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Kreisliga C2 Lemgo

Goalgetter-Report – Die Torjäger der C2 Lemgo

Die Tore sind es, die das Fan-Herz jubilieren lassen. Die Torjäger sind es, die die Herzen der Fans erobern. Hier sind die besten der Kreisliga C2 Lemgo im Portrait.

Die besten Torjäger im Portrait

Kreisliga C2 Lemgo (ab). Tore sind reichlich gefallen an den ersten 13 Spieltagen der Kreisliga C2 Lemgo. 467 an der Zahl, das macht 5,6 Treffer pro Spiel. Fast ein Fünftel aller Treffer geht auf das Torkonto von fünf Herren, die wir für euch näher vorstellen lassen. Die Spitzenteams sind allesamt vertreten, der TBV Lemgo III hat sogar gleich zwei Spieler dabei. Leider war nicht von allen Teams eine Stellungnahme zu bekommen, weshalb einer aus den Top-Fünf fehlt. Dafür rückt der Sechstplatzierte nach und bekommt ein mehr als verdientes Portrait.

 

Jascha Prüßner, TuS Rot-Weiß Grastrup/Retzen II, 25 Tore. Er begann seine Laufbahn 2007 beim SV Wüsten, wo er sechs Jahre verbracht. Nach einem Jahr Pause ging es 2014 zum SC Bad Salzuflen, ehe 2017 der Wechsel zu den Rot-Weißen erfolgte.

Schon vor einem Jahr gehörte Prüßner zu den besten Torjägern der Liga, lag im Winter der Saison 2017/2018 mit 19 Treffern auf Rang zwei. Sein Trainer Timo Drechshage sagt über den derzeitigen Top-Torjäger der Liga: „Jascha ist ein absolut hungriger Teamplayer, der in jedem Training und jeden Sonntag, egal wie, das Spiel für sich entscheiden will. Ihm ist egal, ob er die Hütte macht oder nicht. Wenn er frei steht und jemand anderes steht noch besser, dann legt er den Ball nochmal quer, um das Ergebnis für die Mannschaft zu erzielen. Er ist vor dem Tor kaltschnäuzig, und ob er auf dem Flügel spielt oder als Zehner, er spielt immer seine Schnelligkeit aus, ob mit oder ohne Ball. Er arbeitet defensiv sehr gut mit, auch über das hinaus, was man ihm taktisch vorgibt. Aber er hat Schaum vorm Mund, weil er das Spiel gewinnen will. Aus dem Grund ist er auch unser Vize-Kapitän, ein echter Führungsspieler. Menschlich wie sportlich für uns unersetzlich und ein Kollege, der sich auch neben dem Sportplatz gut einbindet. Ich spiele nicht gerne gegen ihn, er kann sehr schmutzig werden. Ich würde mich freuen, wenn Jascha die Torschützenliste bis zum Schluss anführt, das hat er sich verdient. Letztes Jahr hat Pablo (Florian Perner; Anm. d. Red.) den Schuh geholt, die Hälfte der Tore hat Jascha ihm aufgelegt. Deshalb ginge das dieses Jahr in Ordnung, wenn Jascha das Ding holt.“

 

Dustin Sundermann, TSG Holzhausen/Sylbach II, 21 Tore. Er spielte seit den Minikickern nur für den SC Bad Salzuflen, sammelte dort auch Erfahrung in Landes- und Bezirksliga. Im Sommer folgte der Wechsel mit der gesamten zweiten Mannschaft des SCB zur TSG Holzhausen/Sylbach.

Der 27-jährige Stratege des Tabellenzweiten der Kreisliga C2 Lemgo ist ein „ganz wichtiger Faktor in unserem Spiel“, sagt sein Trainer Henri Ellerbrok, der außerdem noch folgendes zu Sundermann zu sagen hat: „Er hat diesen absoluten Siegeswillen, mit dem er nie aufgibt und immer daran glaubt, das Spiel gewinnen zu können. Seine große Stärke sind seine Tempodribblings, mit der er jede Abwehr schwindelig spielen kann. Zusätzlich ist seine große Flexibilität ein Segen für jeden Trainer. Auf dem Feld kann er so gut wie jede Position spielen, stellt sich hier auch voll in den Dienst der Mannschaft und tut alles für den Erfolg. So ist er in dieser Saison bereits mehrfach im defensiven Mittelfeld zum Einsatz gekommen. Möglicherweise hätte er sonst sogar noch mehr Tore geschossen. In dieser Saison ist Dustin vornehmlich im offensiven Mittelfeld, teilweise aber auch im Sturm zum Einsatz gekommen.

Wenn Dustin überhaupt eine Schwäche hat, dann ist es sein Kopfballspiel, was allerdings seiner Körpergröße geschuldet ist. Da Dustin aber vornehmlich im Mittelfeld spielt, stellt das überhaupt kein Problem dar.

Menschlich ist Dustin ein richtig feiner Kerl mit einem hohen Ansehen bei all seinen Mitspielern. Ich selbst kenne Dustin schon seit der Grundschule, habe mit ihm gemeinsam in der Jugend gespielt und in meiner Zeit als Trainer beim SC Bad Salzuflen war er auch schon mein Schlüsselspieler.“

 

Marcel Rother, TBV Lemgo III, 18 Tore. Marcel Rother spielte seine ersten zwei Jahre im Seniorenfußball beim TBV Lemgo, wechselte dann zum SC Vlotho, wo er vier Jahre blieb, danach folgte der Wechsel zurück zum TBV, wo er nun in der dritten Mannschaft kickt.

Den besten Torschützen des Tabellenführers der Kreisliga C2 Lemgo stellt Radio-Lippe-Moderator Frank Schröder für uns vor: „35 Jahre ist er mittlerweile alt. Wo das Tor steht, weiß er immer noch – dass er für den einen oder anderen Treffer keinen Marathon laufen muss, auch. Wer ist richtig wichtig in einer Kreisliga-Truppe? Eben auch der, der die Bälle vorne reinmacht. Und so einer ist Marcel Rother. Freistoß, Kopfball, Abstauber oder Sonntagsschuss aus 30 Metern Entfernung – all die Varianten hat er schon abgeliefert in dieser Saison. Dass er mittlerweile auch mal einen „Hundertprozenter“ liegen lässt: geschenkt. Er ärgert sich selbst am meisten darüber. Das eine oder andere Spiel oder Training hat er schon verpasst, weil die Kiddies zu Hause ihren Papa gefordert haben. Aber da hatte man das Gefühl, dass es die Spiele waren, in denen die Dritte des TBV ihn nicht unbedingt gebraucht hat.“

 

Dimi Gegas, TBV Lemgo III, 12 Tore. Dimi Gegas spielte nach der Jugend bei Türkgücü Lemgo, dann lange beim TBV Lemgo, ehe es den Goalgetter nach Frankfurt/Oder zog. Nach seiner Rückkehr ins lippische schnürte er für den SC Lemgo/West die Schuhe, seit dem Sommer ist er wieder für den TBV auf Torejagd.

„Sag mal, ist das nicht Dimi Gegas? Mensch, der kann es aber noch!“ Diese oder ähnliche Sätze hört man auf vielen Sportplätzen „so oder so ähnlich“, weiß Frank Schröder zu berichten, der selbst Teil der dritten Mannschaft des TBV Lemgo ist und aushilft, wenn mal Not am Mann ist. „Dimi ist erste Anspielstation, bestimmt das Tempo, ist Ballverteiler, hilft hinten aus und macht vorne Tore. Der alte Kapitän ist der neue Kapitän – und das zu Recht. Auch als zweifacher Familienvater verpasst er so gut wie kein Spiel oder Training. Einzige Schwäche: er muss auf alles in der mannschaftsinternen WhatsApp-Gruppe reagieren. #imKörpereinesZwanzigjährigen. Aber selbst das könnte man glauben, obwohl der Mann 38 Jahre alt ist. Toll, so einen in der Kreisliga C zu sehen – für die Dritte des TBV Lemgo ist er wohl so was wie das Herz der Truppe.“

 

Pascal Klinkmann, FC Union Entrup II, 11 Tore. Pascal Klinkmann verbrachte seine Jugend beim TBV Lemgo, musste dann aber verletzungsbeding einige Jahre pausieren. Seit Sommer spielt er beim FC Union Entrup II, und das sogar ziemlich erfolgreich.

Fast ein Drittel aller Treffer des FC Union gehen auf das Konto von Pascal Klinkmann. Sein spielender Trainer Mirko Ehle will Klinkmann nicht mehr hergeben: „Pascal ist sportlich und menschlich eine absolute Verstärkung für die Mannschaft. Er ist technisch sehr gut ausgebildet und konditionell auf einem guten Stand. Auch mit Ball am Fuß hat er ein überdurchschnittliches Tempo, was es schwierig macht ihn zu verteidigen. Seine Trefferquote ist aber noch ausbaufähig. Er belohnt sich noch zu wenig, gemessen an den Chancen, die er sich erarbeitet.

Stadtwerke Bad Salzuflen

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