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Kreisliga A Detmold

Vorberichte 17. Spieltag 18/19 A Detmold

Nach drei Monaten intensiver Spielzeit ist die Hinserie vorbei und bereits Mitte November beginnt der zweite Spieltag der Rückserie. Wir haben alle relevanten Informationen vor dem 17. Spieltag in der A Detmold für euch.

Rethmeier möchte Serientäter bleiben

 

Kreisliga A Detmold (hk). Etwas Überraschendes ereignet sich in der A Detmold in der 17. Runde. Es wird kein einziges Spitzenspiel stattfinden. Das Führungsquartett duelliert sich nicht gegeneinander, geht folglich favorisiert in die Partien. Gestern Abend hat der RSV Hörste das Nachholspiel gegen SuS Lage mit 2:0 für sich entschieden. Die Belohnung folgt mit dem Sprung auf das rettende Ufer, steht man dort aufgrund der besseren Tordifferenz im Vergleich zum Post TSV Detmold II. Im Auswärtsspiel beim SC Türkgücü Detmold wollen die Linnemänner nun nachlegen.

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

SuS Pivitsheide vs. TSV Rischenau

(hk). Dimitri Block muss nach einer Ampelkarte seine Sperre absitzen. Im Hinspiel hat SuS-Abwehrgladiator Andre Selse seinen wohlverdienten Urlaub genossen, doch im Rückblick reibt er sich seine Augen: „Ich war schon recht verwundert, wie Rischenau in diese Saison gestartet war“, musste er einen Dioptrien-Selbsttest bemühen. Immerhin hat der TSV doch alle Spiele zunächst verloren. Was zuletzt mit dem ehemaligen Bezirksligisten passiert ist, stellt für ihn wieder den Status der Normalität her: „Zuletzt machten sie jetzt aber wieder den alten Eindruck. Gerade die Offensive war immer eine besondere Stärke von Rischenau“, kommt für seine Verteidigerkollegen und ihn viel Mehrarbeit zu. Selse hat treffend erkannt, dass diese Aufgabe als „sehr schwierig“ gelten könnte, verspürt man zudem ein eher schlechtes Gewissen nach den zuletzt eher bescheidenen Ergebnissen. Dem treuen Heimpublikum möchte man aber den Fußball mit Verwöhnaroma anbieten, sagt doch auch der Verteidigungsminister für innere Sicherheit: „Letztlich ist es ein Heimspiel für uns und wir haben das Ziel, alle Punkte am Platz zu behalten.“ Dass sich ein Kommen für den interessierten Fußball-Fan lohnen könnte, davon ist Selse überzeugt, erwartet er doch ein „gutes Spiel und einen Gegner auf Augenhöhe.“ Ein Satz, der sicherlich auch für ein anerkennendes Kopfnicken von SuS-Cheftrainer Carsten Skarupke sorgt: „Wenn wir da nicht hochkonzentriert zu Werke gehen und alles in die Waagschale werfen, wird es ein ganz schweres Spiel für uns“, währt Ehrlichkeit am längsten.

TSV Rischenau-Obmann Sebastian Tunke zeichnet es aus, dass er die Dinge real sieht. Er verlässt sich im Zweifel auf das Tabellenbild, wenn er zunächst im Lippe-Kick-Gespräch deutlich macht: „Wenn man auf die Tabelle schaut, sind die Rollen ja klar verteilt“, weiß er noch: „Ich habe nach sieben oder acht Spielen mal gesagt, dass wir dieses Jahr gegen die ersten fünf Teams nicht anstinken können. Ich sehe das immer noch so, aber hoffe, eines Besseren belehrt zu werden“, hat sein Team dafür definitiv das Potenzial. Der Trend spricht für die Südostlipper, hat man schließlich Mitte August nur knapp mit 1:2 verloren, in diesem Spiel „lange gut mitgehalten.“ Tunke kennt die Pivitsheider Qualitäten, befindet: „Auffällig ist bei ihrer unbestrittenen Klasse mit dem Ball, dass sie auch gut kämpferisch dagegenhalten. Karten haben sie beachtlich gesammelt“, sind die Pivitker in dieser Disziplin offenbar im Sammelfieber. Man merkt Tunke an, dass er die weite Reise nicht mit leeren Händen auf sich nehmen möchte, sagt er: „Ich bin gespannt, hoffe auf eine Überraschung und eher auf Rasen als Asche.“

Udo Schimanke leitet auf dem Rasenplatz in Pivitsheide die Begegnung zwischen dem Tabellenvierten und Neunten.

 

FC Fortuna Schlangen vs. SG Brakelsiek/Wöbbel

(ab). Fortuna-Angreifer Arne Seehrich zieht seinen Hut vor den Gästen: „Es wartet ein guter Aufsteiger auf uns, wo die wenigsten mit einer solch soliden Saison gerechnet haben.“ Der Tabellenzweite geht als Favorit ins Spiel, das allerdings „kein einfaches wird, aber wir wollen unsere Erfolgsserie fortsetzen und gerade zuhause die Punkte am Platz behalten.“ Schließlich will man Lügde nicht davonziehen lassen. Einen Punkt liegt man derzeit hinter dem Tabellenführer. Das Hinspiel konnte die Fortuna nach hartem Fight mit 3:1 für sich entscheiden. „Personell können wir mit der gleichen Besetzung wie in der vergangenen Woche antreten“, freut sich Seehrich.

Nachdem die SG Brakelsiek/Wöbbel aus ihren letzten drei Spielen nur einen Punkt holen konnte, ist der einst solide Vorsprung auf die Abstiegsränge auf aktuell sechs Zähler zusammengeschmolzen. In der übrigen drei Partien des Jahres soll der zumindest nicht kleiner werden. Die Voraussetzungen beim Aufsteiger sind gut. „Wir haben eine ordentliche Trainingswoche hinter uns“, so Falk Weskamp, man wisse aber „um die Schwierigkeit der Aufgabe auf dem Kunstrasenplatz.“ Allerdings fährt man auch nicht als Touristen nach Schlangen: „Wir wollen keinen Ausflug machen und dort Punkte abliefern.“

Benjamin Löding hat ab 14.30 Uhr die Spielleitung.

 

TuS Horn-Bad Meinberg vs. Post TSV Detmold II

(hk). „Eigentlich habe ich gute Erinnerungen an Post, denn das Hinspiel konnten wir ja in den letzten 15 Minuten noch mit 2:0 für uns entscheiden“, ist dies doch voll und ganz nach dem Gusto von TuS Horn-Bad Meinberg-Coach Richard Soethe gewesen. Er schränkt aber auch ein: „Aber für Sonntag müssen wir schauen, ob wir ein ähnliches Ergebnis erzielen können.“ So klagt er über eine erhebliche Personalnot, kann er auf gerade einmal neun gesunde Akteure derzeit bauen. Es gibt viele Variable vor dem Heimspiel gegen die Residenzler: „Wir müssen schauen, was für ein Team wir ins Rennen schicken können“, erklärt er via Lippe-Kick. Der erfahrene Trainer prophezeit: „Diese Aufgabe ist schon schwierig genug.“ Verletzt fehlen: Marco Bovino, Gökhan Cabuk, Chris Capelle, Sergio Frey. Erkrankt sind: Can Ünal, Toni Knöfel. Vielsagend ergänzt Richard Soethe: „Der Rest fehlt aus unterschiedlichen Gründen.“ Der Post TSV Detmold II ist nach zuletzt unzureichender Punkteausbeute auf einen Abstiegsrang abgerutscht. Gelingt nun die Wiedergutmachung für das Hinspiel?

Die 0:7-Schmach gegen den TSV Rischenau setzt Jens Kaiser auch mit etwas Abstand immer noch zu: „Gegen Rischenau haben wir wirklich keine Gegenwehr gezeigt“, hat ihm die Steigerung zuletzt schon „wesentlich besser“ gefallen. Das Manko, was bleibt: „Wir haben aber wieder nichts Zählbares mitgenommen.“ Erfreulich aus Sicht vom Post TSV Detmold II-Trainer, dass die Moral im stimmigen Bereich anzusiedeln ist. Gegen die Kurstädter wollen die Residenzler mit einer guten Leistung die Selbstheilungsprozesse fördern. Dem stets neugierigen Lippe-Kick-Reporter liefert Kaiser einen interessanten Einblick in den gesteckten Matchplan: „Sonntag wollen wir aus einer gut organisierten Abwehr zum Erfolg kommen. Vorne erspielen wir uns immer gute Möglichkeiten, müssen aber mehr davon machen und in der Defensive Fehler vermeiden.“ Insgesamt fehlt das nötige Maß an Konzentration in den interessanten Spielfeldzonen. Wer derzeit nicht so wirklich funktioniert, das ist der Goalgetter. Der Motor stockt bei der personifizierten Tormaschine Tim Haskins. Jens Kaiser beweist empathische Qualitäten, sagt er doch: „Ich wünsche Tim, dass er mal wieder explodiert – aktuell hat er fünf Tore. Er hat viel mehr drauf, als das, was er zurzeit bringt“, durfte der Autor dieser Zeilen sich davon sogar schon leibhaftig überzeugen.

Daniel Röttgers wird auf dem Rasenplatz im Waldstadion der Spielleiter ab 14.30 Uhr sein.

 

SC Türkgücü Detmold vs. RSV Hörste

(hk). Das Hinspiel endete mit einer Punkteteilung, einem 2:2. Trotzdem offenbart Türkgücü-Spielertrainer Erhan Eksioglu Schwierigkeiten in der Gegnerbeurteilung. Immerhin kann er als Bügelhalter für seine Analyse die Zahlenwerte verwenden: „Sie haben seitdem kein Spiel gewonnen, bis auf das Spiel gestern gegen Lage.“ Auf dem heimischen Rasenplatz im Schulzentrum wollen die Detmolder aber demonstrieren, wer Herr im eigenen Hause ist. Seine Erkenntnis aus der Trainingswoche: „Meine Jungs wissen, worum es geht.“ Zur Aufgabe hat man sich gesetzt, „dem Gegner unser Spiel aufzudrängen, auch die volle Ausbeute zu wollen.“ Immerhin sitzt der RSV Hörste dem Sportclub mit nur zwei Punkten Rückstand dicht im Nacken. Eksioglu kennt den erhöhten Schwierigkeitsgrad, macht sich deshalb auch ein Bild, „dass es nicht einfach wird für uns.“ Positiv, dass Onur Ak und Ihsan Souk ihre Rückkehr in den Kader feiern. Es fehlen aber weiterhin: Abdülhamid Köse, Erdem Cömert, Yasin Karaman, Ahmet Firinci, Aykut Firinci, Gökhan Ak, Sefa Uslu und Bünyamin Cinar. Die Bedeutung dieser Begegnung ist ihm vollauf bewusst, betont der Coach der Hausherren schließlich: „Wir müssen sofort den Kampf jetzt annehmen.“ Es ist ein „schönes Match“, was ganz in seinem Sinne wäre. Auch wäre voll und ganz nach seinem Geschmack: „Unsere Anhänger unterstützen uns bis zur letzten Sekunde.“

Dass der SC Türkgücü eine längere Durststrecke hat bestreiten müssen, dem ist sich Hörste-Kicker Marcus Baumgartner bewusst. Der letzte Sieg datiert vom 23. September, als SuS Lage mit 6:3 bezwungen wurde. Seitdem warten die Rot/Weißen auf einen dreifachen Punktgewinn, haben einzig Mitte Oktober kampflos mit 2:0 gegen den TuRa Heiden gewonnen. Dies ändert aber nichts daran, dass Baumgartner eine hohe Meinung vom Gegner hat und sagt: „Wir schätzen Detmold weiterhin als eine spielerisch starke Mannschaft ein, auch wenn sie momentan nicht gut drauf sind. Wir wissen, dass es ein hartes und schweres Spiel wird, doch wir wollen den Rückenwind von Donnerstag mitnehmen und auch in Detmold punkten“, könnte man diesen Gegner somit überholen. Auch ist das Ziel der Mannschaft von Coach Frank Linnemann klar. So zeitnah wie irgendwie möglich soll der Sprung raus aus der Gefahrenzone gelingen. Robin Lapp fehlt definitiv, wohl auch Mark Koppert. Baumgartner hat nach dem gestrigen 2:0 über SuS Lage aber Blut geleckt, erklärt energisch: „Wir werden alles reinhauen und gucken, was am Ende dabei rumkommt.“

Ingo Kröger leitet die Begegnung ab 14.30 Uhr.

 

Blomberger SV vs. SF Berlebeck/Heiligenkirchen

(ab). Seit sieben Spielen hält der Negativlauf nun bereits an, denn so lange wartet der BSV bereits auf einen Sieg. Coach Mike Winkler nimmt die Mannschaft in die Pflicht: „Nach schwachen Auftritten in den letzten Spielen ist hier die Mannschaft gefordert, zumal BHK uns durch die Negativserie überholt hat und drei Punkte vor uns steht.“ Zudem haben die Sportfreunde „die letzten Spiele unter anderem gegen Top-Teams dreifach gepunktet und da deren Potenzial und Form gezeigt.“ Dem gilt es für die Nelkenstädter „etwas entgegenzusetzen und den Abstand zu BHK nicht noch größer werden zu lassen.“ Allerdings geht der Absteiger personell weiter auf dem Zahnfleisch. Tuzakci, Reuter, Siekmann, Wilhelmi, Abdallah und Altay sind zu ersetzen, mit Fragezeichen aufgrund Erkrankung oder angeschlagen könnten noch Stirz, Weber, Samed Ünal und Zejglic hinzukommen.

Im Hinspiel trennten sich die Sportfreunde und der BSV mit einem 1:1-Unentschieden. „Auch Sonntag wird wieder so werden“, vermutet Obmann Matthias Kuhlmann erneut eine enge und umkämpfte Partie. Ziel ist es natürlich „zu punkten und unserer Serie weiterzuführen.“ Mit Siegen gegen Lügde und Pivitsheide hat man aufhorchen lassen. Ohnehin hat man von den letzten sieben Spielen nur eines verloren, nämlich das beim ebenfalls formstarken TSV Rischenau. An der Personalsituation ändert sich im Vergleich zu den letzten Partien nichts.

Sükrü Bulut hat ab 14.30 Uhr die Spielleitung.

 

SG Kachtenhausen/Helpup vs. SG Hiddesen/Heidenoldendorf

(hk). Der 2:1-Heimsieg zuletzt über den SC Türkgücü Detmold hat die Lebensgeister wieder erweckt bei der SG Kachtenhausen/Helpup. Wer die Spielgemeinschaft zu früh abschreibt, könnte sein grün/weißes Wunder erleben. Nach dem knappen, aber auch verdienten Erfolg über den SC Türkgücü Detmold frohlockt SG K/H-Interimstrainer Christoph Heidorn im Lippe-Kick-Gespräch: „Wir wollen den derzeitigen Lauf mitnehmen.“ Bei der Punkteteilung gegen den TuS Horn-Bad Meinberg „mussten wir eigentlich gewinnen, hatten genügend Torchancen für zwei oder drei Tore“, trauert er diesen vergebenen Chancen hinterher. Auch gegen den Sportclub hätte es einen höheren Sieg geben können. Die Abwehrarbeit funktioniert hervorragend, rechnet Heidorn kurz vor: „Gleichzeitig habe ich von den letzten Gegnern nur drei, vier Torchancen im gesamten Spiel gesehen. Wenn wir weiterhin kompakt stehen und unsere Torchancen nutzen, können wir auch mit einem Gegner aus dieser Tabellenregion mithalten“, hat man sich dieses Selbstvertrauen erspielt. Der Matchwinner aus dem Türkgücü-Spiel, Josef Dinkel, fehlt. Er hat sich beim letzten Training eine Rippe gebrochen. Auch Kai Wesselmann muss weiterhin passen. Ein, zwei Akteure sind angeschlagen. Dennoch weiß Heidorn, dass „wir trotzdem eine gute Truppe auf dem Parkett haben“, kündigt er zudem voller Vorfreude an: „Jörg und ich agieren wieder gemeinsam von der Linie aus. In der Kombination sind wir derzeit noch ungeschlagen“, schmunzelt er und frohlockt: „Da ist was drin.“

Eine Sehnsucht hegt SG Hiddesen/Heidenoldendorf-Coach Markus Rüschenpöhler: Nach zwei sieglosen Spielen – 0:0 gegen SuS Pivitsheide und 0:1 gegen FC Fortuna Schlangen – möchte der Tabellenvierte wieder das Gefühl eines Sieges erleben. „Wir müssen uns steigern, obwohl wir zuletzt nicht schlecht gespielt haben“, so Rüschenpöhler, der sich jedoch pragmatisch zeigt und befindet: „Wenn man die Spiele nicht gewinnt, hat man sicherlich nicht viel richtig gemacht.“ Mehr Torgeilheit wird nötig sein, um die zuletzt im Aufwind befindliche Mannschaft aus Kachtenhausen/Helpup in die Bredouille zu bringen. Den Kontrahenten hat der Gästecoach, der selbst im Sommer 2017 für kurze Zeit dort Trainer war, analysiert: „Nach dem Rücktritt von Manuel Roßblatt hat Kachtenhausen/Helpup drei Spiele absolviert. Nach einer Niederlage gegen Schlangen gab es danach vier Punkte. Ein Unentschieden gegen den TuS Horn-Bad Meinberg und ein Sieg gegen den SC Türkgücü Detmold.“ Diese Partien sollten Alarmsignale für die Gäste verkörpern, hat er doch beobachtet, dass dieser Trainerwechsel „einiges zum Positiven bewirkt hat.“ Markus Rüschenpöhler rechnet mit einem „defensiv agierenden Gegner, der sich hinten reinstellt.“ Besondere Obacht wird bei Kontern und Standards vorherrschen, glaubt er, dass durch diese Situationen Kachtenhausen/Helpup zum Erfolg kommen möchte. In den jüngsten Trainingseinheiten hat Hiddesen/Heidenoldendorf die Möglichkeiten genutzt, sich selbst temporeich Tormöglichkeiten herauszuspielen gegen eine massive Deckung. Auch diesmal möchte Rüschenpöhler dem neugierigen Reporter keinen allzu tiefen Einblick in die Personalsituation gewähren, räumt er immerhin ein, dass einige wichtige Stammkräfte ausfallen. Der breite Kader beruhigt ihn aber. „Es wird alles andere als ein Selbstläufer. Ich erwarte einen harten Fight auf einem eher nicht so guten Untergrund“, ist er sich im Klaren, dass seine Mannschaft „strecken muss“, um den gewünschten Erfolg zu verbuchen. Die Besinnung auf das Wesentliche, das fordert Markus Rüschenpöhler: „Wir sollen nicht viel quatschen, sondern einfach nur Spiele gewinnen.“

Alexander Schnüll ist um 14.30 Uhr als Schiedsrichter auf dem Rasenplatz in Helpup verantwortlich.

SV Diestelbruch/Mosebeck vs. TuRa Heiden

(hk). Moral-Apostel und Anlageberater Uli Hoeneß hat da mal so eine Phase gehabt. Fast schon inflationär sprach er davon: „The trend is your friend“, setzte dabei sein feinstes Lächeln auf und blickte ganz unverdächtig auf das Tabellenbild. Das waren noch selige Zeiten, als der FC Bayern München dauerhaft von der Tabellenspitze grüßte. Die Älteren unter ihnen werden sich daran erinnern. Der Trend spricht auch ganz klar für die Dörenwald-Jünger, die zuletzt fünf Siege in Folge eingefahren haben, nun Nummer sechs folgen lassen können. Di-Mo-Co-Trainer Lennart Rethmeier, zugleich das Sprachrohr, juchzt: „Wir haben derzeit einen Lauf und seit drei Wochen einen großen Kader zur Verfügung.“ Da schlagen auch die Ausfälle nicht allzu sehr ins Kontor. Fabian Reimer ist krank, Gianni Bovino bis zur Winterpause noch verletzt, Timo Schiewe ist verhindert. Aber: Jan Goldammer und Malte Wrenger geben ihr Comeback, huscht ein Lächeln über das Rethmeiersche Antlitz. Großes Interesse hat der Sportverein offenbar an einer Serientäterschaft, erklärt doch Rethmeier hoffnungsvoll: „Wir wollen den positiven Trend weiter fortsetzen und wieder schönen Offensivfußball zeigen.“ Obacht: „Ich erwarte einen sehr zweikampfstarken Gegner, der uns alles abverlangen wird.“ Die unzureichende Darbietung beim 2:2 im Hinspiel hat ihm nicht gefallen, denn: „Wir sind dort nicht gut aufgetreten. Diesen Sonntag wollen wir es besser machen“, klappt es dann vielleicht auch mit einem Dreier. Im sicheren Tabellenmittelfeld hält sich derweil der TuRa Heiden auf. 20 Punkte und Rang Acht bedeuten einen gewissen Abstand nach oben wie nach unten. Mit den aufregenden Tabellenregionen hat das Geffers-Team zurzeit nicht viel am Hut.

An der Pfeife ab 14.30 Uhr im Dörenwald-Stadion: Jonas Niemeyer.

SuS Lage vs. TuS WE Lügde

(hk). Ein ironischer Zeitgenosse ist SuS Lage-Coach Christian Martens, wenn er nach dem gestrigen 0:2 in Hörste frohlockt: „Wir haben jetzt den perfekten Aufbaugegner mit Lügde.“ Die Enttäuschung im Lagenser Lager ist enorm nach der verdienten Niederlage in der Nachbarschaft, die das Abstiegsgespenst wieder zutage gefördert hat. Bei Lages Urgestein ist die Halsschlagader wohl auf Gartenschlauchgröße gewachsen, wenn er mit Blick auf das gestrige Spiel kritisiert: „Hörste war in allen Belangen besser! Sie waren aggressiv, spielerisch besser und wollten den Sieg mehr als wir!“ Das Manko, was gegen den Aufstiegsanwärter schleunigst verbessert werden soll: „Wir nutzen unsere Chancen einfach nicht und hinten bekommen wir einfach zu leichte Tore!“ Was auch nicht mehr vorkommen soll: „Und ob bei allen die Einstellung und der Willen zu gewinnen da ist, bezweifle ich stark!“ Martens ist sich unterdessen im Klaren, dass die Westfälische Eiche, immerhin Spitzenreiter dieser elitären Spielklasse, „keine dankbare Aufgabe“ darstellen wird, ist die Psyche nach solch einem „gebrauchten Abend“ nicht gerade in Hochstimmung. Aufgeben ist aber keine Lösung, wie Martens unterstreicht: „Trotzdem müssen wir alles reinhauen.“ Besserung gibt es im Personalsektor. Eine mögliche Erfolgsvariante: „Wir wollen kompakt und defensiv agieren und schauen dann mal, was möglich ist!“

Einen abermaligen 9:0-Sieg, wie schon im Hinspiel, so etwas erwartet Lügde-Trainer Andreas Hoffmann keineswegs. Er prophezeit im Lippe-Kick-Gespräch: „Wir wissen, dass sich das Hinspielergebnis so nicht wiederholen lässt und es in Lage sehr schwer werden kann“, gelten die Zuckerstädter doch als ein spielstarkes Team. Auch dies ist ein Grund, warum Hoffmann ein „sehr enges und kampfbetontes Match“ auf dem Rasenplatz am Werre-Anger erwartet. Als Tabellenführer beim Dreizehnten ist es fast schon ein Naturgesetz, dass man „die volle Punktzahl mitnehmen will.“ Eine ähnliche Personalsituation ist wie letzte Woche zu erkennen. Hinter dem Mitwirken von Robin Schlieker steht noch ein Fragezeichen.

Burak Mertoglu ist um 14.30 Uhr der Spielleiter für diese Begegnung.

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