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Kreisliga A Lemgo

Vorberichte 20. Spieltag 18/19 A Lemgo

Groß ist die Vorfreude auf einen Spieltag, der wohl wieder zahlreiche Überraschungen parat hält. Lippe-Kick stimmt euch darauf ein.

 

Marschieren Barntrup und Asemissen weiter gemeinsam im Takt?

Kreisliga A Lemgo (hk). Oben wie unten herrscht Spannung pur in dieser Spielklasse. Fleißig gepunktet haben stets die Bezirksliga-Absteiger RSV Barntrup und TuS Asemissen, die ungeschlagen durch die Serie marschieren, als Minimalertrag drei Remis verbucht haben. Es läuft alles auf einen Zweikampf hinaus. Deutlich mehr Teams sind in den diesjährigen Abstiegskampf involviert, sind es doch fünf an der Zahl, die noch um eine Berechtigung für ein kommendes Startrecht in Lemgos Beletage des Kreisfußballs kämpfen. Die Begegnung zwischen dem VfL Lüerdissen und dem TuS Ahmsen fällt witterungsbedingt aus.

 

Von Henning Klefisch, Gerrit Barthelmeus & Andre Bell

 

TSV Oerlinghausen II vs. TuS Sonneborn

(hk). Die 1:2-Auswärtsniederlage in der Vorwoche beim direkten Konkurrenten TSV Schötmar schmerzt dem TSV Oerlinghausen II-Coach Sebastian Boer immer noch sehr. „Für uns ein wichtiges Heimspiel nach der unnötigen Niederlage in der vergangenen Woche“, bringt er klar zum Ausdruck. Vor allem der Abteilung Attacke schreibt er in die To-do-Liste, dass sie vor dem gegnerischen Gehäuse mit mehr Konsequenz aufwarten soll als zuletzt. Der Schein trügt, sind es für den Tabellenzwölften nur schlappe vier Punkte Vorsprung vor einem Abstiegsrang. „Es wird jedoch eine schwere Aufgabe gegen stark aufspielende Sonneborner“, die durch die gestrige bittere Heimniederlage gegen den TuS Brake (0:1) sicherlich ganz besonders motiviert sein dürften. Ein Trio an Stammkräften fehlt aus Krankheitsgründen.

 

Eine Themenwoche über die Stärken und Schwächen des TSV Oerlinghausen II könnte Sonneborns diesmal gelbgesperrter Tor-Hai Jan-Oliver Drawe jetzt nicht liefern. Er weiß mit Blick auf das Zahlenwerk immerhin, dass die Bergstädter die Mehrzahl der Punkte vor heimischer Kulisse gesammelt haben. In Zahlen: 13 ihrer 16 Zähler holten sie in der Bergstadt. Zudem sieht er den Gegner „aufgrund der Tabellensituation“ in der Pflicht, zu punkten. Deshalb rechnet er damit, dass die Reserve „voll auf Sieg“ spielen wird. Selbst möchte er mit seinem Team „die Ärmel hochkrempeln“, das gestrige Negativerlebnis gegen den TuS Brake (0:1) revidieren. Man möchte sich auf die eigenen Stärken besinnen. „Leidenschaft, Kampf und Mut beziehungsweise Coolness im Angriff“ zeigen, alles Elemente, die in Barntrup schmerzlich vermisst wurden. Die rund 40 Kilometer vom östlichen Rand des Lipperlandes an die westliche Grenze sollen sich allein schon spritmäßig rechnen, soll die weite Fahrt doch auch mit der Einfuhr von Punkten garniert werden. Niemeier, Quast und Marter fehlen verletzungsbedingt. Ob Westphal mitspielen wird, ist vage. Reineke genießt derweil seinen Urlaub. Positiv: Dammann gibt sein Comeback.

 

Robin Escher ist um 12.30 Uhr der Spielleiter auf dem Sportplatz am Kalkofen in der Bergstadt.

 

TuS Brake vs. SG Kalldorf

(ab). „Kaum gegen Sonneborn gewonnen, steht schon das nächste Spiel an“, hastet der TuS Brake derzeit von Spiel zu Spiel. Nach zwei Erfolgen zum Auftakt will der TuS auch „das Heimspiel gegen die SG Kalldorf am Sonntag gewinnen.“ Coach Axel Wehmeier ist derzeit ein sehr zufriedener Mensch: „Meine Mannschaft ist sehr gut in der Spur und hat die Chance erkannt, sich mit Punkten schnell von den Abstiegsrängen verabschieden zu können.“ In der Tat liegen mittlerweile zehn Punkte zwischen Brake und der SG, die aktuell den ersten Abstiegsrang belegt. Mit einem weiteren Sieg würde sich der TuS wohl endgültig von allen Abstiegssorgen lösen können. Dass am Sonntag auf dem Hartplatz gespielt wird, ist für Brake „normal, gefällt aber normalerweise keinem Gegner“, sieht Wehmeier hier einen Vorteil für seine Mannschaft. Der Coach muss aber auf den verletzten Laurin Sasse, den urlaubenden Simon Drexhage und den wegen seines Studiums in Münster weilenden Tobias Schürmann verzichten. Auch hinter den angeschlagenen Nils Kerkhoff und Nico Dörmann steht noch ein dickes Fragezeichen. Wehmeier sieht die Ausfälle aber als Chance für „die Spieler, die in den letzten beiden Spielen kaum oder wenig Spielanteile hatten.“ Ohnehin vertraut er „grundsätzlich jedem Spieler des gesamten Kaders.“ Die Vorfreude auf das Spiel ist groß: „Die SG Kalldorf ist eine sympathische Truppe und wir freuen uns auf das Duell und ich mich auf meinen Kollegen Stephan Brill, der in Kalldorf einen tollen Job macht.“

 

Und auch der Kalldorf-Coach hat erkannt, dass „Brake perfekt ins neue Jahr gestartet ist und mit sechs Punkten die optimale Ausbeute geholt“ hat. Er vermutet: „Die Wehmeier-Jungs sind natürlich motiviert, die Serie weiterzuführen.“ Nachdem die SG Kalldorf am letzten Spieltag auf einen Abstiegsrang gerutscht ist, „beginnen jetzt die Spiele um den Klassenerhalt. Jedes Spiel wird ein Endspiel für uns“, so Brill. Zur Vorbereitung auf das Spiel in Brake hat der Aufsteiger „auf dem Ascheplatz in Gohfeld trainiert, um uns etwas an das Geläuf zu gewöhnen. Die Einstellung der Jungs ist gut und alle sind heiß.“ Personell könnte es, wenn es ganz schlecht läuft, etwas eng werden. „Personell müssen wir schauen“, meint Brill, denn: „Einige Spieler plagen sich mit Erkältungen rum, aber ich hoffe, dass ich Samstag grünes Licht bekomme.“

 

Yilmaz Demir leitet das Spiel, um 15.00 Uhr geht es los.

 

TuS Bexterhagen vs. TBV Lemgo II

(gb). Auch Bexterhagens Uwe Wehmeyer spricht von einer geplanten Wiedergutmachung gegen die Reserve des TBV Lemgo. „Letzte Woche lief es ja noch nicht ganz so rund“, weiß er, dass auch gegen den TBV ein 6-Punkte-Spiel ansteht. „Gewinnen wir, wird es für Lemgo sehr schwer, uns noch einzuholen. Verlieren wir, sind wir wieder mittendrin“, ist er sich den beiden Szenarien durchaus bewusst. Personell kommen bei Bexterhagen drei Spieler aus dem Skiurlaub zurück, dafür fallen drei andere Spieler aufgrund von Krankheit und Verletzung aus, möchte er aber keine Namen nennen. Dennoch weiß er, „dass sich, egal, wer am Sonntag dabei ist, alle bewusst sind, um was es geht und das werden wir auf dem Platz zeigen“.

 

„Wir sind langsam zum Siegen verdammt“, sagt TBV-Trainer Benjamin Rawe auch mit dem Rückblick auf das letzte Spiel gegen den TuS Brake, welches die Lemgoer mit 1:2 verloren haben. „Bevor sich noch mehr Mannschaften aus der Abstiegszone befreien können, werden Siege in dieser Situation immer wichtiger, gerade in einem solchen Spiel“, weiß er, dass auch Bexterhagen in akuter Abstiegsnot ist. Im Hinspiel musste man sich Bexterhagen mit 1:2 vor heimischer Kulisse geschlagen geben. Die Trainingswoche auf die geplante Wiedergutmachung lief aufgrund von Krankheiten und Verletzungen sehr durchwachsen. „Einige Kaderentscheidungen können wir erst am Wochenende treffen.“ Definitiv verzichten muss Rawe auf Lennart Hülsmann aufgrund von Leistenproblemen, dafür kann er wieder auf den zuletzt urlaubenden Marvin Fuchs zurückgreifen.

 

Auf dem Rasenplatz in Bexterhagen leitet Schiedsrichter Andre Kraus diese Begegnung.

 

TuS Lipperreihe vs. TSV Schötmar

(hk). Einen sicheren vierten Tabellenplatz mit Blickrichtung nach oben belegt aktuell der TuS Lipperreihe. 38 Punkte aus 19 Spielen ergibt einen Punkteschnitt von zwei, was in Addition für Position vier reicht. Mit einem Heimsieg über den TSV Schötmar könnte sogar der TuS Ahmsen überholt werden, der aufgrund einer Platzsperrung die Partie in Lüerdissen nicht bestreiten, daher auch nicht eingreifen kann. Lipperreihes Spielertrainer Timo Blodow kann sich an das erste Aufeinandertreffen noch gut erinnern: „Im Hinspiel stand der TSV ziemlich tief und hat auf Konter gelauert. Wir müssen unseren Offensivfußball mit Ruhe und Bedacht spielen, damit wir nicht in einen Konter laufen“, ist die Absicherung und die Restverteidigung am Sonntag von einer hohen Relevanz. Auf was kommt es gegen die abstiegsbedrohten Gäste denn an? „Wichtig ist es, die Zweikämpfe anzunehmen und den Ball und Gegner laufen zu lassen.“ Keinen genauen Blick in die Personalkarten möchte er Lippe-Kick gewähren, sagt nur, dass die Kadernominierung noch nicht vollends geklärt ist.

 

Die Situation ist ernst, aber nicht hoffnungslos für den TSV Schötmar. Weiterhin befindet man sich im Rotlichtbezirk der Spielklasse. Schriftführer Yasin Altinisik weiß dies, erklärt folglich: „Die Maßgabe ist klar: „Jedes Spiel ist für uns wie ein Finale und so sehen wir das kommende Spiel auch“, soll doch nach dem so wichtigen Erfolg über den TSV Oerlinghausen II doch nachgelegt werden. „Wir konzentrieren uns wie immer sehr auf das Spiel“, erklärt Altinisik. Bewusst ist er sich, dass die Lipperreiher aber zudem „jung und sehr lauffreudig und eine der unangenehmsten Mannschaften der Liga“ sind, weshalb man sich eben „darauf einstellen wird.“ Viel Lauf- und Kampfstärke müssen als taugliche Mittel eingesetzt werden, um den Favoritensturz zu realisieren. Die Vorbereitung auf dieses Spiel bezeichnet er als „nicht gut, aber intensiv.“ Der Grund: Die Witterungsbedingungen, die bekanntlich viel Luft nach oben aufweisen.

 

Michael Joyce leitet diese sportliche Auseinandersetzung am Sonntag ab 15.00 Uhr.

 

RSV Barntrup vs. SV Werl-Aspe

(gb). Von einem motivierten Gegner geht RSV-Cheftrainer Daniel Barbarito aus, wenn er an den SV Werl-Aspe denkt. Wichtig ist ihm, „dass meine Jungs nicht denken, es wird alles zum Selbstläufer“, weiß er, dass das schnell gehen kann nach vier Testspiel-Siegen und einem überzeugendem 6:0-Auswärtssieg gegen den TSV Kirchheide aus der letzten Woche. „Da kann schnell mal der Schlendrian Einzug erhalten“, hofft er auf eine konzentrierte Leistung seiner Mannschaft gegen den Tabellen-Siebten. „Wir sind momentan die Gejagten und jeder will gegen uns etwas holen“, ist er sich der momentanen Lage durchaus bewusst. Personell gibt Barbarito keine Angaben, möchte er sich nicht in die Karten schauen lassen.

 

„Barntrup ist das absolute Top-Team der Liga“, schwärmt Werl-Aspe-Co Carsten Voelzke vom kommenden Gegner. „Wir fahren da aber nicht für ein Trainingsspielchen hin und überlassen denen die Punkte“, gibt er sich aber durchaus kämpferisch und hofft, dass man Barntrup etwas ärgern kann und den ein oder anderen Punkt wieder mit nach Hause nimmt. Eine hochmotivierte Truppe macht sich am Sonntag auf den Weg nach Barntrup. Fehlen werden Fröhling, Seipt und Plail.

 

Marco Ehrlich leitet um 15.00 Uhr dieses Spiel auf dem Kunstrasen im Waldstadion Barntrup.

 

TuS Asemissen vs. TSV Kirchheide

(hk). Nur ein Sieg zählt für den TuS Asemissen, der im Aufstiegsrennen keine Federn lassen möchte. Bereits in der Vorwoche haben die Asemisser eine konzentrierte Leistung abgeliefert, den Außenseiter SG Kalldorf mit einem 5:1 auf die weite Heimreise geschickt. Nun sind die Blau-Weißen erneut haushoher Favorit. TuS-Kicker Gerrit Barthelmeus ordnet die Aufgabe richtig ein: „Gegen Kirchheide ist es immer eklig zu spielen. Eine sehr kampfstarke Truppe, die sich immer voll reinhaut“, wird dieses Engagement durch die 0:6-Pleite der Westhang-Kicker zuletzt gegen den RSV Barntrup sicherlich noch einmal verstärkt. Als „schwierig“ klassifiziert er die abgelaufene Trainingswoche, haben doch Verletzungen und Erkrankungen den berühmten Strich durch die Rechnung gemacht. Der Spaßfaktor genoss daher Priorität. Auf die gelbgesperrten Gordon Kral und Oliver Düding muss Cheftrainer Florian Müller verzichten. Kurzfristig wird entschieden, ob Diego Giesbrecht, Janis Pehle und Torben Becker einsatzfähig sind.

 

Die frische Pleite hat die Sorgenfalten beim TSV-Trainer Andre Plaß größer werden lassen. „Uns muss klar sein, dass es wieder um Punkte gegen den Abstieg geht.“ Acht Zähler Vorsprung sind es auf einen Abstiegsrang. Die jüngst erlittene Niederlage ist darauf zurückzuführen, dass die Nachlässigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse enorm war. Plaß zieht aber die Warnweste an: „Asemissen ist eines der Topteams in der Liga.“ Was ganz klar auf seiner Agenda steht: „Wir müssen am Sonntag schnell ins Spiel kommen, ohne ein schnelles Gegentor.“ Dass seine Mannschaft mehr kann, als in Barntrup bewiesen, davon ist Andre Plaß überzeugt. Gegen den nächsten Titelfavoriten rechnet sich der Gästecoach absolut etwas aus, verrät er Lippe-Kick doch die Bedingung hierfür: „Sollte es uns gelingen, konzentriert und mutig zu spielen, ist auch wieder mit uns zu rechnen.“

Denis-Toprak Kudat ist beim Duell der beiden Kunstrasentruppen ab 15.00 Uhr der Spielentscheider.

 

TuS Leopoldshöhe vs. SG Bentorf/Hohenhausen

(hk). Da der heimische Rasenplatz in Leopoldshöhe nicht bespielbar ist, wird die Partie auf dem Kunstrasenplatz in Asemissen ausgetragen. Eine wilde Truppe gab es im Hinspiel, ist diese mit Akteuren aus den ersten beiden Seniorenteams und der A-Jugend besetzt gewesen. Leo erlitt dort eine echte Klatsche gegen wie entfesselt aufspielende Gäste. „Da haben wir viel gutzumachen“, betont Leopoldshöhe-Coach Sebastian Brosch, der in Bestbesetzung antreten kann. „Wir werden Vollgas geben, um uns mit drei Punkten zu belohnen. Es wird schwierig, aber wir werden da nicht ganz chancenlos sein“, vor dem Duell des Tabellenfünften gegen den Neunten. Wie bewertet Brosch das aktuelle Mittelklasseteam aus dem Kalletal? „Offensiv sehr gefährlich. Defensiv teils schwach. Wir müssen Ben/Hoh unser Spiel aufzwingen und dann klappt das mit den drei Punkten“, zeigt er sich zuversichtlich.

 

Wie junge Hengste, die auf die Weide möchten, so sehr scharren die Kicker der SG Bentorf/Hohenhausen mit den Hufen. Coach Naki Sevgül artikuliert dies auch beim Fußball-Portal seines Vertrauens: „Meine Spieler sind motiviert und wollen den nächsten Auswärtssieg eintüten. Unsere „Auswärtsstärke“ wird uns daher bestimmt behilflich sein“, zwinkert er Lippe-Kick voller Schabernack zu – bei erst zwei Siegen in neun Gastspielen. Ergo: Eine wenig ruhmreiche Bilanz. „Die Leos nehmen wir sehr ernst, was auch ratsam wäre, schließlich stehen sie vor uns“, sind es konkret vier Plätze und sechs Zähler. Bei einem Auswärtssieg in Asemissen könnte beides mit einem Schlag halbiert werden, benötigt der Autor dieser Zeilen für diese Erkenntnis einst die soliden acht Punkte im Grundkurs Mathematik. Trainerfuchs Sevgül strotzt voller Raffinesse, heckt er doch einen Plan aus: „Um in Reichweite zu bleiben, müssen wir uns etwas einfallen lassen.“ Obwohl einige echte Korsettstangen ausfallen, geht Ben/Hoh mit einem Minimum 14-Mann-Kader in die Partie. Die Maßgabe ist klar: „Wir wollen die Maximalpunktzahl mit nach Hause nehmen.“

 

Manfred Miske leitet diese Partie um 17.00 Uhr.

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