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Kreisliga B1 Lemgo

FC Donop/Voßheide – Milde beerbt Ackmann

Das Kapitel von Ralf Ackmann endet bei Don/Voß nach drei Jahren. Neuer Coach wird Sebastian Milde. Lippe-Kick weiß, wie es dazu kam.

 

Interessanter Weg mit Milde

Kreisliga B1 Lemgo (hk). Der FC Donop/Voßheide hat die Ackmann-Nachfolge geregelt. Seit 2016 ist der ehemalige Coach des SV Cappel dort tätig gewesen. Neuer Coach beim ambitionierten B1-Ligisten wird Sebastian Milde, aktuell aktiv beim B2-Primus SV Wüsten tätig. Der junge Trainer, der vor seinem Wirken in Wüsten im Jugendbereich bei der JSG Dörentrup und im Seniorenbereich beim TuS Bexterhagen war, kommt aus der Region. In Dörentrup ist er aufgewachsen, in Brake wohnhaft. Obmann Michael Wenke und der neue Coach nehmen bei Lippe-Kick zu dieser interessanten Personalie Stellung.

Von Henning Klefisch

Nachdem sich die Mannschaft gegen ein weiteres Engagement von Coach Ralf Ackmann als Trainer ausgesprochen hat, neue Impulse setzen wollte, hat sich FC-Obmann Michael Wenke einige Gedanken gemacht und sich auch mit mehreren Kandidaten getroffen. Milde ist im Gesamtpaket der geeignetste von allen, um das Ackmann-Erbe mit Leben zu füllen. „Er war total begeistert, dass wir auf ihn zugekommen sind“, verrät Wenke. „Mir war es wichtig, dass er diese Aufgabe voll und ganz angenommen hat. Unser Konzept hat ihn vollauf überzeugt. Davon ist er angetan“, sagt Wenke weiter. Wenke hat Milde zunächst angerufen, ihn nach seiner Bereitschaft gefragt. In diesem 45-minütigem Telefonat ist sich über die Perspektive und die Voraussetzungen in Donop unterhalten worden. Am vergangenen Montag fand ein persönliches Gespräch in Voßheide statt, woran auch der erste Vorsitzende Rolf Danger teilgenommen hat. Dabei stand auch zur Diskussion, ob der in Bad Oeynhausen wohnhafte SVW-Co-Trainer Sedat Özden mitkommen wird. Nach intensiver Kommunikation mit Milde hat sich Özden aber dazu entschieden, nicht ebenfalls zu Don/Voß zu wechseln. Der Grund: Die Entfernung ist aus der Kurstadt einfach zu groß, um regelmäßig beim Training und bei den Spielen vor Ort zu sein.

„Ich passe nach Donop/Voßheide“

Für Milde Bild rechts) aber passt der Wechsel zum populären Verein, den er von seinem Wohnort Brake quasi per Drahtesel erreichen könnte. Nicht nur deshalb zeigt er sich voller Vorfreude, wenn er über seine nunmehr dritte Mannschaft im Seniorenbereich spricht: „Sehr schnell sind wir zum Punkt gekommen, dass ich nach Donop/Voßheide passe, dass Donop/Voßheide auch zu mir passt.“ Für das Vertrauen, dass die Vereinsführung ihm überträgt, bedankt er sich explizit. Auch die Tatsache, dass die Spieler sich mit dem Vorstand darauf eingeschworen haben, wieder in zwei, drei Jahren in der A-Liga zu spielen, entspricht voll und ganz seinem Geschmack. „Das ist eine spannende Aufgabe, um diese Ziele zu erreichen.“ Wenke ergänzt: „Dieses neue Ziel will die Mannschaft mit einem neuen Trainer erreichen.“ Glücklicherweise hat Wenke den neuen Coach genau zum richtigen Zeitpunkt kontaktiert, hat dieser doch für sich selbst entschieden, aus privaten Gründen beim SV Wüsten sein Engagement zum Sommer zu beenden. Sebastian Milde gibt zu: „Der Schock war groß, als ich dies der Mannschaft und dem Vorstand mitgeteilt habe, dennoch steht die Mannschaft voll und ganz hinter mir. Sie konnte diese Gründe auch verstehen, will sie jetzt erst Recht Gas geben und Meister werden“, soll der Abschied nach einer bislang so berauschenden Saison doch möglichst erfolgreich verlaufen. Bis zum Saisonende will er alles für den SVW geben, „für ihn da sein“, wie er im Lippe-Kick-Gespräch betont. Der Stochastik-Freund rechnet kurz vor: „Jede Trainingseinheit wollen wir stets 120 Prozent geben.“ Bei seiner Mannschaft möchte er sich für das Verständnis dieser Entscheidung explizit bedanken. Dann geht es zur neuen Serie mit dem FC weiter. Die Planungen beginnen in Kürze, erfolgt in den nächsten Tagen ein Treffen mit seiner neuen Truppe, um sie kennenzulernen.“ Michael Wenke bedankt sich bereits für die geleistete Arbeit von Ackmann, verfolgt gemeinsam mit seiner Mannschaft noch das Ziel, dem aktuellen Coach aber auch noch einen möglichst optimalen Abschied zu bescheren. Er verrät: „Wir wollen die oberen Teams ärgern, unseren Platz verteidigen, vielleicht einen Rang hochrutschen.“

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