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Kreisliga A Detmold

Vorberichte 18. Spieltag 18/19 A Detmold

Der Hauptgang ist fertig. A Detmold hat den 18. Spieltag im Angebot, serviert ganz feine Fußball-Kost. Lippe-Kick macht es schmackhaft.

Skarupke-Männer vor Härtetest

 

Kreisliga A Detmold (hk). Fußball, wie liebe ich dich. In dieser Spielzeit scheint es – ähnlich wie in der Bundesliga – auch in der Vorzeige-Liga im Detmolder Kreisfußball, auf einen spannenden Titelkampf hinauszulaufen. Zwischen dem Spitzenreiter TuS WE Lügde und der viertplatzierten SG Hiddesen/Heidenoldendorf sind es nur marginale fünf Punkte Differenz. Bei der Drei-Punkte-Regel ist ein Aufholen folglich kein Hexenwerk. Auch die SG Kachtenhausen/Helpup atmet nach dem 2:1-Heimsieg zuletzt über den SC Türkgücü Detmold wieder frisch, fröhlich und frei. Diesmal geht es für das Heidorn/Horstkötter-Team auf den Kunstrasenplatz nach Heiligenkirchen. By the way: Habt ihr noch Kapazitäten für ein Spitzenspiel frei? Wir hätten da was mit dem Aufeinandertreffen zwischen dem Primus aus Lügde und dem gierigen Jäger SuS Pivitsheide.

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

SuS Lage vs. SV Diestelbruch/Mosebeck

(hk). Keinen Wettbewerbsvorteil erkennt Lage-Coach Christian Martens mit Blick auf den Kunstrasenplatz am Werre-Anger, kennt der SV Diestelbruch/Mosebeck bekanntlich diesen Untergrund ebenfalls. Für die Lagenser, die mit dem Messer am Hals nur einen Punkt vor einem Abstiegsplatz rangieren, wäre ein Heimdreier ein wichtiges Signal im Tabellenkeller. Martens ist sich bewusst: „Es ist eine schwierige Aufgabe, aber keine unlösbare.“ Die Leistungen und Resultate in den letzten Wochen haben ihm ganz und gar nicht gefallen, doch es ist etwas passiert, was zu einer Verbesserung führen könnte: „Es gab mit einigen Spielern eine Aussprache, die nun voll motiviert wieder angreifen wollen. Im Training spürt man, dass die Jungs den Abstiegskampf voll angenommen haben und sich aus dieser Schlinge befreien wollen“, können die Zuckerstädter dies vor heimischer Kulisse gegen den keineswegs unbesiegbaren Tabellensiebten beweisen. Bei 61 Gegentoren ist die Abwehrreihe das Sorgenkind der Lagenser. Nils Heuer kann nicht bei der Stabilisierung helfen, fehlt auf jeden Fall. Nach dem derzeitigen Stand wird dies wohl auch Alexander Nickel, der geschwächt ist. „Es bekommt der ein oder andere eine Chance, sich zu beweisen“, sagt Martens bei Lippe-Kick und wünscht sich: „Wir wollen vor allem nach den Angriffen schneller umschalten und aggressiv zu Werke gehen.“ Hermann Bargen fällt weiterhin aus. Ob Andrej Pyrlitesku mitwirkt, weiß Martens noch nicht.

Eine Bitte hat Diestelbruch/Mosebeck Co-Trainer Lennart Rethmeier an sein Team: „Wir wollen uns vor der Winterpause nochmal von der besseren Seite präsentieren. Gerade nach dem doch sehr enttäuschenden Spiel gegen Heiden“, liegt ihm die verdiente 0:3-Pleite noch unangenehm im Magen. Die Personalsituation gestaltet sich in den abschließenden beiden Spielen im Fußball als desaströs. Dies ist auch der Grund, warum Rethmeier beim besten Willen keine seriösen Angaben zur Personalsituation machen kann.

Wolfgang Lenger ist der Spielleiter ab 14.30 Uhr in Lage.

 

RSV Hörste vs. Blomberger SV

(ab). Aufsteiger gegen Absteiger, von der Warte aus eine klare Sache. Doch so einfach ist es im Fußball nicht. Der RSV Hörste hat seine Form wiedergefunden, hat zuletzt zwei Spiele nicht verloren. Der Respekt vor dem kommenden Gegner ist dennoch groß. „Wir treffen auf einen spielerisch starken Gegner, der sehr gut kombiniert“, meint RSV-Kicker Kevin Leps, der den BSV „weiter oben in der Tabelle eingeschätzt“ hätte. „Sie spielen wahrscheinlich auch unter ihren Erwartungen“, so seine Vermutung. Der RSV will in seinem Heimspiel „natürlich den Schwung aus den letzten Partien mitnehmen und mit Leidenschaft und Kampf zum Erfolg kommen.“ Das Wetter macht dem RSV aber allmählich einen Strich durch die Spielvorbereitung: „Diese Woche konnten wir nicht entsprechend trainieren. Da unser Platz so langsam den Geist aufgibt haben wir ihn ein wenig geschont.“ Zur personellen Situation kann Leps nicht viel sagen, dafür aber, dass er und seine Mitspieler „alles in die Waagschale legen werden, um die Punkte bei uns zu behalten.“

Da der RSV Hörste „die letzten beiden Spiele nicht verloren“ hat, wird der Gast aus Blomberg „Hörste, wie aber jeden Gegner, mit dem nötigen Respekt begegnen.“ Die Favoritenrolle nehmen die Nelkenstädter „aufgrund der Tabellenstände an“, so Mike Winkler, für den das aber „nicht ausschlaggebend“ ist. Für ihn gilt: „Auf dem womöglich tiefen Geläuf wird Hörste alles in die Waagschale werfen, um wichtige Punkte im engen, unteren Drittel zu sammeln, darauf müssen wir uns einstellen.“ Und Winkler weiß: „Sollten wir unser Spiel umsetzen, defensiv die nötige Sicherheit und offensiv unsere Chancen nutzen, rechnen wir uns zumindest einen Punkt aus.“ Der Blomberger SV muss am Sonntag Keeper Reuter ersetzen, Retzlaff, Johnson und Stirz könnten ausfallen, „ein Einsatz entscheidet sich wohl erst direkt vor dem Spiel.“

Christoph Hagedorn hat ab 14.30 Uhr die Spielleitung.

 

SC Türkgücü Detmold vs. Post TSV Detmold II

(hk). „Ein Spiel, in dem der Gegner uns alles abfordern wird“, möchte sich Türkgücü-Spielertrainer Erhan Eksioglu keiner falschen Illusion hingeben. Gegen den Tabellenvorletzten ist die Anspruchshaltung für den Sportclub klar: „Wir wollen und müssen zuhause die volle Ausbeute einsacken. Wir sind gut vorbereitet und werden auch unsere komplette Kraft und Stärken über die 90 Minuten einsetzen“, um die Postler auf dann sechs Punkte zu distanzieren. Einfach wird diese Aufgabe gegen den Stadtrivalen keineswegs, glaubt Eksioglu. Immerhin habe doch die Post TSV-Reserve „gute Spieler in den Reihen.“ Dennoch spielt man auf dem eigenen Platz „und werden mit dem Rückenwind unserer Fans alles geben“, soll der zwölfte Mann für die wichtige Unterstützung sorgen. Positiv: Gökhan Ak und Yasin Karaman geben ihr Comeback. Auf Erdem Cömert, Sefa Sahin, Ahmet Firinci, Aykut Firinci, Abdülhamid Köse und Bünyamin Cinar kann aber weiterhin nicht gebaut werden. Aus dem Negativstrudel möchten sich die Postler ziehen, haben sie ihre letzten drei Spiele allesamt verloren, dabei 13 Gegentore kassiert, dabei nur zwei erzielt.

Sascha Kreye ist der Leiter dieser Begegnung um 14.30 Uhr auf Rasenplatz im Schulzentrum Mitte.

 

SG Brakelsiek/Wöbbel vs. TuS Horn-Bad Meinberg Spiel fällt aus

(ab). SG-Coach Falk Weskamp ist sehr erfreut vor dem Duell mit dem TuS Horn-Bad Meinberg. Der Grund: „Die personelle Situation ist eigentlich endlich mal entspannt. Wir haben 16 Leute zur Verfügung.“ Davon konnte lange nicht mehr die Rede sein, entsprechend geht man guten Mutes in das Spiel. Weskamp erwartet „ein intensives Spiel und auch den TuS erwarte ich anders als im Hinspiel.“ Dieses endete mit einem 2:2, der Coach geht davon aus, dass „jeder seine Lehren aus dem 2:2 gezogen haben und versuchen wird, es besser zu machen.“

Richard Soethe hat „eigentlich gute Erinnerungen an Brakelsiek, denn das Hinspiel konnten wir Unentschieden gestalten und zum Trainer Falk Weskamp habe ich eine gute Beziehung, da ich ihn in Nieheim in der A-Jugend schon einmal trainiert habe.“ Für Sonntag gilt aber, dass man TuS nur auf sich selbst schaut und versuchen wird, „ein ähnliches Ergebnis erzielen zu können und für Sonntag ein schlagkräftiges Team auf die Beine zu bekommen.“ Eine gezielte Vorbereitung auf das Spiel konnte aufgrund vieler verletzter und kranker Spieler nicht stattfinden. „Das ist das Problem eines kleinen Kaders“, hadert Soethe. Für Sonntag ist er aber guter Hoffnung, „dass der eine oder andere Kranke wenigstens wieder fit wird.“ Mit Verletzungen plagen sich Marco Bovino, Gökhan Cabuk, Chris Capelle und Sergio Frey rum, Can Ünal ist privat verhindert, Niklas Bohlmann wegen seinem Studium. Die Hoffnung ruhen auf Chris Capelle, den man „wenigstens noch wieder soweit hinbekommen“ will, „dass ein Kurzeinsatz möglich ist.“

Jochen Diederich leitet die Partie, um 14.30 Uhr ist Anstoß.

 

TSV Rischenau vs. FC Fortuna Schlangen

(hk). Klare Kante zeigt TSV Rischenau-Manager Sebastian Tunke stets, wenn er über die lippische Fußball-Szene spricht. Trotz Teams wie Lügde, Pivitsheide und Hiddesen/Heidenoldendorf ist für ihn klar: „Aus meiner Sicht kommt die beste Mannschaft der Liga. Der Respekt ist da“, gibt Tunke hier ein Versprechen ab. Bereits im Hinspiel haben die offensivfreudigen Rischenauer ihre Angriffspower bewiesen, sich einige Abschlussaktionen herausgespielt. Der entscheidende Unterschied soll bitteschön diesmal realisiert werden: „Wenn wir diese diesmal nutzen können, ist mit etwas Glück ein Punktgewinn drin“, zeigt er sich hier zuversichtlich. Im Defensivbereich müssen die Rischenauer aber eine durchgehende Wachsamkeit zeigen. Diese Bewährungsprobe lässt bei Tunke die Spannung steigen: „Ein Spiel, auf das man sich immer freut, sich mit den Besten zu messen. Die Jungs hatten eine gute Trainingswoche. Wir freuen uns drauf“, wird man sehen, inwieweit dies auch auf dem Spielfeld erkennbar wird.

Im Team von Fortuna-Coach Uwe Hohnhold ist die Personalsituation weiterhin angespannt. Zwei Kicker sind in der Vorwoche noch krank gewesen. Abzuwarten bleibt, ob das Duo wieder einsatzfähig ist. Sven Gerbsch vom Schlänger Vorstand weiß zu berichten: „Rischenau ist gut drauf zur Zeit. Es wird ein schweres Spiel gegen einen guten Gegner, der uns alles abverlangen wird auf eigenem Platz.“ Daher wird der treffsichere Tabellenzweite unter allen Umständen über die volle Spielzeit konzentriert spielen, „um etwas mitzunehmen“, wäre dies voll und ganz nach dem Gusto von Gerbsch.

Udo Ferentschik ist der Schiedsrichter ab 14.30 Uhr auf dem Naturrasenplatz in Rischenau.

 

TuS WE Lügde vs. SuS Pivitsheide

(hk). Was für ein fantastisches Spiel erwartet die Zuschauer am Sonntag um 14.30 Uhr auf der Emmerkampfbahn Lügde. Michael Joyce ist der Spielleiter für diese Partie des Spitzenreiters gegen den Dritten. Die favorisierten Hausherren können im Vergleich zum 7:3-Sieg beim SuS Lage auf den identischen Kader setzen. Doll: Fabian Deppe gibt sein Comeback nach verletzungsbedingter Abstinenz. Die personellen Auswahlmöglichkeiten sind also edel für die Westfälische Eiche, die mit einem „echten Spitzenspiel“ laut Coach Andreas Hoffmann rechnen. Die gespaltene Zunge offenbart er mit dieser Aussage keineswegs, könnten die Pivitker doch mit einem Auswärtscoup punktemäßig gleichziehen. Dass seine Jungs vollauf gefordert werden, das weiß Hoffmann nur allzu gut, prognostiziert er doch im Lippe-Kick-Gespräch: „Pivitsheide hat diese Saison bislang sehr konstant gespielt und sie werden uns kämpferisch sowie spielerisch alles abverlangen.“ Dennoch hat man sich die volle Punktzahl als Zielsetzung gesteckt. Andreas Hoffmann kennt auch schon den Erfolgspfad: „Bringen wir eine Top-Leistung, dann werden wir den Sieg holen.“

Doktor Daniel Wichmann fühlt mit dem Handrücken kurz die Stirn seiner Mitspieler und gibt als erste Diagnose ab: „Am Sonntag ist es für uns natürlich ein absolutes Spitzenspiel und dementsprechend heiß sind wir auf das Spiel in Lügde“, mag man den Skarupke-Männern zurufen: Heißes Herz ist ok, aber der Kopf muss bitte kühl bleiben in solch einem Spiel. Mit Niederlagen kennen sich die Pivitker in dieser Spielzeit nicht so gut aus, neben den SF BHK hat einzig Lügde ihnen dieses seltene Erlebnis im Hinspiel zugefügt. Deshalb weiß der stets akkurate Wichmann: „Da ist für uns noch eine Rechnung offen“, soll diese nun beglichen werden. Intensive Einheiten wurden unterhalb der Woche exerziert, um sich explizit auf das gegnerische Spiel einzuschwören. Schließlich berichtet auch Wichmann voller Respekt über den Gegner: „Lügde spielt ja nicht erst seit gestern guten Fußball. Starke Einzelspieler, aber auch ein geschlossenes Team stehen da auf und neben dem Platz. Auch der Coach macht einen guten Job, hat die Mannschaft nochmal weiter nach vorne gebracht. Eine total sympathische Truppe, aber da es am Sonntag um drei Punkte geht, sind die Sympathien doch nur begrenzt“, geht es auf dem Spielfeld doch um einiges. Der Schwierigkeitsgrad ist aber in der Osterräderstadt enorm, ist sich Wichmann bewusst: „Wir wissen, dass man in Lügde nur schwer die Punkte einholen kann. Da muss am Sonntag alles bei uns stimmen.“ Dennoch hat SuS bis dato eine wirklich starke Spielzeit absolviert, möchte diese Stärke auch bei diesem Härtetest demonstrieren und definitiv Zuwachs für das Punktekonto erspielen. Das Spiel besitzt schließlich eine vorentscheidende Bedeutung, würde Lügde bei einem Sieg bis auf sechs Zähler davonziehen. Im anderen Fall wären sie vom Punktestand auf Augenhöhe. Deshalb konstatiert Wichmann: „Für beide Mannschaften also ein wichtiges Spiel. Wir haben im Hinspiel in der zweiten Halbzeit gezeigt, wie man Lügde bespielen muss“, gab es damals dennoch eine 0:2-Niederlage. Trotzdem möchten sie an die Vorstellung aus dem Hinspiel anknüpfen und die begangenen Fehler zugleich abstellen. Bis auf Samuel Töws, Artur Lobas und Marian Schulz kann Coach Carsten Skarupke in Bestbesetzung antreten. Doktor Wichmann gibt auch die Enddiagnose: „Wir brennen auf das Spiel!“

 

SG Hiddesen/Heidenoldendorf vs. TuRa Heiden

(hk). Gegen den TuRa Heiden ist es für Hiddesen/Heidenoldendorf-Coach Markus Rüschenpöhler kein Spiel wie jedes andere. Unter dem heutigen Coach Thorsten Geffers sammelte er Bezirksliga-Erfahrung mit Heiden. Zuletzt hat sich die Spielgemeinschaft nicht mit Ruhm beim Schlusslicht und Namensvetter aus Kachtenhausen/Helpup bekleckert, gewann dort mit 2:1. Jetzt erwartet er eine komplizierte Aufgabe gegen seinen Ex-Verein, hat der Turn- und Rasensportverein doch zuletzt zweimal in Serie mit 3:0 gewonnen, belegen in Summe mit 23 Zählern den achten Platz. Eine Überraschung stellt für Rüschenpöhler der 3:0-Erfolg beim SV Diestelbruch/Mosebeck dar. Auch die knappe 2:3-Niederlage gegen Fortuna Schlangen hat bei ihm für Respekt gesorgt. Deshalb: „Uns erwartet ein starker Gegner, der in guter Form ist, uns sehr viel abverlangen wird – vor allem läuferisch und kämpferisch“, sagt der Trainer aus Hiddesen/Heidenoldendorf voraus. Als Allheilmittel, um die Heidener fußlahm zu machen, möchte die SG ihre fußballerischen Stärken einsetzen. Vielleicht hat der Tabellenvierte den Fußball-Gott verärgert. Warum? Zum siebten Mal in Serie spielt man gegen eine Mannschaft, die einen Lauf hat. So hat der jeweilige Gegner mindestens die letzten beiden Spiele nicht verloren, was zumindest der Anfang eines Laufs ist. Rüschenpöhler schmunzelt und beweist seine Vielsprachigkeit: „Das ist echt crazy irgendwie. Aber damit müssen wir leben“, möchte er dagegen jetzt nicht klagen. Markus Rüschenpöhler möchte nicht unerwähnt lassen, dass mit Geffers immerhin der Aufstiegstrainer der SG Hiddesen/Heidenoldendorf dort aktiv ist, führte er die Spielgemeinschaft doch 2016 in die A-Klasse. Für Rüschenpöhler spielt dies aber keine allzu große Rolle, weil: „Viele Spieler aus unserer Startformation haben nicht unter Geffers gespielt.“ Gegen die Naturrasentruppe möchte die SG auf dem heimischen Kunstrasen in Heidenoldendorf die Favoritenrolle mit Leben ausfüllen. Eine Zwischendiagnose vom Coach der Gastgeber: „Ich habe schon das Gefühl, dass der eine oder andere ein wenig auf dem Zahnfleisch geht. Wir sehnen uns die Pause herbei, wollen uns aber noch einmal aufraffen, um eine tolle Hinrunde toll abzuschließen.“ Bitter für die Hausherren: Zwei wichtige Stammkräfte aus der Hinserie fallen aus. Dafür kehrt Alexander Schreckenbach nach seiner Ampelkarten-Pause wieder zurück. Auch der zuletzt etwas länger pausierende Ball-Magnet Steffen Hinder ist wieder mit von der Partie. „Zwei erfahrene Spieler, die uns guttun“, gefällt dieses Comeback Rüschenpöhler sehr. In grenzenlose Euphorie gerät er nicht, als er von Lippe-Kick zu einer Stellungnahme zur Kadersituation gebeten wird. „Es sieht so mittelprächtig aus“, will er dies aber nicht als mögliche Ausrede verwenden. Dennoch: „Ich erwarte ein wirklich schweres Spiel, hoffe, dass wir uns durchsetzen und drei weitere Punkte auf der Habenseite haben“, so der Wunsch vom ehemaligen Abwehr-Haudegen mit überkreislicher Erfahrung.

Justin Grob wird mit einem lauten Pfiff ab 14.30 Uhr die Begegnung auf dem Kunstrasenplatz am Niedernfeldweg in Heidenoldendorf eröffnen.

 

SF Berlebeck/Heiligenkirchen vs. SG Kachtenhausen/Helpup

(hk). Im finalen Heimspiel 2018 gegen die SG Kachtenhausen/Helpup hofft Matthias Kuhlmann auf eine konstant gute Vorstellung seiner Mannschaft. Im Hinspiel gab es beim 3:2-Auswärtssieg von BHK ein Licht- und Schattenspiel. Sonntag wäre es ganz nach dem Geschmack von Kuhlmann, wenn seine Mannschaft, immerhin Tabellensechster der A Detmold, es gegen die Spielgemeinschaft nun eindeutiger gestaltet. Aufgefallen ist dem Sportfreunde-Obmann, dass sich der Tabellenletzte nach dem Abgang von Coach Manuel Roßblatt gefangen hat, was sich zumindest rudimentär in der Punktevergabe niederschlägt. In den letzten fünf Spielen gab es drei Duelle mit Mannschaften aus der oberen Etage der Liga, haben diese allesamt als Verlierer beenden müssen, dennoch einen harten Kampf geliefert und nur knapp verloren. Gegen den TuS Horn-Bad Meinberg hat die Spielgemeinschaft Remis gespielt in einem Wochentagsspiel und gegen den SC Türkgücü Detmold mit 2:1 gewonnen. Diese Leistungen und auch Resultate bestärken Kuhlmann in seiner Annahme, dass das Spiel gegen das Heidorn-Team „kein Selbstläufer“ wird, sich die Haferbach-Jungs doch „gefangen haben.“ Der potentielle Schlüssel zum Erfolg: „Wir müssen hochkonzentriert sein, so spielen, wie wir es auch gegen die Spitzenteams gemacht haben und dann hoffentlich am Sonntag die 30 Punkte vollmachen“, wäre dies ganz im Sinne von Kuhlmann und der Sportfreunde. Die langzeitverletzten Reinsch, Kersting, Max Schnitzlerling, Rottmann und Stellmach spielen auf keinen Fall mit. Bei den angeschlagenen Akteuren wird es erst kurzfristig Klarheit geben.

Seine persönliche Ur-Aufführung erlebt Kachtenhausen/Helpup-Interimstrainer Christoph Heidorn, der im Hinspiel noch nicht bei der SG K/H gekickt hat. Davor hat er beim damaligen TuS Helpup nur Lemgoer A-Ligaluft geschnuppert. Was ihn durchaus zufrieden macht: „Aus meiner Sicht sind wir derzeit gut drauf, die Trainingsbeteiligung ist gut und die Jungs ziehen ordentlich mit“, ist dies doch die Basis für den Erfolg, weshalb er durchaus zuversichtlich kundtut: „Somit geht sicherlich was!“ Ein wichtiger Aspekt, warum die Leistungskurve wieder deutlich nach oben zeigt, ist die Tatsache, dass die Spieler wieder mannschaftlich geschlossen auftreten, auch den Mannschaftsraum im Keller am Helpuper Sportplatz wieder zum lustigen Beisammensein nutzen. Teambuilding lautet hier das Sprichwort. Heidorn freut sich, dass die Mannschaft diese Möglichkeiten wahrnimmt. Das Personalkarussell dreht sich weiter. Abwehrspieler Sebastian Nord fällt aus, Kai Wesselmann gibt sein Comeback. Ob Schmale und Leuchtmann mitspielen können, steht aktuell noch in den Sternen. Einen juvenilen Neuzugang darf Christoph Heidorn begrüßen, verrät er doch Lippe-Kick: „Neu dabei ist Phil Pannhorst. Ein Torhüter aus der A-Jugend, der wieder „Bock“ hat. Darüber freuen wir uns besonders. Mit Fichna, Rehm und Hoffmann hatten wir bereits drei gesellige Jugendliche dabei“, besticht der derzeitige Kader mit einer ausgesprochenen Jugendlichkeit. Die Marschroute ist klar: „Spielerisch werden wir wieder aus einer sicheren Defensive agieren.“ Dazu ist im Übungsbetrieb unter der Woche viel Torschusstraining exerziert worden, damit die suboptimale Treffer-Quote eine Steigerung erfährt.

An der Pfeife ab 14.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Hohlen Weg: Imdat Yumusak.

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