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Kreisliga B Detmold

HSV – Vertrauen in die Kaderqualität

Arg zurückgenommen hat sich der Hakedahler SV mit der Jagd nach Punkten in der Vorrunde. Das Abstiegsgespenst ist in Hohenloh leider noch nicht vertrieben worden.

 

„An Stellschrauben brauchen wir nicht viel drehen“

 

Kreisliga B Detmold (hk). Auch beim Hakedahler SV gilt die altbekannte Devise mit der Ehrlichkeit, die am längsten währt. Mit nur fünf Punkten Vorsprung vor den bedrohlichen Plätzen in die Winterpause gegangen zu sein, das ist deutlich unter den Ansprüchen des ehemaligen A-Ligisten, der von einer Rückkehr ungefähr so weit entfernt ist, wie der FC Schalke 04 von der erneuten Qualifikation für die Champions League. Auch Coach Vasillios Triantafyllidis weiß das. Er ist ein akribischer Arbeiter, der zudem nicht in die lippische Fußballgeschichte eingehen wird, dass er den Leuten Honig um den Mund schmiert.

 

Von Henning Klefisch

 

So gibt Trainer Triantafyllidis, mit dessen Namen jeder passionierte Scrabble-Spieler durchaus formidable Siegchancen besitzt, gegenüber Lippe-Kick zu Protokoll: „Die Hinserie war nicht zufriedenstellend, weil wir viele Verletzte hatten und nicht vernünftig trainieren konnten“, steigt der Deutsch-Grieche direkt in die Analyse ein. Kolossale Veränderungen stehen nach seiner Bewertung der Sachlage aber nicht an, betont er doch via Lippe-Kick: „An Stellschrauben brauchen wir nicht viel zu drehen, denn wenn alle da sind, haben wir einen starken Kader, um mehr Punkte zu holen.“ Es wird also zuvorderst darum gehen, die Problematik mit der personellen Vakanz zu beheben. Zwei Neuzugänge könnten dabei behilflich sein: Rizwan Ahmad Babar kam vom SC Augustdorf und Diego Sana Igrek vom Post TSV Detmold. HSV-Ikone Nuri Kurt sagt über Babar: „Rizwan ist ein guter Kreisliga B-Spieler. Er kann aufgrund seiner Arbeit nicht regelmäßig trainieren, aber ist ein stabiler Spieler“, besitzt er auch das nötige Tempo für die Außenbahn. Kurt bezeichnet Diego Sana Igrek, den ehemaligen Landesliga-Spieler vom BV Bad Lippspringe, als „technisch versierten, beidfüßigen und schnellen Spieler.“ Auch die Polyvalenz macht ihn begehrt, kann er doch als Außenverteidiger, zugleich auch im Mittelfeld eingesetzt werden. Triantafyllidis sagt, dass beide „jung und lernfähig“ sind und, das ist doch sehr ansprechend: „Die Integration läuft sehr zufriedenstellend.“ Auf die Lippe-Kick-Frage, ob das Verlangen nach schmackhaftem Fußball im Detmolder Kreis-Oberhaus nicht auch noch existent ist, antwortet Vasillios Triantafyllidis: „Ja, die Sehnsucht ist sehr groß, im Oberhaus zu spielen, aber die Möglichkeiten fehlen ein bisschen, leider“, demonstriert er hier Realismus.

 

 

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