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Bezirksliga Staffel 3

Vorberichte 19. Spieltag 18/19 Bezirksliga 3

Einmal noch alles raushauen, dann dürfen auch Detmold und Horn in die wohlverdiente Winterpause. Beide Teams sind auswärts gefordert.

Welche Reaktion zeigt Detmold? – Horn zu Gast in Borgentreich

Bezirksliga 3 (ab). Für den Post TSV Detmold und den TSV Horn geht es am Sonntag letztmalig in diesem Jahr um drei Punkte. Nach der Niederlage gegen Neuenbeken haben die Residenzler auch diesmal eine schwere Aufgabe vor der Brust. Man ist beim Tabellenzweiten und Aufstiegsfavoriten FC Nieheim zu Gast, sofern das Wetter dem Spiel keinen Strich durch die Rechnung macht. Die Befürchtung gibt es für das Gastspiel des TSV Horn beim VfR Borgentreich nicht, denn beim VfR wird auf Kunstrasen gespielt. Seit Donnerstag wieder Tabellenführer ist der SCV Neuenbeken, der am Donnerstag bereits mit 1:0 gegen den TSC Steinheim gewann. Nieheim kann am Sonntag mit einem Sieg aber wieder vorbeiziehen.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

FC Nieheim vs. Post TSV Detmold

(hk). Vor der Serie hat man ein ultimatives Spitzenspiel erwartet, wenn es zum Duell des FC Nieheim gegen den Post TSV Detmold kommt. Die Hausherren haben das Anforderungsprofil voll erfüllt, 45 Punkte in 18 Partien gesammelt, was einhergeht mit dem zweiten Tabellenplatz. Die jüngste Schwächeperiode der Postler hat dafür gesorgt, dass die Detmolder nach menschlichem Ermessen mit dem Landesliga-Aufstieg in dieser Saison nichts mehr zu tun haben werden. Mit 32 Zählern rangieren die Lipper an Position fünf, weisen bereits 14 Punkte Differenz zum Spitzenreiter SCV Neuenbeken auf. Nieheim-Coach Raffael Wiebusch gibt die Maßgabe aus: „Wir wollen natürlich die sehr erfolgreiche Hinserie mit einem Heimsieg gegen Detmold abschließen.“ Die Schätzung für die gegnerischen Qualitäten ist stark ausgeprägt, lobt Wiebusch doch die Residenzler als eine „sehr gute Mannschaft mit starken Einzelspielern.“ Ihm ist allerdings nicht entgangen, dass der Post TSV Detmold in den vergangenen Partien „nicht ganz so souverän“ wie in der Frühphase der Saison agiert hat. Das entscheidende Aber: „Trotzdem sind sie immer in der Lage, Tore zu erzielen und jeden Gegner in der Liga zu schlagen“, möchte er dem Gegner die grundsätzliche Qualität nicht absprechen. Er weiß nach der 1:3-Niederlage im Hinspiel, dass seine Mannschaft Wiedergutmachung betreiben sollte. „Meine Mannschaft kann es kaum erwarten, Post gegenüber zu stehen“, so Wiebusch zur Motivation seiner Nieheimer.

Wenn man den Worten von Post TSV Detmold-Manager Michael Grundmann lauscht, hört sich dies nach wahren Lobeshymnen an: „Wir haben Respekt vor Nieheim, weil sie aktuell die beste Mannschaft sind und wahnsinnig viel Geld in die Mannschaft investieren und klasse Spieler haben, aber dass wir sie auch schlagen können, haben wir im Hinspiel gesehen“, ist deshalb auch für ihn klar: „Angst haben wir sicherlich nicht!“ Da Petrus die letzten Tage eher geweint hat, es hat mächtig regnen lassen, darf man auf die Platzverhältnisse auf dem Nieheimer Rasenplatz gespannt sein. Grundmann ist nicht überrascht, dass die Gastgeber an einen möglichen Ausfall keine Gedanken verschwendet haben: „Dass die Nieheimer unbedingt spielen wollen, war uns klar, da sie einen positiven Lauf haben und wir einen negativen. Es wird wahrscheinlich das erste Mal sein, dass am 09.12. in Nieheim auf Rasen gespielt wird“, weiß er um die historische Bedeutung. Eine erhebliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den vorherigen Spielen hat die Post-Kutsche bei der unglücklichen 1:2-Heimniederlage gegen den Primus SCV Neuenbeken in der Vorwoche an den Tag gelegt. Sie haben einzig vergessen, die Tore zu erzielen. Grundmann glaubt an die richtige Einstellung bei seinem Team, sagt deshalb: „In solchen Spielen sind unsere Jungs immer doppelt motiviert und werden alles geben. Mit einem Punkt wäre ich aber auch zufrieden“, könnte der Post TSV Detmold nach einer schwierigen Hinrunde dann doch mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause gehen. Ingo Schmitz feiert sein Kader-Comeback. Buba, Stork und Albrecht fallen aus.

Schiedsrichter Lennart Brenke leitet um 14.30 Uhr die Begegnung auf dem Rasenplatz im Friedrich-Wilhelm-Weber Stadion.

 

VfR Borgentreich vs. TSV Horn

(ab). Nach der Niederlage im letzten Spiel bei Blau-Weiß Weser verfolgt man beim VfR Borgentreich nur ein Ziel: „Im letzten Heimspiel der Saison wollen wir uns natürlich vor den eigenen Fans mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden.“ Thomas Schulte, der sportliche Leiter des VfR, ist die Bedeutung des Spiels bewusst: „Ein Blick auf die Tabelle zeigt klar, dass es ein Sechs-Punkte-Spiel im Abstiegskampf ist.“ Allerdings hat man im Hinspiel die Erfahrung gemacht, dass es „gegen den TSV Horn sicher keine leichte Aufgabe“ wird. Denn mit 4:0 behielt der TSV im Hinspiel die Oberhand. „Diese Pleite gilt es möglichst wieder wettzumachen und die drei Punkte in Borgentreich zu behalten“, fordert Schulte. Und auch am vergangenen Sonntag hat man sich nicht mit Ruhm bekleckert, den FC Blau-Weiß Weser geradezu zum Tore schießen eingeladen. „Am Sonntag müssen wir einfach diese individuellen Fehler abstellen und unsere Chancen vorne möglichst nutzen“, kennt Schulte den Weg zu drei Punkten. Denn: „Dann bin ich überzeugt, dass wir auch was Zählbares in Borgentreich behalten können. Jeder muss noch mal 100 Prozent aus sich rausholen, damit man nicht am Ende auf einem Abstiegsplatz überwintern muss.“ Trainer Daniel Bartoldus wird sein Team dementsprechend einstellen, „so dass man hoffentlich mit etwas mehr Ruhe in die Winterpause gehen kann.“ Personell muss der VfR weiterhin auf einige Spieler verzichten, so dass sich die Aufstellung erst nach dem Abschlusstraining am Freitag bzw. am Spieltag ergeben wird.

Ähnlich wie der VfR will auch der Türkische SV Horn „nicht auf einem Abstiegsplatz in die Pause gehen“, so Ender Ünal vor dem Gastspiel. „Das Gute ist, wir können es mit einem Sieg selbst verwirklichen.“ Und mit einem Dreier würde man dank des deutlich besseren Torverhältnisses sogar an Borgentreich vorbeiziehen. „Obwohl die letzten Wochen und Monate von den Ergebnissen her nicht für einen Sieg sprechen, würden die Jungs es verdienen einen Sieg einzufahren“, wünscht sich Ender Ünal ein Drei-Punkte-Paket zum Weihnachtsfest. Das Vertrauen in die Mannschaft ist groß: „Wir haben eine Mischung aus Jung und Alt, seit Jahren schon halten sie alle zusammen. Nur leider Gottes haben die Punkte nicht geholt. Aber ich bin sicher, dass wir allerspätestens in der Rückrunde wieder die Köpfe frei haben.“ Doch ein Sieg am Sonntag würde nochmal einen „besonderen Schub“ geben. Allerdings ist den Gästen auch bewusst, dass „es unserem Gegner genau so geht und dass sie uns auf ihrem Kunstrasen das Leben schwer machen werden.“

Ingo Günzel aus Paderborn leitet die Partie, um 14.30 Uhr geht es los.

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