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Regionalliga West

Alemannia Aachen – Gastspiel beim Tabellenzweiten

Auch Lippe-Kick wird am Samstag in Rödinghausen zu Gast sein, wenn der ehemalige Europa-Pokalteilnehmer Alemannia Aachen im Nordosten von Nordrhein-Westfalen antritt. Hier ist der Vorbericht.

 

Alemannia will auswärts weiter punkten

 

Mit rund 300 Kilometern ist das erste Auswärtsspiel des Jahres gleichzeitig auch das weiteste der Saison. Zu Gast ist die Alemannia am Samstag, 23. Februar 2019, beim aktuellen Tabellenzweiten SV Rödinghausen. Anstoß im Häcker Wiehenstadion ist um 14.00 Uhr.

In Ostwestfalen erwartet die Tivoli-Kicker ein ganz anderes Spiel als zuletzt gegen die U23-Mannschaften aus Köln oder Düsseldorf. „Rödinghausen verfügt über eine robuste und sehr groß gewachsene Mannschaft, die eine enorme körperliche Wucht mitbringt“, sagt Fuat Kilic. Dabei galt es in der Trainingsarbeit unter der Woche durchaus weitere Aspekte zu berücksichtigen. „Der Gegner isoliert viel durch 1:1-Situationen und spielt teilweise Mann gegen Mann über den ganzen Platz“, erwartet die Aachener keine angenehme Aufgabe. „Wir müssen in den Zweikämpfen präsent zu sein, um diese zu gewinnen“, fordert der Trainer. „Es gilt, sich durch mehr Laufbereitschaft Vorteile zu verschaffen“. Rödinghausen, das bisher die wenigsten Gegentreffer der Liga hinnehmen musste, wählt auch gerne mal das Mittel des langen Balles. „Um hier bestehen zu können, wird es wichtig sein, die 2. Bälle zu gewinnen“, ergänzt Kilic.

Während der SVR als engster Verfolger von Viktoria Köln den Anschluss nach oben nicht verlieren will, haben auch die Alemannen noch Ziele. „Fakt ist, dass wir die Saison nicht abgeschenkt haben und in der Tabelle noch soweit wie möglich nach oben kommen wollen“, formuliert Fuat Kilic den Anspruch. Nach dem jüngsten 4:0-Erfolg über die Reserve von Fortuna Düsseldorf hat die Mannschaft die Bestätigung für die guten Spiele zuvor erhalten. „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie es kann. Jetzt gilt es auch auswärts etwas mitzunehmen.“ Personell ist mit Florian Rüter aktuell nur noch ein Spieler nicht im Training integriert. Der Winterneuzugang  laboriert weiter an den Folgen eines Bänderrisses. Kai Bösing absolvierte wieder erste Schritte auf dem Platz und Sebastian Schmitt soll in der Folgewoche sogar wieder voll belastbar sein. Fuat Kilic freut sich über den Konkurrenzkampf, auch wenn die Tendenz dahin geht, „in Rödinghausen keine großen Veränderungen vorzunehmen.“

Gut 200 Anhänger werden das Team an die Landesgrenze zu Niedersachsen begleiten. Schiedsrichter der Partie des 23. Spieltags ist Tobias Severins aus Rheda-Wiedenbrück. Er wird an den Seitenlinien von Florian Exner und Bernd Westbeld unterstützt. Vor dem zehnten Duell mit dem SV Rödinghausen spricht die Bilanz für die Alemannia, die aus bislang sechs Spielen als Sieger hervorging. Neben einem Unentschieden sind in der Statistik auch zwei Erfolge für die Ostwestfalen gelistet.

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