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Kreisliga A Detmold

Vorberichte 22. Spieltag 18/19 A Detmold

Alles zum ersten Frühlingsspieltag und zu den sieben Partien, das bietet euch Lippe-Kick hier für euch.

 

Kaiser verspürt den Erfolgshunger

 

Kreisliga A Detmold (hk). Die 22. Runde hat es einmal mehr in sich. Die Partie zwischen dem RSV Hörste und den SF Berlebeck/Heiligenkirchen wird wohl nicht stattfinden. Dazu etwas in eigener Sache mit Blick auf die Gäste: Für die Tatsache, dass wir nicht vor der Veröffentlichung des Interviews von Michael Grundmann die SF BHK-Verantwortlichen mit den BHK-orientierten Aussagen konfrontiert haben, entschuldigen wir uns an dieser Stelle. Eine Stellungnahme zu gewissen Passagen wäre anlässlich des Vorberichts oder eines Extra-Berichts erfolgt, um so – wie gewohnt – beide Sichtweisen zu erfahren. Dies ist auch weiterhin möglich. Zurück zum Spieltag: Ansonsten werden die restlichen sieben Begegnungen über die Bühne gehen. Mit argen Verletzungsproblemen hat der Tabellenzweite TuS WE Lügde gegen den Blomberger SV zu kämpfen, werden einige Leistungsträger für längere Zeit doch ausfallen. Schlangen möchte mit einem Sieg gegen den SV Diestelbruch/Mosebeck die Aufstiegsansprüche untermauern, der Tabellendritte SG Hiddesen/Heidenoldendorf sich schadlos beim Kellerkind Post TSV Detmold II halten.

 

Von Henning Klefisch, Andre Bell & Gerrit Barthelmeus

 

Post TSV Detmold II vs. SG Hiddesen/Heidenoldendorf

(hk). Der Appetit vom „Kaiser“ wurde angeregt – auf die nächsten drei Punkte. Durch den Dreier beim TuRa Heiden in Lage ist er auf den Geschmack gekommen, will weiter punkten, um dem Ziel Klassenerhalt ein gehöriges Stückchen näher zu kommen. Bereits im ersten Spiel nach der Winterpause hat es gegen die SG Kachtenhausen/Helpup einen Sieg gegeben. Der Schwierigkeitsgrad erhöht sich gegen die SG Hiddesen/Heidenoldendorf doch deutlich, stellen die jungen Wilden aus den wohl schönsten Vororten von Detmold einen echten Prüfstein dar. Man darf gespannt sein, welch illustre Auswahl am Sonntag aus dem Bezirksliga-Team dazustoßen wird. Nicht überraschend für Post TSV II-Coach Jens Kaiser, dass die Trainingsbeteiligung unter der Woche wieder „so lala“ gewesen ist. Dem Gegner begegnet er mit viel Respekt: „Hiddesen/Heidenoldendorf ist oben platziert, hat gute, junge und technisch starke Leute. Den Stürmer Jan Block müssen wir versuchen, in den Griff zu bekommen.“ Zunächst handelt Kaiser nach dem altbekannten Huub Stevens-Motto: Die Null muss stehen, um dann mit einem durchschlagskräftigem Umschaltspiel für Torgefahr zu sorgen. „In der Offensive sind wir immer für ein, zwei Tore gut“, sollte das für einen Sieg ausreichen, wenn sich die Post-Defensive am großen Lehrmeister Stevens ein Beispiel nimmt. Dass die Lage noch schwierig ist, sieht man am Tableau. Weiterhin sind es nur vier Punkte Abstand zum ersten Abstiegsrang, weshalb die Postler auch gegen favorisierte Teams punkten sollten.

 

So richtig kompromissbereit zeigt sich der Pädagoge Markus Rüschenpöhler nicht, wenn es um die Maßgabe für das Spiel bei seinem Ex-Verein geht: „Wir spielen auf Sieg!“ Es besitzt durchaus Überraschungspotential, welche gegnerischen Kicker sich dem Tabellendritten in den Weg stellen. Was Rüschenpöhler aber erwartet: „Der eine oder andere Spieler wird aus der ersten Mannschaft dabei sein. Wir erwarten ein sehr schweres Spiel“, sind auch die jüngsten beiden Siege der Residenzler nicht unbeobachtet von ihm geblieben. Auch dieses Mal möchte der SG-Coach nicht darüber reden, wer nominell ausfällt, legt er seinen Fokus doch vielmehr darauf, den Spielern zu vertrauen, die im Kader stehen. Wer die Qualität, auch Quantität, im Team der Spielgemeinschaft kennt, auch den hervorragenden Unterbau und die fähige Zweite, so muss man sich keine Gedanken machen, dass sie am Sonntag mit einer Rumpf-Elf auflaufen wird. Die Höhenluft tut den Spielern aus dem westlichen Teil der Residenzstadt gut, möchte Rüschenpöhler sich mit seiner Mannschaft doch in den oberen Tabellengefilden unbedingt festsetzen. „Wir reisen optimistisch an den Werresportplatz“, steht für ihn resultierend fest.

 

Um 13.00 Uhr ist Stefan Möbuß der Spielleiter bei diesem Derbychen in Detmold.

 

Fortuna Schlangen vs. SV Diestelbruch-Mosebeck

(gb). „Wir gehen sicherlich als Favorit in das Spiel“, sind die Rollen in dieser Partie klar verteilt, wenn es nach Schlangens-Betreuer Jens Riepenhausen geht. „Das Spiel letzte Woche gegen Pivitsheide hat gezeigt, zu was die Mannschaft im Stande ist“. Nach der Machtdemonstration im Topspiel letzte Woche, in dem man der Mannschaft des SuS Pivitsheide keine Chance ließ, möchte man den Gegner aber keineswegs unterschätzen. Riepenhausen sagt über den Gegner: „Diestelbruch/Mosebeck ist mit die spielstärkste Mannschaft der Liga, wenn alle Mann an Bord sind. Es kann auch ein Geduldsspiel werden.“ Alle Mann haben das Highlight gegen den Zweitligisten aus Paderborn am Mittwoch ohne Blessuren überstanden und stehen am Sonntag zur Verfügung.

 

Diestelbruch/Mosebeck-Coach Sascha Weber weiß auch, „dass es ein dicker Brocken wird“ – hofft er, dass man das Spiel lange spannend gestalten kann. „Es wird eine Menge Laufarbeit in der Defensive auf uns zukommen, um Schlangen von unserem Tor fernzuhalten, aber auch wir wollen deren Abwehrreihe beschäftigen“, gibt er kleine Einblicke in seine taktische Ausrichtung. Die Trainingswoche lief gut, gibt es keine weiteren Ausfälle zu beklagen. Im Gegenteil, kommen mit Herclik, Mendes und Wessel neue Alternativen zurück in den Kader, „die uns mehr Möglichkeiten im Spiel nach vorne geben werden“, freut sich der Coach über die Rückkehrer.

 

An der Pfeife um 15.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Rennekamp: Marco Prüßner.

 

TuS WE Lügde vs. Blomberger SV

(ab). Der TuS WE Lügde hat eine „extrem bittere Woche“ hinter sich gebracht. Denn fast die gesamte Offensivabteilung hat sich Verletzungen zugezogen und wird einige Wochen bzw. Monate ausfallen. Robin Schlieker mit einer Bänderverletzung, Serkan Kayrak gar mit einem Bänderriss. Zu allem Überfluss kommt noch ein Mittelfußbruch bei Kris Pape hinzu. „Die Ausfälle Schmerzen uns extrem. Nun muss jeder Spieler mehr Verantwortung übernehmen“, sind nun andere Spieler gefragt, den TuS eine Etage höher zu schießen. Coach Andreas Hoffmann erinnert sich nur ungern an das Hinspiel gegen den BSV: „In der Hinrunde haben wir mit einem schlechten Spiel ein 3:3-Unentschieden in Blomberg geholt. Dies wollen wir diesmal besser machen.“ Er weiß allerdings aus: „Es erwartet uns eine große Herausforderung, verfügt der Gegner doch über viel individuelle Klasse und Ballsicherheit.“

 

Doch auch bei den Gästen ist die personelle Lage „zumindest angespannt“, so Mike Winkler. „Durch Verletzungen, Krankheit und Urlaube einiger Spieler sind die Voraussetzungen nicht wirklich gut, ist aber nicht zu ändern.“ Die auf heimischem Platz ungeschlagenen Gastgeber stellen eine „robuste und körperbetont spielende Mannschaft, gepaart mit individueller Qualität“, findet Winkler, dass „Spieler wie Nehrig und Co. da häufig schon den Unterschied machen.“ Seine Truppe sieht der Coach in der Rolle des Außenseiters: „Lügde ist sicherlich in der Favoritenrolle und muss die Spiele gewinnen, um an Schlangen dran zu bleiben, und werden daher also Vollgas geben.“ Der BSV hingegen kann „ohne Druck ins Spiel gehen“, will sich aber „so gut wie möglich verkaufen. Und dann schauen wir mal, was am Ende herausspringt.“

 

Malte Arend pfeift die Begegnung um 15.00 Uhr an.

 

SuS Lage vs. SC Türkgücü Detmold

(hk). Nach dem Trainerwechsel beim SuS Lage von Christian Martens hin zu Branko Trailovic wollen die Zuckerstädter wieder die komplette Konzentration auf das Sportliche legen. Der neue Coach hat für frischen Schwung gesorgt, wie Urgestein Manuel Eßer erkannt hat: „Die Trainingsbeteiligung war diese Woche super, der Trainer war mega zufrieden! Mich stimmt die Beteiligung positiv auf Sonntag!“ Unwohl fühlen sich die Zuckerstädter jedoch auf dem Abstiegsrang, wird dieser selbst bei einem Heimsieg nicht verlassen. Zumindest der Abstand auf den SC Türkgücü Detmold könnte mit einem Sieg bis auf einen Zähler verkürzt werden. „Wir wollen jetzt endlich einen Schritt nach vorne machen und punkten“, erklärt Eßer, für den keine Relevanz besitzt, welcher Kontrahent sich seinem Team in den Weg stellt. „Wir müssen punkten. Egal gegen wen“, präsentiert er sich ganz und gar nicht wählerisch.

 

Niklas Skora leitet diese Begegnung um 15.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Werreanger.

 

SuS Pivitsheide vs. TuS Horn-Bad Meinberg

(hk). Überflüssig wie ein Kropf ist es gewesen, dass SuS Pivitsheide sein Auswärtsspiel in der Kurstadt nicht mit mehr Souveränität bestritten hat. Sie schossen sich einen überzeugenden 3:0-Vorsprung heraus, spielten eine feine Klinge, ehe der Bruch kam. SuS-Allrounder Daniel Wichmann ärgert sich immer noch ein wenig: „Unnötig haben wir es dann spannend gemacht und am Ende 3:2 gewonnen.“ Er hat die jüngste Entwicklung der Soethe-Jungs verfolgt, urteilt: „Die letzten Ergebnisse von Horn sprechen für die Qualität. Wir wollen aber zu Hause dreifach punkten – nach der Niederlage in Schlangen sind wir schon unter Zugzwang“, soll die berühmt-berüchtigte Reaktion unbedingt erfolgen. Während Wichmann nach seiner Ampelkarte fehlt, hat sich im gestrigen Training auch Niklas Petkau verletzt. Sein Arm ist gebrochen. „Ein großer Verlust“, ärgert sich Daniel Wichmann darüber sehr, dass sein Mitspieler nun rund sechs Wochen kein Fußball spielen kann.

Die nächste hohe Hürde stellt sich dem TuS Horn-Bad Meinberg in den Weg. Für den TuS-Trainer Richard Soethe bevölkert SuS Pivitsheide verdientermaßen das obere Regal der A Detmold. An seiner hohen Meinung vom Gegner ändert auch nicht die zuletzt so deutliche Niederlage der Pivitker in Schlangen. „Dieses verlorene Spiel wird sie nicht daran hindern, weiter ihren Weg zu verfolgen“, zeichnet das Team von Cheftrainer Carsten Skarupke doch eine enorme mentale Stärke aus. Am Unentschieden geschnuppert haben die Horner im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams, verloren sie doch letztlich nur knapp mit 2:3. „Auch ein Remis wäre gerecht gewesen“, meint Soethe und gibt als praktikable Erfolgsformel aus: „Hier müssen wir anknüpfen und dürfen uns keine leichten Fehler erlauben und müssen 110 Prozent konzentriert an die Sache gehen.“ Schwerer verletzt hat sich Mete Akyazi, der sich einen Bänderriss im Rischenau-Match zugezogen hat, Daniel Rellmann plagt sich mit einem Muskelfaserriss herum und Gianni Bovino wartet sehnsüchtig auf seine Spielberechtigung. Unklar, ob Taktgeber Dennis Tille mitwirken kann, ist er im Training doch im Rasen hängengeblieben, hat sich den Fuß verdreht. Soethe strahlt pure Zuversicht aus: „Ansonsten sind wir personell gut besetzt und es ist meine Aufgabe, die richtige Mischung für ein spannendes Spiel zu finden.“

Ralf Herrmann ist um 15.00 Uhr auf dem Rasenplatz an der Hebbelstraße der Spielleiter dieser Begegnung.

SG Brakelsiek/Wöbbel vs. TuRa Heiden

(ab). Endlich! Endlich dürfen auch die Jungs der SG Brakelsiek/Wöbbel wieder auf den Platz. Im ersten Pflichtspiel des Jahres geht es für die Truppe von Falk Weskamp und Manfred Schrenner gegen TuRa Heiden, gegen die man in der Hinrunde klar mit 4:1 gewinnen konnte. Doch Falk Weskamp geht nicht davon aus, dass seine Mannschaft erneut so souverän siegen wird: „Heiden hat eine gute Truppe, die sich im Hinspiel unter Wert verkauft hat. Damals hatten sie auch einige Ausfälle zu verkraften.“ „Dementsprechend sind wir gewarnt und auch vorbereitet“, wird man alles in die Waagschale werfen, um die drei Punkte zu Hause zu behalten. Mit welchem Kader die SG in das Spiel geht, entscheidet sich erst beim Abschlusstraining am Freitag-Abend.

 

TuRa-Coach Torsten Geffers hat „leider keine guten Erinnerungen an das Hinspiel, wo wir zu Hause in den letzten 13 Minuten das Spiel dann mit 1:4 verloren haben. Daher sind wir natürlich auf die Revanche aus.“ Zudem wartet man nach zwei Unentschieden aus den ersten drei Spielen weiterhin auf den ersten Sieg im Jahr 2019. „Es wird Zeit für einen Sieg“, findet auch Geffers. „Da die Gastgeber bisher noch kein Ligaspiel bestreiten konnten, fällt mir die Analyse dahingehend schwer“, gab es deshalb auch keine gezielte Vorbereitung auf den Gegner. Aber: „Die Trainingswoche bei uns war indes gut.“ Wie der endgültige Kader aussehen wird, entscheide Geffers erst am Samstag-Nachmittag.

 

Paul Meier pfeift das Spiel um 15.00 Uhr an.

 

TSV Rischenau vs. SG Kachtenhausen/Helpup

(gb). Das Hinspiel war der Höhepunkt unseres grausamen Starts“, graust es Rischenaus Obmann Sebastian Tunke, wenn dieser an das Hinspiel gegen die SG Kachtenhausen/Helpup denkt. Im Vergleich zum Hinspiel muss alles besser werden. „Dort sollte die Wende eingeleitet, was Gott sei Dank dann eine Woche später gelungen ist“, merkt man, dass die Hinspielpleite gegen die akut abstiegsbedrohte Spielgemeinschaft immer noch tief sitzt. Die Vorbereitung auf diese Partie war eher bescheiden, einige Akteure hatten Spätschicht oder waren angeschlagen. Wer am Sonntag auflaufen wird, konnte oder wollte Tunke nicht verraten.

„Wir fahren nach Rischenau, um Punkte mitzunehmen“, zeigt SG-Trainer Jörg Horstkötter die Richtung an. „Wir haben nichts mehr zu verlieren“, ist ihm die sportliche Situation durchaus bewusst. Die Trainingswoche und der Elan waren zufriedenstellend, möchte der selbsternannte Außenseiter eine Überraschung herbeiführen. Die Stimmung insgesamt ist gut und bis auf die Langzeitverletzten Hertel und Schmidt sind alle Mann an Bord. Alle wissen: Beim Schlusslicht muss die Aufholjagd in Bälde beginnen.

Olaf Dubbert ist um 15.00 Uhr der Spielleiter auf dem Rasenplatz in Rischenau.

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