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Bezirksliga Staffel 2

Vorberichte 23. Spieltag 18/19 Bezirksliga 2

In Oerlinghausen steigt das Derby gegen Augustdorf, Jerxen/Orbke will weiter am Wunder Klassenerhalt arbeiten. Hier sind die Vorberichte zum 23. Spieltag.

 

Meldet sich Jerxen/Orbke zurück? – Derby in Oerlinghausen

Bezirksliga 2 (ab). Durch den Sieg am vergangenen Sonntag hat der SV Eintracht Jerxen/Orbke neue Hoffnung für den Klassenerhalt schöpfen können. Der Rückstand ist zwar weiterhin groß, neun Punkte beträgt die Differenz zum rettenden Ufer. Doch mit einem weiteren Sieg gegen den SC Bielefeld 04/26 am Sonntag könnte man in Schlagdistanz kommen. Zumal die SG Hörstmar/Lieme Schützenhilfe leisten könnte, die Wölf-Elf gastiert bei Schwarz-Weiß Sende. Unten raus will der TBV Lemgo, der am Sonntag beim SC Hicret Bielefeld gefordert ist. Außerdem steigt das lippische Derby zwischen Oerlinghausen und Augustdorf. Spitzenreiter Steinhagen muss nach Wellensiek, die Verfolger Schloß Holte (gegen Dornberg) und Gütersloher TV (gegen Avenwedde) lauern. Außerdem trifft Friedrichsdorf auf SuK Canlar Bielefeld.

 

Von André Bell & Henning Klefisch

 

TSV Oerlinghausen vs. FC Augustdorf

(ab). Der TSV Oerlinghausen kommt einfach nicht so richtig aus der unteren Tabellenhälfte raus. Nach dem 1:2 beim SC Bielefeld beträgt das Polster auf die Abstiegsränge nur noch fünf Punkte. Nun trifft man auf Tabellennachbar Augustdorf, „eine körperlich starke und vor allem über den Teamgeist kommende Mannschaft. Dazu verfügen sie über viel Erfahrung, was es immer sehr schwierig macht gegen sie zu spielen“, so Jan Rüter über den kommenden Gegner. Der Co-Trainer erwartet ein „hart umkämpftes Spiel, denn beide Mannschaften haben nichts zu verschenken aufgrund der Tabellensituation.“ Aber „auf heimischem Platz wollen wir ihnen natürlich unser Spiel aufdrücken.“ Allerdings ist die personelle Lage der Bergstädter angespannt, „viele Spieler sind angeschlagen oder krank. Endgültig werden wir es morgen im Abschlusstraining sehen, wer uns zu Verfügung steht.“ Fest steht aber, „dass es eine Mannschaft sein wird, die genug Qualität hat, dieses wichtige Spiel zu gewinnen.“

 

Und wichtig ist das Spiel auch für den FC Augustdorf, der nur Dank des besseren Torverhältnisses vor dem TSV rangiert. „Beide Mannschaften können mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung gesichertes Mittelfeld machen“, meint Matthias Heymann mit Blick auf die Tabelle. Ein Sieg für seine Mannschaft wäre natürlich ganz im Sinne des Trainers, aber „es waren immer knappe Geschichten gegen Oerlinghausen.“ Mit Miron Tadic, dem Coach des TSV, kommt Heymann „gut klar und ich freue mich auf das Spiel.“ Der FC Augustdorf zeigte sich zuletzt stabil und hat in den letzten drei Spielen „gegen Top-Gegner nur eine Niederlage kassiert.“ Die personelle Lage ist gut bei den Sandhasen. Zwar fehlt Marco Mescheder aufgrund seiner fünften gelben Karte. Dominik Wall und Pascal Becker stehen dafür aber wieder zur Verfügung. Auch Tobias Schaad ist nach überstandener Verletzung und seinem Kurzeinsatz am Mittwoch wieder ein Kandidat für die Startelf. „Wir werden 15 Mann mit nach Oerlinghausen nehmen. Der ein oder andere Spieler wird also auch in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln“, so Heymann.

 

Volker Reck aus Bielefeld leitet das lippische Duell, um 15.00 Uhr geht es los.

SW Sende vs. SG Hörstmar/Lieme

(hk). Mit zwei 3:1-Siegen über den TBV Lemgo und SV Avenwedde haben die Schwarz/Weißen aus Sende die angemessene Antwort auf die 0:5-Pleite in Steinhagen gegeben. Sende-Trainer Jürgen Prüfer findet: „Uns haben die beiden Siege zuletzt Selbstvertrauen gegeben, gerade zu Hause bringen wir unsere Leistung“, verfügt Sende nun über einen zwei-Punkte-Vorsprung auf einen Abstiegsrang. Der Coach hat Recht, konnte der Verein aus dem Kreis Gütersloh doch 16 der 23 Zähler im heimischen Waldstadion einfahren. Über den starken Aufsteiger, platziert auf Tabellenplatz fünf, sagt er: „Hörstmar/Lieme ist ein sehr unangenehmer Gegner, den wir trotzdem besiegen wollen.“ Auf der Suche nach möglichen Alternativen befindet sich Prüfer, muss er mit Harting, Lemke und Güzel auf gleich drei wichtige Kicker verzichten.

 

Bereits im Vorjahr hat Wölk aufmerksam verfolgt, dass die Mentalität von Sende beachtlich ist, haben sie doch eine fulminante Aufholjagd gestartet. Hörstmar/Lieme-Cheftrainer Matthias Wölk lobt: „Sie sind ein Stehauf-Männchen, lassen sich nicht unterkriegen.“ Wölk rechnet mit einem guten Spiel seiner Mannschaft, möchte unbedingt erneut gewinnen. Der fünfte Platz soll verteidigt werden. Dass Sende jedoch in Ruhe arbeitet, sich auch von der Abstiegsangst nicht aus der Ruhe bringen lässt, beeindruckt Wölk sehr. Er blickt nach dem gestrigen 2:0-Sieg über den SC Bielefeld 04/26 zuversichtlich nach vorne: „Wir wollen gewinnen, dann geht es mir gut“, weiß Matthias Wölk, was sein Geist und Körper benötigen, um gutgelaunt zu sein.

 

Ingo Günzel ist der Spielleiter dieser Begegnung ab 15.00 Uhr in Sende.

 

SV Eintracht Jerxen/Orbke vs. SC Bielefeld 04/26

(hk). Nur noch eine Siegesserie hilft dem lippischen Aufsteiger – bei neun Punkten Abstand zu einem Nichtabstiegsplatz. Wichtig: In der Vorwoche hat die Eintracht aus Jerxen/Orbke ihr Kellerduell beim Vorletzten SuK Canlar Bielefeld mit 2:1 gewonnen. Nun geht es gegen einen Kontrahenten aus dem Tabellenmittelfeld, der dennoch auch nicht völlig frei von Abstiegssorgen ist. Im Hinspiel haben die „Junx“ eine klare 0:4-Klatsche kassiert. Logischerweise gibt SVE-Obmann Hubert Orynczak doch zu Protokoll, dass es „nicht so erfreuliche Erinnerungen“ sind, die er mit diesem Spiel teilt. Nun ist sein Wunsch klar: „Wir möchten an den vergangenen Spieltag anknüpfen und erhoffen uns natürlich den entsprechenden Erfolg, für den wir alles geben werden“, verspricht er bei Lippe-Kick. Vielleicht ist auf heimischen Geläuf das Glück dieses Mal auf unserer Seite!”, ist Orynczak auf den Sieg-Geschmack gekommen.

 

„Sympathisch, jung und mit Eigengewächsen“, adelt SC Bielefeld Co-Trainer Michael Wöhrmann das Konzept des SV Eintracht Jerxen-Orbke als „überragend.“ Auch die Wiedersehensfreude wird erfüllt, kennt „Klinsi“ doch „die alte Granate“ aus gemeinsamen Fußballerzeiten in Herford. Er meint damit SVE-Co-Trainer Marco Schlobinski. Die Sehnsucht nach drei Punkten ist mindestens ebenso groß, möchten die Bielefelder nach der gestrigen 0:2-Niederlage in Hörstmar wieder das Punktekonto aufhübschen. Er befürchtet, dass sich das Tabellenbild als „ganz eng“ gestaltet, falls die anderen Resultate nicht für den Sportclub aus Bielefeld ausfallen. Die auf Rang acht platzierten Bielefelder haben einen Bonus von sechs Zählern auf den ersten Abstiegsrang. Wenn die Kellerkinder zwei, drei Spieltage in Folge gut punkten, stecken die Sparrenburg-Kicker plötzlich mittendrin im ungewollten Abstiegsstrudel. „Wir spielen gegen eine junge, dynamische Truppe, die schnelle Leute in ihren eigenen Reihen hat“, kann sich der Assistenztrainer noch gut daran erinnern, dass das Hinspiel nicht leicht gewesen ist. Lars Teubler fällt ebenso aus wie Rano Sabir und Robin Welge, auch der Stammfänger Maik Grywatz und der gelb-rot-gesperrte Joshua Carr sind nicht dabei. Deshalb müssen nun Akteure aushelfen, die bisher nicht so im Rampenlicht standen.

 

An der B1 wird Matthias Thamm um 15.00 Uhr als Schiedsrichter fungieren.

 

SC Hicret Bielefeld vs. TBV Lemgo

(ab). Der SC Hicret Bielefeld hat sich für Sonntag fest vorgenommen, „unbedingt zu gewinnen.“ Coach Mehmet Ertunc setzt dabei auf die Defensive: „Wir haben eine der besten Abwehrreihen der Liga. Das ist eine echte Qualität.“ 31 Gegentore sind der drittbeste Wert der gesamten Liga. Dafür hapert es aber in der Offensive. In den letzten drei Spielen gelang nur ein einziger Treffer. Dennoch geht man selbstbewusst ins Spiel: „Wir sind stark genug, um Lemgo schlagen zu können.“ Allerdings kann man „Lemgo schlecht einschätzen. Da ging es ja drunter und drüber. In der Defensive sind sie sehr schwach, in der Offensive aber sehr gut.“ Für die Partie am Sonntag kehren Kapitän Muhammet Istek und Dogan Pamuk zurück in den Kader. Beim SC Hicret ist man mit dem derzeitigen Rang sechs „zufrieden“, aber man träumte von noch Höherem. Rang drei oder vier sollten es werden, „doch diese Plätze sind zu weit weg“, so Ertunc.

 

Noch weiter sind diese Ränge für den TBV Lemgo entfernt. In der Hansestadt muss den Blick sogar nach unten werfen, man hat nur noch vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Mit dem SC Hicret Bielefeld bekommt man es mit einem „robusten Gegner“ zu tun, der „bisher eine ordentliche Saison spielt.“ „Das aber auch verdient“, findet TBV-Interimstrainer Zalem Özmen. Für den TBV gilt es, „körperlich dagegenzuhalten und 10 % Prozent mehr zu geben als der Gegner.“ Schmerzlich vermisst wird Saliou Abou, der auch am Sonntag noch fehlen wird. Zudem fehlt Mehmet Türkan gelbgesperrt. Dafür stehen Thomas Specht und Milan Radovanovic wieder zur Verfügung.

 

Auf dem Hartplatz am Gleisdreieck in Bielefeld-Brackwede geht es um 15.00 Uhr los. Eike Schäffer aus Lübbecke leitet das Spiel.

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