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Kreisliga A Lemgo

Kreisliga A Lemgo – Goalgetter-Report

Alle wichtigen Informationen zu den treffsichersten Torschützen aus dem Lemgoer Kreis-Oberhaus, das hat Lippe-Kick hier im Angebot.

„Polla“-Poker mit dem Partyservice

 

Kreisliga A Lemgo (hk). Auch in der Lemgoer A-Klasse wird scharf geschossen. Tore sind die Belohnung für die Mannschaftsleistung, die Vollendung sozusagen. Wenn der Ball die Torlinie überquert und das Netz berührt, dann erreichen die Emotionen ihren Höhepunkt. Mehr geht nicht. Das wissen selbstredend auch die Vereinstrainer der fünf besten Torschützen aus der Vorrunde. Sie alle eint, dass ihnen bewusst ist, dass Fußball ein Mannschaftssport ist. Dennoch muss es auch die Akteure geben, die die Teamleistung krönen. Vier der fünf besten Goalgetter kommen aus dem Top-Trio der Spielklasse, doch überraschend ist, dass der zweitbeste Torschütze vom Tabellenletzten kommt.

Von Henning Klefisch

 

Sören Seifert,

 

TuS Ahmsen, 19 Tore, 25 Jahre alt, zuvor TuS Lockhausen, seit 2016 beim TuS Ahmsen.

 

S. Seifert

Ahmsen-Trainer Michael Tönsmann gibt zu: „Mich freut es besonders für Sören, der auch ohne seinen Zwillingsbruder Jörn Tore wie am Fließband schießen kann. Jörn hat letzte Saison 43 Treffer erzielt, die beiden haben sich vorne blind verstanden. Sören bringt alles mit, was ein guter Stürmer braucht: Er ist kopfballstark, er ist sehr stark im Eins-gegen-eins und er kann auf Grund seiner Geschwindigkeit Bälle erlaufen, die ihm in die Gasse gespielt werden.“

 

Jan-Hendrik Pluskat,

 

TuS Ahmsen, 18 Tore, 19 Jahre alt, bis zum ersten C-Jugendjahr beim TuS Ahmsen, bis zum ersten A-Jugendjahr VfL Theesen, seit einem Jahr erneut in Ahmsen.

 

„Henni ist ein sehr fleißiger Spieler, der sich viele Chancen im Spiel erarbeitet. Er hat beim VfL Theesen eine gute Ausbildung bekommen – ich war selbst mal bei Theesen in der Jugend Co – Trainer. Einziger Kritikpunkt an Henni ist, dass er noch zu oft vor dem Tor die falsche Entscheidung trifft. Aber Henni darf das, denn, wer sich im Spiel sieben, acht gute Chancen erarbeitet, der darf auch mal die ein oder andere auslassen“, teilt Tönsmann mit einem Schmunzeln mit, um dann mit Blick auf beide Torschützen zu sagen: „Es ist erstaunlich, dass Henni 18 Treffer hat, hat er doch erst die letzten acht, neun Spiele zusammen mit Sören zusammen in der Spitze gespielt – sonst hat Henni linkes Mittelfeld gespielt und Sören alleine vorne. Ich wünsche mir und natürlich auch den beiden, dass sie verletzungsfrei bleiben, damit wir auch weiterhin über die Tore jubeln können. Man darf hier aber unser starkes Mittelfeld nicht unerwähnt lassen. Stürmer leben insbesondere von den Bällen aus dem Mittelfeld, wo wir Spieler haben, die wissen, wohin sich die beiden bewegen.“

 

Louis Hagemann,

 

TBV Lemgo II, 18 Tore, 19 Jahre alt, seit der D-Jugend beim TBV, im Sommer 2018 ist er aus der A-Jugend in den Seniorenbereich gewechselt.

 

In der Winterpause verlässt Hagemann seinen Heimat- und Herzensverein. Wenig verwunderlich, dass sein Ex-Coach Benjamin Rawe ihm eine Träne nachweint: „Nach einer guten Vorbereitung bei der ersten Mannschaft hat er sich selbst dazu entschieden, zunächst in der Zweiten zu spielen, um mehr Spielanteile zu bekommen. Seine schönsten Tore hat er diese Saison gegen Lüerdissen erzielt. Im Hinspiel am ersten Spieltag hat er einen Konter zum 3:0 mit einem sehenswerten und abgezockten Lupfer abgeschlossen. Im Rückspiel konnte er uns mit 1:0 in Führung bringen. Einen langen Ball von Reichert nahm er mit der Brust direkt in den Lauf und vollendete im nächsten Kontakt mit einem satten Linksschuss unter die Latte. Louis zeichnen seine Beidfüßigkeit, seine Schusstechnik und seine Kaltschnäuzigkeit aus. Im und am Sechszehner trifft er gute Entscheidungen, bringt sich clever in Schussposition und schließt überlegt ab. Dazu ist er ist extrem wendig, technisch stark und nur schwer vom Ball zu trennen, auch mit dem Rücken zum Tor. Seine Laufbereitschaft hat sich im Vergleich zur Jugend schon verbessert, ist aber weiterhin ausbaufähig. Deutlich steigern kann er sich im Kopfballspiel und in der Defensivarbeit. Da verzichtet er ganz gerne mal drauf.“

 

Dominic Pollakowski,

 

TuS Asemissen, 18 Tore, 24 Jahre alt, seit der Jugend beim TuS Asemissen.

 

Asemissen-Urgestein und Pressewart Gerrit Barthelmeus wählt folgende Worte für den torgefährlichen Flügelflitzer: „Dominic Pollakowski, von allen nur „Polla“ genannt, zeichnet vor allem seine unglaubliche Schnelligkeit aus. Er nimmt den Verteidigern gerne mal zehn Meter ab und ist deshalb einfach nicht zu stoppen. Steigerungspotential gibt es bei ihm eigentlich hauptsächlich in der Chancenverwertung und Ballkontrolle, das weiß er aber auch selber und arbeitet echt hart dran. An ein spezielles Tor kann ich mich jetzt nicht erinnern, seine Tore fallen sehr ähnlich, indem er geschickt wird, er sein Tempo ausspielt, zwei Gegenspieler stehen lässt und eiskalt einschießt. Wie viele aus unserer Mannschaft hat er ausschließlich für Asemissen gespielt und ist einer aus dem goldenen 94er Asemisser Jahrgang. Kleine Zusatzinfo: Er macht immer eine Wette mit einem Partyservice-Inhaber, der Anhänger von uns ist. Er muss in einer Saison eine gewisse Anzahl an Toren schießen, dann gibt er uns ein Essen aus. Dieses Jahr musste er, meine ich, 13 Tore schießen, deshalb durfte er auch den ein oder anderen Elfmeter schießen.“

 

Leon Baumeister,

 

RSV Barntrup, 17 Tore, 23 Jahre alt, seit der Jugend beim RSV Barntrup.

 

Daniel Barbarito, der Trainer der Roten Teufel, hat eine hohe Meinung von seinem feinen Techniker mit dem Körper eines Streetfighters: „Leon tut der Schritt zurück in die Kreisliga A unglaublich gut. Mit seinen Qualitäten hätte er durchaus in der Bezirksliga bleiben können, oder sogar in der Landesliga sein Glück versuchen können. Bei uns hat er aber sein gewohntes Umfeld und tankt von Spieltag zu Spieltag unglaubliches Selbstvertrauen. Mit seinen noch jungen 23 Jahren ist er schon zu einem Führungsspieler herangereift, der durchaus auf und neben dem Platz Verantwortung übernimmt. Seine Stärke ist seine Zielstrebigkeit, mit der er das schnelle Eins-gegen-eins sucht, um so schnellstmöglich den Abschluss zu suchen. Trotz seiner Größe ist er auch überraschend technisch stark. Allerdings ist seine Stärke auch gleichzeitig seine Schwäche. So könnte Leon sich eigentlich öfters als Vorlagengeber auszeichnen, wenn er nicht so „geil“ auf eigene Tore wäre. Nichtsdestotrotz möchte ich ihn nicht missen in meiner Mannschaft, zumal er auch sehr gut nach hinten arbeitet, auch mal, um seine eigenen Ballverluste wieder wett zu machen.“

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