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Bezirksliga

Vorberichte 22. Spieltag 18/19 Bezirksliga 3

Kann der TSV Horn seinen Überraschungserfolg aus dem Hinspiel wiederholen und Nieheim erneut Punkte abknöpfen? Der Post TSV Detmold ist gegen den FC PEL Favorit.

 

Wiederholt Horn seinen Coup? – Detmold empfängt PEL

Bezirksliga 3 (ab). Heimspiele stehen für den TSV Horn und für den Post TSV Detmold auf dem Plan. Während der TSV Horn allerdings mit dem FC Nieheim ein absolutes Spitzenteam der Liga empfängt, bekommt es der Post TSV Detmold mit dem FC Peckelsheim-Eissen-Löwen mit einem Abstiegskandidaten zu tun, der letzten Sonntag allerdings hat aufhorchen lassen. Mit einem Sieg würden die Residenzler auch dem TSV Horn einen Gefallen tun.

 

Von André Bell & Henning Klefisch

 

TSV Horn vs. FC Nieheim

(ab). Mit dem FC Nieheim hat man im Hinspiel gute Bekanntschaft gemacht, mit 2:1 gewann der TSV. Die Situation ist nun aber eine andere, Horn steckt mitten im Abstiegskampf, geht als klarer Außenseiter in das Duell mit dem Aufstiegsaspiranten. „Das ist wieder mal ein Spiel, wo wir nur gewinnen können. Alles, was kommt, ist ein Bonus“, meint dann auch Manager Ender Ünal. Die Formkurve spricht aktuell allerdings eher gegen die Hausherren: „Leider sprechen die letzten Spiele nicht für uns“, kann sich Ünal nicht mal mehr „an den letzten Sieg von uns erinnern.“ Der liegt tatsächlich schon eine ganze Weile zurück. Es war das glorreiche 4:1 im Derby beim Post TSV Detmold am 4. November. Aus den folgenden sieben Spielen holte man nur vier Unentschieden. „Es wird immer enger für uns“, wird die Lage immer prekärer, doch aufgeben kennt man nicht beim TSV Horn: „Abgerechnet wird am letzten Spieltag. Ich glaube an meine Jungs.“ Ender Ünal rechnet damit, dass Nieheim am Sonntag „heiß sein“ wird, schließlich „wollen sie unbedingt aufsteigen.“ Zudem haben sie „eine Rechnung mit uns offen. Im Hinspiel haben wir mit viel Einsatz und Kampf gewonnen, aber wir haben auch aus eineinhalb Chancen zwei Tore gemacht und Nieheim aus 20 Chancen ein Tor. Am Ende zählt das Ergebnis, aber ich weiß, dass die heißer denn je sein werden.“ Da es für den TSV selbst um eine ganze Menge geht, hat man selbstredend „nichts zu verschenken. Und wir haben gegen Nieheim immer gut dagestanden. Das sollte uns zu hoffen geben. Wen wir mit 200 Prozent da sind, ist was zu holen für uns.“

Das Hinspiel liegt den Gästen immer noch quer im Magen. Das 1:2 war eine von überhaupt nur drei Niederlagen im bisherigen Saisonverlauf. „Aus dem Hinspiel haben wir einiges gut zu machen“, sagt der scheidende Coach Raphaele Wiebusch, der im Sommer in seinem Wohnort Trainer und zum Paderborner Kreisligisten SuS Boke wechseln wird. „Dort haben wir drei Punkte liegen lassen und das darf uns kein zweites Mal passieren“, so Wiebusch weitert, der vermutet, dass Horn „auf Asche alles geben“ und versuchen wird „durch Konter eine Chance zu haben.“ Der Rat an seine Mannschaft: „Wir müssen wieder geduldig sein und defensiv gut stehen.“ Personell muss der Coach auf Christopher Scherf und Jonathan Kros verzichten, die weiterhin ausfallen.

Um 15:00 Uhr geht es los auf dem Hartplatz im Eggestadion. Der Mann an der Pfeife ist unbekannt.

Post TSV Detmold vs. FC Peckelsheim-Eissen Löwen

(hk). Geht man rein vom Zahlenwerk aus, sollte der Post TSV Detmold in der eindeutigen Favoritenrolle gegen den FC PEL sein. Auf der schwer bespielbaren Naturrasenfläche in Peckelsheim haben die Postler einen überzeugenden Sieg im ersten Aufeinandertreffen für sich verbucht. „Wir haben dort besonders kämpferisch eine sehr gute Leistung gezeigt“, ist Post TSV-Manager Michael Grundmann auch Monate später immer noch sehr angetan von der Performance. Grundsätzlich gilt für Grundmann, dass Heimspiele stets gewonnen werden sollen, komme, wer wolle. Die Hürde ist jedoch hoch, haben die Löwen ihre Bissfestigkeit zuletzt beim glorreichen 4:0-Triumph über den hoch eingeschätzten SV Heide Paderborn unter Beweis gestellt. „Wir erwarten diesmal ein enges und schweres Spiel“, erklärt Grundmann. Sein Cheftrainer Ralf Brokmann muss einzig auf Cedric Albrecht verzichten, der sich noch mit Rückenproblemen herumplagt. Nach „ordentlichen Leistungen“ in den Trainingswochen zeigt sich der Manager zuversichtlich, dass die Einfuhr von drei Punkten klappt.

 

Viel Selbstvertrauen hat der 4:0-Erfolg über den SV Heide-Paderborn dem FC Peckelsheim-Eissen Löwen beschert. Trainer Matthias Rebmann konstatiert: „Klar war der Sieg richtig gut für die Stimmung in der Truppe und natürlich wollen wir das Selbstvertrauen mitnehmen und auch in Detmold etwas mitnehmen“, hat PEL in den letzten beiden Partien kein Gegentor geschluckt. „Beide Torhüter sind sehr gut drauf. Das gibt der Mannschaft Sicherheit“, hat der Gästetrainer ausfindig gemacht. Auch beim Post TSV die Null zu halten, genießt höchste Priorität bei den Gästen. Rebmann ist sich der Schwere dieser Aufgabe absolut bewusst: „Das wird in Detmold ein schwieriges Unterfangen, aber wir werden wieder alles in dieses Spiel reinwerfen. Nach vorne haben wir immer die Qualität, ein Tor zu machen“, schießen sich 40 Tore aus 21 Partien nicht von ungefähr. Die Marschroute wird weiter konstant bleiben, möchte man in der Fremde einfach und vor heimischer Kulisse dreifach punkten. Angenehm: Im Vergleich zur SV Heide-Gala gibt es keinerlei personelle Veränderungen.

 

Frederic Oepping ist ab 15.00 Uhr auf dem Werre-Sportplatz in Detmold der Spielleiter.

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