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Kreisliga A Detmold

SV Di-Mo- Mankos– Ausfälle sind nur ein Grund

Vielschichtig ist die Situation rund um den SV Diestelbruch/Mosebeck zu bewerten, der noch nicht so richtig in die Puschen kommt. Lippe-Kick beleuchtet die Situation.

Weber vermisst die Leichtigkeit

 

Kreisliga A Detmold (hk). Es reiften durchaus Träume rund um den Dörenwald. Die Verstärkungen waren schließlich prominent und versprachen eine deutliche Verbesserung der ohnehin schon guten Kaderqualität. Auch oder gerade im Amateurfußball gibt es jedoch einige Unwägbarkeiten. Die Ausfälle trafen den SV Diestelbruch/Mosebeck mit voller Wucht. Chefcoach Sascha Weber erkennt diesbezüglich einen klaren Zusammenhang: „Wir glauben schon, dass unsere durchwachsene Hinrunde unmittelbar mit unseren vielen Ausfällen zu tun hat.“ Platz sieben mit 25 Punkten nach 18 Partien, dies ist eine erklärbare Bilanz.

Von Henning Klefisch

 

Bereits zum Saisonstart muss der SV Di-Mo den Ausfall von wichtigen Leistungsträgern verkraften. Ultimative Leader wie Fabio Hesse (Kreuzbandriss), Martin Rethmeier (Bauchmuskelzerrung), Timo Flecker (Vaterfreuden), Christopher Wessel (Neuer Job), Christian Zimmermann (Stand-By-Spieler) und Jan Goldammer (nach Kreuzbandriss im Aufbau) mussten ersetzt werden. Im ersten Saisonspiel gegen den TuS WE Lügde hat sich zudem noch Spielführer Phillip Herclik bei dieser 1:5-Niederlage einen Bänderriss zugezogen. Die Ausfälle nehmen kein Ende, musste sich doch Simon Jevsovar zeitnah mit Leistenbeschwerden vorzeitig in die Winterpause verabschieden. Weber stellt vielsagend fest: „Er hatte nach vier Spieltagen auch schon sechs Buden auf seinem Konto.“

 

Lernen aus Fehlern

Die mäßig verlaufene Serie aber nur auf die Verletzungsprobleme zu schieben, dies ist doch deutlich zu einfach für die Rot-Weißen, denn Weber, der

S. Weber

als ehrlicher und kritischer Zeitgeist gilt, mahnt an: „Sicherlich fehlte uns in vielen Spielen die Leichtigkeit und Durchschlagskraft vom letzten Jahr. Das entschuldigt aber nicht die viel zu hohe Anzahl an Gegentreffern. Fehler im Spielaufbau oder auch nach Standardsituationen waren der Hauptgrund.“ Diese Defizite sind in den Spielen gegen Großkaliber wie Schlangen, Lügde oder auch Hiddesen/Heidenoldendorf knallhart bestraft worden. Der Di-Mo-Coach hofft auf eine Reaktion: „Nun muss die Mannschaft zeigen, ob sie gewillt ist, diese Fehler abzustellen. Ansonsten werden wir gegen diese Teams weiterhin das Nachsehen haben“, muss der Lerneffekt nun stark ausgeprägt sein.

 

Offen für Ratschläge

Der nigelnagelneue Kunstrasenplatz in Diestelbruch, zweifelsfrei einer der schönsten seiner Art in der Region, scheint Fluch und Segen zugleich zu sein. Zehn Bänderverletzungen sind beim aktuellen Mittelklasseteam aus dem Detmolder Kreis-Oberhaus anzutreffen gewesen. Weber klagt bei Lippe-Kick: „Auch die vielen vorbeugenden Trainingsmethoden durch Stabilisierung und Kräftigungsübungen haben nicht geholfen.“ Dennoch: „Wir sind aber nicht die einzige Mannschaft, die auf Kunstrasen spielt und trainiert. Bei den anderen ist der Krankenstand ja auch nicht so hoch“, möchte man nun aber keineswegs auf einen anderen Platz ausweichen, weil: „Wir sind hier sehr dankbar, dass wir so eine schöne Anlage haben und durchtrainieren können.“ Weber steht jedoch im Kontakt mit anderen Trainern, auch Physiotherapeuten, damit er wichtige Tipps einholt. Die Hoffnung ist eindeutig: „Wir wollen eventuelle Verletzungen vorbeugen.“

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