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Kreisliga B Detmold

Vorberichte 17. Spieltag 18/19 B Detmold

Müssen gegen Sabbenhausen/Elbrinxen ist das Top-Spiel des 17. Spieltags. Zu diesem und allen anderen Spielen sind hier die Vorberichte.

Verfolgerduell in Müssen

Kreisliga B Detmold (ab). Der 17. Spieltag steht an in der Kreisliga B Detmold, sieben Spiele haben wir im Angebot. Im Spiel des Tages stehen sich die Verfolger BSV Müssen und SG Sabbenhausen/Elbrinxen gegenüber. Spitzenreiter CSL Detmold sieht sich dem Aufsteiger TuRa Heiden II gegenüber. Dahinter lauern der FSV Pivitsheide und die SF Oesterholz/Kohlstädt auf einen Ausrutscher. Der FSV ist zu Gast bei der SG Belle/Cappel, die Sportfreunde empfangen Hiddesen/Heidenoldendorf II. Im Duell der Zweitvertretungen will der SuS Pivitsheide den FC Augustdorf mit leeren Händen nach Hause schicken. Außerdem: Eichholz/Remmighausen trifft auf Klüt/Wahmbeck und Hakedahl auf Falkenhagen. Die SG Istrup/Brüntrup hat ein spielfreies Wochenende.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

SuS Pivitsheide II vs. FC Augustdorf II

(hk). Einen ganz seriösen Mittelfeldplatz mit 20 Punkten nach 15 Spielen hat SuS Pivitsheide II inne. Anders gestaltet sich das Tabellenbild für den Gast aus Augustdorf. SuS II-Kicker Henning Diekmann gibt zu, dass er etwas überrascht von der Sandhasen-Reserve ist, findet er doch: „Sie sind die negative Überraschung schlechthin. Ich habe sie vor der Saison als eine der Top-Fünf-Mannschaften der Liga gesehen“, sind sie nun auf Rang 13 positioniert mit nur drei Punkten Bonus auf einen Abstiegsrang. Im Hinspiel gab es für die Pivitker einen glücklichen 1:0-Erfolg. Dort ist Diekmann die Augustdorfer Spielstärke ins Auge gestochen, deshalb rechnet er nun mit einem „schweren Spiel gegen einen guten Gegner, der deutlich besser als der Tabellenplatz ist.“ Die Hausherren müssen auf wichtige Leute verzichten, fällt doch Stammfänger Fabian Budde aus. Er hat Bereitschaftsdienst. Auch Offensivmann Camara muss nach seiner Ampelkarte aus dem Heiden II-Spiel (1:1) zuschauen. Dieser Punktverlust durch einen Gegentreffer in der Nachspielzeit wurmt Diekmann, der nun fordert: „Wir müssen in den gefährlichen Zonen wachsamer agieren, wollen auf jeden Fall punkten.“

Die Kontrahenten-Analyse von FC Augustdorf II-Kicker Simon Janzen hat ergeben: „Ich erwarte einen Gegner, der spielerisch nicht zu den stärksten der Liga gehört, dies aber mit Einsatz und taktischer Disziplin wettmacht.“ So habe sein Team zwar im Hinspiel eine spielerische Dominanz unter Beweis gestellt, war in diesem Segment das „klar bessere Team“, muss sich aber von der Pivitsheider Effizienz geschlagen geben. So haben die Müller-Jungs eine von drei Möglichkeiten genutzt. Janzen hat einen klaren Wunsch: „Wir müssen dieses Mal den Kampf annehmen, ohne dabei zu vergessen Fußball zu spielen. Dann“, so frohlockt er, „sind drei Punkte absolut drin.“ Verletzungsbedingt fehlen Daniel Warkentin und Arthur Hildebrand. Phillip Hammermeister und Raphael Kampmeier müssen privaten Verpflichtungen nachgehen.

Referee Ebubekir Yetis leitet die Partie ab 12.30 Uhr auf dem Naturrasenplatz in Pivitsheide an der Hebbelstraße.

 

SG Belle/Cappel vs. FSV Pivitsheide

(ab). Aller guten Dinge sind drei, denn zum dritten Mal innerhalb von nicht einmal drei Monaten treffen diese beiden Teams aufeinander. Zunächst in der Liga am zweiten Spieltag, als der FSV knapp mit 3:2 gewinnen konnte. Neun Tage später dann im Kreispokal, als die SG mit 2:1 nach Verlängerung gewinnen konnte. Nun das dritte Spiel. „Sonntag kommt der nächste Kracher zu uns“, sagt SG-Coach Timo Welsandt vor dem Duell. Sabbenhausen/Elbrinxen, Müssen, CSL Detmold, Oesterholz/Kohlstädt und zuletzt das Derby gegen Istrup/Brüntrup, das sind schon namhafte Gegner. Zwei davon konnte man sogar besiegen. Und auch Sonntag „wollen wir die drei Punkte bei uns behalten, das muss das Ziel sein“, so Welsandt, auch, wenn seine Mannschaft „personell immer noch stark gebeutelt“ ist. Denn Glapa, Reilender und Jankowski fallen aus.

„Wir wollen natürlich was mitnehmen“, will der FSV Pivitsheide um Tobias Gatzke den Hausherren einen Strich durch die Rechnung machen. Der FSV hat „soweit alle Spieler an Bord“ und kann aus dem Vollen schöpfen. „Dementsprechend werden wir auch selbstbewusst auftreten“, so Gatzke. Unterschätzen wird man die SG aber mit Sicherheit nicht: „Sie haben uns das Hinspiel schon recht schwergemacht, wir wissen also auch, was auf uns zukommt.“

Auf dem Sportplatz in Belle geht es um 14.30 Uhr los, Hüseyin Igrek leitet die Partie.

 

BSV Müssen vs. SG Sabbenhausen/Elbrinxen

(ab). BSV-Kicker Benjamin Genz weiß ganz genau, was auf ihn und den BSV am Sonntag zukommt: „Gegen die SG ist es immer ein kämpferisches Spiel, sie kommen über die Zweikämpfe ins Spiel und haben vorne drin auch Spieler, die immer für ein Tor gut sind.“ Nach dem Negativlauf der letzten Wochen muss der BSV dieses „Duell unbedingt gewinnen. Besonders nach den letzten Spielen.“ Denn sonst droht man ein wenig den Anschluss zu verlieren, zumal die SG bei einem Sieg vorbeiziehen würde. Nach aktuellem Stand werden am Sonntag Pöhl und Esselmann nicht spielen können.

Für die SG Sabbenhausen/Elbrinxen ist es das erste von drei wichtigen Spielen, die man allesamt für sich entscheiden will, um auf einem Aufstiegsplatz überwintern zu können. „Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Müssen, weil wir die letzten acht Spiele gewonnen haben“, so Coach Sven Großmann. Und auch, wenn der BSV zuletzt verloren hat, „weiß ich einzuschätzen, was das bedeutet. Wir werden sie nicht unterschätzen, weil sie zu Hause zwei Spiele verloren haben. Sie haben eine gute Mannschaft und eine gute Bank, wo wir es schwer haben werden.“ Die Truppe von Großmann weiß aber darum Bescheid, „dass es ein wichtiges Spiel ist, wir können oben anklopfen und die Chance wollen wir nutzen.“ Erfreulich für die Gäste ist die Rückkehr von Haydar Demirkutlu, der nach seine Gelbsperre wieder mitwirken darf. „Wir freuen uns auf das Spiel, sind gut vorbereitet und wollen gewinnen. Wenn wir so auftreten wie in den letzten Spielen, ist mir nicht bange dabei, dass wir da drei Punkte holen. Und die wollen wir holen, um Müssen zu überholen.“

Kohder Souleiman-Omairat pfeift das Spiel um 14.30 Uhr an.

 

CSL Detmold vs. TuRa Heiden II

(ab). Der Tabellenführer präsentierte sich nach über zweiwöchiger Pause in einer guten Verfassung, siegt nach starker zweiter Halbzeit am Dienstag mit 5:2 beim BSV Müssen. Daran will man anknüpfen und gegen den Aufsteiger drei weitere Punkte einheimsen, um die Tabellenführung zu verteidigen. „Es wird mit Sicherheit ein anderes spiel als gegen den BSV“, vermutet Alfred Leingang. Er und seine Mitstreiter werden versuchen, „von der ersten Minute an voll da zu sein, im Kollektiv zu verschieben und ein solides Aufbauspiel zu betreiben.“ Über den Gegner meint Leingang: „TuRa hat über die Saison gesehen mal gute und mal nicht so gute Spiele gemacht, wir gehen davon aus, dass sie alles probieren werden, um uns früh zu ärgern und unter Druck zu setzen.“ Wenn der Spitzenreiter aber „eine konzentrierte Leistung“ bringt und „das Spiel“ macht, dann ist sich Leingang sicher, „dass wir die Punkte zuhause behalten.“ Aber „ansonsten wird es schwierig.“ Zwar werden einige Spieler ausfallen, „aber wir haben Vertrauen in unseren gesamten Kader.“

„CSL Detmold ist klarer Favorit“, sieht TuRa-Coach Andreas Reil seine Mannschaft in der Rolle des Außenseiters. Und in der fühlt man sich wohl: „Wir haben keinen Druck, können befreit aufspielen.“ Mit welchem Kader der Aufsteiger das allerdings tun wird, entscheidet sich erst am Samstagnachmittag, da Reil doch einige angeschlagene und erkrankte Spieler zu beklagen hat. Björn Holtmann, Patrick Gerwien und Joel Plate sind verletzt, Marcel Depner krank.

Michael Pelster ist der Unparteiische, um 14.30 Uhr geht es los.

 

SF Oesterholz/Kohlstädt vs. SG Hiddesen/Heidenoldendorf II

(ab). Die Winterpause kommt immer näher, drei Spiele sind es noch. Endspurt ist angesagt, auch bei den Sportfreunden. „Ich glaube, jede Mannschaft möchte nochmal das Maximum mit in die Winterpause nehmen um sich zu positionieren. Natürlich wollen wir das auch und wir wollen oben dran bleiben“, gibt Björn Brinkmann dafür die Devise vor: „Wir müssen punkten, punkten und nochmal punkten.“ Nachdem man zuletzt auch auswärts endlich mal erfolgreich aufgetreten ist, steht nun wieder ein Heimspiel an. Aber apropos auswärts: „Das Hinspiel in Heidenoldendorf war nicht so erfolgreich. Eher unglücklich, aber das zählt nicht mehr.“ Am Sonntag sieht Brinkmann seine Truppe als „klarer Favorit und so wollen wir auch auftreten. Wir wollen die Niederlage im Hinspiel vergessen machen und alle brennen darauf, die nächsten Punkte zu sammeln. Von der ersten Minute will ich Klarheit auf dem Platz“, so der Obmann. „Die Mannschaft ist topfit und taktisch verbessern wir uns von Woche zu Woche. Das will ich auch im Spiel sehen, dass wir das erlernte im Training sonntags umsetzen. Die Woche waren wieder 16, 17 Mann beim Training. Alle sind heiß zu spielen“, kann man fast schon von einem Luxusproblem bei den Sportfreunden sprechen.

Die Gäste ziehen ihre Motivation für das Spiel am Sonntag aus dem Hinspiel. „Da konnten wir ihnen ja ein Bein stellen und haben gewonnen. Natürlich wollen wir auch Sonntag unser Möglichstes tun, um es den Oesterholzern wieder so schwer wie möglich zu machen“, so Coach Michael Blanke. „Obwohl Oesterholz natürlich immer noch zu den Favoriten zählt.“ Aber das waren sie auch im Hinspiel. Wen Blanke am Sonntag alles aufbieten kann, kann er „noch nicht sagen. Der Grundkader steht aber.“

Und mit Meinhard Borgers steht auch der Unparteiische fest. Um 14.30 Uhr ist Anstoß.

 

TuS Eichholz/Remmighausen vs. SG Klüt/Wahmbeck

(ab). Durch einen späten Doppelschlag konnte der TuS das Hinspiel knapp mit 3:2 für sich entscheiden. Und „nach dem knappen Sieg im Hinspiel wollen wir auf jeden Fall wieder die drei Punkte zuhause behalten“, so Felix Tcheon, der die Marschroute vorgibt: „Wir spielen ganz klar auf Sieg und sind auf den Gegner gut eingestellt.“ Und bis auf vier verletzte Spieler stehen dem TuS alle Spieler zur Verfügung.“

Bei den Gästen wirkt das Hinspiel noch nach. „Das haben wir äußerst unnötig verloren“, erinnert sich Lars Stöffgen. Nachdem es seit mittlerweile neun Spielen keinen Punkt und in den letzten drei Partien auch keinen eigenen Treffer mehr gab, will die SG „das Gastspiel nutzen, um wieder in die Spur zu kommen und die Hinspiel-Niederlage auszugleichen.“

Um 14.30 Uhr pfeift Bahman Kiadaliri die Begegnung an.

 

Hakedahler SV vs. SV HW Falkenhagen

(ab). Da die zweite Mannschaft des Hakedahler SV und der CSL Detmold auch auf dem Sportplatz Hohenloh ihre Spiele austragen, beginnen der HSV und Falkenhagen erst um 16.30 Uhr mit ihrem Spiel. „Falkenhagen ist schwer bespielbar und eine Wundertüte, mal spielen sie richtig stark und mal sind sie schlagbar“, so HSV-Ikone Nuri Kurt. „Mal gucken, wie das Spiel verläuft“, ist auch er gespannt auf das Spiel. Standardmäßig fehlen Hakedahl auch am Sonntag zwei, drei Leute, „aber das geht nicht nur uns so. Das muss man kompensieren, der Kader ist stark genug, um den Gegner zu schlagen und drei Punkte am Platz zu behalten.“

Die Gäste aus dem Südosten des Lipperlandes sorgen wieder für Furore. Nachdem man zwischenzeitlich drei Spiele ohne Punkt blieb, hat man sich zuletzt wieder gefangen und am Sonntag mit 4:1 bei Hiddesen/Heidenoldendorf II gewinnen können. Man belegt einen soliden Mittelfeldplatz und den will man am Sonntag verteidigen.

Lukas Meier leitet das Spiel.

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