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Bezirksliga Staffel 2

Vorberichte 15. Spieltag 18/19 Bezirksliga 2

Spiele gegen den Zweiten, Dritten oder Fünften stehen für unsere Teams an diesem Sonntag an. Lemgo und Hör/Lie reisen nach Bielefeld.

Schwere Aufgaben für die Lipper Teams

Bezirksliga 2 (ab). Unsere fünf lippischen Vertreter der Bezirksliga Staffel 2 haben harte Aufgaben vor der Brust. So trifft der FC Augustdorf auf den Tabellendritten aus Steinhagen, Jerxen/Orbke auf den zweitplatzierten Gütersloher TV. Auch für den TSV Oerlinghausen steht mit dem SC Hicret Bielefeld, derzeit Fünfter, ein harter Brocken bevor. Die SG Hörstmar/Lieme (beim TuS Dornberg) und der TBV Lemgo (beim SC Bielefeld 04/26) reisen in die Leineweberstadt. Tabellenführer VfB Schloß Holte trifft im Top-Spiel beim VfR Wellensiek an.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

FC Augustdorf vs. Spvg Steinhagen

(ab). Stark präsentiert hatte sich der FC Augustdorf am vergangenen Wochenende beim VfB Schloß Holte, erst kurz vor Schluss musste man das 1:2 noch hinnehmen. Coach Matthias Heymann denkt, dass es gegen Steinhagen „ein ähnliches Spiel“ werden könnte, aber „natürlich hoffen wir auf einen besseren Ausgang. Mit der Leistung waren wir sehr zufrieden.“ Und auch „die Trainingswoche war bisher sehr ordentlich. Die Jungs geben richtig Gas.“ Was ebenfalls für gute Voraussetzungen spricht ist die Tatsache, dass sich die personelle Situation ähnlich wie in der Woche zuvor gestaltet. Zwar fallen Waldemar Seibel und Willi Hildebrandt leider weiterhin aus, „doch mit insgesamt 23 Spielern gibt es mehr als genug Möglichkeiten für die Startelf am Sonntag.“ Das Ziel: „Wir wollen noch ein paar Punkte bis zum Winter sammeln und am liebsten bereits am Sonntag damit beginnen.“

Und auch die Gäste aus Steinhagen können personell fast aus dem Vollen schöpfen. Einzig Ridvan Cinar wird wegen seiner fünften gelben Karte, die er letzte Woche beim 4:0 gegen den SC Bielefeld kassierte, zuschauen müssen. Ein Fragezeichen steht wegen einer Magen-Darm-Erkrankung hinter dem Einsatz von Benedikt Schoebel. Coach Tobias Brockschnieder weiß, dass es „sehr wichtig“ sein wird, mit voller Kapelle auflaufen zu können, denn den Gegner schätzt der Coach „sehr hoch ein.“ „Die Tordifferenz ist ausgeglichen, das spricht für eine kompakte Mannschaft. Sie holen sehr gute Ergebnisse, wenn sie gewonnen oder verloren haben, dann immer sehr knapp, mit einer Ausnahme gegen den SC Bielefeld. Zudem erwartet Brockschnieder eine „körperbetonte Mannschaft, die die Grundtugenden des Fußballs auf den Platz bringt und nach Ballgewinn schnell nach vorne spielt.“ Seine Mannschaft müsse deshalb „auf der Hut sein.“ Ein Selbstläufer wird es nicht, „wir müssen nahezu 100% abrufen, sonst fahren wir ohne Punkte nach Hause.“ Man ist gut vorbereitet, man trainiert regelmäßig mit 20 Spielern. Und auch aufgrund des letzten Spiels, des klaren 4:0 gegen den SC Bielefeld, ist Brockschnieder sehr positiv gestimmt: „Die Jungs sind gut drauf und geben am Sonntag Vollgas für drei Punkte. Es wird eine schwere Aufgabe, aber wir sind darauf vorbereitet.“

Schiedsrichter Carsten Müller kommt aus Paderborn und leitet die Begegnung, die um 14.30 Uhr beginnt.

 

TuS Dornberg vs. SG Hörstmar/Lieme

(hk). „Ein starker Aufsteiger mir einem sehr guten Trainer“, lobt TuS Dornberg-Coach Thies Kambach die SG Hörstmar/Lieme. Was auch dazukommt: „Sie sind kopfballstark, unangenehm zu bespielen, kommen gut in die Zweikämpfe.“ Ergo ist es für Kambach ein Gegner, „gegen den es keinen Spaß macht zu spielen.“ Obwohl der ehemalige Oberligist zwei Punkte und vier Plätze schlechter platziert ist, möchte man auf dem heimischen Kunstrasenplatz in der heimischen BIPA-Sport-Arena die volle Punktzahl anstreben. „Wir sind fünf Spiele ohne Sieg. Das ist eindeutig zu lang – wir wollen das am Wochenende ändern“, könnte dadurch Tuchfühlung zum oberen Tabellendrittel aufgebaut werden. Aber: Einige wichtige Spieler fallen bei den Dornbergern aus.

„Sie spielen weit unter ihren Möglichkeiten“, sagt Hör/Lie-Coach Matthias Wölk über den TuS Dornberg. Er glaubt aber auch: „Irgendwann wird der Knoten bei ihnen platzen. Sie werden definitiv bald die Kurve bekommen und eine Serie beginnen.“ Natürlich hofft er, dass dies erst nach dem eigenen Spiel passiert. Auch deshalb warnt er vor einem schwierigen Gegner, der über „viel Qualität“ verfügt. Soweit es Wölk durch Lese-Recherche mitbekommen hat, haben die Dornberger auch einige Punktverluste durch viel Pech hinnehmen müssen. Zur eigenen Personalsituation: Serkan Erdem ist gelbgesperrt, Alexander Ritter hat bis Mittwoch Antibiotikum nehmen müssen, ist aktuell wegen einer Grippe noch krankgeschrieben. Bei ihm muss abgewartet werden, ob er Sonntag fit ist. Thomas Janzen ist privat verhindert. Patrick Siebert muss arbeiten.

Jessica Hildebrandt ist die Spielleiterin für diese Begegnung.

 

SV Eintracht Jerxen/Orbke vs. Gütersloher TV

(hk). Der letzte Sieg liegt für den SV Eintracht Jerxen/Orbke schon gut einen Monat zurück. Es gab einen 1:0-Derbyerfolg über den TBV Lemgo. SVE-Abwehrmann Tim Bertram ist auch diesbezüglich voll im Bild, konzentriert sich auf den Gegner: „Wir wissen, dass uns mit dem Gütersloher TV eine spielstarke Mannschaft erwartet.“ Er sagt aber auch: „Wir wollen mit allem, was wir haben, dagegenhalten und dann unsere Stärken ausspielen.“ Auf dem heimischen Kunstrasenplatz möchte das Team von Coach Bastian Möller „natürlich etwas Zählbares mitnehmen, auch wenn die Favoritenrolle sicher beim Gegner liegt“, spricht er hier nicht die Unwahrheit. Für SVE-Obmann Hubert Orynczak richtet sich der Blick zunächst in den Rückspiegel: „Leider haben wir gegen Sende unglücklich verloren. Das sind bitter vergebene Punkte gewesen“, gegen einen direkten Konkurrenten. Die Konsequenz: „Wir sitzen immer noch im Kiesbett fest!“ Mehr Risiko muss man nun gegen den bockstarken Mitaufsteiger aus Gütersloh eingehen, zudem die Hoffnung nicht aufgeben, dass man auch mit Fortuna wieder im Bunde ist. Die Marschroute: „Ein Punkt wäre grandios, ein Sieg eine kleine Sensation. Bewusst ist uns das allen.“

Die Aufsteiger sind höchst unterschiedlich in die Serie gestartet. Während der SV Eintracht Jerxen/Orbke mit elf Zählern einen Abstiegsrang belegt, steht der Gütersloher TV an zweiter Position. Der Abstand zum Klassenbesten VfB Schloß Holte: Drei Zähler. GTV-Coach Jakob Bulut lobt die Lipper in den höchsten Tönen: „Eine hochveranlagte und junge Mannschaft. Wir wissen um die Qualität und die individuellen Stärken, die die Jungs mitbringen“, gibt er zu, dass man sich einige nützliche Informationen für die Gegnervorbereitung eingeholt hat. Auch zieht er seinen Hut vor der Tatsache, dass der SVE so pedantisch und strebsam auf die eigene Jugend baut. „Das ist absolut vorbildlich. Damit kann man sich zu 100 Prozent identifizieren. Trotz der 19 Punkten Differenz rechnet Bulut mit einem Spiel, in dem man die eigenen Grenzen austesten muss. Dies erkennt er grundsätzlich als Erfolgstugend in dieser starken Bielefelder Staffel an. Das Vertrauen in die eigene Stärke ist ausgeprägt: „Wir wissen, wie wir die Siege eingefahren haben. Wir wollen den Fokus auf uns selbst legen“, empfiehlt der Gütersloher Trainer, der seine Jungs auch vor dem engen Spielfeld in Jerxen/Orbke warnt. „Wir wollen nichts dem Zufall überlassen. Der Respekt ist definitiv vorhanden, da der SVE sich diesen Aufstieg mindestens genauso verdient hat wie wir“, betont Jakob Bulut im Lippe-Kick-Gespräch. „Ich erwarte einen heißen und engen Tanz um drei Punkte, die uns definitiv nicht geschenkt werden“, möchte sich der Gästecoach mit seinem Team darauf auch mental einstellen. Keine Arroganz oder Großspurigkeit möchte er nach den bisherigen zehn Saisonsiegen an den Tag legen, möchte man sich dagegen davon eher freimachen, um jedes Spiel neu und unvoreingenommen zu bewerten. Beim heutigen Training will man gezielt die Gegneranalyse betreiben, sich auf diese Aufgabe einstimmen. Serhat Sagili und Markus Lamkemeyer fallen aus. Bulut atmet tief durch: „Zum Glück sind wir von schweren Verletzungen verschont geblieben“, ist auch dies ein Grund für die bisher so starke Performance der Gütersloher.

Die Spielleitung übernimmt ab 14.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Jerxen Thomas Gerbrandt.

 

TSV Oerlinghausen vs. SC Hicret Bielefeld

(ab). Der TSV Oerlinghausen trifft am Sonntag auf, nach Ansicht von Co-Trainer Jan Rüter, „die Überraschungsmannschaft der Saison.“ „Sie haben sich zu Saisonbeginn sehr gut verstärkt und das scheint bisher Früchte zu tragen“, meint er. Der derzeitige starke fünfte Rang der Gäste spricht für diese These. Die Bergstädter werden am Sonntag allerdings nur auf sich selbst schauen: „Wir müssen konstanter werden im Abrufen unseres Leistungsvermögens.“ Rüter erwartet „ein hart umkämpftes Spiel.“ Für den TSV geht es zudem darum, „den Anschluss zu halten in der Tabelle. Wir haben den Jungs diese Woche nochmals klar gemacht, dass noch lange nichts entschieden ist und der Zeitpunkt kommen wird, an dem wir uns für unsere Arbeit belohnen. Sonntag müssen erst einmal die Grundtugenden passen. Leidenschaft, Wille und Einsatz.“ Mit einem Sieg könnte man den letzten Tabellenrang und auch generell die Abstiegsränge verlassen.“ Was das Personal angeht, muss man zunächst noch das Abschlusstraining abwarten. Definitiv fehlen werden Oguzhan Zorlu, der verletzt ausfällt, sowie die gelbgesperrten Albert Mehmeti und Nico Zünd.

Auch auf Seiten des SC Hicret ist der Respekt vor dem Gegner groß. „Ich schätze Oerlinghausen stärker als den letzten Tabellenplatz ein“, sagt Coach Mehmet Ertunc. Doch auch die Gäste wollen auf ihren eigenen Stärken achten und „da weitermachen, wo wir zuletzt aufgehört haben. Zuletzt haben wir sehr gute Ergebnisse erzielt.“ Seit sechs Spielen ist der SC Hicret ungeschlagen. Ein 1:1 gegen Wellensiek, Siege in Schloß Holte und beim Gütersloher TV sprechen für die starke Form der Gäste. Entsprechend gilt: „Wir wollen in Oerlinghausen gewinnen, das traue ich uns zu mit Blick auf unserer aktuellen Form.“ Besonders im Sturm ist der SC richtig gut besetzt, Dogan Pamuk gehört mit elf Treffern zu den besten Torjägern der Liga. Dahinter wirbeln die Kreativen Alaadin Nas und Ilhami Karabas, die ebenfalls gut in Form sind. „Hinten stehen wir stabil und vorne machen wir stets unsere Tore“, so Ertunc, der aber warnt: „Oerlinghausen ist keine schlechte Mannschaft, sie haben gute Stürmer.“ Der SC Hicret Bielefeld kann am Sonntag in Bestbesetzung antreten. Mehmet Ertunc ist „optimistisch.“

Juan De Cruz Pujades pfeift das Spiel um 14.30 Uhr an.

 

SC Bielefeld 04/26 vs. TBV Lemgo

(ab). SCB-Co-Trainer Michael Wöhrmann hat großen Respekt vor dem kommenden Gegner: „Lemgo ist vom Potential her eine sehr gute Mannschaft. Mit Abou, Celik, Hett und anderen haben sie eine überragende individuelle Qualität.“ So erwartet Wöhrmann „ein Spiel auf Augenhöhe.“ Für den SCB ist es ein sehr wichtiges Spiel, denn: „Wir wollen nach dem Spiel vor Lemgo stehen, vor der Winterpause noch die nötigen Punkte holen um genügend Abstand zur Abstiegszone zu haben.“ Dafür gilt aber, „in der Defensive hochkonzentriert zu Werke zu gehen.“ Nachdem man am Sonntag ein 0:4 gegen Steinhagen kassierte, gab es intensive Gespräche, um das Spiel aufzubereiten. Und generell wurde „die Trainingswoche sehr intensiv gestaltet.“ Verzichten müssen die Gastgeber auf Zaremba, Aygeman, Teubler und Gojowczyk.

Für Ulas Tokdemir ist der SCB eine Mannschaft, „die letzte Saison gute Rolle gespielt hat, diese Saison aber ein bisschen hinter ihren Erwartungen spielt. Sie haben letzte Woche auch verloren.“ Doch dem schenkt der sportliche Leiter keine große Beachtung, denn: „Wenn man sich die Ergebnisse der Liga anschaut, dann sind nur ein, zwei Teams einigermaßen konstant, in den restlichen Partien ist alles offen, jeder kann jeden schlagen, das ist tagesformabhängig, da gilt es die richtige Mentalität auf den Platz zu bringen.“ Was seine Mannschaft betrifft hofft Tokdemir, dass der 7:2-Sieg gegen SuK Canlar Bielefeld am Sonntag „Kräfte freisetzt, um die nächsten Wochen zielstrebig Tore zu erzielen und die Spiele siegreich zu gestalten.“ Aber erst das Spiel am Sonntag wird zeigen, „ob man das genauso zeigen und bei einer schweren Auswärtsaufgabe Punkte holen kann.“ Personell gibt es nur kleinere Änderungen. Zalem Özmen fehlt gelbgesperrt, dafür kehrt Dennis Dinkelborg in den Kader zurück. Das Ziel des TBV: „Was Zählbares aus Bielefeld mitnehmen.“

Lennart Franzrahe aus dem Kreis Lübbecke pfeift das Spiel um 15.00 Uhr an.

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