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Kreisliga B Detmold

Vorberichte 23. Spieltag 18/19 B Detmold

Alle Informationen rund um den 23. Spieltag der Kreisliga B Detmold haben wir hier gewohnt ausführlich auf einem Blick.

 

Gelingt den Sportfreunden die Trendwende?

Kreisliga B Detmold (ab). Sieben spannende Spiele gehen am Sonntag in der Kreisliga B Detmold über die Bühne. Tabellenführer FSV Pivitsheide hat spielfrei, die Verfolger aus Müssen (gegen SuS Pivitsheide II) und vom CSL Detmold (gegen Eichholz/Remmighausen) haben schwere Heimspiele vor der Brust. Auf den ersten Sieg im Jahr 2019 warten die SF Oesterholz/Kohlstädt. Den nächsten Anlauf nimmt man gegen die SG Klüt/Wahmbeck. Die Überraschungsmannschaft der Saison, der SV HW Falkenhagen, tritt bei der SG Belle/Cappel an. Im Tabellenkeller will die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II gegen den Hakedahler SV einen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Zudem trifft Istrup/Brüntrup auf den FC Augustdorf II. Die SG Sabbenhausen/Elbrinxen hat spielfrei.

 

Von André Bell & Henning Klefisch

SG Hiddesen/Heidenoldendorf II vs. Hakedahler SV

(hk). Unvergesslich ist das erste Duell für die Spielgemeinschaft Hiddesen/Heidenoldendorf II, haben sie doch schnell mit 0:2 in Rückstand gelegen, um dank einer tollen Moral noch mit 5:3 zu triumphieren. In den ersten 45 Minuten war der Aufsteiger klar unterlegen, kann sogar von Glück reden, dass er nicht uneinholbar in Rückstand geraten ist. „Die zweite Hälfte haben wir überragend gespielt und das Spiel letztendlich gewonnen“, erinnert sich SG II-Coach Michael Blanke gerne daran zurück. Er warnt, dass „Vorsicht geboten ist.“ Weil: „Ich denke mal, dass Hakedahl das Hinspiel wieder vergessen machen will, indem sie uns schlagen wollen.“ Bei den Hausherren fallen einige Stammkräfte aus, sind sie doch verletzt. Ein Hoffnungsschimmer: „Aber da sind dann wieder andere da, die letzte Woche gefehlt haben. So ist es bei uns ein Kommen und Gehen“, ist so etwas Usus in den Kreisligen. Bei vier Punkten Vorsprung vor dem Mitaufsteiger TuRa Heiden II bei gleicher Anzahl an Spielen ist die Ligagefährdung weiterhin stark akut für die Blanke-Boys.

 

Der Hakedahler SV kann durchschnaufen. Nach dem Trainerwechsel gab es einen ganz wichtigen 3:0-Heimerfolg über die SG Istrup/Brüntrup. Nun kommt es zum Auswärtsspiel beim abstiegsbedrohten Aufsteiger SG Hiddesen/Heidenoldendorf II, der im Sandwich zwischen dem HSV und dem auf einem Abstiegsplatz befindlichen TuRa Heiden II rangiert. Mit einem Sieg könnte die Spielgemeinschaft nach Punkten mit den Hakedahlern aufschließen. „Es wird kein einfaches Spiel. Hiddesen/Heidenoldendorf hat in der ersten Halbserie eine gute Entwicklung genommen“, zollt Interimstrainer Nuri Kurt hier Respekt, sagt als unmittelbare Wirkung: „Und davon profitiert auch die zweite Mannschaft.“ Dennoch sieht er auch seine Akteure in der Pflicht: „Aber unsere Jungs haben verstanden, dass wir wieder hart arbeiten müssen, um Punkte zu holen. Daher bin ich zuversichtlich, die Punkte zu holen.“ Bis auf Amara Sambake werden die Gäste wohl keinen Ausfall verkraften müssen.

Marius Würtz ist ab 13.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Heidenoldendorf der Mann an der Trillerpfeife.

 

TuRa Heiden II vs. FSV Pivitsheide (Spiel fällt aus)

(hk). Skeptisch zeigt sich TuRa Heiden II-Coach Markus Kortekamp: „Zu 90 Prozent kann unser Spiel in Heiden nicht stattfinden“, räumt er folglich ein, dass seine Gedankengänge rund um FSV Pivitsheide noch nicht in einem fortgeschrittenen Stadium sind. Dass seine Mannschaft spielerisch unterlegen sein wird, davon geht er aus. „Über den Kampf haben wir vielleicht eine kleine Chance. Allerdings müssen wir unsere Punkte eher gegen andere Gegner holen“, die sich vielmehr auf Augenhöhe mit dem Turn- und Rasensportverein befinden. Wenn tatsächlich gespielt werden soll, wäre die Kaderauswahl reichhaltig, wird wohl die vollständige 20 Mann-Truppe zur Verfügung stehen. Erfreulich: „Alle Jungs haben die Woche gut trainiert.“

 

Eines der besten Kellerkinder erwartet FSV-Regisseur Jürgen Bolinger mit dem TuRa Heiden II. Immerhin hat der Tabellenvorletzte doch zuletzt gegen die klar favorisierte SG Sabbenhausen/Elbrinxen stark aufgespielt – dennoch 2:4 verloren. Bolinger erinnert sich: „Im Hinspiel hat Heiden ganz frech und mutig begonnen und ging gegen uns sogar in Führung. Das darf uns dieses Mal auf gar keinen Fall passieren. Nach ihrer frühen roten Karte war das Spiel dann für die vorbei und wir gewannen haushoch“, rechnet der Techniker in diesem Spiel nicht damit, dass die Geschichte so eindeutig werden wird. Eine Leistungssteigerung im Vergleich zum Spiel gegen die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II wird erforderlich sein, wollen die Pivitsheider von Anpfiff an gut performen, nicht erst damit im zweiten Abschnitt beginnen. Die Heidener bewertet Bolinger als kampfstarke Truppe und er befürchtet: „Sollten die zur Halbzeit führen, wird es sehr schwer sein, das noch zu drehen auf dem Acker“, ist die Rotenberg-Kampfbahn doch speziell für Malocher ein echtes Eldorado. Bekannt ist: Der Rasenplatz erholt sich erst ganz langsam. Ergo formuliert es Jürgen Bolinger eindeutig: „Wir müssen den Deckel so schnell wie möglich zumachen, damit wir das Spiel die ganze Zeit unter Kontrolle haben!“ Bolinger fällt aus, bei Gatzke muss abgewartet werden, hat dieser sich doch im jüngsten Match verletzt. „Sonst dürften alle Mann an Bord sein, die uns wieder ein Stückchen weiter vom Aufstieg träumen lassen wollen und werden.“

 

Sascha Kreye ist um 13.00 Uhr in Heiden der Spielleiter für diese Begegnung.

 

SG Istrup/Brüntrup vs. FC Augustdorf II

(ab). Das 0:3 beim Hakedahler SV hat seine Spuren hinterlassen bei den Kickern der SG Istrup/Brüntrup. Coach Roy Wangert erklärt, warum: „Nach dem Spiel bei Hakedahl waren viele Köpfe nach unten geneigt. Was verständlich ist, da wir doch mit sehr viel Selbstbewusstsein die Auswärtsfahrt angetreten haben. Wir sind ja auch gut reingekommen und haben die erste Hälfte nicht schlecht gespielt. Was uns aber auch wieder gezeigt hat, wir sind ein junges Team. Die beiden Fehler haben uns doch aus der Bahn gebracht. Wir haben danach zu kompliziert gespielt und waren ungeduldig in unseren Offensiv-Aktionen. Das bekommt man leider auch nicht so schnell aus dem Spiel. Wir sind auf dem Weg und arbeiten hart daran.“ Allein das Training unter der Woche zeigt, dass die Jungs das Spiel ganz gut verarbeitet haben: „Die Beteiligung ist gut und es macht gerade richtig Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten.“ Den sonntäglichen Rückschlag will man „gegen Augustdorf zu Hause wiedergutmachen.“ Zum Gegner weiß Wangert Folgendes zu sagen: „Wenn man sie spielen lässt und nicht gleich von Anfang an da ist, wird es schwer, sie wieder aus dem Konzept zu holen.“ Für die Gastgeber heißt das, den Sandhasen „gleich unser Spiel aufzuzwingen und zeigen, dass hier nichts zu holen ist. Wir haben im Hinspiel gezeigt, dass wir mithalten und auch einen gefährlichen Fußball spielen können.“ So lautet die Devise: „Wir haben gut trainiert und wollen die Punkte am Platz halten.“

Die Gäste aus Augustdorf strotzen nach zwei überzeugenden Siegen vor Selbstbewusstsein. CSL Detmold und Oesterholz/Kohlstädt schlägt man nicht im Vorbeigehen. Für das Spiel am Sonntag bekommt man zudem wieder Unterstützung aus der ersten Mannschaft. Man hat sich auf Rang acht vorarbeiten können, liegt derzeit einen Punkt vor der SG Istrup/Brüntrup, hat aber bereits sechs (!) Spiele mehr absolviert. „Deshalb ist die SG schwer einzuschätzen“, sagt dann auch FCA-Coach Artur Kanke. „Im Hinspiel waren sie sehr stark und ich erwarte auch am Sonntag einen starken Gegner.“ Man hat sich einiges vorgenommen für Sonntag, will „nicht mit leeren Händen nach Hause fahren.“ „Ich denke, wenn wir einen Punkt mitnehmen können, ist alles gut, dann können wir zufrieden sein“, so Kanke weiter. Und wer den Coach kennt, der weiß: „Ich will immer gewinnen.“ Die Vorbereitung auf das Spiel verlief „gut“. Verzichten muss Kanke am Sonntag auf den gelbrotgesperrten Markus Golze, der ein oder andere Spieler ist zudem angeschlagen. „Aber ich denke, wir werden eine vernünftige Mannschaft stellen können.“

 

Am Sonntag geht es um 15.00 Uhr los. Paul Meier leitet die Begegnung.

 

SG Belle/Cappel vs. SV HW Falkenhagen

(ab). Bei der SG Belle/Cappel geht man gut vorbereitet in das kommende Duell. „Es kommt eine Mannschaft, die viel über ihre Mentalität macht“, sagt Coach Timo Welsandt über Falkenhagen. „Wir müssen dagegen halten und Falkenhagen zeigen, dass es bei uns nichts zu holen gibt.“ Die Vorfreude auf das erste Heimspiel ist groß und „wir möchten gewinnen.“ Und damit auch das Hinspiel wettmachen: „Im Hinspiel haben wir geführt, konnten aber leider nichts Zählbares mitnehmen.“ Der Stachel sitzt noch tief: „Einige Situationen sind, naja, ich sage mal, nicht in unserem Sinne entschieden worden. Wir haben immer noch Wut im Bauch, da wir garantiert nicht die schlechtere Mannschaft waren.“ Für die Revanche am Sonntag fallen Hille und Schacht aus.

Matthias Gorka pfeift das Spiel um 15.00 Uhr an, gespielt wird auf dem Sportplatz in Belle.

 

BSV Müssen vs. SuS Pivitsheide II

(hk). Etwas verschlossen präsentiert sich BSV Müssen-Spielführer Benjamin Genz, wenn der nervige Lippe-Kick-Zeilenknecht ihn auf die Trainingsinhalte anspricht. In bester Politiker-Rhetorik antwortet er, ohne zu viel zu verraten: „Die Trainingseinheiten waren ganz normal.“ Was er meint: Es wurde kein Matchplan für den Nachbarverein von Coach Thomas Johannfunke vorbereitet. Pass-und Torschussübungen, auch ein Trainingsspiel, das Übliche halt. Etwas mehr in Plauderlaune zeigt er sich schon, als die Rede auf die Zielsetzung kommt: „Für uns zählt am Sonntag natürlich nur ein Sieg.“ Die Ausfallliste ist wirklich gewaltig, weilen gleich beide Swoboda-Brüder im Urlaub in Schwarzafrika. David Reger und Michael Meyer haben sich verletzt, auch Louis Keeb zuletzt beim Auswärtssieg in Remmighausen. Keine Belegarbeit könnte er jetzt über die Pivitker anfertigen, bereitet ihm aber die Statistik durchaus etwas Zuversicht: „Wir haben zu Hause auf jeden Fall immer besser gegen SuS II gespielt“, was zugleich ein Derby ist, wirft man einen flüchtigen Blick auf die Landkarte. Zumindest könnten die Gäste per Drahtesel die kurze Reise auf sich nehmen, so kurz ist der Anfahrtsweg.

 

Nicht völlig aus der Luft gegriffen, dass SuS Pivitsheide II-Coach Sören Müller den BSV Müssen als „mit die stärkste Mannschaft bewertet. Vom spielerischen Bereich her sind sie mit Sabbenhausen/Elbrinxen zusammen die beste Mannschaft in der Liga.“ Immerhin belegen die Blau/Weißen Rang zwei, haben sie diesen nicht per Lottoschein gewonnen. Seine Elf sieht er in der klaren Außenseiterrolle, hat diese das Hinspiel doch eindeutig verloren. Trotzdem: „Ich rechne mir schon aus, dass wir dort punkten können, wenn wir einen guten Tag haben. Wenn es richtig gut läuft, holen wir auch einen Dreier“, begründet er dies mit dem enormen Potential in der eigenen Mannschaft. Die Marschroute ist es, zu punkten, wäre eine Niederlage zwar kein Beinbruch, soll sich die Tour nach Müssen doch lohnen. Worauf wurde im Training Wert gelegt? Die Viererkette und das Passspiel nach vorne standen primär auf der Tagesordnung.

Soras Cakar bläst um 15.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Müssen zum ersten Mal in die Pfeife.

 

CSL Detmold vs. TuS Eichholz/Remmighausen

(ab). CSL-Abwehrmann Alfred Leingang hat Folgendes über den kommenden Gegner zu sagen: „Der TuS hat eine ganz interessante Vorbereitung hinter sich, die den Gegner schlecht einschätzen lässt.“ Man geht aber davon aus, auf einen „hoch motivierten Gegner“ zutreffen, der „versuchen wird, uns alles abzuverlangen.“ Daraus resultiert die Marschroute für den Tabellendritten: „Wir werden versuchen, konzentriert in die Partie zu gehen und uns zur letzten Woche noch einmal deutlich zu steigern. Wenn wir diszipliniert an das Spiel rangehen, den Gegner früh stören und früh im Spiel konstant Akzente setzen können, sehe ich gute Chancen, dass wir die drei Punkte zu Hause behalten können.“ Ein Spaziergang ist mitnichten zu erwarten: „Es wird ein mit Sicherheit schweres Spiel, in dem uns alles abverlangt wird. Aber mit einem hoffentlich erfreulichen Ausgang für uns.“

Dem TuS Eichholz/Remmighausen steht mit dem CSL Detmold „der nächste Aufstiegsaspirant vor der Tür“ und dem TuS bietet sich damit die nächste Gelegenheit, einem Favoriten „ein Bein zu stellen.“ Und „obwohl wir das Hinspiel deutlich verloren haben, sehe ich keinen Grund, das Spiel schon vorab abzuschenken“, so Coach Tim Hosch. Er erinnert sich: „CSL hat viel Druck über die Flügel gemacht im Hinspiel, dies gilt es nun auf dem Rasen besser zu verteidigen und vorne dann endlich den Hebel umzulegen und Chancen auch in Tore umzumünzen.“ Man will dem Gastgeber „ein Spiel auf Augenhöhe“ liefern. „Hosch weiß: „Klappt das und erwischen wir einen guten Tag, ist ein Sieg auswärts denkbar.“ Unter der Woche wurde im „kinästhetischen Bereich trainiert, um uns besser auf den ungewohnten Untergrund vorzubereiten.“ Fraglich für Sonntag ist aktuell Andi Schneider mit Erkältung und Tim Werner ist erneut auf einem Rennevent mit seinem Team. „Alle anderen sind fit und heiß, verrät der Coach.

Zsolt Seevald pfeift das Spiel um 15.00 Uhr an.

 

SF Oesterholz/Kohlstädt vs. SG Klüt/Wahmbeck

(ab). Nach zwei Niederlagen zum Auftakt ist die Sehnsucht nach dem ersten Sieg groß bei den Sportfreunden. „Natürlich wollen wir Sonntag auf unserem Platz die ersten drei Punkte holen“, sagt Obmann Björn Brinkmann. Auf dem Papier sind die Gastgeber Favorit, „aber, dass es gegen den Letzten geht, macht die Sache nicht einfacher. Die werden alles daran setzen, uns am Siegen zu hindern.“ Brinkmanns Wunsch: „Wir müssen gleich ein Zeichen setzen und das Spiel frühzeitig entscheiden. Ich will klare Verhältnisse und sehen, dass wir brennen“, denn: „Die Rückrunde ist bis jetzt unglücklich gelaufen. Jetzt wird es Zeit, wieder zu punkten und eine Serie zu starten.“ Aktuell sind Philipp Pucker und David Hoffmann angeschlagen, Brinkmann hofft, „dass es geht.“ Jonas Wolf sitzt die fünfte gelbe Karte ab, dafür kommt Malte Bernet zurück.

Zwölf Punkte beträgt der Rückstand der SG Klüt/Wahmbeck auf das rettende Ufer nach aktuellem Stand. Am Sonntag will man „90 Minuten Gas geben und ein gutes Spiel machen.“ Lars Stöffgen schätz „die Sportfreunde als sehr lauffreudig ein. Sie werden es uns schwer machen, die Punkte zu entführen.“ Er schätzt, dass es „ein Spiel mit vielen Zweikämpfen und einer hohen Intensität“ wird.

 

Und das wird um 15.00 Uhr von Jakob Kasper angepfiffen.

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