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Bezirksliga Staffel 2

Vorberichte 20. Spieltag 18/19 Bezirksliga 2

Das Derby zwischen dem TBV Lemgo und der SG Hörstmar/Lieme steht am Sonntag an. Zu diesem und zu den anderen Spielen haben wir alles Wichtige für euch.

 

FCA gegen den Spitzenreiter – Derby in Lemgo

Bezirksliga 2 (ab). Wenn der TBV Lemgo am Sonntag auf die SG Hörstmar/Lieme trifft, dann trifft SG-Coach Matthias Wölk auf seinen zukünftigen Verein. Die Brisanz dieses Spiels lässt sich nicht wegdiskutieren. Aber auch auf den anderen Plätzen geht es heiß her. Der TSV Oerlinghausen will die 1:5-Niederlage gegen Friedrichsdorf vergessen machen, aber auch Gastgeber Dornberg hat eine 2:5-Klatsche zu verarbeiten. Friedrichsdorf ist diesmal der Gastgeber für den SV Eintracht Jerxen/Orbke. Der FC Augustdorf bekommt es mit dem Tabellenführer Gütersloher TV zu tun und will dem Aufsteiger wie bereits im Hinspiel, welches man mit 3:2 gewinnen konnte, ein Bein stellen.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

FC Augustdorf vs. Gütersloher TV

(ab). Der FC Augustdorf befindet sich nach zwei Niederlagen zum Start in „einer schwierigen Phase“, so Coach Matthias Heymann, der den Grund erläutert: „Die Jungs hatten über den Winter kaum eine Pause und gefühlt fehlen aktuell ein paar Körner.“ Aber: „Ich bin zuversichtlich, dass wir das schnell wieder auf die Reihe bekommen“, denn in Sachen Trainingsbeteiligung und Einstellung hat Heymann keinerlei Grund zur Klage. Zum Gegner sagt der Coach: „Gütersloh spielt aktuell natürlich eine überragende Saison.“ Im Hinspiel hat man dem Aufsteiger allerdings den Zahn ziehen können, fügte dem GTV beim 3:2 die erste Saisonniederlage zu. „Wir haben im Hinspiel gezeigt, dass wir jede Mannschaft schlagen können“, so Heymann. „Es wird wichtig sein endlich mal gut ins Spiel zu kommen und nicht wieder in Rückstand zu geraten“, schiebt Heymann zudem dem Gegner die Favoritenrolle zu: „Wir können ohne Druck aufspielen, sind klarer Außenseiter. Oft liegt uns gerade das aber sehr gut.“ Aus personeller Sicht fehlen weiterhin die Langzeitverletzten David Sansar, Waldi Seibel, Jason Tissen und Malte Kiel. Zudem sind Marc Wiemann und Dominik Wall verhindert. „Trotzdem stehen uns 18 Spieler zur Verfügung“, freut sich Matthias Heymann über einen vollen Kader.

 

Beim Gütersloher TV hegt man aufgrund der Hinspielniederlage „keinerlei Rachegelüste, wir werden nicht mit dem Messer zwischen den Zähnen in Augustdorf auflaufen.“ Dennoch will man es „besser machen als im Hinspiel. Wir sind gewarnt, haben haarsträubende Fehler gemacht. Wir wollen uns selbst beweisen, dass wir es besser können, wissen aber, wie schwer es wird“, so GTV-Coach Jakob Bulut. Denn: „Es wird ein kampfbetontes Spiel, Augustdorf kommt über die physische Komponente, haben aber auch spielerisch was drauf. Der ein oder andere Spieler ist uns in Erinnerung geblieben.“ So fordert Bulut von seinen Jungs „110%ige Mentalität. Die Marschroute wird weiterhin lauten, defensiv besser zu stehen. Ich meine, das hat in den ersten Spielen auch schon gut geklappt.“ In Sachen Aufstiegsrennen verfällt man beim Aufsteiger nicht in Träumereien: „Es sind noch elf Spiele, also sind noch 33 Punkte zu vergeben. Und wir versuchen Woche für Woche, so viele wie möglich davon abzuschnappen. In Augustdorf versuchen wir die nächsten drei Punkte zu holen. Wir wollen unsere beste Leistung abrufen bei maximalem Respekt, den wir vor Augustdorf haben. Aber wir haben den inneren Antrieb uns zu beweisen, dass wir es noch besser können.“ Jakob Bulut, der unter der Woche krankheitsbedingt passen musste, wird am Sonntag wohl auf Max Kleinelanghorst verzichten müssen, der das Training am Donnerstag unter Schmerzen beendete. „Ansonsten, toi, toi, toi, ist die Mannschaft von der Grippewelle verschont geblieben. Lieber ich als die Mannschaft“, wird Bulut aber versuchen, am Sonntag beim Spiel sein zu können: „Ich will auf jeden Fall bei der Mannschaft sein.“

 

Der Unparteiische Matthias Bode kommt aus Höxter und pfeift das Spiel um 15.00 Uhr auf dem berüchtigten Heidesportlatz an.

 

TBV Lemgo vs. SG Hörstmar/Lieme

(hk). Viel mehr Derby geht wohl nicht, wenn am Sonntag ab 15.00 Uhr auf dem Jahnplatz unter Leitung von Referee Marko Grujic der TBV Lemgo und die SG Hörstmar/Lieme aufeinandertreffen. Nicht allzu viele haben vor der Saison erwartet, dass der Aufsteiger SG Hörstmar/Lieme nach dem 19. Spieltag sieben Zähler und drei Punkte vor dem ambitionierten TBV Lemgo steht. Nun treffen sie also im Lemgoer Zentrum aufeinander im ersten Match nach dem Wölk-Wechsel. Ab Sommer 2019 übernimmt bekanntlich Hör/Lie-Coach Matthias Wölk das TBV-Traineramt. Der aktuelle Lemgoer Spielertrainer Zalem Özmen glaubt bei Lippe-Kick: „Es wird ein kampfbetontes Spiel und gerade wegen der Thematik Wölk wird es ein besonderes Spiel.“ Was nicht verwerflich ist: „Meine Jungs werden alles geben, um am Sonntag die drei Punkte zu behalten.“ Zuletzt haben sich die Lemgoer mit einem Trainingsmatch gegen die eigene Reserve fitgehalten. Was ein Lächeln in Özmens Gesicht zaubert: „Die personelle Situation hat sich deutlich verbessert und wir haben endlich wieder einige Auswechselspieler.“

 

„Der Gegner ist schwer einzuschätzen. Von außerhalb habe ich das Gefühl, dass sie sich gefangen haben, Ruhe eingekehrt ist“, so Hör/Lie-Coach Matthias Wölk. Besonders der Sieg in Avenwedde sorgt für neue Stärke. Er glaubt, dass sein Team vor einigen Wochen noch gewonnen hätte, gab es dort doch etwas Unruhe. „Es wird ein enges Spiel, es werden Kleinigkeiten entscheiden.“ Auf den in Köln arbeitenden Patrick Siebert muss er verzichten. Thomas Janzen ist familiär eingespannt, fehlt. Arno Warkentin muss grippekrank passen. Die mögliche Erfolgsformel? „Wir wollen aggressiv spielen, wollen im Vergleich zum Steinhagen-Spiel vieles besser machen, die richtigen Lehren ziehen.“ Ziel muss es laut Wölk sein, dass die gewünschten Vorgaben auf dem Platz umgesetzt werden.

 

TuS Dornberg vs. TSV Oerlinghausen

(ab). Den Start ins Jahr 2019 hat man sich beim TuS Dornberg anders vorgestellt. „Unser Jahr ist mit einem 1:1 bei Hicret gestartet, da haben wir auch verdient Unentschieden gespielt. Aber dann haben wir in Wellensiek zu Recht einen draufbekommen, das war eine ganz schlechte Leistung“, erinnert sich Coach Thies Kambach nur ungerne an das 2:5 zurück. Seine Erwartungen für Sonntag: „Ich erwarte eine Reaktion meiner Mannschaft, vor allem im kämpferischen Bereich, da muss einiges draufgepackt werden. Spielerisch können wir alles, aber die Einstellung zum Spiel muss überdacht und verbessert werden.“ Als problematisch erweist sich die aktuelle personelle Lage, Urlauber und eine Krankheitswelle, „die uns diese Woche ganz schön erwischt hat“, sorgen dafür, dass der TuS „personell am Stock geht.“ Gegen den TSV will man weitere nötige Punkte sammeln, „um in sicheres Fahrwasser zu kommen. Sechs Punkte auf Sende ist nicht viel. Da liegen zwar einige Teams dazwischen, aber wir wollen so früh wie möglich Sicherheit haben.“

 

Um die ist man auch beim TSV Oerlinghausen bemüht. Gut gespielt, aber das Tor nicht getroffen. So lässt sich das 1:5 vor zwei Wochen gegen Friedrichsdorf zusammenfassen. Das Spiel gegen den TuS wurde aufgearbeitet, die letzten zwei Wochen wurden genutzt, „um unsere Chancenverwertung zu verbessern. Wir hoffen, dass es geholfen hat“, so Co-Trainer Jan Rüter. „Wir wollen auf jeden Fall am Sonntag ein besseres Ergebnis einfahren.“ Der Respekt vor dem Gastgeber ist groß, wurde Dornberg doch „vor der Saison als einer der Aufstiegsfavoriten“ gehandelt und ist „für mich überraschenderweise in unserer Tabellenregion. Die haben einige richtig gute Fußballer in ihren Reihen und einen super Trainer“, findet Rüter. Das ändert nichts an der eigenen Zielsetzung: „Wir wollen unbedingt punkten, müssen dafür aber die richtige Einstellung an den Tag legen.“ Fehlen wird am Sonntag definitiv Daniel Nadig, zudem stehen Fragezeichen hinter Jonas Kaiser, Tobias Dingerdissen und Jan-Justin Johannhörster.

 

Schiedsrichter Martin Kieroth aus Paderborn pfeift das Spiel um 15.00 Uhr an.

 

TuS Friedrichsdorf vs. SVE Jerxen/Orbke

 

(hk). Der gastgebende TuS Friedrichsdorf weist bereits einen fünf Punkte-Bonus auf einen Abstiegsrang auf. Der Start in das neue Fußballjahr verlief für das Team aus der Nähe von Gütersloh durchwachsen. Das erste Heimspiel gegen den VfR Wellensiek wurde mit 1:3 verloren, es folgte zuletzt ein 5:1-Erfolg in Oerlinghausen.

 

Der Druck auf dem Kessel steigt weiterhin für das Schlusslicht SV Eintracht Jerxen/Orbke. Gewaltige zehn Punkte Differenz sind es Abstand zum Rettungsufer, wo der SV Avenwedde zurzeit platziert ist. Dass so langsam mit der Punktejagd begonnen werden muss, dessen ist sich SVE-Obmann Hubert Orynczak umfänglich bewusst: „Es gibt nur eine Marschroute und die lautet: drei Punkte, wenn wir den Anschluss nicht verlieren möchten.“ Auch der mentale Aspekt ist definitiv nicht zu unterschätzen für den lippischen Aufsteiger: „Es wird verdammt hart, der Druck ist groß und es lastet schwer auf allen Schultern.“

 

Markus Brume pfeift die Begegnung auf dem Rasenplatz an der Carl-Diem-Straße am Sonntag ab 15.00 Uhr an.

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