guten Kader, einen guten Trainer“, weshalb Rüschenpöhler den FC Fortuna als den Aufstiegsfavoriten auserkoren hat. Die bisherigen Vorstellungen haben ihn in seiner Annahme bestätigt, haben die Hohnhold-Männer doch bis auf zwei Partien alles siegreich gestaltet. Ergo: „Ich erwarte den stärksten Gegner der Liga. Insbesondere die Offensive von Fortuna Schlangen mit Diallo, Tony Schäfer, Artur Wiegel, Arne Seehrich, den beiden Tronich-Jungs, die immer Dampf machen“, sieht er den Kontrahenten in diesem Mannschaftsteil stark besetzt. „Wir wollen gut die Räume schließen, dagegenhalten, selbst Akzente setzen und aktiv sein“, fordert er von seinem Team. So rechnet er vor, dass sein Team in keinem Saisonspiel ein Minus an Ballbesitz gehabt hat, könnte es im morgigen Spiel diesbezüglich eine Premiere geben. Problematisch: Im so genannten Ballbesitzspiel muss Rüschenpöhler auf wichtige Akteure verzichten. Trotzdem: Vor der Heimkulisse möchte Hiddesen/Heidenoldendorf stark aufspielen, „alles raushauen und die Punkte auf dem Rasenplatz in Hiddesen behalten.“ Der Respekt vor Schlangen ist enorm, will die Spielgemeinschaft dennoch „ganz befreit aufspielen.“ Der Blick auf das Tabellenbild dient als Motivation, könnte die SG doch mit einem Erfolg Schlangen in der Tabelle überholen, zugleich Druck auf Lügde und Pivitsheide entfacht werden. „Es ist ein Highlight-Spiel, was wir uns bislang durch eine gute Saison verdient haben. Wir konzentrieren uns auf das Spiel“, betont Rüschenpöhler im Einklang mit dem bisherigen Saisonverlauf.

Für die Fortuna aus Schlangen winkt die Tabellenführung. Was das fußballerische Potential, auch die personelle Ausstattung betrifft, gehört das Team von Coach Uwe Hohnhold wohl zusammen mit dem TuS WE Lügde zur top-top-top-Qualität, was die A-Liga Detmold so zu bieten hat, wenn man in der Rhetorik eines Pep Guardiola sich befinden möchte. Sven Gerbsch aus dem Schlänger Vorstand zeigt sich realistisch: „Wir erwarten ein Spiel auf Augenhöhe, Hiddesen/Heidenoldendorf hat eine gute, junge Truppe, die offensiv stark ist.“ Deshalb wird Gerbsch auch nicht als risikofreudiger Zocker in die lippische Fußballgeschichte eingehen, sagt er doch ganz entspannt: „Es wird ein enges Spiel.“ Im Team von Coach Uwe Hohnhold fallen fünf Leute aus, weshalb Gerbsch fachmännisch feststellt: „Personell ist es eng bei uns.“ Ausgerechnet möchte man hier sagen. Sven Gerbsch, dem nachgesagt wird, dass blau-weißes Fortuna-Blut durch seine Adern fließt, will irgendwelche Ausreden nicht geltend machen: „Trotzdem wollen wir unser Spiel durchziehen und etwas mitnehmen.“

In diesem Spitzenspiel pfeift Markus Cinar.

 

Post TSV Detmold II vs. TuS WE Lügde

(hk). „Lügde ist klarer Favorit. Sie gehören zu den besten Teams der Liga“, schwingt viel Hochachtung in der Grundmannschen Stimme mit. Bangemachen gilt aber nicht: „Wir wollen sie so lange ärgern, wie es geht“, so sieht der Plan vom Post TSV Detmold-Manager Michael Grundmann zumindest aus. Dass die Aufgabe „schwer wird“, ist für ihn definitiv klar. Dennoch: Die Postler haben ein Heimspiel vor der Brust, weshalb Grundmann seine Schützlinge „nicht chancenlos sieht, obwohl alles zu 100 Prozent passen muss.“

Immer wieder gibt es Bewegung im Personalsektor des TuS WE Lügde. Die beiden Team Detmold-Auswahlspieler Tim Dachrodt und Kevin Jeschonnek sind wieder am Start. Dafür fehlt neben den Langzeitverletzten aber auch Dominik Jagalla. Bei freiem Durchblick auf den Gegner reibt sich Westfälische Eiche-Coach Andreas Hoffmann etwas verwundert die Augen, wenn er meint: „Ich schätze Post als stark ein und für mich ist schon überraschend, dass sie zuletzt so deutlich verloren haben.“ Schließlich sei doch „großes Potential ohne Zweifel vorhanden.“ Die Personalsituation ist in seinem Team „angespannt“, das muss er mit Bedauern feststellen. Dennoch ist der Maximalertrag im Fokus: „Wir wollen die volle Punktzahl mitnehmen, sind uns über die Schwierigkeit aber durchaus bewusst.“

Stelios Angelakakis bläst ab 12.30 Uhr in der Werre-Arena in seine Pfeife.

 

SV Diestelbruch/Mosebeck vs. Blomberger SV

(ab). Die Formkurve des SV Diestelbruch/Mosebeck zeigt steil nach oben. Von den letzten fünf Spielen ging nur das beim Post TSV Detmold II knapp verloren. Zuletzt gab es zwei Siege in Folge. Gegen den Blomberger SV will man „den dritten Sieg in Folge einfahren.“ Allerdings erwartet Lennart Rethmeier „einen starken Gegner“, deshalb müsse man „wie zuletzt auftreten.“ Das heißt: „Viel Spielfreude und Spaß auf den Platz bringen, dann sind wir in der Lage, jeden Gegner zu schlagen.“ Allerdings fallen Jan Goldammer und Malte Wrenger aus, die zeitlich verhindert sind. Auch ein Einsatz von Timo Schiewe ist fraglich.

Von den letzten sechs Spielen hat der Blomberger SV nur zwei Spiele verloren. So klingt es, wenn man es positiv ausdrücken will. Andererseits hat man aber auch keines dieser Spiele gewinnen können. Vier Unentschieden holte man in diesem Zeitraum. „Es gilt das gleiche Motto wie letzte Woche – wir müssen wieder drei Punkte einspielen“, fordert Obmann Michele Caporale. Allerdings sind „einige Spieler noch nicht bei 100% bzw. werden fehlen.“ Trotzdem sieht Caporale „die Mannschaft in der Pflicht, einen Sieg einzufahren.“

Michael Pelster hab ab 14.30 Uhr die Spielleitung.

 

SG Brakelsiek/Wöbbel vs. TSV Rischenau

(ab). SG-Coach Falk Weskamp hat sich den kommenden Gegner ganz genau angeschaut: „Ich habe Rischenau gegen Horn gesehen und da haben sie eine ansprechende Leistung gezeigt.“ Entsprechend hat man sich beim Aufsteiger einen Plan zurechtgelegt. Doch die SG hat erneut mit „einige Ausfällen“ zu kämpfen, „aber wir bekommen wie immer eine gute Truppe auf das Feld. Die letzten Entscheidungen fallen leider wieder kurzfristig.“ Gegen den TSV Rischenau, der seit vier Spielen nicht mehr verloren hat, erwartet Weskamp „ein gutes Spiel mit vielen Zuschauern bei guten Wettervorhersagen.“

Der TSV Rischenau hat aus seinen letzten vier Spielen zehn Punkt geholt und so den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle herstellen können. Unklarheit herrschte bis zuletzt, ob man am Sonntag spielen kann, da man versucht hat, das Spiel auf kommenden Mittwoch zu verlegen. Stand jetzt ist noch nicht geklärt, ob man am Sonntag spielt.

Falls ja, ist um 14.30 Uhr Anstoß, Nils Hasse würde das Spiel leiten.

 

SF Berlebeck/Heiligenkirchen vs. SuS Pivitsheide

(hk). Die Favoritenkiller, die Sportfreunde Berlebeck/Heiligenkirchen, haben ein weiteres Spitzenteam mit dem SuS Pivitsheide zu Gast. Im letzten Heimspiel ist fast schon sensationell der TuS WE Lügde entzaubert worden. Nun dürfen sich die Pivitker auf einen harten Kampf gefasst machen. BHK-Obmann Matthias Kuhlmann hat eine zielgerichtete Erfolgsrezeptur parat: „Eine frühzeitige Wachsamkeit, viel Konzentration und Griffigkeit“, soll dies mit freier Sicht auf den Tabellenzweiten SuS Pivitsheide dazu führen: „Wir wollen ein unangenehmer und schwer zu bespielender Gegner sein.“ Die Kombination dieses Kuhlmannschen Potpourri der guten Wünsche könnte am Ende des Tages zu den erhofften Zählern führen. Andernfalls: „Wenn uns das nicht gelingt, wird es gegen eine Spitzenmannschaft dieser Liga sehr schwer für uns werden“, hegt er einen gewissen Argwohn. „Carsten Skarupke ist ein Top-Trainer. Der SuS Pivitsheide hat sich in den vergangenen zwei Jahren unter ihm sehr gut entwickelt. Mit gezielten Neuzugängen hat er wieder ein Spitzenteam geformt“, zieht Kuhlmann „seinen Hut“, ist daher „auf der Hut“, so der passionierte Hutfreund bei Lippe-Kick.

Es ist jetzt nicht so, dass SuS Pivitsheide-Leader Daniel Wichmann die kommenden zwei Nächte nicht schlafen kann. Trotzdem steht für ihn fest: „In Heiligenkirchen ist es immer unangenehm und es sind meist sehr enge Spiele“, wird dies auch am Sonntag erwartet. Mit einem strahlenden Grinsen fährt das derzeit zweitbeste Team der Liga in den südlich gelegenen Vorort von Detmold. „Auch in dieser Saison sieht man, dass man ungern nach Heiligenkirchen fährt – auch Lügde hat dort mit 0:1 verloren“, wollen die Pivitker nicht das gleiche Schicksal erleiden. „Alles reinwerfen und den Kampf annehmen“, verrät der ehemalige Post TSV-Kicker unter vier Augen bei Lippe-Kick. Die spielstarken Skarupke-Männer fühlen sich bestens aufgehoben auf dem Kunstrasenplatz. „Die Voraussetzungen sind daher eigentlich optimal, zumal wir nach dem Punkt am letzten Wochenende jetzt wieder dreifach punkten wollen.“ Der vollständige Kader wird beim Tabellensechsten BHK erforderlich sein. Manuel und Daniel Wichmann, Roman Thissen, Chris Petkau und Marian Schulz fallen nämlich aus.

Ein Schiedsrichtergespann wird dieses Spiel leiten. Referee Bernd Aschhoff wird von seinen Nachwuchs-Assistenten Julian Sailer und Jendo Ali begleitet. Um 14.30 Uhr erfolgt auf dem Kunstrasenplatz in Heiligenkirchen der Anstoß.

 

TuRa Heiden vs. TuS Horn-Bad Meinberg

(hk). 17 Punkte nach 15 Begegnungen bedeuten eine solide Platzierung im Tabellenmittelfeld der A Detmold. Konkreter: Position neun ist es für den TuRa Heiden, der auf den unmittelbaren Tabellennachbarn TuS Horn-Bad Meinberg trifft. Die Ausgangslage vor dem Spiel skizziert Gästetrainer Richard Soethe kurz: „Heiden ist laut Tabelle ein Gegner auf Augenhöhe, aber genau das macht das Spiel definitiv nicht einfacher, zumal Heiden mit einer guten Fanunterstützung aufwarten kann“, ist der zwölfte Mann doch insbesondere in engen Spielen ein echtes Faustpfand für die Geffers-Männer. Die Kurstädter möchten möglichst schnell den Zugang zum eigenen Spiel finden, zudem die vorherrschende Stimmung auf der Rotenberg-Kampfbahn in positive Energie umwandeln. „Dann ist es möglich, auch dort drei Punkte zu holen.“ Bei einem Auswärtsdreier wäre der TuS am Turn- und Rasensportverein vorbeigezogen, könnten sogar einen zehn Punkte-Vorsprung auf die Abstiegsränge aufbauen. Begrüßenswert: Eine Verbesserung der Personalsituation ist offensichtlich, „aber es bleibt immer noch eine Herausforderung“, will Soethe jetzt nicht die Sektkorken voreilig knallen lassen. Denn: Gökhan Cabuk, Chris Capelle und Sergio Frey (alle verletzt), Pascal Ihmels (krank) und Oliver Dombrowski (Pause eingelegt) stehen ihm nicht zur Verfügung.

In der Rotenbergkampfbahn leitet Rainer Eikermann die Begegnung ab 14.30 Uhr.

 

SG Kachtenhausen/Helpup vs. SC Türkgücü Detmold

(hk). „Mit einer kompakten Spielweise wollen wir das Spiel gewinnen, die Punkte am Platz lassen und Anschluss an die Nichtabstiegsränge herstellen“, wären es mit einem Heimsieg nur noch fünf Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. Bis auf den langzeitverletzten Pius Kessey Nana kann der Tabellenletzte seine Wunschformation aufbieten. Ein Hoffnungsschimmer: Zuletzt gab es ein achtbares 0:0 beim TuS Horn-Bad Meinberg. Vielleicht wird dadurch ja die Zuversicht gesteigert. Interessant: Nach und nach wird der neue Coach Jörg Horstkötter an diese Aufgabe herangeführt. Heute Abend wird er beim Training mitwirken, am Sonntag zusammen mit Christoph Heidorn an der Seitenlinie stehen.

Auf einen der schönsten Rasenplätze in ganz Lippe geht es für den SC Türkgücü Detmold. Es kommt zum Gastspiel bei der SG Kachtenhausen/Helpup, genauer gesagt nach Helpup. Gästecoach Erhan Eksioglu befürchtet vor dem Duell beim Schlusslicht bereits: „Das wird auf keinen Fall eine einfache Aufgabe sein“, so der Bangnis von Eksioglu. Er glaubt an ein „kampfbetontes Match“ bei einem Rivalen, den er „sehr tief“ erwartet, der zugleich „bis zur letzten Sekunde kämpft.“ Mit einer gewissen Vorsicht und Disziplin soll dieses Spiel nun also angegangen werden. Die Spielgestaltung obliegt wohl seiner Truppe, wenn Eksioglu betont: „Meine Jungs müssen das Match machen und sind sich auch bewusst, wie wichtig das Spiel für uns ist.“ Immerhin droht bei einer weiteren Niederlage das Abrutschen in die Sorgenregion der Liga. Die Detmolder wollen sich im mittleren Mittelfeld etablieren. Die Sorgenfalten treiben Eksioglu aber auf die hohe Stirn, dass die Personalsituation sich weiterhin als unzureichend darstellt. Gökhan Ak, Ahmet Firinci, Aykut Firinci, Erdem Cömert, Sefa Sahin, Yasin Karaman, Abdülhamid Köse und Ali Rahmati fallen definitiv aus. Ein Hoffnungsaspekt: „Die langzeitverletzten Spieler werden von Woche zu Woche besser“, sind aber eben noch nicht einsatzbereit. Den Kopf in den Sand stecken möchte Eksioglu keineswegs, sagt er doch völlig zutreffend: „Aber es wird elf gegen elf gespielt und wir sind bereit für das Match.“ Dass „zahlreiche Anhänger“ den Sportclub Türkgücü vor Ort unterstützen, dies ist eine weitere Hoffnung von ihm.

Bayram Yakmaz leitet ab 14.30 Uhr die Begegnung auf dem Helpuper Rasenplatz.

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