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Kreisliga A Detmold

Vorberichte 19. Spieltag 18/19 A Detmold

Fünf Spiele finden statt, aber das große Spitzenspiel überstrahlt alles. Wir machen euch mal Appetit auf den letzten Spieltag vor der Winterpause.

Showdown auf dem Rennekamp

 

Kreisliga A Detmold (hk). Das große Spitzenspiel steigt am Samstag auf dem Schlänger Rennekamp, wenn der Tabellenzweite FC Fortuna Schlangen den einen Zähler besser platzierten Krösus TuS WE Lügde ganz herzlich begrüßt. Die SG Hiddesen/Heidenoldendorf könnte zeitgleich mit einem Sieg in Diestelbruch der lachende Dritte sein, ist es aber nicht. Wegen des Pokalendspiels der Hiddeser A-Jugend gegen den SV Eintracht Jerxen/Orbke hat die Spielgemeinschaft angefragt, vom SV Di-Mo einen positiven Bescheid erhalten. Auch zwei weitere Teams gehen frühzeitig in die Winterpause. Da ein SC Türkgücü Detmold-Akteur heiratet, wird das SC-Spiel gegen die SG Brakelsiek/Wöbbel verlegt. Auch das Spiel zwischen Blomberg und dem Post TSV Detmold II fällt aus. Im Süden der Tabelle bietet sich derweil für das Schlusslicht SG Kachtenhausen/Helpup die herausragende Option, mit einem Derbysieg gegen den RSV Hörste wieder Anschluss an die Rettungsplätze aufzunehmen. Es ist also angerichtet am Samstag.

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

TuS Horn-Bad Meinberg vs. TSV Rischenau

(hk). Das 1:5 aus dem Hinspiel vor gut fünf Wochen möchte TuS-Trainer Richard Soethe am liebsten aus seinem Gedächtnis streichen, urteilt er doch via Lippe-Kick: „Eigentlich habe ich keine guten Erinnerungen an das Hinspiel, denn im Hinspiel konnten wir nicht an unsere Leistungen aus den Spielen davor anknüpfen.“ Einen Silberstreif am Horizont gibt es aber trotzdem für die Kurstädter: „Die Trainingseinheiten fanden diese Woche unter guter Beteiligung statt“, so die freudige Erkenntnis. Aber Obacht: Verletzungsbedingt fallen Marco Bovino, Gökhan Cabuk und Sergio Frey aus. Niklas Bohlmann ist erkrankt. Mete Akyazi kann aus privaten Gründen nicht mitwirken. Soethes Hoffnung vor dem finalen Spiel: „Ich hoffe, dass wir vor der Winterpause noch ein Erfolgserlebnis einfahren können und uns so eine ruhige Hallensaison bescheren.“ Beim Gegner ist ihm aufgefallen: „Rischenau hat sich nach schlechtem Start mittlerweile durch ihre Geschlossenheit wieder gefangen und zuletzt gut Punkte gesammelt.“

Den Opener dieser 19. Runde macht das Spiel zwischen dem TuS Horn-Bad Meinberg und dem TSV Rischenau, was bereits um 14.30 Uhr angepfiffen wird. Beide Teams liegen punktgleich mit 19 Zählern im Mittelfeld der Spielklasse, haben sich bereits einen kleinen Bonus auf die Abstiegsränge erspielt. Deshalb ist die Prognose von TSV-Obmann Sebastian Tunke keineswegs tollkühn, wenn er sagt: „Ich erwarte ein enges, umkämpftes Spiel. Kleinigkeiten werden entscheiden“ Beim deutlichen Sieg vor heimischer Kulisse im Hinspiel attestiert Tunke seinen Spielern die „beste Saisonleistung“, aber er hat auch noch nicht aus seinem Gedächtnis gestrichen: „In dem abgebrochenen Spiel vorher lagen wir aber zurück und hatten es schwer.“

Florian Engelke leitet die Begegnung ab 14.30 Uhr im Waldstadion Bad Meinberg.

 

SG Kachtenhausen/Helpup vs. RSV Hörste

(hk). Sein Büßergewand trägt der gelbgesperrte René Pook. Fichna und Pieper sind angeschlagen, weshalb die Zeit gegen deren Einsatzmöglichkeit unnachgiebig tickt. Kachtenhausen/Helpup-Interimstrainer Christoph Heidorn gibt bei Lippe-Kick zu Protokoll: „In Hörste habe ich das zweite Spiel von den Jungs in der Saison gesehen. Das Spiel lief in den letzten Minuten katastrophal ab. Komplett ‚eingeschlafen‘“, ist diese Begegnung nach Heidorns Dafürhalten unverdient hoch mit 1:5 verloren worden. Das Entscheidende: „Hörste war an dem Tag nicht gut, aber wir noch viel, viel schlechter, dann kamen die letzten Minuten“, in denen es Gegentore in Hülle und Fülle gehagelt hat. Nach der Partie ist Roßblatt voller Frustration gewesen, weshalb er Pascal Schmale und Heidorn zum Comeback überredete. Die jüngst erlittene Niederlage bei den Sportfreunden Berlebeck/Heiligenkirchen bezeichnet Heidorn als „einen Rückschritt.“ Seine Wünsche, die er mit diesem Nachbarschaftsderby verbindet: „Ich hoffe, dass die Jungs eine Reaktion zeigen. Wir haben uns trotz der Witterung gut bewegt“, ist dies doch ein Hoffnungsschimmer.

Auch RSV Hörste-Kicker Kevin Leps stimmt seinem Vorredner zu, dass das Hinspiel mit „ein, zwei Toren zu hoch ausgefallen ist.“ Der grundsätzliche Respekt vor den Fähigkeiten des Nachbarvereins ist vorhanden, berichtet der Hörster doch: „Kachtenhausen/Helpup ist immer schwer zu bespielen.“ Mit Blick auf Jörg Horstkötter berichtet Leps im Lippe-Kick-Gespräch: „Sie haben einen neuen Trainer, der sehr bekannt ist im lippischen Fußball.“ Man möchte nur auf sich schauen, erkennt man in diesem Spiel doch auch die Chance, mit einem Auswärtssieg bis auf zwölf Zähler vom Tabellenletzten davonzuziehen. Mit einer geschlossenen Spielweise soll der Erfolg eingefahren werden, verfolgt Leps doch auch ein Ziel: „Wir wollen beruhigt in die Feiertage gehen.“ Und: „Wir wollen zeigen, dass sie keine Chance haben werden!“ Mattias und Martin Dick aber auch Daniel Schaad fehlen.

Gregorio Voce ist um 17.00 Uhr der Spielleiter auf dem Rasenplatz in Kachtenhausen.

 

TuRa Heiden vs. SF Berlebeck/Heiligenkirchen

(hk). Gut unterwegs im bisherigen Saisonverlauf ist der Turn- und Rasensportverein aus Heiden, der 23 Punkte in 18 Partien ergattert hat, was gleichbedeutend mit dem achten Tabellenplatz ist. Bei den Sportfreunden Berlebeck/Heiligenkirchen ist die Vorfreude enorm, dass mit dieser Partie die Freiluftserie in diesem Jahr beendet ist und die mit Blick auf die Temperaturen deutlich angenehmere Halle der zukünftige Ort sportlicher Aktivitäten sein wird. Mit dem fünften Tabellenplatz und 30 Zählern möchte Kuhlmann „nicht meckern.“ Dass es auf der Rotenbergkampfbahn in Heiden schwierig werden wird, liegt für den Obmann in der Natur der Sache, denn: „Die sind immer heiß und bissig, gerade vor heimischer Kulisse.“ Einzig bei der 0:2-Niederlage beim Blomberger SV haben die Sportfreunde etwas geschwächelt, ansonsten aber zuletzt konstant und fleißig gepunktet. Gut liest sich die Personalsituation bei BHK. Einzig Florian Kersting fehlt weiter langzeitverletzt. „Wir hoffen, dass wir eine aus dem Vollen schöpfende Top-Truppe aufbieten können und dementsprechend punkten“, so Kuhlmann abschließend.

Der Spielleiter auf dem Naturrasenplatz: Sebastian Fischer.

 

SuS Pivitsheide vs. SuS Lage

(hk). Die eindeutige Marschroute gibt SuS Pivitsheide-Abwehrmann Andre Selse vor dem Aufeinandertreffen mit dem Namensvetter aus Lage aus: „Wir wollen Samstag die in Summe gute erste Saisonhälfte mit einem positiven Ergebnis beenden.“ Schwer wie Blei liegt ihm die vermaledeite Leistung beim 0:5-Debakel in Lügde im Magen. Selse möchte den Anschlusszug Richtung Spitze nicht verpassen. Er gibt via Lippe-Kick zu bedenken: „Lage ist und war immer ein unangenehmer Gegner und die Spiele sind auch immer eng umkämpft, aber gerade zu Hause sollten wir hier möglich selbstbewusst auftreten, um die drei Punkte am Platz zu behalten.“

Die Pivitsheider sieht Lage-Coach Christian Martens in der klaren Favoritenposition, haben diese doch „eine starke Hinserie gespielt.“ Beim 1:3 im Hinspiel hat Martens die Pivitker keineswegs als „hochüberlegen“ bewertet, macht ihm doch das achtbare 4:4 gegen den SV Diestelbruch/Mosebeck Mut, denn: „Wir haben auch in der letzten Woche gezeigt, dass wir Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel ärgern können und müssen. Denn wir wollen nicht auf einem Abstiegsplatz überwintern und alles nochmal raushauen“, soll doch das Weihnachtsfest nicht mit sorgenvoller Miene begangen werden. Die Platzverhältnisse jagen ihm keine Angst ein, unterstreicht Martens doch via Lippe-Kick: „Auf Asche bedeutet für uns keinen Nachteil, jeder weiß, wie stark wir dort letzte Saison waren.“ Nach dem aktuellen Stand werden sämtliche Lagenser einsatzfähig sein. Ein kleines Wagnis bleibt aber: „Einige müssen das noch mit der Arbeitsstelle abklären.“

An der Pfeife ab 17.00 Uhr auf dem Ascheplatz an der Hebbelstraße: Robin Escher.

 

FC Fortuna Schlangen vs. TuS WE Lügde

(hk). Schlangen-Offensiv-Virtuose Arne Seehrich lässt kurz Revue passieren, wenn er meint: „Gegen Lügde waren es immer enge und spannende Spiele. Sie haben eine sehr gute und vor allem körperlich robuste Truppe“, möchte er ganz bewusst in diesem Spiel keinen echten Favoriten ausfindig machen. Das entscheidende Indiz, was über Wohl und Wehe entscheidet: „Es wird auf die Tagesform ankommen und zum anderen, wer sich besser auf den Gegner einstellt.“ Was Hoffnung bereitet: Trotz einer erheblichen Personalnot trotzten die Schlänger der Westfälischen Eiche im ersten Duell ein achtbares 1:1 ab. Am Samstag wird Coach Uwe Hohnhold auch wieder zwei, drei Stammspieler ersetzen müssen. Für Seehrich ist dies aber relativ, weil: „Nichtsdestotrotz wollen wir dem Tabellenführer das Leben schwermachen.“

Beim TuS WE Lügde ist die Brust wieder deutlich breiter geworden nach dem 5:0-Heimsieg über das Spitzenteam SuS Pivitsheide. Im Vergleich zu diesem sportlichen Ausrufezeichen wird die Kadersituation unverändert bleiben. Langzeitverletzt fehlen immer noch Philipp Deppe und Jens Kröger (beide Knieverletzung). Westfälische Eiche-Coach Andreas Hoffmann kündigt an: „Wir gehen mit viel Selbstvertrauen und Vorfreude in das Spitzenspiel, für uns das letzte Spiel des Jahres.“ Seine Mutmaßung: „Wir wissen, dass in so einem Spiel Kleinigkeiten entscheiden und das notwendige Glück notwendig ist, um die drei Punkte zu holen.“ Die Schlänger sieht er auf Augenhöhe befindlich, bescheinigt ihnen zudem eine gewisse Stärke. Dennoch soll die Tabellenführung weiter ausgebaut werden, erklärt Hoffmann doch mit Blick auf die Ausrichtung: „Wir fahren aber definitiv mit dem Ziel des Siegens nach Schlangen.“

Lucas Kamp ist für die Spielleitung verantwortlich.

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