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Kreisliga A Detmold

SuS Pivitsheide – Hintergründe zum Skarupke-Verbleib

Überraschend stark präsentiert sich bis dato SuS Pivitsheide, die mitmischen in der Spitzengruppe. Der Key-Faktor ist gewiss Coach Carsten Skarupke, der auch für die kommende Spielzeit zugesagt hat.

Defensives Bollwerk als Erfolgsbasis

 

Kreisliga A Detmold (hk). Kontinuität ist wichtig für den SuS Pivitsheide. Carsten Skarupke hat seine Zusage auch für die Spielzeit 2019/20 gegeben. Sehr erfreut zeigt sich SuS-Obmann Henning Diekmann über diese so wichtige Personalie: „Es ist eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit, dieses Jahr gehen wir in die richtige Richtung“, ist die Platzierung auf dem dritten Rang absolut löblich aus Sicht der Lila-Grünen.

Von Henning Klefisch

 

Den bisher beschrittenen Weg möchten die Pivitker so weitergehen, will man künftig vor allem jüngere Spieler dazuholen, die noch formbar sind.

C. Skarupke

„Carsten arbeitet damit sehr gerne zusammen”, so Diekmanns Erklärung. Skarupke freut sich sehr darüber, dass seine Truppe wieder in einer „vernünftigen Fahrtrichtung“ unterwegs ist, weiß er doch, dass er die Pivitsheider im Sommer 2017 „in einer doch eher bescheidenen Situation übernommen hat.“ Was der Antrieb für die Fortführung seines Engagements gewesen ist? „Ich habe das Gefühl, beim SuS noch etwas bewegen zu können und möchte mit meiner Arbeit dazu beitragen, dass der Verein sich zu den Spitzenklubs des Kreisoberhaus Detmold zählen kann“, ist die Entwicklung unter dem Trainerfuchs prächtig, rangieren sie doch derzeit auf einem Treppchenplatz. Skarupke hat auch höhere Ziele zumindest im Blick, möchte er abwarten, ob auch überkreislich ein fußballerisches Dasein möglich erscheint. „Jedoch möchte ich an dieser Stellschraube gerne mitdrehen.“ Eine große Bedeutung hat für ihn, dass der Spaßfaktor in der Zusammenarbeit mit seinem Co-Trainer Florian Sieweke und den Obmännern Dieter Drobig und Henning Diekmann enorm ist. Er begründet: „Somit ist die Vertragsverlängerung eine logische Entscheidung gewesen.“

 

Perspektive für Nachwuchskräfte anbieten

Immerhin muss auch auf die Altersstruktur ein wenig geachtet werden, denn einige SuS-Kicker können ohne Gewissensbisse legendäre Ü30-Partys besuchen. Eine ganz entscheidende Intention für den ehemaligen Landesligatrainer des SC Bad Salzuflen ist die Zukunftsförderung der eigenen Nachwuchskräfte, um diesen Spielmandate „in einer gefestigten Topmannschaft aus der Kreisliga A anzubieten.“ Diekmann ist mächtig angetan von den Fähigkeiten seines Trainers, urteilt er doch: „Für die Kreisliga hat er ein außergewöhnliches Fachwissen, junge Spieler können davon profitieren und ihren Nutzen ziehen.“ Wichtig ist es für den längjährigen Pivitsheide-Kicker, dass sowohl die sportliche, aber auch charakterliche Komponente vernünftig kongruieren. Auch mit internen Verstärkungen darf gerechnet werden, spielt die Pivitsheider Zweitvertretung in der starken, eingleisigen B-Liga doch eine vernünftige Rolle. Von dort können sich Spieler für höhere Aufgaben empfehlen.

 

Diekmann will mehr Kaltschnäuzigkeit

Für die A-Ligatruppe ist die Zielsetzung eindeutig. Man möchte weiterhin ein Mitglied des oberen Tabellendrittels verkörpern. Henning Diekmann ist

H. Diekmann

sich jedoch im Klaren, dass seine Mannschaft in einigen Partien unnötige Punktverluste hat erleiden müssen. In puncto Effizienz wünscht er sich eine Verbesserung, möchte er auch nicht außer Acht lassen: „Allerdings sind wir eine abgezockte Mannschaft, die oft mit einem Tor gewinnt.“ Auch die Entwicklung von einigen Defensiv-Stabilisatoren zaubert ein Lächeln in das Gesicht des Schwarzkopfes: „Unsere Abwehr mit Niklas Schnittger und Nicklas Petkau – auch Philip Wichmann mit seiner Erfahrung aus der Westfalen- und Bezirksliga – bringen uns sehr weiter.“ Seinem Fänger Marcus Alf bescheinigt er, eine „extrem gute Hinrunde“ gespielt zu haben, führt er enthusiastisch fort: „Er ist der beste Keeper der Kreisliga A, hat mit starken Paraden einige Punkte gesichert, ist auch fußballerisch sehr ansprechend.“

 

„Versuchen, auf Patzer zu lauern“

Der Wunsch von Henning Diekmann: „Wir versuchen, auf Patzer zu lauern“, um dann – beim pflichtgemäßen Erledigen der eigenen Hausaufgaben – zuzuschlagen. Immerhin warten noch Duelle mit Schlangen und Hiddesen/Heidenoldendorf. Ohne Furcht geht Diekmann in diese Spiele mit den direkten Tabellennachbarn. „Da schauen wir mal“, sagt er doch wenig tröstlich mit freier Sicht auf die ernüchternden Niederlagen gegen den TuS WE Lügde (0:2; 0:5): „Den Big Point haben wir verpatzt.“ Er ist sich sicher, dass die Meisterschaft zwischen Lügde und Schlangen entschieden wird. Die nachvollziehbare Begründung: „Sie haben erfahrene Spieler, gute Einzelspieler.“ Die Einschränkung: „Sie haben keine überragenden Fänger.“ Hiddesen/Heidenoldendorf fehlt es nach seinem Dafürhalten an der nötigen Erfahrung, bescheinigt er ihnen dennoch, „eine gute Runde zu spielen.“ Als positiv könnte sich die Verpflichtung vom alten Schlachtross Serkan Cabuk erweisen, „der die Jungs begeistern und begleiten kann.“ Dennoch: „Ich glaube nicht, dass sie beim Aufstieg ein Wörtchen mitreden.“

 

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