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Kreisliga A Detmold

Post TSV Detmold II – Der Brum-Appell

So kann und darf es nicht weitergehen aus Sicht des Post TSV Detmold II. Das sollte den Akteuren des Tabellenvorletzten definitiv bewusst sein. Bei Lippe-Kick wählt Co-Trainer Anton Brum eindringliche Worte, wünscht sich, dass diese fruchten.

„Wir haben meistens nur Alibi-Kicks gezeigt“

 

Kreisliga A Detmold (hk). Für den Post TSV Detmold II gilt die Devise: Kein Grund, um durchzudrehen. Sicherlich ist die Hinserie nicht nach Plan verlaufen, haben die Residenzler doch nur zwölf Punkte aus 18 Partien ergattert, in zwölf Spielen das Punkten gänzlich dem Gegner überlassen. Dennoch wird Coach Jens Kaiser kein Klagelied anstimmen, denn das rettende Ufer ist in Sichtweite, sind es doch nur zwei Zähler Rückstand.

Von Henning Klefisch

 

Der vorletzte Tabellenplatz führt zu Unzufriedenheit im Lager der Postler, gilt Co-Trainer Anton Brum aber keineswegs als Traumtänzer, wie er Lippe-Kick in den Notizblock diktiert: „Wir wussten schon, dass es eine sehr schwierige Saison sein wird.“ Man hat es nicht leicht als einzige Zweitvertretung in diesem stark besetzten Detmolder Kreis-Oberhaus. Brum spricht eine gut gemeinte Empfehlung an sein Team aus: „Wir müssen viel mehr Kampf und Leidenschaft zeigen als der Gegner, um zu punkten.“ Er spricht Tacheles: „Wir haben meistens nur Alibi-Kicks gezeigt und sehr viele unnötigen Niederlagen uns eingefangen.“ Beispielhaft sind die Begegnungen gegen die „Großen“ aus Lügde, Pivitsheide oder Blomberg, in denen die Kaiser-Kicker mit manierlichen Darbietungen zu gefallen wussten, aber unglücklich und/oder spät Gegentore schluckten. Die Kehrseite der Medaille: „Auf der anderen Seite haben wir gegen Mannschaften, die mit uns um Klassenerhalt kämpfen, eine miserable Einstellung gezeigt und nichts von dem gezeigt, was uns ausmacht“, benennt Brum die Fehlerpunkte deutlich.

 

„Die meiste Zeit wurde mit Abwesenheit geglänzt“

Dinge zu beschönigen, das genießt keine Wertschätzung beim Post TSV II-Co-Trainer, der die zuweilen fehlende Einstellung als ein „Hauptproblem“ erkannt hat. Konkret: „Wir haben sehr gute Kicker, die aber nicht bereit sind, auch mal einige Meter mehr zu laufen oder knallhart dazwischen zu gehen, wenn es mal nicht läuft.“ Brum erhofft sich Leaderqualitäten von den erfahrenen Recken, die die Jüngeren führen sollen, auf und neben dem Spielfeld als personifizierte Motivationshilfe dienen. „Das Gegenteil ist aber eingetreten, die meiste Zeit wurde mit Abwesenheit geglänzt, in den Spielen keine Leistung gebracht und anstatt zu motivieren, wenn es nicht läuft, wurde alles schlecht geredet. So haben wir meistens uns selber geschlagen und ohne Gegenwehr wichtige Spiele verloren“, stellt dies für ihn ein großes Ärgernis dar. Ab Februar startet die Vorbereitung. Von da an muss sich bei den Detmoldern einiges ändern. Anton Brum hofft auf die richtige Beobachtungsgabe, die zu einer angemessenen Reaktion führt: „Ich hoffe, alle haben gesehen, dass ohne Training in der Klasse nichts zu holen ist. Wir müssen den Abstiegskampf annehmen und gemeinsam da rauskommen, die Jungs haben es alle drauf“, ist es doch beruhigend zu wissen, dass es am Potential nicht liegt.

 

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