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Kreisliga A Lemgo

TSV Schötmar – Trio als Bessermacher

Überraschend schwach haben die Schötmaraner bislang ihre Serie absolviert. Lippe-Kick liefert einen Bericht über das langjährige lippische Aushängeschild. 

Glaube an die Kletterfähigkeit


Kreisliga A Lemgo (hk). Die Zeiten sind insbesondere im Fußball ausgesprochen schnelllebig. Was gestern noch gut war, wird heute schon kritisiert. Dazu gesellen sich die Emotionen, teilweise auch überbordende Erwartungen, weshalb auch die lokale Zockerei eine ausgesprochen anspruchsvolle Aufgabe wird. Der TSV Schötmar hat dies alles schon mitgemacht. Der Himmel hing schon voller Geigen über dem altehrwürdigen Lohfeld. Wer Ausnahmekönnern wie Ilker Siviloglu, Volkan Turp, Dennis Dinkelborg, Fatih Öztürk oder Hakim Aytan beim Spielen zusah, der war zu seligen Bezirksliga-Zeiten mächtig angetan. Doch die Zeiten haben sich geändert.

 

Von Henning Klefisch

 

Mehrere Jahre lang war der TSV Schötmar ein elitäres Mitglied der stark besetzten Herforder Bezirksliga, der ersten Staffel. Mit technisch herausragenden Akteuren, die auf und außerhalb des Platzes gut befreundet waren, ist dies der Hot-Spot für beste Fußball-Unterhaltung gewesen. Die Zeiten haben sich maßgeblich verändert. 2016 hat das Quintett die Rot-Schwarzen Richtung RW Kirchlengern verlassen, sich eine neue Herausforderung gesucht. In der Folge-Saison folgte der relativ deutliche Abstieg nach einem halben Jahrzehnt Bezirksliga. Auch in dieser Spielzeit ist der Abwärtstrend erkennbar. Mit der Punktejagd haben die Schötmaraner einige Male ausgesetzt. Nur in fünf von 18 Partien haben sie gepunktet, sind es in Summe elf Zähler, die ein Verweilen auf einem Abstiegsplatz zur Folge haben. Man braucht wahrlich ein gut funktionierendes Herz-Kreislauf-System, wenn man das Tabellenbild etwas genauer betrachtet. Trotzdem: All dies ist noch wahrlich kein Grund, um überirdische Mächte anzuflehen, denn ein Zähler Rückstand zum rettenden Ufer ist durchaus aufholbar.

 

Neue, alte Spielentscheider

Die sportliche Leitung ist in der Winterpause ausgesprochen fleißig gewesen, hat sich zielgerichtet mit neuem Personal verstärkt. Erdal Celik gibt sein Comeback beim TSV, wechselt er doch vom Bezirksligisten FC Herford zurück in die alte Heimat. Ebenfalls überkreisliche Fußball-Luft hat zuletzt Talha Özdin geschnuppert beim Bielefelder Bezirksligavertreter SC Hicret Bielefeld. Beide sind für die Abteilung Attacke zuständig. Eine längere Abstinenz aufgrund einer Verletzungspause musste Mittelfeldmann Tamer Canpulat (Bild rechts) hinnehmen, der nun wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen ist. Schötmar-Schriftführer Yasin Altinisik frohlockt: „Drei hochkarätige Spieler, die gemeinsam ein Spiel entscheiden können.“ Deshalb zeigt er sich auch absolut davon überzeugt, dass der Sprung raus aus dem Tabellenkeller gelingt. Dass seine Jungs in der langen Winterpause zur Ruhe kommen, ist ihm ausgesprochen wichtig. Ein Mutmacher: „Alle drei, die jetzt dazukommen, sind keine Ergänzungen, sondern Verstärkungen. Alle drei Spieler werden unser Spiel schneller machen. Davon bin ich überzeugt“, so Altinisik gegenüber Lippe-Kick. Auch die Leistungen bei den Hallenturnieren haben dafür gesorgt, dass die Brust breiter wird beim Türkischen Sportverein aus der Salzstadt Bad Salzuflen. Ein Indikator für die neue Stärke: Der Stadtwerke-Pokal in der Heimatstadt ist trotz großer Konkurrenz gewonnen worden.

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