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Bezirksliga

Vorberichte 23. Spieltag 18/19 Bezirksliga 3

Detmold und Horn müssen am Sonntag auswärts ran. Die Residenzler fahren nach Anreppen, der TSV nach Borchen. Lippe-Kick hat alle Infos zu den beiden Spielen.

 

Spannung pur im Tabellenkeller

Bezirksliga 3 (ab). Es geht so langsam in die heiße Phase. Den Aufstieg werden wohl zwei Teams unter sich ausmachen, der erste Absteiger dürfte auch schon feststehen. Doch die Teams auf den Rängen neun bis 15 stecken noch mitten im Abstiegskampf. Der Tabellenneunte Blau-Weiß Weser hat nur sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, aber auch noch Nachholspiele in der Hinterhand. Tief unten drin steht der TSV Horn, der am Sonntag beim SC Borchen drei Punkte für die Rettung einsammeln will. Der Post TSV Detmold kann dem TSV helfen, indem man beim SV Grün-Weiß Anreppen drei Zähler holt. An der Tabellenspitze gehen Neuenbeken (gegen Atteln) und Nieheim (gegen Warburg) in die nächste Runde des Fernduells.

 

Von André Bell & Henning Klefisch

SV GW Anreppen vs. Post TSV Detmold

(hk). Immer noch ist das Abstiegsgespenst allgegenwärtig beim SV GW Anreppen. Schließlich sind die Grün-Weißen punktgleich mit einem Abstiegsrang. Die Leistungen haben jeweils gestimmt beim 1:3 in Mastbruch und vor allem beim 1:0 gegen den SV Heide Paderborn. SV-Coach Tobias Tschernik freut sich primär über die „geschlossenen Mannschaftsleistungen“, die dafür gesorgt haben, dass auch spielerisch und individuell bessere Mannschaften in Schach gehalten wurden. Eine ähnlich starke Performance wird nun wohl auch im Heimspiel gegen den Post TSV Detmold vonnöten sein. Er stellt klar: „Wir verfallen nach dem Sieg in der letzten Woche nicht in Euphorie, gehen aber trotzdem gestärkt in das kommende Heimspiel. Schaffen wir es, unser Spiel wieder so umzusetzen wie geplant und bekommen wir die Standards, die wir im Hinspiel nicht gut verteidigt haben, in den Griff, rechnen wir uns auch als Außenseiter Chancen aus“, könnte die Kombination dessen zum Erfolg führen. Bedenklich ist die Kadersituation, die immer noch „angespannt bleibt.“ Dies ist jedoch nichts Neues im Vergleich zu den vergangenen Wochen.

 

Nach der herausragenden Punktebilanz von sechs Zählern aus zwei Spielen ist die Brust breiter geworden beim Post TSV Detmold. Im spielerischen Sektor jedoch gibt es noch viel Luft nach oben. Der Erfolg steht über allem, wollen die Postler nach einer unbefriedigenden Hinserie ganz pragmatisch durch Siege die tangierte Seele wieder aufmuntern. „Wir wollen in Anreppen gewinnen. Die Jungs sind ganz gut drauf“, formuliert Post TSV-Manager Michael Grundmann im Lippe-Kick-Gespräch. Auch die Trainingswoche verlief voll und ganz nach seinem Geschmack, weshalb er sich Möglichkeiten in Anreppen ausrechnet. Das entscheidende große aber: „Anreppen ist sehr unangenehm. Ich schätze sie zu Hause als sehr bissig und körperbetont ein. Sie werden uns das Leben auf jeden Fall schwermachen“, so Grundmann, der davon überzeugt ist, dass seine Mannschaft im Vergleich zum siegreichen Spiel gegen den FC Peckelsheim-Eissen-Löwen noch eine Schippe drauflegen muss. In der Heimtabelle hat Anreppen bis dato noch nicht Angst und Schrecken verbreitet, belegen sie dort nach einem Dutzend Punkten aus elf Partien einen Abstiegsrang. Die Postler haben in der Fremde in acht Spielen immerhin 15 Punkte geholt.

 

Nexhat Behrami ist für die Spielleitung ab 15.00 Uhr auf dem Rasenplatz in Anreppen verantwortlich.

 

SC Borchen vs. TSV Horn

(ab). In sprichwörtlich letzter Sekunde hat der SC Borchen am vergangenen Sonntag den Sieg beim FC Blau-Weiß Weser noch aus der Hand gegeben. „Die Mannschaft war nach dem Last-Minute Ausgleichstor am Sonntag sichtlich geknickt“, erzählt SCB-Co-Trainer Andreas Wegener. Das galt es in dieser Woche zu verarbeiten, denn man hatte „auf schwierigen Untergrund ein gutes Spiel hingelegt.“ Daran will Borchen „gegen Horn anknüpfen.“ Der TSV ist ein Gegner, der, „dadurch, dass sie mitten im Abstiegskampf stecken, ein sehr unangenehmer Gegner“ ist. Wegener hat den TSV vor der Saison höher eingeschätzt und „nicht so weit unten erwartet, aber wir haben das gleiche in der letzten Saison durchgemacht und daher wissen wir auch genau, worauf wir uns einstellen müssen.“ Personell kann Borchen aus dem Vollen schöpfen, „daher werden wir die notwendig schlagfertige Mannschaft aufbieten können.“

 

Für den TSV Horn geht es in der derzeitigen Lage um „nichts anderes als drei Punkte.“ Und mit Borchen kommt „ein Gegner, der körperlich robust und stark ist. Die Stärken sind uns bekannt“, so Ender Ünal. Für seine Mannschaft ist die Zeit der Ausreden vorbei: „Es sind nur noch acht Spiele, alles für uns Finalspiele.“ Nicht für das Punktekonto, sondern auch für das Selbstvertrauen wären drei Punkte richtig wohltuend: „Wir wollen uns für unseren Aufwand belohnen. Die Jungs haben super trainiert.“ Ünal ist „optimistisch, dass es klappen wird und wir mal wieder lachen und aufatmen können.“

 

Schiedsrichter ist Saban Cakar, um 15.00 Uhr geht es los am Hessenberg in Borchen.

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