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Kreisliga B2 Lemgo

TuS RW Grastrup/Retzen – Prante und seine Tattoo-Geschichte

Den Lieblingsverein kann man sich auf seinen Körper stechen lassen, nicht aber den Namen der Frauen. Denn merke eins: Der Verein bleibt immer bestehen, doch die Frauen wechseln – zumindest hin und wieder. Dies ist die Quintessenz vom alten Stecher Niklas Prante.

Ein RW-Tattoo als Zeichen der Dankbarkeit

 

Kreisliga B2 Lemgo (hk). Beim TuS RW Grastrup/Retzen-Kicker Niklas Prante geht die Liebe zu seinen Rot-Weißen bis unter die Haut. Er hat sich zwei Tattoos von seinem Herzensverein auf sein größtes Organ für immer verewigen lassen. Die Geschichte dazu erzählt er Lippe-Kick.

Von Henning Klefisch

 

So hat er ganz bewusst dieses Motiv gewählt, da er sein rechtes Bein dem Themengebiet Sport im Allgemeinen und Fußball im Speziellen gewidmet hat. Auf seiner Wade ist ein bekanntes Graffiti von Eintracht Frankfurt sichtbar – ein Bild mit dem DFB-Pokal. Insgesamt soll dies der Auftakt zu einem Motto-Bein werden. Nachdem er selbst bemerkt hat, dass er liebend gerne ein neues Kunstwerk haben möchte, hat er sich nach der herzlichen Aufnahme in den Verein für etwas vom TuS und von Grastrup/Retzen entschieden, „da es auch ein Teil von mir ist“, begründet er nachvollziehbar via Lippe-Kick.

 

„Ich hatte aber Schlimmeres erwartet“

Seine Familie und Freunde hat er mit dieser Entscheidung nicht in den Zustand eines Herzstillstands versetzt, kennen sie ihn doch nur allzu gut. Er gibt aber zu: „Ich habe den Prozess aber auch offen getragen, habe hier und da ein paar Bilder und Videos geschickt von der Zeichnung bis zum Endprodukt. Da wurde dann auch das Motiv klar. Das TuS-Logo in seiner pursten Form, der klassische bis klischeehafte Lorbeerkranz und das alles aufs Schienbein, das man so liebend gerne für Verein und Freunde hinhält“, hat dieses Kunstwerk auch etwas Symbolisches. Rund eine Viertelstunde hat dies gedauert. Von Andy und Johann von Tattoo by Johann in Schötmar hat er dies machen lassen, währenddessen einen gepflegten Smalltalk gehalten. „Das lässt sich super aushalten“, hat Prante registriert, wurde er doch positiv überrascht: „Und schmerzhaft war es nicht sonderlich. Ich hatte aber Schlimmeres erwartet, so direkt aufs Schienbein.“

 

Augen auf bei der Partnerwahl

N. Prante

Wer kennt das nicht? Im Zustand des heftigsten Verliebtseins lässt man den Namen seiner Herzensdame stechen. Diese betrügt einen aber nur wenige Wochen später mit dem besten Freund. Diese mittelprächtige Erinnerung bleibt ein Leben lang. Für Prante würde so etwas aber nicht in die Tüte kommen, erklärt er doch: „Ich würde mir nie den vollen Namen einer Freundin stechen lassen, aber, wenn ich schon so doof wäre, dann auch nie wieder entfernen oder überstechen lassen, weil es ja auch zu einem gehört. Ein Teil der Geschichte quasi.“ Prante ist ein echter Frauenfuchs, weiß er doch, wie die Jagd läuft: „Anders wäre das bei Namen wie Sarah, Lisa, Sophie oder so, da findet man auch schnell mal eine Neue mit dem gleichen Namen, dann ist das nicht so tragisch“, hat Prante in und um Grastrup/Retzen herum dank seines Charmes keine Probleme, eine holde Schönheit zu finden.

 

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